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Pressemeldungen der Stadt Koblenz

Langner dankt Einsatzkräften und Bürgern für enorme Hilfsbereitschaft

Koblenzer Oberbürgermeister erhält eindrückliche Schilderungen der Flutkatastrophe

 

Die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen fordert die Einsatzkräfte in der Region auch weiterhin täglich. Oberbürgermeister David Langner nutzte nunmehr die Möglichkeit – stellvertretend für alle Einsatzkräfte von Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Technischem Hilfswerk und Co. – der Feuerwehr Koblenz für ihren unermüdlichen Einsatz im Katastrophengebiet zu danken.

In mehreren Gesprächen schilderten Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr und der Integrierten Leitstelle dem Koblenzer Stadtchef die eindrückliche Einsatznacht vom 14. auf den 15. Juli und auch der Tage danach. „Die Schilderungen der Kolleginnen und Kollegen lassen einen nur erahnen, welche Tragödien und menschlichen Schicksale sich speziell in der Einsatznacht, aber auch an den Tagen danach im Kreis Ahrweiler sowie andernorts abgespielt haben und es teilweise noch tun. Hierfür kann man allen Einsatzkräften der Rettungs- und Hilfsorganisationen nur aus tiefstem Herzen danken“, erklärte ein sichtlich bewegter David Langner nach dem Gespräch mit der Feuerwehr Koblenz. Der Leitende Branddirektor Meik Maxeiner versicherte dem Oberbürgermeister, dass die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Koblenz zur Verarbeitung der Katastropheneinsätze auch psychologische Unterstützung, wo gewünscht, zur Seite gestellt bekommen.

David Langner nutzte seinen Besuch bei der Feuerwehr auch, um den Koblenzer Bürgerinnen und Bürger für ihre sehr große Spendenbereitschaft und die Hilfe in den Hochwassergebieten, die unter anderem Unternehmen, Landwirte und Privatpersonen leisten, zu danken. „Die Lage im Katastrophengebiet aufgrund des Hochwassers macht uns alle sehr betroffen. Die vielen Toten, Verletzten und Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, sind eine unermessliche Katastrophe, die in dieser Form nicht vorstellbar war. Insofern danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern sehr herzlich, die sich solidarisch zeigen, die Geld spenden, die sich als Hilfskräfte im Einsatz vor Ort befinden oder Freunden und Fremden helfen. Das alles zeigt, die Menschen, die vor Ort betroffen sind, stehen nicht alleine da“, sagte David Langner bei seinem Besuch bei der Feuerwehr Koblenz.

Die Stadt werde auch weiterhin helfen, wenn konkret Hilfe vor Ort gebraucht werde, so der Oberbürgermeister. Die Stadtverwaltung unterstützt aktuell im Landkreis Ahrweiler nicht nur mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr, sondern es kommen unter anderem auch Mitarbeiter des Kommunalen Servicebetriebs, der Stadtwerke, des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen oder des Impfzentrums zum Einsatz. Zudem setzen die Koblenzer Verkehrsbetriebe als Tochterunternehmen der Stadt von montags bis samstags Busse zum Transport ehrenamtlicher Helfer von und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler ein.

Wer die Flutopfer mit einer finanziellen Spende unterstützen möchte, dem bietet sich die Gelegenheit mit einem eigens eingerichteten Spendenkonto für die Hochwasseropfer. Die dort eingegangenen Geldspenden werden direkt an die betroffenen Landkreise weitergeleitet. Das Konto lautet: Sparkasse Koblenz (BIC: MALADE51KOB),  IBAN: DE40 5705 0120 0000 0002 40, Verwendungszweck: „Bürgerspende Hochwasser“

Wer über Paypal sich an der Spendenaktion der Stadt beteiligen möchte, der hat über die TuS Koblenz die Möglichkeit dazu. Die TuS Koblenz wird diese Spenden Eins-zu-eins weiterleiten. Die Paypal-Adresse lautet spenden@tuskoblenz.de

Eine Videobotschaft von Oberbürgermeister David Langner an die Koblenzerinnen und Koblenzer findet sich im Internet unter www.bit.ly/flutlangner

Bildunterzeile:

Oberbürgermeister David Langner (rechts) bekam in der Integrierten Leitstelle Koblenz im Gespräch mit Björn Barz (Mitte) und Daniel Schäfer (links) einen intensiven Einblick in das Einsatzgeschehen rund um die Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler vermittelt. Foto: Stadt Koblenz/Egenolf

3 Personen mit Maske stehen in der Feuerwehrleitstelle. Im Vorderrund ein Blaulicht.
OB Feuerwehrleitstelle