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Stadtporträt


Clemensstraße

Bildcollage Clemensstraße - Fotos: I.  Alt
Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts waren bedeutende Teile der mittelalterlichen Stadtmauern und der frühneuzeitlichen Befestigungsanlagen der Stadt Koblenz verschwunden. Die preußischen Herrscher errichteten das kurfürstliche Schloss als Residenzsitz und wandelten das Stadtbild enorm durch den Bau neuer Verteidigungsanlagen und die Neuanlage der Neustadt. Koblenz war für kurze Zeit eine offene Stadt. Allerdings blieben die Erweiterungsmöglichkeiten begrenzt.

Unter Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen wurde der Ausbau und die Bebauung neu angelegter Straßen weiter vorangetrieben. Vor allem waren dies die Schlossstraße, die heutige Clemensstraße und der Clemensplatz in der Neustadt. Nach dem aufgestellten Alignmentplan erfolgten bis ungefähr zur Mitte des 19. Jahrhunderts weiterhin Verlängerungen bestehender Straßenzüge und die völlig neue Anlage von den Trassen Gymnasial-, Magazin- und der heutigen Viktoriastraße. Insgesamt erstreckten sich diese schwierigen Bauprojekte über lange Zeiträume wegen hoher Baukosten und Entschädigungsfragen bei Einbeziehung privater Grundstückseigentümer.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstand das "Lassaulxsche Haus" des bedeutenden Koblenzer Hofrates Peter Ernst von Lassaulx an der Ecke Clemensstraße / Poststraße. Dessen Fassade ist nach einem klassizistisch anmutenden Muster barocker Baukunst aufgeteilt.

In den 60er Jahren vollendeten Straßenbauten die Achse Clemensstraße / Pfuhlgasse. Verbreitete Straßenzüge können seitdem bequem und zügig mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. (I.Alt)
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