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Ihr Standort: Gesundheit & Umwelt > Umweltschutz > Klima-Bündnis
Stadt Koblenz - Mitglied im Klima-Bündnis oder Alianza del Clima e.V.
Durch einen einstimmigen Beschluss des Umweltausschusses am 03.02.1997 wurde die Stadt Koblenz Mitglied im Klima-Bündnis.
Diese Mitgliedschaft ist ein Ausdruck der offensiven Klimaschutzpolitik unserer Stadt. Als Beitrag zur globalen Klimaschutz-Aufgabe verwirklicht das Umweltamt der Stadt Koblenz zusammen mit anderen Akteuren eine Reihe von lokalen Aktivitäten bei Energiesparprojekten, der Nutzung regenerativer Energien und zukunftsweisender Energiekonzeptionen.
Um was geht es bei dem Klima-Bündnis überhaupt?
Klimaschutz in Partnerschaft
Das Klima-Bündnis ist ein Zusammenschluss europäischer Städte und Gemeinden, die eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen sind. Die Partner in diesem weltumspannenden Bündnis verbindet die gemeinsame Sorge um das Weltklima. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, wurde auf das Engagement und die Vielfalt der lokalen Ebene gesetzt. Die Initiative versteht sich als Teil der Bemühungen um nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd.
Ziele
Das Klima-Bündnis will den Erhalt des globalen Klimas erreichen. Dazu gehören die Verringerung der das Klima schädigenden Emissionen auf ein nachhaltiges Niveau in den Industrieländern im Norden und der Schutz der Regenwälder im Süden der Erde. Partnerschaft mit den indigenen Völkern bedeutet, dass wir sie in ihren Zielen unterstützen, ihre grundlegenden Rechte als Völker zu erlangen und in ihrer natürlichen Umwelt nach eigenen Entwicklungsvorstellungen leben und wirtschaften zu können.
Mit ihrem Beitritt haben sich die Mitgliedskommunen auf Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen verpflichtet. Diese Selbstverpflichtungen sind im Klima-Bündnis-Manifest (1990) und der Klima-Bündnis-Erklärung (2000) niedergelegt.
Im Klima-Bündnis-Manifest von Bozen wurde im August 1990 von den Gründungsmitgliedern des Klima-Bündnisses u. a. beschlossen
durch die Senkung des Energieverbrauchs und die Verringerung des motorisierten Verkehrs dazu beizutragen, dass die Belastung der Atmosphäre abnimmt und dadurch die Lebensbedingungen für zukünftige Generationen erhalten bleiben
die Emissionen von CO2 bis zum Jahr 2010 zu halbieren und später schrittweise zu senken. Weiterhin wird alles unternommen, um jeden Gebrauch von FCKW-Treibgasen sofort zu stoppen
die Interessen der indigenen Völker an der Erhaltung des tropischen Regenwaldes und ihrer Lebensgrundlage zu unterstützen
Mitglieder und ihre Arbeit
Seit der Gründung 1990 sind fast 1000 Städte, Gemeinden und Landkreise in Europa dem Klima-Bündnis beigetreten. Bundesländer und Nichtregierungsorganisationen arbeiten als assoziierte Mitglieder mit. Unsere indigenen Partner werden durch den Dachverband der Indianerorganisationen Amazoniens (COICA) vertreten. Weltweiter Kooperationspartner ist die "Internationale Allianz indigener und in Stämmen lebender Tropenwälder Völker der Tropenwälder". Beide Organisationen sind dem Erhalt der tropischen Regenwälder und ihrer biologischen Vielfalt verpflichtet. Die Kommunen arbeiten umfassende Klimaschutzstrategien aus und ergreifen vielfältige Maßnahmen zu ihrer Umsetzung, vor allem in den Bereichen Energie und Verkehr. Durch Bewusstseinsbildende Maßnahmen und einen Verzicht auf die Nutzung von Tropenholz aus Raubbau in der kommunalen Beschaffung tragen sie zum Erhalt der bei.
Koordination und Kontakt
Koordiniert wird das Klima-Bündnis von der Europäischen Geschäftsstelle in Frankfurt am Main, unterstützt durch nationale und regionale Koordinations- und Kontaktstellen - www.klimabuendnis.org - . Zu den Aufgaben dieser Stellen gehören Transfer erfolgreicher Ansätze und Beispiele, Unterstützung der Mitglieder durch Beratung und gemeinsame Projekte, Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Auswertung der kommunalen Maßnahmen und Ergebnisse. Hinzu kommen - mit wachsender Bedeutung - Kampagnen und Aktionen zur Bewusstseinsbildung und Information der Bevölkerung
Viele große Worte, doch beachtet die Stadt Koblenz diese Ziele auch bei der täglichen Arbeit?
Wir haben uns die Arbeit gemacht und einfach mal aufgelistet, welche Maßnahmen vom Umweltamt im Sinne der Mitgliedschaft im Klima-Bündnis für die Umwelt zwischenzeitlich durchgeführt werden bzw. wurden:
Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes
Starten und Betreuen des Projektes „KESch“, Energiesparen an Schulen
Die Stelle eines/r Energiebeauftragten wurde eingerichtet
Laufende Überwachung und Auswertung des Energieverbrauchs städt. Gebäude
Einsatz von regenerativen Energien und Kraft-Wärme-Kopplung in öffentlichen Gebäuden
Bildung eines Energietisches
Überprüfung von bestehenden Energieversorgungsverträgen
Nutzung von innovativen Finanzierungsinstrumenten
Unterstützung der Nutzung von ÖPNV durch städt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittels Bezuschussung der Monatskarte
Nutzung ÖPNV bei Dienstreisen
Aktion Wärmepass – Energiediagnose für ältere Wohngebäude
Wettbewerb Niedrigenergiehaus
Energiesparlampenaktion 1997 (Zuschuss zum Erwerb)
Verkehrsberuhigung durch das Einrichten von Tempo-30-Zonen
Parkraum-Management durch Parkraumbewirtschaftung, Parkdauerbegrenzung, und Parkbevorrechtigung von Anwohnern
Unterstützung der ehemaligen Aktion „Kommunales Stadt-Rad“
Klimaschonende Energieversorgung durch effiziente Heizsysteme in städt. Gebäuden
Förderung ÖPNV durch Busspuren, und Vorrangschaltungen für Busse, moderne Gestaltung von Haltestellen, informative Fahrgastinformation und Niederflurtechnik
Kooperation mit Handwerkern, Unternehmen und dem Handel bei gemeinsamen Projekten für den Klimaschutz
Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit mit eigenen Aktivitäten und Broschüren
Aktuell entsteht zurzeit Im Stadtteil Asterstein die größte Passivhaussiedlung Europas; ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung Energiesparen, der einfachsten Art, den Klimaschutz zu fördern
Weitere Informationen zum Passivhaus-Baugebiet Asterstein IIBaugebniet
Diese Mitgliedschaft ist ein Ausdruck der offensiven Klimaschutzpolitik unserer Stadt. Als Beitrag zur globalen Klimaschutz-Aufgabe verwirklicht das Umweltamt der Stadt Koblenz zusammen mit anderen Akteuren eine Reihe von lokalen Aktivitäten bei Energiesparprojekten, der Nutzung regenerativer Energien und zukunftsweisender Energiekonzeptionen.
Um was geht es bei dem Klima-Bündnis überhaupt?
Klimaschutz in Partnerschaft
Das Klima-Bündnis ist ein Zusammenschluss europäischer Städte und Gemeinden, die eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen sind. Die Partner in diesem weltumspannenden Bündnis verbindet die gemeinsame Sorge um das Weltklima. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, wurde auf das Engagement und die Vielfalt der lokalen Ebene gesetzt. Die Initiative versteht sich als Teil der Bemühungen um nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd.
Ziele
Das Klima-Bündnis will den Erhalt des globalen Klimas erreichen. Dazu gehören die Verringerung der das Klima schädigenden Emissionen auf ein nachhaltiges Niveau in den Industrieländern im Norden und der Schutz der Regenwälder im Süden der Erde. Partnerschaft mit den indigenen Völkern bedeutet, dass wir sie in ihren Zielen unterstützen, ihre grundlegenden Rechte als Völker zu erlangen und in ihrer natürlichen Umwelt nach eigenen Entwicklungsvorstellungen leben und wirtschaften zu können.
Mit ihrem Beitritt haben sich die Mitgliedskommunen auf Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen verpflichtet. Diese Selbstverpflichtungen sind im Klima-Bündnis-Manifest (1990) und der Klima-Bündnis-Erklärung (2000) niedergelegt.
Im Klima-Bündnis-Manifest von Bozen wurde im August 1990 von den Gründungsmitgliedern des Klima-Bündnisses u. a. beschlossen
durch die Senkung des Energieverbrauchs und die Verringerung des motorisierten Verkehrs dazu beizutragen, dass die Belastung der Atmosphäre abnimmt und dadurch die Lebensbedingungen für zukünftige Generationen erhalten bleiben
die Emissionen von CO2 bis zum Jahr 2010 zu halbieren und später schrittweise zu senken. Weiterhin wird alles unternommen, um jeden Gebrauch von FCKW-Treibgasen sofort zu stoppen
die Interessen der indigenen Völker an der Erhaltung des tropischen Regenwaldes und ihrer Lebensgrundlage zu unterstützen
Mitglieder und ihre Arbeit
Seit der Gründung 1990 sind fast 1000 Städte, Gemeinden und Landkreise in Europa dem Klima-Bündnis beigetreten. Bundesländer und Nichtregierungsorganisationen arbeiten als assoziierte Mitglieder mit. Unsere indigenen Partner werden durch den Dachverband der Indianerorganisationen Amazoniens (COICA) vertreten. Weltweiter Kooperationspartner ist die "Internationale Allianz indigener und in Stämmen lebender Tropenwälder Völker der Tropenwälder". Beide Organisationen sind dem Erhalt der tropischen Regenwälder und ihrer biologischen Vielfalt verpflichtet. Die Kommunen arbeiten umfassende Klimaschutzstrategien aus und ergreifen vielfältige Maßnahmen zu ihrer Umsetzung, vor allem in den Bereichen Energie und Verkehr. Durch Bewusstseinsbildende Maßnahmen und einen Verzicht auf die Nutzung von Tropenholz aus Raubbau in der kommunalen Beschaffung tragen sie zum Erhalt der bei.
Koordination und Kontakt
Koordiniert wird das Klima-Bündnis von der Europäischen Geschäftsstelle in Frankfurt am Main, unterstützt durch nationale und regionale Koordinations- und Kontaktstellen - www.klimabuendnis.org - . Zu den Aufgaben dieser Stellen gehören Transfer erfolgreicher Ansätze und Beispiele, Unterstützung der Mitglieder durch Beratung und gemeinsame Projekte, Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Auswertung der kommunalen Maßnahmen und Ergebnisse. Hinzu kommen - mit wachsender Bedeutung - Kampagnen und Aktionen zur Bewusstseinsbildung und Information der Bevölkerung
Viele große Worte, doch beachtet die Stadt Koblenz diese Ziele auch bei der täglichen Arbeit?
Wir haben uns die Arbeit gemacht und einfach mal aufgelistet, welche Maßnahmen vom Umweltamt im Sinne der Mitgliedschaft im Klima-Bündnis für die Umwelt zwischenzeitlich durchgeführt werden bzw. wurden:
Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes
Starten und Betreuen des Projektes „KESch“, Energiesparen an Schulen
Die Stelle eines/r Energiebeauftragten wurde eingerichtet
Laufende Überwachung und Auswertung des Energieverbrauchs städt. Gebäude
Einsatz von regenerativen Energien und Kraft-Wärme-Kopplung in öffentlichen Gebäuden
Bildung eines Energietisches
Überprüfung von bestehenden Energieversorgungsverträgen
Nutzung von innovativen Finanzierungsinstrumenten
Unterstützung der Nutzung von ÖPNV durch städt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittels Bezuschussung der Monatskarte
Nutzung ÖPNV bei Dienstreisen
Aktion Wärmepass – Energiediagnose für ältere Wohngebäude
Wettbewerb Niedrigenergiehaus
Energiesparlampenaktion 1997 (Zuschuss zum Erwerb)
Verkehrsberuhigung durch das Einrichten von Tempo-30-Zonen
Parkraum-Management durch Parkraumbewirtschaftung, Parkdauerbegrenzung, und Parkbevorrechtigung von Anwohnern
Unterstützung der ehemaligen Aktion „Kommunales Stadt-Rad“
Klimaschonende Energieversorgung durch effiziente Heizsysteme in städt. Gebäuden
Förderung ÖPNV durch Busspuren, und Vorrangschaltungen für Busse, moderne Gestaltung von Haltestellen, informative Fahrgastinformation und Niederflurtechnik
Kooperation mit Handwerkern, Unternehmen und dem Handel bei gemeinsamen Projekten für den Klimaschutz
Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit mit eigenen Aktivitäten und Broschüren
Aktuell entsteht zurzeit Im Stadtteil Asterstein die größte Passivhaussiedlung Europas; ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung Energiesparen, der einfachsten Art, den Klimaschutz zu fördern


