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Leben in Koblenz


Hinweis:


Wir weisen darauf hin, dass die alljährlich durchgeführten und sehr beliebten "Donnerstagsvorträge" in diesem Jahr aufgrund

der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden werden. Wir hoffen, diese im nächsten Jahr in gewohnter Weise wieder

durchführen zu können.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Vielen Dank!

Plakataktion "Hilfsangebote bei Gewalt gegen Frauen"

Das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz hat in seiner Pressemitteilung vom 03.04.2020 darauf hingewiesen: „Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass es während der Corona-Krise verstärkt zu häuslicher Gewalt kommen kann. Bestehende Beschränkungen, existenzielle Sorgen und räumliche Enge können zu Aggressionen führen.“

Zuletzt hatte auch der UN-Generalsekretär António Guterres vor einer „schrecklichen Zunahme" familiärer Gewalt während der Corona-Pandemie gewarnt.

Mit dem hier ersichtlichen Plakat sollen Mädchen, Frauen sowie Verwandte und Freunde von Betroffenen auf Hilfsangebote in Koblenz aufmerksam gemacht werden und erfahren, dass sie nicht allein sind.


Koblenz zeigt Flagge

 

Noch immer sind Menschen, die eine andere sexuelle Orientierung haben, von Diskriminierung und Verfolgung, in einigen Ländern sogar von der Todesstrafe bedroht. Um Respekt für sie einzufordern und internationale Aktivitäten zu koordinieren, wurde 2005 der Internationale Tag gegen Homophobie (IDAHO) eingeführt und später zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) erweitert.

Weltweit wird dieser Tag jährlich am 17. Mai begangen – in Erinnerung an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrer Liste der psychischen Erkrankungen zu streichen. Darüber hinaus ergeben sich zufällige Parallelen zwischen dem Datum 17.5. und dem ehemaligen Paragraphen 175 des deutschen Strafgesetzbuches, der Homosexualität in der Bundesrepublik Deutschland noch bis 1969 unter Strafe stellte.

Trotz zahlreicher Fortschritte erleben queere Menschen im Alltag noch immer Anfeindungen und Ausgrenzungen. Mit gezielten Desinformationen, überholten Klischees, falschen Zusammenhängen, bewussten Verkürzungen und populistischer Stimmungsmache wird verstärkt versucht, Homo- und Transphobie salonfähig zu machen. Aufmerksamkeit, Sensibilisierung und eine realitätsnahe Aufklärung sind notwendig. Deshalb ist ein wiederkehrender Gedenk- und Aktionstag wie IDAHOBIT so wichtig!

Auch die Stadt Koblenz zeigt an diesem Tag Flagge: Das Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus macht ihre Unterstützung und Solidarität nach außen sichtbar und zeigt, dass Diskriminierung hier keinen Platz hat. Denn Koblenz ist weltoffen und liberal, eine Stadt mit einer großen Vielfalt, in der sich alle wohl fühlen sollen. Das Recht eines jeden Menschen, sein Leben selbstbestimmt leben zu können, darf nicht in Frage gestellt werden. Dafür wird in der Stadt Koblenz viel getan – nicht nur an Gedenktagen. Oberbürgermeister David Langner: "Die Verwaltung bereitet zurzeit die Stelle einer oder eines Queerbeauftragten vor. Dies wird ein weiterer wesentlicher Schritt hin zu mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung für Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung. Zuletzt haben wir bereits die Kompetenzen der Gleichstellungstelle der Verwaltung in diese Richtung erheblich erweitert."

Ein Foto sehen Sie hier.

 

Bundesweites telefonisches Hilfsangebot für „tatgeneigte“ Personen während der Corona-Krise

 

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz weist auf eine Pressemeldung vom 26.3.2020 der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. hin, in der auf die Einrichtung eines bundesweiten Notfalltelefons zur Verhinderung von Gewalttaten oder sexuellen Übergriffen durch "tatgeneigte" Personen hingewiesen wird:


Die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. bietet ab sofort im Rahmen des Präventionsprojektes „Keine Gewalt – und Sexualstraftat begehen“ telefonische therapeutische Hilfestellungen für Menschen an, die befürchten, eine Straftat zu begehen. Insbesondere Personen mit sexuellen Phantasien gegenüber Kindern oder zu Gewalttaten neigende Personen können dieses kostenlose und anonyme Angebot nutzen.

 

Die bundesweite kostenfreie Hotline 0800 70 222 40 ist von Montag bis Freitag, jeweils in der Zeit von 9 – 18 Uhr zu erreichen.

 

Die Corona-Krise stellt unsere Gesellschaft vor eine nie dagewesene Herausforderung. In unsicheren Zeiten wie diesen sehen sich viele Menschen mit vielen Themen konfrontiert. Gesundheitliche Sorgen, existenzielle Ängste, finanzielle Engpässe, behördlich angeordnete häusliche Quarantäne oder etwaige Ausgangsbeschränkungen sowie der Verzicht auf sportliche Betätigung im Verein und vieles mehr werden die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland in den kommenden Wochen beschäftigen. Insbesondere die soziale Isolation wird für viele Menschen und Familien schwer zu bewältigen sein.

 

Es besteht die Gefahr, dass sich aufgrund einer drohenden vollständigen oder zumindest teilweisen Ausgangssperre bestimmte Straftaten erhöhen. Innerfamiliäre Straftaten sowie auch Fälle von häuslicher Gewalt könnten derzeit zunehmen.

 

BIOS-BW e.V. hält daher therapeutische Angebote in Zeiten der Corona-Krise als Präventionsmaßnahme für unverzichtbar.


Sollte eine betroffene Person den Drang verspüren, übergriffig zu werden oder strafrechtlich relevante Inhalte konsumieren zu wollen, kann er oder sie unter der o.g. Hotline bei „Keine Gewalt – und Sexualstraftat begehen“ anrufen. Kostenlos und anonym ist dann eine psychologische Beratung in der Krise über das Telefon möglich.

 

Bereits seit dem 1.1.2019 wird das BIOS-Therapieangebot für Menschen, die unter einer pädophilen Störung leiden, vom Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) anerkannt und von dort aus finanziert. BIOS-BW unterhält seit 2015 das Präventionsprojekt „Keine Gewalt und Sexualstraftat“ begehen.

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.bevor-was-passiert.de <http://www.bevor-was-passiert.de>  sowie unter www.bios-bw.com <http://www.bios-bw.com>

 

 

Corona-Pandemie - Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen

 

Die Rhein-Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 25.02.2020 „… der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe geht davon aus, dass in der aktuellen Krisensituation mit starken Einschränkungen im öffentlichen Leben die Gefahr für Frauen und Kinder, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren, steigt.“

Auch während der Coronavirus-Pandemie bekommen von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen Hilfe von den Beratungsstellen. Die folgenden Beratungsangebote stehen zur Verfügung:

 

In Koblenz berät der Frauennotruf kostenlos und auf Wunsch anonym jugendliche Mädchen und Frauen, die sexuelle Übergriffe erlebt haben oder befürchten sowie Freundinnen, Angehörige und nahestehende Bezugspersonen einer Betroffenen. Der Frauennotruf hat die Telefonberatung ausgebaut und ist zusätzlich über die Onlineberatung erreichbar. In dringenden Fällen können auch persönliche Beratungsgespräche stattfinden. Weitere Informationen sind auf der Homepage unter folgendem Link zu finden:

http://www.frauennotruf-koblenz.de/wir-sind-auch-der-aktuellen-krise-fuer-sie-da


Der Beratungsladen für Frauen (ein Angebot des Sozialdienstes katholischer Frauen - SkF) bietet in Koblenz Frauen, die Gewalt in engen sozialen Beziehungen erfahren oder erfahren haben, ein umfangreiches Hilfeangebot.

Z. Z. ist der Beratungsladen telefonisch zwischen 10.00 und 11.00 Uhr von Montag bis Donnerstag erreichbar um telefonische Beratungstermine zu vereinbaren. Zudem können auch Termine für telefonische Beratungen per Mail an beratungsladen@skf-koblenz.de vereinbart werden.


Wichtig zu wissen: Sie dürfen das Haus verlassen, um sich Hilfe zu holen. Das ist ein triftiger Grund.

Wenn Sie dringend Hilfe brauchen, finden Sie zudem beim bundesweiten "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" eine erste Anlaufstelle (https://www.hilfetelefon.de/) Telefon 08000 116 016.

Kindern, Jugendlichen und Eltern hilft darüber hinaus bei allen Fragen, Sorgen und Problemen anonym und kostenlos die bundesweite „Nummer gegen Kummer“:

- Kinder- und Jugendtelefon bundesweit unter 116111

- Elterntelefon für Mütter, Väter oder Großeltern und andere Erziehende 0800 – 111 0 550

oder im Internet https://www.nummergegenkummer.de/

 

Notrufnummern bei Konflikten zu Hause und Hilfetelefon für Schwangere in Not:

Das Bundesfamilienministeriums weist in einer Pressemitteilung vom 27.03.2020 u. a. auf Hilfsangebote der Initiative www.staerker-als-gewalt.de hin.

„Die Website der Initiative #Stärker als Gewalt (www.staerker-als-gewalt.de) des BMFSFJ bündelt bestehende Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen und Männer und zeigt praktische Maßnahmen und Wege zu Hilfe und Unterstützung auf.

Um Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind oder sich in anderen akuten Krisensituationen befinden, eine noch schnellere Übersicht und schnellen Zugang zu den wichtigsten telefonisch und online erreichbaren (Notfall-)Hilfsangeboten zu bieten, werden diese direkt beim Öffnen der Website auf einen Blick angezeigt. Die Website bietet auch Informationen und Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Männer.“


Business-Coaching für Wiedereinsteigerinnen und Gründerinnen in Koblenz



Bitte beachten Sie den unten stehenden Hinweis anlässlich der aktuellen Corona-Krise.


Veranstalter:

Familie & Beruf e. V., Neue Kompetenz - Netzwerk Beruf in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz.

Sie suchen neue berufliche Perspektiven nach der Familienphase? Sie träumen von einem eigenen kleinen Laden oder der Freiheit als selbstständige Expertin?

Dann sind Sie bei uns goldrichtig! Aus Erfahrung wissen wir: keine Idee ist zu klein oder groß. Keine Frage zu banal. Das Erfolgsrezept liegt in der soliden Vorbereitung! Und genau dies ist unsere Kernkompetenz. Gehen Sie den ersten Schritt!

Wir bieten Ihnen:

- umfassende Berufsberatung

- zielgerichtete Tools auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit

- hilfreiche Infos und Best Practice-Tipps

- individuelles Coaching für Ihre Karriere


Ihre Chancen auf dem (Arbeits-)Markt stehen gut!

Lassen Sie uns über Ihren beruflichen Erfolg sprechen: inspirierend und unbürokratisch.

Die Beratungsstelle Neue Kompetenz bietet neben Einzelberatungen auch attraktive Projekte und ein interdisziplinäres Netzwerk für Fachfrauen. Nutzen Sie unsere kompetente Unterstützung und setzen Sie Ihre beruflichen Pläne um.


Die kostenfreien und vertraulichen Einzelberatungen finden statt


in der Stadtverwaltung Koblenz, Gleichstellungsstelle,

Rathausgebäude II, Willi-Hörter-Platz 2, 56068 Koblenz,

in der Zeit von 9.00 - 12.00 Uhr


Wir bitten um Anmeldung bei:

Familie & Beruf e. V. Neue Kompetenz - Netzwerk Beruf

T. 0261/96376247, E-mail: buero@neuekompetenz.d

Weitergehende Informationen finden Sie unter www.neuekompetenz.de.


Hinweis:

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass die monatlichen Beratungstermine aufgrund der momentanen Corona-Krise abgesagt werden. Evtl. findet der Termin am 5. August 2020 statt, da sich die allgemeine Situation mittlerweilse wieder entschärft hat.  Wir werden Sie aber darüber zu gegebener Zeit auf dieser Seite informieren. Wir bitten Sie um Verständnis.

Alternativ verweisen wir auf das unten aufgeführte Telefon-Coaching hin.


Im Jahr 2020 werden  voraussichtlich noch folgende Termine angeboten:

5. August 2020

2. September 2020

7. Oktober 2020

4. November 2020

2. Dezember 2020


Telefon-Coaching zur Vereinbarkeit von Familie & Beruf in Corona-Zeiten


Ein Angebot von Familie & Beruf e.V. – Beratungsstelle Neue Chancen in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz.


Sie sind aktuell familiär stark eingebunden? Der Ausnahmezustand der Kontaktbeschränkung belastet Sie zunehmend? Sie vermissen die Ruhe, um endlich in eigener beruflicher Angelegenheit weiterplanen zu können? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf.

Aus Erfahrung wissen wir, die Umsetzung beruflicher Ziele erfordert vor allem eine gesicherte Kinderbetreuung, ausreichend Zeit zur Vorbereitung und bestenfalls noch fundierte Tipps von Expertinnen. Gerne unterstützen wir Sie darin, trotz starken familiären Engagements auch Ihre eigenen Bedürfnisse im Blick zu behalten. Wir besprechen, was Sie sorgenvoll umtreibt und eröffnen kreative ‚Denkoasen‘. Wir hören aufmerksam zu und klären Ihre offenen Fragen. Nutzen Sie unser Knowhow und wagen Sie den ersten Schritt wieder raus aus dem Gedankenkreisel!

Wir bieten Ihnen pragmatische Lösungen zur Vereinbarkeit, umfassende berufliche Beratung, zielgerichtete Tools auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit, hilfreiche Infos und Best Practice-Tipps und ein individuelles Coaching für Ihre Karriere. Trotz Krisenmodus - Ihre Chancen auf dem (Arbeits-) Markt stehen gut. Lassen Sie uns über Ihre Ideen sprechen: inspirierend und unbürokratisch.

 

Vertrauliche Telefonberatungen findet statt von Montag bis Freitag zwischen 10 und 13 Uhr.

Für einen reibungslosen Beratungsablauf bitten wir um Anmeldung: Telefon: 02681/ 986129, E-Mail: buero@neuekompetenz.de. Weitere Informationen finden Sie unter www.neuekompetenz.de





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