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Pressemeldungen der Stadt Koblenz

Voruntersuchungen für Wegebau in den Rheinanlagen laufen

Die Vorbereitungen für den Ausbau des Weges in den Kaiserin-Augusta-Anlagen am Rhein haben begonnen: Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen untersucht derzeit, wie weit die Wurzeln der Bäume in den Weg hineingewachsen sind. Mit Hilfe eines Saugbaggers und einer Luftlanze wurde deshalb an mehreren Stellen Erdreich entfernt. Das Verfahren hat sich als besonders wurzelschonend erwiesen.

Die Voruntersuchungen bilden Grundlage für die Planungen des weiteren Ausbaus der Rheinanlagen. Die Sanierung soll ab dem kommenden Jahr fortgeführt werden - und somit an den bereits modernisierten Bereich angeglichen werden, der zur Bundesgartenschau 2011 ausgebaut wurde. In Höhe des Kaiserin-Augusta-Denkmals stellen alte Bäume zu beiden Seiten des Weges die Planer vor neue Herausforderungen.

Insbesondere bei den Platanen, die noch aus der Anfangszeit der Rheinanlagen zwischen 1856 und 1861 stammen, wachsen Wurzeln direkt unter der Oberfläche in den Weg hinein. Das dichte Geflecht zum Teil aus Starkwurzeln wäre früher im Zuge des Ausschachtens einfach weggeschnitten worden. Doch durch ein Kappen der Wurzeln können Fäulniserreger in den Baum eindringen. Das wiederum kann dazu führen, dass der Baum mit der Zeit nicht mehr Standsicher ist und im schlimmsten Falle abstirbt. Heute hat der Erhalt der Bäume Priorität.

Neben den alten Platanen wachsen in den Kaiserin-Augusta-Anlagen unter anderem stattliche Linden, Hängebuchen und ein Mammutbaum. Weil großräumiges Ausschachten nach Erkenntnissen des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen an einigen Stellen nicht möglich ist, müssen die Planer hier nach passenden Alternativen suchen. Der optische Eindruck in den historischen Kaiserin-Augusta-Anlagen muss dabei erhalten bleiben.

Fotos (Stadt Koblenz): Mit einem Saugbagger ließ der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen für Voruntersuchungen die Wurzelbereiche von Bäumen in den Rheinanlagen freilegen.

Das dichte Wurzelgeflecht der Platanen soll beim geplanten Wegebau am Kaiserin-Augusta-Denkmal nicht beschädigt werden.

Ein Bauarbeiter bedient einen großen Schlauch, um damit das Wurzelwerk eines Baumes freizulegen. Im Hintergrund ist der Saugbagger, der das Erdreich absaugt.
Mit einem Saugbagger ließ der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen für Voruntersuchungen die Wurzelbereiche von Bäumen in den Rheinanlagen freilegen.
Nachdem das Pflaster und das Erdreich entfernt wurde, kann man das oberflächliche Wurzelwerk einer Platane betrachten.
Mit einem Saugbagger ließ der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen für Voruntersuchungen die Wurzelbereiche von Bäumen in den Rheinanlagen freilegen.