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Verwaltung & Politik

Landschaftsplanung: Biotoptypen (Kartierung, Fortschreibung und Bewertung)

Fachamt: Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung

Weitere zuständige Ämter:
Umweltamt
UNB (untere Naturschutzbehörde):
- Realnutzungskartierung (Stand:1985 - 1993)
- Landesbiotopkartierung
- Stadtbiotopkartierung

Dienstleistung: Als Grundlage für die Überplanung eines bestimmten Bereiches wird auf Grundlage eines Scoping-Termines eine Bestandsaufnahme der Biotoptypen (Pflanzen, Pflanzengesellschaften, Landschaftsstrukturen) und der Fauna (Tierwelt) durchgeführt. Im Scoping-Termin werden gemeinsam mit der naturschutzbehörde Untersuchungsinhalt und -tiefe festgelegt. In der Regel wurde vorher eine Vermessung der Topographie vorgenommen. Nach der Biotoptypenerfassung erfolgt eine landespflegerische Bewertung der Strukturen.

Besonderheiten: Biotopkartierung Rheinland-Pfalz

  • Die Kartierung erfolgt durch das Land nach einem landeseigenen Kartierschlüssel. Die Grunderfassung erfolgte 1981
  • die letzte Fortschreibung ist von 2010
  • zuständiges Amt: 36/UNB

Stadt-Biotopkartierung
  • Auf der Basis des Landeskartierschlüssels wurde für das Stadtgebiet eine detaillierte Kartierung durchgeführt (1986-1996) und zusätzliche Biotope erfasst und dargestellt. Alle Landesbiotope sind in der Stadtbiotopkartierung enthalten. Eine sukzessive Nacherfassung bzw. Fortschreibung erfolgt nun im Rahmen der Bestandsaufnahmen zu aktuellen Planungen und Gutachten.
  • zuständige Ämter: 61.1/LP und 36/UNB

Planung vernetzter Biotopsysteme (VBS)

  • Die VBS stellt auf Naturraumebene die räumlichen Zielvorstellungen des Arten- und Biotopschutzes dar, in dem sie die zu erhaltenden Lebensräume aufzeigt und Bereiche abgrenzt, in denen Entwicklungsziele zu verwirklichen sind. Sie stellt die landesweit bedeutsamen Kern- und Verbundzonen für den Arten- und Biotopschutz dar.

Links:
Biotopkartierung Rheinland-Pfalz (Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung, LANIS)