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IT-Firma zieht nach Pfaffendorf

Prosozial GmbH zieht vom Hunsrück auf die rechte Rheinseite von Koblenz - Geschäftsführer schätzen den Standort
 
Nicht nur wegen der Universität, deren Fachbereich Informatik bundesweit einen bedeutenden Ruf genießt, ist Koblenz eine Stadt der neuen Medien. So arbeiten im Schatten des Ecks allein rund 5000 Menschen im Bereich der Informationstechnologie (IT). Seit dem gestrigen Freitag hat auch das IT-Unternehmen Prosozial GmbH seinen Sitz in Koblenz
 
Die IT-Firma Prosozial GmbH, deren 80 Mitarbeiter Software im gesamten deutschen Sprachraum für den Bereich der Sozial-, Arbeitslosen- und Jugendhilfe sowie für das Betreuungswesen herstellen, hat am gestrigen Freitag ihre neuen Geschäftsräume in der Emser Straße 10 in Pfaffendorf bezogen. Zuvor war das Software-Unternehmen, das in Deutschland, Österreich und im deutschsprachigen Teil von Belgien rund 2000 Kunden und 8500 Anwender zählt, in Halsenbach im Hunsrück beheimatet gewesen.
 
Zu den Kunden der Prosozial GmbH, die 1995 gegründet wurde, zählen unter anderem Betreuungsvereine und Betreuungsbehörden wie beispielsweise die Diakonie in der Stadt Dortmund, Bildungsträger, Kommunen oder das belgische Arbeitsamt, das mit der Software "comp.ASS" die Fälle innerhalb des deutschsprachigen Grenzgebiets bearbeitet. Für den Umzug vom Hunsrück auf die rechte Rheinseite von Koblenz sprachen logistische Gründe. "Wir haben hier alle Voraussetzungen wie einen schnellen Internetanschluss oder ein Gigabit-Netzwerk vorgefunden, die ein modernes IT-Unternehmen braucht", sagt Wolfgang Hoffmann, der zusammen mit Stephan Idel und Christoph Spitzley die Prosozial GmbH leitet. Dass Koblenz mit dem Fachbereich Informatik der Universität und den rund 5000 Beschäftigten im IT-Sektor ein wichtiger Standort für neue Medien ist, wird im Unternehmen zudem geschätzt.
 
"Und überdies ist Koblenz zentral gelegen und verfügt über ein sehr gutes kulturelles Angebot für unsere Geschäftskunden und Seminarteilnehmer - da war ein Umzug für uns die logische Konsequenz", so Wolfgang Hoffmann. Das Gebäude in der Emser Straße hat in Sachen IT schon eine gewisse Tradition, denn der Vorgänger der Prosozial GmbH war die Deutsche Telekom.
 
(Rhein-Zeitung April 2009)