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Stadtporträt
Münzplatz
Im Jahr 1911 gestaltete der Koblenzer Architekt Conrad Reich den Münzplatz neu. An der Nordseite errichtete er Gebäude, die großzügig mit Laubengängen angelegt waren. Weiterhin entstanden Häuser, wozu auch der Torbau zählt. Von diesem führte eine neu angelegte Straße als Verbindungsstück vom Münzplatz durchs Paradies in die Burgstraße. Wegen den Folgen des Ersten Weltkrieges konnten seine Pläne nicht alle umgesetzt werden. Neues Leben kam auf den Münzplatz, als gegen Ende des 19. Jahrhunderts wöchentlich Gemüsemarkt stattfand. Marktfrauen trieben fortan regen Handel mit Gemüse. Einer wurde hier sogar ein Denkmal gesetzt. Heute bieten die Reich'schen Häuser mit den Nummern 14 und 15, aber auch andere um den Platz herumliegende Gebäude, für fast jeden Geschmack verschiedene gastronomische Treffpunkte. An heißen Sommertagen finden die Gäste unter den Lauben ein angenehmes Plätzchen zur Rast und zum Genuss von Köstlichkeiten. (I.Alt)
