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Pressemeldungen der Stadt Koblenz

Originell und vielseitig - „Zeitfenster“-Ausstellung begeisterte zahlreiche Besucherinnen und Besucher

Im Rahmen einer Finissage zur Ausstellung „Koblenzer Zeit-Fenster“ zogen die Verantwortlichen eine erste positive Bilanz. Zwischen dem 7. und 28. Mai hatten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen, die im Rahmen des Jubiläums 75 Jahre Rheinland-Pfalz auf Initiative der Stadt Koblenz durch Studierende der Universität Koblenz-Landau realisiert und in der Galerie Handwerk der Handwerkskammer Koblenz präsentiert werden konnte.

Die Studierenden gaben mit ihren „Zeit-Fenstern“ am Beispiel der Stadt Koblenz Einblicke in diverse Themen, die die 75-jährige Landesgeschichte von Rheinland-Pfalz geprägt haben. Einen großen Teil nahm dabei die Kultur ein, der sich die Studierenden anhand der Beispiele Erinnerungskultur, Street Art und dem Café Hahn näherten. Weitere Fenster thematisierten unter anderem den Schulalltag in den frühen Jahren des Bundeslandes, Hochwasser als wiederkehrendes Problem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Technisierung des Weinbaus, die Entwicklung des Tourismus am Beispiel der Bundesgartenschau, aber auch des Verkehrs am Beispiel Auto. Ein Fenster mit Bezug zum Ukraine Krieg verdeutlichte die traurige Realität eines Krieges in Europa, der die aktuellen Feierlichkeiten zum 75-jährigen Landesjubiläum nicht unberührt lässt. Die thematische Auseinandersetzung mit den Kriegsgeschehnissen und dessen Folgen war auch Anlass zwei Studierende aus der Ukraine einzuladen, die nach Kriegsbeginn kurzfristig ihren Aufenthalt in Koblenz verlängern mussten.

„Die Herausforderung für die Studierenden lag neben der Themenwahl, bei der sie völlig frei waren, in der Reduktion aufs Wesentliche, also bei der Auswahl der tatsächlich gezeigten Bilder oder Gegenstände“, berichtete Prof. Dr. Nicole Hoffmann von der Universität Koblenz-Landau. Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, würdigte in ihrer Begrüßung die Zusammenarbeit der vielen Institutionen in Koblenz, aus der heraus ein vielfältiges Programm entstanden sei, das die Rolle der Stadt Koblenz während der Gründungsjahre des Landes Rheinland-Pfalz angemessen würdige. Den Gästen gegenüber brachte sie zum Ausdruck: „Die Ausstellung Zeitfenster ist für mich etwas ganz Besonderes, da sie durch bemerkenswert kreative Herangehensweise Betrachtern die rheinland-pfälzische Landesgeschichte auf sehr anschauliche Weise näher bringt.“ Ihr Dank galt der Universität Koblenz-Landau, vertreten durch Prof. Dr. Nicole Hoffmann (Institut für Pädagogik), Nina Kille-Gilles (Institut für Pädagogik) und Dr. Christian Grieshaber (Institut für Grundschulpädagogik) sowie der Handwerkskammer Koblenz, vertreten durch Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich sowie allen weiteren Beteiligten, die unter erschwerten Bedingungen eine beeindruckende Ausstellung auf die Beine gestellt hätten - „in einer tollen Umgebung, mit einem breiten Spektrum und mit originellen Lösungen.“

 

Bild:  Ein würdiger Abschluss für eine gelungene Ausstellung: Studierende der Universität Koblenz-Landau, Initiatoren und Gäste feierten gemeinsam eine Finissage der „Koblenzer Zeitfenster“. Foto: Stadtverwaltung Koblenz

Im Rahmen einer Finissage zur Ausstellung „Koblenzer Zeit-Fenster“ zogen die Verantwortlichen eine erste positive Bilanz.
Im Rahmen einer Finissage zur Ausstellung „Koblenzer Zeit-Fenster“ zogen die Verantwortlichen eine erste positive Bilanz.