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Aktuelle Berichte über den Baufortschritt am Zentralplatz finden Sie unter www.koblenz-baut.de
In gedruckter Version erhalten Sie die neue Broschüre "Forum Mittelrhein am Zentralplatz ... mehr Kultur- und Einkaufserlebnis in Koblenz" ab dem 13.02.2012 hier (zu den jeweiligen Öffnungszeiten):
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Abriss des ehemaligen Hertiegebäudes hat begonnen - Webcam zeigt den Baufortschritt
Auf Koblenz’ größter Innenstadtbaustelle auf dem Zentralplatz hat der Abriss des ehemaligen Hertiegebäudes begonnen: (von links) Jürgen Czielinski, Amtsleiter Wirtschaftsförderung, Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, ECE-Projektleiterin Yvonne Steppeler und Rainer Maria Schäfer, Bereichsleiter STRABAG Real Estate Köln, am Dienstag, 21. September 2010 (Foto: Pressestelle Stadt Koblenz)
(Koblenz, 21.09.2010 - Pressemeldung Strabag/ECE) Auf Koblenz’ größter Innenstadtbaustelle auf dem Zentralplatz geht’s jetzt richtig zur Sache: Um Platz für das neue Forum Mittelrhein zu schaffen, haben Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, ECE-Projektleiterin Yvonne Steppeler und Rainer Maria Schäfer, Bereichsleiter STRABAG Real Estate Köln, am Dienstag, 21. September 2010, gemeinsam die Baggerschaufel betätigt und ein Stück des ehemaligen Hertie-Hauses abgeräumt. Bis Mitte November sollen die Abbrucharbeiten erledigt sein – inklusive des Tiefgaragenabrisses, der be-reits Mitte Oktober abgeschlossen sein wird. Ab sofort kann der Baufortschritt für das neue Forum Mittelrhein auch über eine Webcam im Internet beobachtet werden: www.forum-mittelrhein.com oder www.ece.de/de/webcams.
„Ich bin froh, dass mit den beginnenden Bauarbeiten nun der Stadtratsbeschluss umgesetzt wird und wir die Koblenzer Mitte neu erstellen. Die Webcams werden den Baufortschritt dokumentieren, damit man den Wandel in Koblenz überall sehen kann“, so Hofmann-Göttig.
Mit dem Forum Mittelrhein erhält die Rhein-Mosel-Metropole bis Herbst 2012 im Zentrum der Innenstadt eine einzigartige Mischung aus Kultur, Bildung, Handel und urbaner Platzgestaltung. Das Bauvorhaben umfasst ein fünfstöckiges Kulturgebäude mit ca. 12.000 qm Nutzfläche sowie eine Einkaufsgalerie mit rund 20.000 qm Verkaufsfläche für etwa 80 bis 90 Fachgeschäfte, Cafés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe. Zwischen beiden Gebäuden entsteht eine ca. 6.000 qm große Piazza. Die Projektpartner ECE und STRABAG Real Estate rechnen nach der Eröffnung des Forums Mittelrhein dauerhaft mit etwa 600 Arbeitsplätzen.
Mit dem Bau des Forums Mittelrhein werden außerdem in Spitzenzeiten bis zu 400 Bauarbeiter, Ingenieure und Handwerker beschäftigt sein. ECE-Projektleiter Clemens Kanthak verspricht: „Während der gesamten Bauphase werden wir alle erdenklichen Schritte unternehmen, um die Belastung mit Lärm und Schmutz für die Anwohner möglichst gering zu halten.“ Generalunternehmer für den Bau des Forums Mittelrhein ist die Ed. Züblin AG.
„Ich bin froh, dass mit den beginnenden Bauarbeiten nun der Stadtratsbeschluss umgesetzt wird und wir die Koblenzer Mitte neu erstellen. Die Webcams werden den Baufortschritt dokumentieren, damit man den Wandel in Koblenz überall sehen kann“, so Hofmann-Göttig.
Mit dem Forum Mittelrhein erhält die Rhein-Mosel-Metropole bis Herbst 2012 im Zentrum der Innenstadt eine einzigartige Mischung aus Kultur, Bildung, Handel und urbaner Platzgestaltung. Das Bauvorhaben umfasst ein fünfstöckiges Kulturgebäude mit ca. 12.000 qm Nutzfläche sowie eine Einkaufsgalerie mit rund 20.000 qm Verkaufsfläche für etwa 80 bis 90 Fachgeschäfte, Cafés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe. Zwischen beiden Gebäuden entsteht eine ca. 6.000 qm große Piazza. Die Projektpartner ECE und STRABAG Real Estate rechnen nach der Eröffnung des Forums Mittelrhein dauerhaft mit etwa 600 Arbeitsplätzen.
Mit dem Bau des Forums Mittelrhein werden außerdem in Spitzenzeiten bis zu 400 Bauarbeiter, Ingenieure und Handwerker beschäftigt sein. ECE-Projektleiter Clemens Kanthak verspricht: „Während der gesamten Bauphase werden wir alle erdenklichen Schritte unternehmen, um die Belastung mit Lärm und Schmutz für die Anwohner möglichst gering zu halten.“ Generalunternehmer für den Bau des Forums Mittelrhein ist die Ed. Züblin AG.
Vertragsunterzeichnung ist Startschuss für die neue Mitte von Koblenz
Unter großem Medieninteresse unterschreibt Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig einen der Zentralplatzverträge. Ebenfalls im Bild v.l.n.r.: Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Kulturdezernent Detlef Knopp, Baudezernent Martin Prümm, Rainer M. Schäfer (Strabag), Yvonne Steppeler (ECE) und Jürgen Czielinski (Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Projektleiter Zentralplatz).
(01.07.2010) „Jetzt geht es los“ freut sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig bei der Unterzeichnung der letzten drei Verträge zum Zentralplatz. Nach den langen Verhandlungen sei nun die Zeit des Handelns angebrochen und in Kürze Bauarbeiten auf diesem Innenstadtareal zu sehen. Die Vertragspartner für die Neugestaltung des Zentralplatzes, vertreten durch die Geschäftsführer der Forum Mittelrhein Koblenz GmbH & Co. KG, Yvonne Steppeler (ECE, Hamburg) und Rainer-Maria Schäfer (STRABAG, Köln) sowie seitens der Stadt Koblenz, Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig unterzeichnen am 01. Juli 2010 den Werkvertrag für die Herstellung des veredelten Rohbaus für das neue Kulturgebäude der Stadt Koblenz auf dem Zentralplatz. Außerdem werden der damit verbundene Finanzierungsvertrag sowie der für die vorausgehenden Abbruchmaßnahmen erforderliche Eigentümersanierungsvertrag unterzeichnet. Damit sind die drei noch offenen Verträge für die Realisierung des neuen „Forum Mittelrhein“ auf dem Zentralplatz geschlossen. Der städtebauliche Vertrag sowie der Grundstückskaufvertrag wurden bereits im April 2009 unterzeichnet.
Die notwendigen Baugenehmigungen wurden am 24.06.2010 erteilt, die Bauarbeiten können nunmehr im August 2010 beginnen. Die Eröffnung des neuen Forum Mittelrhein wird im Herbst 2012 erfolgen.
Die notwendigen Baugenehmigungen wurden am 24.06.2010 erteilt, die Bauarbeiten können nunmehr im August 2010 beginnen. Die Eröffnung des neuen Forum Mittelrhein wird im Herbst 2012 erfolgen.
Koblenz hat viele historisch bedeutsame Bauten die nun mit dem Kulturgebäude ein modernes Architekturwahrzeichen erhalten. Dieses Gebäude und das architektonisch ansprechende Kaufhaus werden eine magnetische Wirkung entfalten, wie sie üblicherweise von der Mitte einer Stadt ausgeht.
Koblenz rüstet sich mit der immer wieder geforderten Bebauung des Stadtmittelpunktes, um seine Position als Oberzentrum zu stärken. Kultur und Einzelhandel gehören in die Stadt.
Mit dem Kulturbau löst die Stadt zudem einige Probleme bei Museum und Stadtbibliothek. Die über mehrere Standorte verteilten Einrichtungen sind weder barrierefrei noch genügen sie den heute geforderten Brandschutzbestimmungen. Für eine erste brandschutztechnische Erneuerung des Mittelrhein-Museums wären über 2 Millionen Euro fällig. Eine etwa gleich große Summe wird für die barrierefreie Erschließung dieses Gebäudes fällig. Bei den diversen Alt-Gebäuden der Stadtbibliothek dürften ähnliche Summen anfallen.
Koblenz rüstet sich mit der immer wieder geforderten Bebauung des Stadtmittelpunktes, um seine Position als Oberzentrum zu stärken. Kultur und Einzelhandel gehören in die Stadt.
Mit dem Kulturbau löst die Stadt zudem einige Probleme bei Museum und Stadtbibliothek. Die über mehrere Standorte verteilten Einrichtungen sind weder barrierefrei noch genügen sie den heute geforderten Brandschutzbestimmungen. Für eine erste brandschutztechnische Erneuerung des Mittelrhein-Museums wären über 2 Millionen Euro fällig. Eine etwa gleich große Summe wird für die barrierefreie Erschließung dieses Gebäudes fällig. Bei den diversen Alt-Gebäuden der Stadtbibliothek dürften ähnliche Summen anfallen.
Ferner löst der Neubau die bestehenden Platzprobleme beider Einrichtungen, denn von den wertvollen Beständen der städtischen Sammlung kann nur ein Bruchteil ausgestellt werden.
Die sich zur Mediathek entwickelnde Stadtbibliothek benötigt ebenfalls mehr Fläche, um ihrem Bildungsauftrag auch in der Zukunft nachkommen zu können. Sie wird zu einem Ort des Lernens und der Begegnung, besonders im Hinblick auf die Dachterrasse.
Die Dachterrasse wird nicht nur von den Nutzern der Mediathek frequentiert, sondern auch ein Touristenmagnet. Angebote, als Tourist eine Stadt von oben zu betrachten, gehören zum Pflichtprogramm. Start oder Ziel einer Stadtführung wird künftig der Besuch der Dachterrasse sein, die Fahrt im gläsernen Aufzug macht Lust, das Museum zu besuchen.
Im dringend benötigten Präsentations- und Informationszentrum Mittelrhein – dem dritten Baustein des Kulturbaus – wird das Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal und die wichtige Einbindung der Stadt Koblenz in die Region erlebbar.
Die Erweiterung des Einzelhandelsangebots in Koblenz wird ebenfalls positive Wirkungen erbringen. Die sich aus der Eigentumssituation ergebende Paarung Strabag/ECE ist ein glücklicher Umstand, denn ECE betreibt bereits eine große Einzelhandelsimmobilie in der Stadt und wird somit zum Garant einer Verbreiterung des Angebotes.
Die sich zur Mediathek entwickelnde Stadtbibliothek benötigt ebenfalls mehr Fläche, um ihrem Bildungsauftrag auch in der Zukunft nachkommen zu können. Sie wird zu einem Ort des Lernens und der Begegnung, besonders im Hinblick auf die Dachterrasse.
Die Dachterrasse wird nicht nur von den Nutzern der Mediathek frequentiert, sondern auch ein Touristenmagnet. Angebote, als Tourist eine Stadt von oben zu betrachten, gehören zum Pflichtprogramm. Start oder Ziel einer Stadtführung wird künftig der Besuch der Dachterrasse sein, die Fahrt im gläsernen Aufzug macht Lust, das Museum zu besuchen.
Im dringend benötigten Präsentations- und Informationszentrum Mittelrhein – dem dritten Baustein des Kulturbaus – wird das Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal und die wichtige Einbindung der Stadt Koblenz in die Region erlebbar.
Die Erweiterung des Einzelhandelsangebots in Koblenz wird ebenfalls positive Wirkungen erbringen. Die sich aus der Eigentumssituation ergebende Paarung Strabag/ECE ist ein glücklicher Umstand, denn ECE betreibt bereits eine große Einzelhandelsimmobilie in der Stadt und wird somit zum Garant einer Verbreiterung des Angebotes.
Stadtrat beschließt Kulturbau-Verträge
(Koblenz: 08.06.10) In nicht öffentlicher Sitzung hat der Rat der Stadt Koblenz heute Abend mehrheitlich die Verträge zum Kulturbau auf dem Zentralplatz beschlossen, teilt Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig mit.
Nach einer Expertenanhörung, bei der die Ratsmitglieder die Gelegenheit hatten, sich Änderungen an den Verträgen erläutern zu lassen, wurden nun die letzten Bestandteile des Vertragswerkes, die Verträge über die Finanzierung, beschlossen.
Eine Änderung des Vertrages zum Bau des Kulturgebäudes vom Mietkaufmodell zu einem Werkvertrag, waren auch die bereits beschlossenen Verträge an einigen Stellen zu ändern. Der Oberbürgermeister wurde ermächtigt nunmehr das Vertragswerk zu unterzeichnen.
In einer weiteren Sondersitzung am Montag, 21. Juni 2010 ist eine entsprechend angepasste Haushaltssatzung sowie Haushaltsplan 2010 zur Beschlussfassung vorzulegen.
Zentralplatz: Stadt bessert nach
Gericht hatte Centergebäude gerügt - Jetzt soll Nutzung reduziert werden
KOBLENZ. Die Stadt Koblenz will beim Bebauungsplan für den Zentralplatz nachbessern. In einem Eilverfahren hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Kritik am Bebauungsplan geäußert, an den Dimensionen des geplanten Einzelhandelsbaus.
Das Nachbessern muss aber nicht bedeuten, dass bei den Plänen auf ein Stockwerk verzichtet wird. Letztlich bemängelt das Gericht die maximal zulässige Geschossflächenzahl, nicht die Gebäudehöhe von vier Geschossen, wie es in der Pressemitteilung des Gerichts angegeben war.
Hinter dem Begriff Geschossflächenzahl (GFZ) verbirgt sich der Umfang der baulichen Nutzung. Die GFZ gibt das Verhältnis der gesamten Fläche aller Vollgeschosse eines Gebäudes zur Fläche des Grundstücks an. Ein Beispiel macht das klarer: Auf einem Grundstück mit 400 m² und einer GFZ von 1 dürfte man ein Gebäude mit insgesamt 400 m² errichten. Egal, ob eins mit vier Etagen zu je 100 m² oder mit zwei Etagen zu je 200 m². Das zeigt: Die GFZ lässt sich durchaus verringern, ohne dass man auf ein Stockwerk verzichtet.
Mit 4,0 war im Bebauungsplan die GFZ für das Einzelhandelsgebäude festgesetzt worden - und das hatte das OVG beanstandet. "Im Sinne der Vorgabe des Gerichtes zur maximal zulässigen GFZ von 3,0 beabsichtigt nunmehr die Stadt, den Bebauungsplan dahingehend zu ändern, dass eine maximale GFZ von 3,0 festgesetzt wird", kündigt die Stadt per Pressemitteilung an. Man ist im Rathaus zuversichtlich, dass damit der Mangel des Bebauungsplans geheilt werden und Baurecht für die Investitionen auf dem Zentralplatz erlangt werden kann. Und die konkreten Pläne des Investors, wie sie im Bauantrag beschrieben sind, würden nach Auskunft der Verwaltung auch jetzt schon die GFZ von 4,0 bei weitem nicht erreichen.
Über die beabsichtigte Änderung des Bebauungsplans wurde der zuständige Ausschuss bereits informiert. Die Offenlage ist für Mai 2010 vorgesehen. Im Juni 2010 soll der Satzungsbeschluss im Stadtrat folgen.
(26.03.2010 © Rhein-Zeitung)
Gericht legt Zentralplatz-Bau auf Eis
Eilentscheidung: Einzelhandelsgebäude ist ein Geschoss zu hoch - Endgültiges Urteil steht noch aus - Reaktion unterschiedlich
Die Querelen um die Zukunft des Koblenzer Zentralplatzes haben sich zunehmend aus dem Rathaus in Richtung Gerichtssaal verlagert. Zuletzt hatte sich ein Anlieger gegen den Bebauungsplan gewehrt - und die Eilentscheidung des Oberverwaltungsgerichts äußert deutliche Kritik an einem sehr wichtigen Punkt.
KOBLENZ. Die Zentralplatz-Pläne liegen vorerst teilweise auf Eis: In einem Eilverfahren hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz bemängelt, dass das Einzelhandelsgebäude mit vier Vollgeschossen vorgesehen ist, auf dem Zentralplatz aber grundsätzlich nur eine dreigeschossige Bebauung zulässig sei. Städtebauliche Ausnahmegründe liegen nach Meinung der Richter nicht vor.
Und: Diese könnten nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts auch nur unter engen Voraussetzungen angenommen werden. Allein der Wunsch nach einer möglichst hohen Ausnutzung des Zentralplatzes rechtfertige die geplante Überschreitung des Maßes der baulichen Nutzung nicht, führt das OVG weiter aus. Für die Richter liegt ein Verstoß gegen die Baunutzungsverordnung vor. Zumal die Nachteile für gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse, die von dem dritten Parkgeschoss ausgingen, nicht durch anderweitige Maßnahmen ausgeglichen werden.
Anlieger wehrt sich
Das ist allerdings noch keine abschließende Entscheidung, sondern nur die im Eilverfahren - mit einer vorläufigen Prüfung, wie auch das Gericht betont. Ein Anlieger hatte sich mit einem Normenkontrollverfahren gegen den Bebauungsplan gewehrt, gleichzeitig aber auch eben jenes Eilverfahren angestoßen. Dieses soll verhindern, dass eine Baugenehmigung erteilt wird, bevor es ein Urteil im Normenkontrollverfahren gibt (die RZ berichtete). Und nach der jetzigen Entscheidung ist klar: Teilweise wurde der Bebauungsplan "eingefroren", außer Vollzug gesetzt, nennen es die Juristen.
Die Planung des Kulturbaus mit bis zu sechs Geschossen wurde hingegen nicht bemängelt. Wegen der Nutzung zu kulturellen Zwecken sei das wohl durch öffentliche Interessen gerechtfertigt. Auch die weiteren, vom Kläger geäußerten Bedenken seien nach vorläufiger Prüfung wohl nicht berechtigt. Dennoch bleibt die Frage, wie viele Stockwerke das Einzelhandelscenter haben darf, die jetzt im Hauptverfahren geklärt werden muss. Und das ist nicht gerade ein Nebenschauplatz.
Überwiegend positiv fällt dementsprechend auch die Reaktion des Klägers aus: Sein Prozessvertreter, der Andernacher Rechtsanwalt Dr. Jochen Kerkmann, betonte, dass man sich über die Richtersicht zu der viergeschossigen Planung freue. Zumal das eine reine Rechtsfrage sei und er nicht davon ausgehe, dass sich an der grundsätzlichen Einschätzung der Richter im Normenkontrollverfahren etwas ändern werde. "Die Frage wird jetzt sein, wie die Stadt reagiert", so Kerkmann.
Stadt will genaue Prüfung
"Wir werden die Vorgaben und Hinweise sehr genau prüfen", erläutert Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann der RZ. Dann wolle man sehen, welche Schlussfolgerungen zu ziehen sind. Auf ein Stockwerk verzichten oder das Center-Konzept insgesamt überdenken und auf den Prüfstand stellen? "Ich denke nicht, dass das nötig sein wird", meint der OB. Man werde genau darlegen müssen, warum hier ein Ausnahmetatbestand greift und doch eine viergeschossige Bauweise zulässig ist. Positiv bewertet Schulte-Wissermann übrigens, dass alle anderen Einwände aus Sicht des Gerichts nicht greifen.
Auch beim Investor Strabag Real Estate will man vor allem diesen positiven Aspekt sehen. Die Frage der Geschossanzahl werde man jetzt sorgfältig abarbeiten müssen - "juristisch und planerisch", wie Strabag-Bereichsleiter Rainer Maria Schäfer betont. "Das bedeutet für uns keinen Vorbehalt in der Sache, wir sind mitten in den Planungsarbeiten." Allen, die jetzt frohlocken sollten, hält er entgegen: "Bis auf den einen Punkt wurden alle Einwände abgeschmettert."
Eine endgültige Entscheidung erhofft sich Oberbürgermeister Schulte-Wissermann zumindest im Laufe des Jahres. Man werde jetzt mit Verwaltung und Politik die richtigen Schlüsse ziehen. "Ich bin optimistisch, dass eine tragfähige Lösung gefunden wird."
(17.03.2010 © Rhein-Zeitung )
EXPO REAL München: Forum Mittelrhein Koblenz präsentiert
Präsentierten das Forum Mittelrhein auf der EXPO REAL (v.l.n.r.): ECE-CEO Alexander Otto am Modell des Forum Mittelrhein Koblenz, rechts von ihm Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann und Thomas Hohwieler, Geschäftsführer STRABAG Real Estate.
(06.10.2009) Auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München wurde gestern das Forum Mittelrhein Koblenz präsentiert: Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, Thomas Hohwieler, Geschäftsführer STRABAG Real Estate, und Alexander Otto, CEO der ECE, enthüllten ein Modell des Projekts. Das Forum Mittelrhein besteht aus einer Einkaufsgalerie mit 20.000 qm Verkaufsfläche sowie einem Kulturgebäude mit Mediathek, Museum und Touristikzentrum. Zwischen den beiden Gebäuden entsteht ein 6.000 qm großer Platz mit Außengastronomie, der auch für Wochenmärkte, Theaterfestivals, Konzerte und Sportveranstaltungen genutzt werden kann. Realisiert wird das Projekt von einem Joint Venture aus ECE und STRABAG.
„Die kluge Symbiose von Kultur, Kommunikation und Einzelhandel am richtigen Ort wird die Funktionalität der Innenstadt deutlich steigern und Entwicklungschancen der ganzen Stadt stärken“, ist sich der Koblenzer OB Schulte-Wissermann sicher.
Alexander Otto sagte: „Wir sind stolz auf dieses Stadtentwicklungsprojekt. Mit der Symbiose aus Einzelhandel, Kultur und einem großen öffentlichen Platz wird das Forum Mittelrhein zum pulsierenden Mittelpunkt von Koblenz.“
Thomas Hohwieler von STRABAG rückte als Joint Venture Partner der ECE die Geschäftspartnerschaft der beiden Unternehmen in den Fokus: „Die Stadt Koblenz hat mit gleich zwei starken Partnern eine doppelte Erfolgsgarantie für die Wiederbelebung ihrer zentralen Stadtmitte.“
„Die kluge Symbiose von Kultur, Kommunikation und Einzelhandel am richtigen Ort wird die Funktionalität der Innenstadt deutlich steigern und Entwicklungschancen der ganzen Stadt stärken“, ist sich der Koblenzer OB Schulte-Wissermann sicher.
Alexander Otto sagte: „Wir sind stolz auf dieses Stadtentwicklungsprojekt. Mit der Symbiose aus Einzelhandel, Kultur und einem großen öffentlichen Platz wird das Forum Mittelrhein zum pulsierenden Mittelpunkt von Koblenz.“
Thomas Hohwieler von STRABAG rückte als Joint Venture Partner der ECE die Geschäftspartnerschaft der beiden Unternehmen in den Fokus: „Die Stadt Koblenz hat mit gleich zwei starken Partnern eine doppelte Erfolgsgarantie für die Wiederbelebung ihrer zentralen Stadtmitte.“
Forum Mittelrhein Koblenz: Stadtrat gibt grünes Licht für Projekt auf dem Zentralplatz
Einzigartige Symbiose aus Kultur, Platzgestaltung und Handel
180-Mio.-€-Vorhaben schafft 600 Arbeitsplätze
Einzigartige Symbiose aus Kultur, Platzgestaltung und Handel
180-Mio.-€-Vorhaben schafft 600 Arbeitsplätze
(15.05.2009) Ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Realisierung des neuen Forums Mittelrhein auf dem Zentralplatz in Koblenz ist erreicht: Der Rat der Stadt Koblenz hat grünes Licht für den Grundstückskaufvertrag, den städtebaulichen Vertrag und den Mietkaufvertrag für das geplante Kulturgebäude gegeben. Nach der ebenfalls erfolgten Beurkundung der drei Verträge durch Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann sowie der Beurkundung des städtebaulichen Vertrags durch den rheinland-pfälzischen Innenstaatssekretär Roger Lewentz beginnt damit jetzt die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für das 180-Millionen-Euro-Projekt, das eine einzigartige Mischung aus Kultur, Bildung, Handel und urbaner Platzgestaltung bieten soll.
Ziel ist es, den Bauantrag bis Ende dieses Jahres einzureichen. Die Eröffnung des neuen Forums Mittelrhein ist nach derzeitigem Planungsstand für den Herbst 2012 vorgesehen. Projektpartner für das innerstädtische Großvorhaben, mit dem auch 600 neue Arbeitsplätze entstehen werden, sind die ECE, STRABAG und die Stadt Koblenz. Gebaut wird das Forum Mittelrhein nach einem Entwurf der Architekten Benthem Crouwel. Das in Amsterdam und Aachen ansässige Architekturbüro war 2008 als Sieger aus einem hochkarätig besetzten Architektenwettbewerb hervorgegangen.
Der Entwurf sieht ein freistehendes fünfgeschossiges Gebäude für den Kulturbereich mit durchgehender Glasfassade an der Clemensstraße vor. Dort sollen auf ca. 10.000 qm Fläche kulturelle Nutzungen ihren Platz finden, unter anderem das Mittelrhein-Museum, eine Mediathek sowie das neue Präsentations- und Informationszentrum Mittelrhein als Anlaufstelle für die touristischen Besucher der Stadt. Das Einzelhandelsgebäude mit ca. 20.000 qm Verkaufsfläche und ca. 80 bis 90 Fachgeschäften, Restaurants und Cafés entsteht auf dem südlichen Teil des Zentralplatzes. Zwischen beiden Gebäuden wird ein ca. 6.000 qm großer, urban gestalteter Platz geschaffen.
Städtebaulich hervorragend eingebunden
Insgesamt ist das Forum Mittelrhein sehr gut mit dem öffentlichen Raum vernetzt. Das Kulturgebäude wird sich mit drei Eingängen sternförmig öffnen. Auch die Einkaufsgalerie nimmt mit ihren Eingängen zentrale Verbindungsachsen auf. Für die Besucher der Koblenzer Innenstadt entsteht so eine attraktive Rundlaufmöglichkeit, die von der Löhrstraße, über die Altstadt und den Zentralplatz bis zur Schlossstraße führt.
Lebendige Piazza mit Cafés und Events
Zwischen dem Kultur- und dem Einzelhandelsgebäude wird ein ca. 6.000 qm großer, urban gestalteter Platz geschaffen. Damit wird der heute weitgehend brach liegende Zentralplatz wieder zu einem lebendigen städtischen Zentrum mit hoher Aufenthaltsqualität und zu einer attraktiven Verbindungsachse zwischen der Löhrstraße als Haupteinkaufsbereich und der Altstadt. Die geplante Außengastronomie mit gemütlichen Cafés und Restaurants wird den völlig neu gestalteten Zentralplatz zu einem beliebten Treffpunkt machen, der sich unter anderem auch für den Wochenmarkt sowie für Theaterfestivals, Konzerte und Sportevents bestens eignen wird.
Kulturelles Schaufenster für die Region
Neben Geschäften, Cafés und Restaurants entsteht mit dem Forum Mittelrhein ein neues Kulturzentrum für die Stadt und Region. Das Mittelrhein-Museum und die Bibliothek werden im Forum ein neues, modernes Zuhause finden. Die Stadtbibliothek, deren Jugend- und Erwachsenenbibliothek sich zurzeit noch an zwei getrennten Standorten befinden, wird im Forum Mittelrhein zu einer attraktiven Mediathek mit Bibliotheken sowie mit Musik- und Mediensammlungen gebündelt. Ein neu geschaffenes Präsentations- und Informationszentrum (PIM) soll als Schaufenster der Region über das UNESCO-Welterbe Mittelrheintal berichten.
Neue Besucherströme durch neue attraktive Angebote
Das Forum Mittelrhein, das auch über ca. 750 Pkw-Stellplätze verfügen wird, soll mit seinen Kultur- und Einkaufsangeboten wesentlich zur Belebung der Koblenzer Innenstadt beitragen und eine große Anziehungskraft auf die gesamte Region ausüben. Beim Einzelhandel soll der Schwerpunkt im Forum Mittelrhein auf junger, trendiger Mode im mittleren und gehobenen Segment liegen. Vor allem interessante neue Marken und Geschäfte, die in Koblenz bisher noch nicht vertreten sind, sollen im Forum Mittelrhein einziehen. Einzelhändler aus Koblenz und der Region werden dem Forum einen unverwechselbaren Charme geben.
Sanierungsgebiet Zentralplatz und Konversionsmaßnahme
Das Forum Mittelrhein wird neben weiteren öffentlichen und privaten Investitionen dazu beitragen, die städtebaulichen und funktionalen Defizite des Sanierungsgebietes zu beseitigen. Die Bundesliegenschaft ist eine Konversionsfläche. Deshalb fördert das Land Rheinland-Pfalz die Investitionen der Stadt Koblenz, insbesondere mit Mitteln der Städtebauförderung des Ministeriums des Innern und für Sport sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mit rund 10 Millionen Euro. Stadt und Land sind überzeugt, dass das Projekt die Attraktivität der Koblenzer Innenstadt als Bildungs-, Kultur- und Einzelhandelsstandort zukunftsorientiert positionieren wird.
Projektdaten Forum Mittelrhein
• Grundstücksgröße: ca. 22.000 qm
• Eigentümer: STRABAG ist Eigentümer des ehemaligen Hertie-Kaufhauses und hält das Erbbaurecht an der Tiefgarage Zentralplatz. Die Stadt Koblenz ist Eigentümerin der verbliebenen Grundstücksfläche (heutiger Zentralplatz sowie ehemalige Bundesliegenschaft).
• Kultur: ca. 10.000 qm Nutzfläche (Mittelrhein-Museum, Mediathek, Präsentations- und Informationszentrum Mittelrhein, Touristinfo)
• Einzelhandel: ca. 20.000 qm Verkaufsfläche für Einzelhandel und einzelhandelsnahe Dienstleistungen, zuzüglich Gastronomie; ca. 80 bis 90 Fachgeschäfte
• Platzgestaltung: ca. 6.000 qm großzügige öffentliche Platzfläche
• Pkw-Stellplätze: ca. 750
• Arbeitsplätze: ca. 600
• Investitionsvolumen: ca. 180 Mio. €
• Beginn der Abbruchmaßnahmen: Frühjahr 2010
• Geplante Eröffnung: Herbst 2012
Ziel ist es, den Bauantrag bis Ende dieses Jahres einzureichen. Die Eröffnung des neuen Forums Mittelrhein ist nach derzeitigem Planungsstand für den Herbst 2012 vorgesehen. Projektpartner für das innerstädtische Großvorhaben, mit dem auch 600 neue Arbeitsplätze entstehen werden, sind die ECE, STRABAG und die Stadt Koblenz. Gebaut wird das Forum Mittelrhein nach einem Entwurf der Architekten Benthem Crouwel. Das in Amsterdam und Aachen ansässige Architekturbüro war 2008 als Sieger aus einem hochkarätig besetzten Architektenwettbewerb hervorgegangen.
Der Entwurf sieht ein freistehendes fünfgeschossiges Gebäude für den Kulturbereich mit durchgehender Glasfassade an der Clemensstraße vor. Dort sollen auf ca. 10.000 qm Fläche kulturelle Nutzungen ihren Platz finden, unter anderem das Mittelrhein-Museum, eine Mediathek sowie das neue Präsentations- und Informationszentrum Mittelrhein als Anlaufstelle für die touristischen Besucher der Stadt. Das Einzelhandelsgebäude mit ca. 20.000 qm Verkaufsfläche und ca. 80 bis 90 Fachgeschäften, Restaurants und Cafés entsteht auf dem südlichen Teil des Zentralplatzes. Zwischen beiden Gebäuden wird ein ca. 6.000 qm großer, urban gestalteter Platz geschaffen.
Städtebaulich hervorragend eingebunden
Insgesamt ist das Forum Mittelrhein sehr gut mit dem öffentlichen Raum vernetzt. Das Kulturgebäude wird sich mit drei Eingängen sternförmig öffnen. Auch die Einkaufsgalerie nimmt mit ihren Eingängen zentrale Verbindungsachsen auf. Für die Besucher der Koblenzer Innenstadt entsteht so eine attraktive Rundlaufmöglichkeit, die von der Löhrstraße, über die Altstadt und den Zentralplatz bis zur Schlossstraße führt.
Lebendige Piazza mit Cafés und Events
Zwischen dem Kultur- und dem Einzelhandelsgebäude wird ein ca. 6.000 qm großer, urban gestalteter Platz geschaffen. Damit wird der heute weitgehend brach liegende Zentralplatz wieder zu einem lebendigen städtischen Zentrum mit hoher Aufenthaltsqualität und zu einer attraktiven Verbindungsachse zwischen der Löhrstraße als Haupteinkaufsbereich und der Altstadt. Die geplante Außengastronomie mit gemütlichen Cafés und Restaurants wird den völlig neu gestalteten Zentralplatz zu einem beliebten Treffpunkt machen, der sich unter anderem auch für den Wochenmarkt sowie für Theaterfestivals, Konzerte und Sportevents bestens eignen wird.
Kulturelles Schaufenster für die Region
Neben Geschäften, Cafés und Restaurants entsteht mit dem Forum Mittelrhein ein neues Kulturzentrum für die Stadt und Region. Das Mittelrhein-Museum und die Bibliothek werden im Forum ein neues, modernes Zuhause finden. Die Stadtbibliothek, deren Jugend- und Erwachsenenbibliothek sich zurzeit noch an zwei getrennten Standorten befinden, wird im Forum Mittelrhein zu einer attraktiven Mediathek mit Bibliotheken sowie mit Musik- und Mediensammlungen gebündelt. Ein neu geschaffenes Präsentations- und Informationszentrum (PIM) soll als Schaufenster der Region über das UNESCO-Welterbe Mittelrheintal berichten.
Neue Besucherströme durch neue attraktive Angebote
Das Forum Mittelrhein, das auch über ca. 750 Pkw-Stellplätze verfügen wird, soll mit seinen Kultur- und Einkaufsangeboten wesentlich zur Belebung der Koblenzer Innenstadt beitragen und eine große Anziehungskraft auf die gesamte Region ausüben. Beim Einzelhandel soll der Schwerpunkt im Forum Mittelrhein auf junger, trendiger Mode im mittleren und gehobenen Segment liegen. Vor allem interessante neue Marken und Geschäfte, die in Koblenz bisher noch nicht vertreten sind, sollen im Forum Mittelrhein einziehen. Einzelhändler aus Koblenz und der Region werden dem Forum einen unverwechselbaren Charme geben.
Sanierungsgebiet Zentralplatz und Konversionsmaßnahme
Das Forum Mittelrhein wird neben weiteren öffentlichen und privaten Investitionen dazu beitragen, die städtebaulichen und funktionalen Defizite des Sanierungsgebietes zu beseitigen. Die Bundesliegenschaft ist eine Konversionsfläche. Deshalb fördert das Land Rheinland-Pfalz die Investitionen der Stadt Koblenz, insbesondere mit Mitteln der Städtebauförderung des Ministeriums des Innern und für Sport sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mit rund 10 Millionen Euro. Stadt und Land sind überzeugt, dass das Projekt die Attraktivität der Koblenzer Innenstadt als Bildungs-, Kultur- und Einzelhandelsstandort zukunftsorientiert positionieren wird.
Projektdaten Forum Mittelrhein
• Grundstücksgröße: ca. 22.000 qm
• Eigentümer: STRABAG ist Eigentümer des ehemaligen Hertie-Kaufhauses und hält das Erbbaurecht an der Tiefgarage Zentralplatz. Die Stadt Koblenz ist Eigentümerin der verbliebenen Grundstücksfläche (heutiger Zentralplatz sowie ehemalige Bundesliegenschaft).
• Kultur: ca. 10.000 qm Nutzfläche (Mittelrhein-Museum, Mediathek, Präsentations- und Informationszentrum Mittelrhein, Touristinfo)
• Einzelhandel: ca. 20.000 qm Verkaufsfläche für Einzelhandel und einzelhandelsnahe Dienstleistungen, zuzüglich Gastronomie; ca. 80 bis 90 Fachgeschäfte
• Platzgestaltung: ca. 6.000 qm großzügige öffentliche Platzfläche
• Pkw-Stellplätze: ca. 750
• Arbeitsplätze: ca. 600
• Investitionsvolumen: ca. 180 Mio. €
• Beginn der Abbruchmaßnahmen: Frühjahr 2010
• Geplante Eröffnung: Herbst 2012
Zentralplatz – Die nächsten Schritte
(06.05.2008) Die Stadtratssitzung vom 06. März war für das Projekt Zentralplatz eine Zäsur, denn die Bauleitplanung wurde angehalten. Dies stellte Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann fest als er die nächsten Schritte aus Sicht der Stadtverwaltung vorstellte, um das Projekt wieder in Gang zu bringen.
Der mehrheitlich angenommene Änderungsantrag vom März, auf den sich der Verwaltungschef nun stützt, sieht vor, dass der verbleibende Zentralplatz mindestens 6.000 m² haben muss und diese Fläche zusammenhängt. Ferner bestimmt der Rat das deutsch/niederländische Architekturbüro Benthem Crouwel als Partner für die weiteren Planungen. Auch mit der Investorengruppe aus Züblin und ECE will der Rat demnach weiterarbeiten. Einer Kultur- und Tourismusnutzung steht in Zukunft nichts entgegen und auch Einzelhandel wird nicht grundsätzlich ausgeschossen. Der Rat möchte für weitere Entscheidungen ein gesamtinnerstädtisches Verkehrskonzept sowie ein Einzelhandelskonzept. Ferner erwartet der Rat von der Verwaltung die Darstellung möglicher Finanzierungsmodelle für den Kulturbaustein. Der Kulturbau soll nämlich – eventuell auch später – in das Eigentum der Stadt übergehen.
Das geforderte Verkehrskonzept der Verwaltung soll noch bis Ende des Monats vorliegen und wird den Gremien vorgestellt. Das Einzelhandelskonzept könnte in rund 12 Wochen vorliegen, doch gibt es Stimmen im Rat, die sich gegen den von der Verwaltung vorgeschlagenen Gutachter aussprechen. In einer für den 27. Mai geplanten gemeinsamen Sondersitzung von Haupt- und Finanzausschuss und Fachbereichsausschuss IV möchte der OB einen Vorschlag unterbreiten, damit das Gutachten so schnell wie möglich vorgelegt werden kann. Eine Arbeitsgruppe in der Verwaltung wird zudem bis zur Sondersitzung die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle vorlegen und die Investitionskosten aufzeigen, die für die Weiternutzung der Altstandorte aufzubringen sind.
Kritik hatte unlängst ein Schreiben von Innenstaatssekretär Roger Lewentz hervorgerufen. Lewentz hatte als Partner der Sanierung des Zentralplatzes auf die nachhaltige Unterstützung des Landes und die Folgen des Stillstandes hingewiesen und ein gemeinsames Gespräch vorgeschlagen, um die Grundlagen zu beraten, wie Stadt und Land das Projekt weiter gemeinsam entwickeln. Diesen Vorschlag greift der Koblenzer Oberbürgermeister auf und will noch vor der Sondersitzung am Monatsende ein Gespräch zwischen dem Staatssekretär und den Fraktionsvorständen des Rates organisieren.
OB Schulte-Wissermann hält an den Ziel fest, dass der Zentralplatz bis zur Bundesgartenschau fertiggestellt sein sollte. „Die große Chance dürfen wir nicht verspielen,“ so der OB abschließend.
Der mehrheitlich angenommene Änderungsantrag vom März, auf den sich der Verwaltungschef nun stützt, sieht vor, dass der verbleibende Zentralplatz mindestens 6.000 m² haben muss und diese Fläche zusammenhängt. Ferner bestimmt der Rat das deutsch/niederländische Architekturbüro Benthem Crouwel als Partner für die weiteren Planungen. Auch mit der Investorengruppe aus Züblin und ECE will der Rat demnach weiterarbeiten. Einer Kultur- und Tourismusnutzung steht in Zukunft nichts entgegen und auch Einzelhandel wird nicht grundsätzlich ausgeschossen. Der Rat möchte für weitere Entscheidungen ein gesamtinnerstädtisches Verkehrskonzept sowie ein Einzelhandelskonzept. Ferner erwartet der Rat von der Verwaltung die Darstellung möglicher Finanzierungsmodelle für den Kulturbaustein. Der Kulturbau soll nämlich – eventuell auch später – in das Eigentum der Stadt übergehen.
Das geforderte Verkehrskonzept der Verwaltung soll noch bis Ende des Monats vorliegen und wird den Gremien vorgestellt. Das Einzelhandelskonzept könnte in rund 12 Wochen vorliegen, doch gibt es Stimmen im Rat, die sich gegen den von der Verwaltung vorgeschlagenen Gutachter aussprechen. In einer für den 27. Mai geplanten gemeinsamen Sondersitzung von Haupt- und Finanzausschuss und Fachbereichsausschuss IV möchte der OB einen Vorschlag unterbreiten, damit das Gutachten so schnell wie möglich vorgelegt werden kann. Eine Arbeitsgruppe in der Verwaltung wird zudem bis zur Sondersitzung die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle vorlegen und die Investitionskosten aufzeigen, die für die Weiternutzung der Altstandorte aufzubringen sind.
Kritik hatte unlängst ein Schreiben von Innenstaatssekretär Roger Lewentz hervorgerufen. Lewentz hatte als Partner der Sanierung des Zentralplatzes auf die nachhaltige Unterstützung des Landes und die Folgen des Stillstandes hingewiesen und ein gemeinsames Gespräch vorgeschlagen, um die Grundlagen zu beraten, wie Stadt und Land das Projekt weiter gemeinsam entwickeln. Diesen Vorschlag greift der Koblenzer Oberbürgermeister auf und will noch vor der Sondersitzung am Monatsende ein Gespräch zwischen dem Staatssekretär und den Fraktionsvorständen des Rates organisieren.
OB Schulte-Wissermann hält an den Ziel fest, dass der Zentralplatz bis zur Bundesgartenschau fertiggestellt sein sollte. „Die große Chance dürfen wir nicht verspielen,“ so der OB abschließend.
Zentralplatz liegt auf Eis!
Der Rauch der „Zentralplatzschlacht“ verzieht sich, die Beteiligten können nun die entstandene Lage genauer betrachten.
Was war geschehen. Im Koblenzer Stadtrat (Sitzung vom 06.03.2008), der wegen den großen Publikumsinteresses in der Rhein-Mosel-Halle zusammen kam, sollte ein Beschluss gefasst werden, mit welchem Architekturbüro weiter an der Zukunft des Zentralplatzes gearbeitet werden sollte.
Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann hatte den Ratsmitgliedern immer wieder versichert, sie seien die Herrscher des Verfahrens und in dieser Sitzung hat der Herrscher gesprochen: Mit einem Änderungsantrag der CDU-Fraktion, der sich Grüne und FDP anschlossen, wurde das Projekt Zentralplatz nach langer Debatte zunächst auf Eis gelegt.
Der zweiseitige Änderungsantrag sieht vor, dass der verbleibende Zentralplatz mindestens 6.000 m² haben muss und diese Fläche zusammenhängt. Ferner bestimmt der Rat das deutsch/niederländische Architekturbüro Benthem Crouwel als Partner für die weiteren Planungen.
Auch mit der Investorengruppe aus Züblin und ECE will der Rat demnach weiterarbeiten. Einer Kultur- und Tourismusnutzung steht in Zukunft nichts entgegen und auch Einzelhandel wird nicht grundsätzlich ausgeschossen.
Der Rat möchte für weitere Entscheidungen ein gesamtinnerstädtisches Verkehrskonzept sowie ein Einzelhandelskonzept. Ferner erwartet der Rat von der Verwaltung bis zur nächsten Ratssitzung alle möglichen Finanzierungsmodelle für den Kulturbaustein. Der Kulturbau soll nämlich – eventuell auch später – in das Eigentum der Stadt übergehen.
Noch vor der Abstimmung über den Änderungsantrag, die mit 33 Ja- und 22 Nein-Stimmen ausging, machte die Investorengemeinschaft deutlich, dass sie zunächst ihre Arbeit an dem Projekt ruhen lässt.
Weitere Aufträge an das Architekturbüro und weitere Fachingenieure im Wert von 500.000 € werden nicht erteilt. Viele Fragen, die dadurch ihre Antwort gefunden hätten, bleiben so erhalten.
Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann sieht nun die Befürworter des Änderungsantrags in der Pflicht zu sagen, was sie wollen. „Die heterogene Phalanx der Zentralplatzgegner eint nur ihre Ablehnung des Projektes. Eine einheitliche Meinung, wie sie die Zukunft des Platzes sehen, ist nicht erkennbar“, so der OB.
Eines ist allerdings heute schon sehr deutlich: Zur Bundesgartenschau wird die Stadt fast überall schön herausgeputzt sein – nur der Zentralplatz ist voraussichtlich eine Baustelle.
Es wird die Aufgabe der Verwaltung bleiben, das Projekt weiter voran zu bringen. So gilt es zunächst mit der Investorengruppe im Kontakt zu bleiben. Ein weiterer wichtiger Gesprächpartner bleibt das Land, das die städtebauliche Sanierung des Zentralplatzes bislang positiv begleitet hat. In Gesprächen will der OB sicherstellen, dass das Land finanzielle Hilfen jetzt nicht zurückfordert.
Sodann sind die geforderten Gutachten auf den Weg zu bringen. Wobei Fachleute bezweifeln, dass die damit zu gewinnenden Erkenntnisse die Entscheidungsgrundlagen deutlich verbessern. Die Verkehrsuntersuchungen für den Zentralplatz reichen für die derzeit zu treffenden Entscheidungen aus. Der zusätzliche Erkenntnisgewinn eines gesamtinnerstädtischen Gutachtens ist gering, denn die relevanten Straßen mit denen der Zentralplatz zu erreichen ist, sind untersucht worden.
Gleiches gilt für das geforderte gesamtstädtische Einzelhandelskonzept. Die innerstädtische Begutachtung vom Mai 2007 hat die Verträglichkeit von weiteren 20.000 m² Verkaufsfläche ergeben. Auswirkungen auf den Einzelhandel in den Vorstadtzentren dürfte kaum über die Wahrnehmbarkeitsschwelle reichen.
Überarbeitete Entwürfe
Am 14.02.2008 präsentierten die beiden Preisträger, das Architekturbüro Benthem Crouwel aus Aachen und das Architekturbüro Schröder Schulte-Ladbeck aus Dortmund, in einer öffentlichen Sondersitzung des Stadtrates ihre überarbeiten Entwürfe zum Forum Mittelrhein.
Eine endgültige Entscheidung zum Projekt "Forum Mittelrhein" sollte in der Stadtratsitzung am 06.03.2008 gefällt werden.
Weitere Ansichten von Benthem Crouwel


