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Stadtporträt
Jesuitenplatz
Seine Form erhielt der Jesuitenplatz erst unter dem Landherrn Clemens Wenzeslaus. Geprägt wurde das derzeitige Gesicht durch die Umsetzung der Pläne des Hofbaumeisters Sebastini. Das Jesuitenkolleg nimmt auch heute den größten Teil der Südseite des Platzes ein. Seit Ende des 19. Jahrhunderts dient das alte Kolleg als Rathaus. In der Mitte des Platzes befindet sich das Denkmal des berühmten Koblenzer Johannes Müller, der sich würdevoll über das Treiben am Platz erhebt. Relativ neu wurde der Platz etwa in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Inzwischen ist er Teil einer der schönsten Seiten in der Koblenzer Altstadt. Durch die enge Jesuitengasse, die schon im 14. Jahrhundert als Nonnengasse und "in der alten Lehr" bezeichnet wurde, gelangen die Besucher an ausgefallenen Läden vorbei in den Entenpfuhl, von wo aus der Einkaufsbummel weiter in die Innenstadt fort gesetzt werden kann. (I.Alt)
