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Steinacker investiert für Dienstleister
Das Gebäude in der Jakob-Hasslacher-Straße soll im Juni bezogen werden.
In einem rekordverdächtigen Tempo wird derzeit in der Jakob-Hasslacher-Straße ein Dienstleistungszentrum hochgezogen. Mit der Baumaßnahme verstärkt die Koblenzer Familie Steinacker ihr Engagement im Bubenheimer Gewerbegebiet.
KOBLENZ. Die Ingenieurgesellschaft Steinacker wächst außergewöhnlich stark. Das sind ideale Voraussetzungen, um in der Jakob-Hasslacher-Straße eine neue große Investition in die Zukunft zu tätigen. Gestern Vormittag wurde der Grundstein für das neue Dienstleistungszentrum im Stadtteil Bubenheim gelegt.
Mit dem Bauprojekt erhöht die Familie Steinacker im Bereich des neuen Gewerbegebiets am Bubenheimer Kreisel die Investitionen auf rund 5 Millionen Euro. Der aus vorgefertigten Elementen erstellte Neubau wird eine Nutzfläche von 3700 Quadratmetern haben. Nach der Fertigstellung im Juni werden die Firma Goldbeck (die das Gebäude errichtet hat), der Medizinische Dienst der Krankenkassen und ein Spezialist für Informationstechnologie einziehen. Einen Teil der Flächen werden die Sachverständigen von Steinacker selbst nutzen. "Die vorhandenen Kapazitäten reichen nicht mehr aus", bestätigten Dr. Tobias und Frank Steinacker am Rande der Grundsteinlegung. Denn: Das Familienunternehmen beschäftigt derzeit 65 Mitarbeiter - so viele wie noch nie.
Obwohl der Neubau äußerst ökonomisch hergestellt wird, übertrifft er die Umweltnormen deutlich. So werden in dem Gebäude die erst seit diesem Herbst geltenden neuen Vorgaben der Energiesparverordnung bereits um 30 Prozent unterschritten. Hintergrund: Die Investoren haben sich für ein "grünes Gebäude" entschieden, in dem die Nutzung von regenerativen Energien eine entscheidende Rolle spielt. So wird auf dem Dach eine Fotovoltaikanlage montiert, die eine Fläche von rund 600 Quadratmetern beanspruchen soll. Und auch im Inneren wird alles auf dem neuesten Stand sein. Das gilt nicht nur für Beleuchtung und Stromversorgung, sondern auch für die Einbindung von IT-Systemen. Dazu passt, dass keine relevante Tür im Haus per Schlüssel geöffnet werden kann. Der Zugang erfolgt nach der elektronischen Aus-wertung von Fingerabdrücken.
(RZ 16.12.09)
