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Die Musikschule der Stadt Koblenz

Profil einer musikpädagogischen Einrichtung

Musikschule der Stadt Koblenz
Die Musikschule der Stadt Koblenz bietet zurzeit (2015) ca. 2.900 Schülern eine musikalische Ausbildung. 60 Kolleginnen und Kollegen unterrichten ca. 41.000 Stunden pro Jahr. Sie ist in der ehemaligen Boelcke-Kaserne in der Hoevelstrasse 6 untergebracht (Koblenz-Rauental) und verfügt in dem neu errichteten Gebäude über ausgezeichnete Unterrichtsräume. Regelmäßig veranstaltet die Musikschule Konzerte in ihrem akustisch gut geeigneten Konzertsaal.
In zahlreichen Außenstellen im Stadtgebiet sucht die Musikschule die Nähe zum Wohnort, insbesondere der jüngeren Schüler.

Die Grundstruktur der Musikschule richtet sich nach den Vorgaben des VdM (Verband deutscher Musikschulen), in welchem die Musikschule seit ihrer Gründung 1973 Mitglied ist.

Das Unterrichtsangebot der Musikschule umfasst Instrumentalunterricht für (fast) alle Instrumente und Gesang. Darüber hinaus bietet die Musikschule der Stadt Koblenz zahlreiche Ensemble- und Ergänzungsfächer. Sie sollen die musikalische Entwicklung der Schüler möglichst früh auf eine breite Grundlage stellen.

Zum Profil der Musikschule der Stadt Koblenz gehören eine Vielfalt des Angebots, konsequenter fachlicher Aufbau, ausgebildetes Fachpersonal, dauerhafte Verlässlichkeit, gesicherte Rechtsverhältnisse für Träger, Nutzer und Mitarbeiter und eine allgemeine Zugänglichkeit für alle Bürger, unabhängig von ihrer finanziellen Situation.

Ca. 150 Leihinstrumente ermöglichen das Ausprobieren eines Instrumentes, ersparen einen teuren, evtl. zu früh getätigten Kauf und helfen, zum richtigen Instrument zu finden.

Musikschularbeit mit Behinderten und alten Menschen ist im Sinne von Inklusion zu einem aktuellen Thema geworden. Die Musikschule bietet hierzu entsprechende Unterrichtsangebote und entwickelt diese ständig weiter.

Die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ist eine wichtige Aufgabe der Musikschule. Gerade die Beschäftigung mit Musik bietet die Chance, verschiedene Sozialisationen unterschiedlicher Heimatländer zu verknüpfen. Die internationale Sprache der Musik ermöglicht eine Verständigung zwischen Menschen auf einer nonverbalen Ebene und hilft zugleich soziale Kontakte herzustellen.

Ein Elternbeirat und der Förderverein der Musikschule (gemeinnützig) gehören zum festen Bestandteil der mitwirkenden Gremien. Sie sind äußerst wichtige Partner der Musikschule.

Die Musikschule bietet mithilfe der Bienko-Stiftung und einer speziellen Förderklasse begabten Schülerinnen und Schülern ein erweitertes Ausbildungsprogramm, das im Instrumental- oder Vokalfach eine Vorbereitung zum Studium ermöglicht.


Unterrichtsformen und Ausbildungsstufen an der Musikschule

Der Unterricht der Musikschule ist in vier Stufen gegliedert. Er wird je nach Fach und Stufe sowie nach pädagogischen Erwägungen als Klassen-, Gruppen- oder Einzelunterricht erteilt. Für jedes Unterrichts- und Ensemblefach gibt es Rahmenlehrpläne bzw. Bildungspläne, die Ziele und Inhalte der Ausbildung formulieren. Eine regelmäßige Feststellung der Fortschritte soll Schülern, Eltern und den Lehrkräften den individuellen Entwicklungsprozess aufzeigen.

Die Elementarstufe/Grundstufe umfasst vor allem das frühe Lebensalter über den gesamten Vorschulbereich bis in das Grundschulalter hinein. In ihr wird eine ganzheitliche musikalische Grundbildung vermittelt, die gleichzeitig die Voraussetzung für den weiterführenden Unterricht in der Unter-, Mittel- und Oberstufe schafft.
Der Instrumentalunterricht in den jeweiligen Ausbildungsstufen kann bei den meisten Instrumenten sowohl als Einzel- als auch als Gruppenunterricht angeboten werden.

Das Ensemblemusizieren ist grundständiges Angebot und in jeder Ausbildungsstufe integriert. Instrumental-, Vokal- und Ensembleunterricht verbinden von Anfang an den individuellen Fortschritt mit gemeinsamer Musizierpraxis als eine verbindliche Qualität der Musikschule.

Die Teilnahme an einem oder mehreren Ensemblefächern hat für die Ausbildung eine sehr wesentliche Wirkung. Die Festlegung der Kombinationen zwischen Instrumental- und Ensembleunterricht ist damit eine wichtige pädagogische Aufgabe. Gruppenunterricht im Instrumentalfach/Vokalfach ist kein Ensemblefach im Sinne des Strukturplans.

Darüber hinaus bietet die Musikschule in Anlehnung an den Rahmenlehrplan des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) Ergänzungsfächer und hierauf aufbauend eine Studienvorbereitende Ausbildung (SVA) an.

Schülerinnen und Schüler erhalten somit Unterricht in den Fächern Allgemeine Musiklehre, Musiktheorie, Hörerziehung, Musikgeschichte, Harmonielehre, Sprecherziehung, Musik und Bewegung, Improvisation, Komposition, Musiktheater, Darstellendes Spiel und Tanz, Musik und Computer u.v.m


www.musikschulekoblenz.de

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