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Gemeinsam stark: Coronahilfe Koblenz

Die Corona-Pandemie beschäftigt uns nun schon fast ein Jahr. Viele von uns fragen sich weiterhin, „was kann ich in der aktuellen Lage tun, um zur Entlastung der Situation beizutragen?“.

Nach wie vor gelten vor allem die gesundheitlich vorbelasteten und älteren Menschen als von der Corona-Pandemie besonders gefährdet. Aus diesem Grund sollen sie in besonderem Maße, persönliche Kontakte und auch die notwendigen Einkäufe und ähnliche Verrichtungen einschränken.

Um hier Abhilfe zu schaffen und Personen in Quarantäne Hilfe leiten zu können, gründeten sich (fast) zeitgleich die beiden Initiativen Soli56 und die Coronahilfe der Stadt Koblenz. Ziel der beiden Einrichtungen ist es, Hilfesuchenden Helferinnen und Helfer zu vermitteln.

Obwohl die Inanspruchnahme von bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern während der ersten Welle nicht so hoch war, sind wir sehr dankbar für die zahlreichen Unterstützenden, die sich bei uns gemeldet haben. Es haben sich wesentlich mehr Bürger*innen als Helfer*innen registriert, als tatsächlich Hilfe benötigt wurde. Dies zeigt uns, wie gut die Koblenzerinnen und Koblenzer gegenseitig auf sich aufpassen und füreinander da sind. Wir sind sehr stolz auf unsere solidarische Stadtgesellschaft und den gelebten Zusammenhalt.

Nach den vergleichsweise ruhigen Sommermonaten war es ein Anliegen des Oberbürgermeisters dieses Angebot nun zu reaktivieren. Dabei wurden die Erfahrungen aus der ersten Welle genutzt und z.B. die Erfassungsmaske auf www.koblenz.de/coronahilfe angepasst. Zudem wurden alle Helferinnen und Helfer, die sich damals über die Erfassungsmaske freiwillig gemeldet haben, angeschrieben und gefragt, ob das Angebot weiterhin besteht. Daraufhin haben sich über 70 Personen gemeldet, so dass für jeden der 30 Koblenzer Stadtteile hilfsbereite Bürger*innen zur Verfügung stehen.

Oberbürgermeister David Langner ist von dem hohen Durchhaltevermögen der Koblenzer Bürgerinnen und Bürgern sehr angetan und dankt den vielen aktiven Helfer*innen, Organisationen, Vereinen, Initiativen und Ortsvorstehern für ihre andauernde Unterstützung. Er ruft dazu auf, dass Betroffene nicht zögern sollten, uns wegen entsprechender Hilfe anzusprechen. Darüber hinaus ist die Stadt dankbar für weitere Hilfsangebote.

Interessierte können sich auf www.koblenz.de/coronahilfe oder https://www.soli56.de/ registrieren und angeben, welche Hilfe sie anbieten bzw. benötigen. Zudem steht das Service-Center der Rhein-Zeitung unter 0261 9836 3000 für Hilfesuchende bereit.

Auch wiederholte der OB seinen Appell an alle Koblenzerinnen und Koblenzer: „Bitte haben Sie immer auch einen Blick für diejenigen in Ihrer Nachbarschaft, gerade die älteren Menschen, die alleine leben und sich nun sozial komplett zurückziehen müssen. Achten Sie bitte aufeinander und kümmern sich, wenn Sie ein ungutes Gefühl haben!“  

Sollten Sie Fragen, Angebote oder Bedürfnisse haben, können sich die Bürgerinnen und Bürger auch gerne an die Corona-Hotline 129-6655 wenden. Diese wurde personell aufgerüstet und ist nun von montags bis freitags, von 9 bis 13 Uhr erreichbar.


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