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Verwaltung & Politik

Sterbefälle (Anmeldung)

Fachamt: Standesamt

Dienstleistung: Für die Beurkundung eines Sterbefalles ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk der Tod eingetreten ist. Ist der Sterbeort nicht festzustellen, so ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk der Verstorbene gefunden wurde.

Unterlagen:

  • siehe Besonderheiten

Gebühren: 12,00 Euro

Die Beurkundung des Sterbefalles ist gebührenfrei.

Gebühren fallen an für die Ausstellung von Urkunden und sonstigen Genehmigungen ( z.B. Bestattungsgenehmigung, Leichenpass, etc.)

Jede weitere Sterbeurkunde kostet 6,00 €.

 

Fristen: Der Sterbefall ist spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag dem zuständigen Standesamt anzuzeigen. Ist dies ein Sonnabend oder gesetzlicher Feiertag, so muss die Anzeige an dem darauf folgenden Werktag erstattet werden.

Bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten-und Pflegeheimen ist die Einrichtung zur schriftlichen Anzeige des Sterbefalles verpflichtet.

Besonderheiten: Sterbefall einer deutschen verheirateten oder verpartnerten Person
Es sind vorzulegen:

  • Todesbescheinigung

  • beglaubigte Abschrift aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch
  • oder Lebenspartnerschaftsurkunde
  • oder bei einer Eheurkunde oder Lebenspartnerschaftsurkunden ab 2009, sind zusätzlich die Geburtsurkunden beider Ehegatten oder Lebenspartner/innen erforderlich


Sterbefall einer deutschen ledigen Person
Es sind vorzulegen:
  • Todesbescheinigung

  • Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister

Sterbefall einer ausländischen Person

  • In diesem Fall sollte vorher mit dem Standesamt Rücksprache genommen werden.

Links:
Rat & Hilfe im Trauerfall
Bundesverband deutscher Bestatter