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Pressemeldungen der Stadt Koblenz

Bedarf an Räumlichkeiten für das Ehrenamt ermittelt

„Ehrenamt braucht Raum zur Entfaltung – und zwar ganz wörtlich“ fasst Oberbürgermeister David Langner die Bedarfsermittlung für Räumlichkeiten des Ehrenamtes zusammen. In einer mehrjährigen Arbeit wurden alle 600 Vereine im Stadtgebiet kontaktiert und nach ihren Bedarfen oder auch Angeboten befragt. Schon dabei konnten viele Wünsche mit vorhandenen Angeboten erfüllt werden.

 

Der Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung die umfangreiche Ausarbeitung vorgelegt bekommen und kann beschließen, dass vom Schuljahr 2021/22 Vereinen Räumlichkeiten in städtischen Schulgebäuden angeboten werden. Nach einem Jahr soll dann von beiden Seiten eine Bilanz gezogen werden, ob sich die Nutzung bewährt hat.

Ferner kann der Rat die Verwaltung beauftragen, den Neu- und Ausbau von Vereinsräumen zu prüfen und Fördermittel zu akquirieren, bei sich bietenden Gelegenheiten im Rahmen der haushalterischen Möglichkeiten Immobilien erwerben, die sich für eine Vereinsnutzung möglichst stadtteilübergreifend eignen. Außerdem soll die Verwaltung bei Aus- oder Neubauvorhaben von Hallen die Mehrkosten des Baus als Versammlungsstätte ermitteln.

 

Der Raumbedarf der Ehrenamtler ist sehr heterogen, mal werden Probenräume, mal Versammlungsstätten für Vereinsfeste oder schlicht Lagerräume benötigt. „Was die Ehrenamtlichen eint, ist ihre große Flexibilität, die immer wieder Lösungen möglich macht“, freut sich Langner, „wir konnten bereits 135 Anfragen etwa für Probenräume oder für sonstige Vereinstätigkeiten positive abschließen“. Lediglich sieben Anfragen harren noch einer Lösung.

Die Kapazität von Hallen für große Veranstaltungen oder Feiern, wie etwa Karneval, reicht aktuell aus. Allerdings lassen die Befragten erkennen, dass sie durchaus mehr oder größere Veranstaltungen anbieten würden, wenn es ein kostengünstiges Raumangebot in der Stadt gäbe.

Bei den Sporthallen ist stadtweit der Bedarf gedeckt. Einige Vereine würden allerdings ihre Bedarfe lieber im eigenen Stadtteil anbieten.

Bei Lagerräumen haben die Karnevalsvereine den größten Raumbedarf, müssen sie doch Motiv- und Komiteewagen unterstellen.

„Die Stadt wird sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin für die Vereine einsetzen! Dabei wollen wir möglichst kostengünstige und stadtteilübergreifende Lösungen umsetzen“, macht OB Langner abschließend deutlich.