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Spielplatzpaten sind wichtige Ansprechpartner für die Stadt - Neuendorfer Bolzplatz hat zwei neue Kümmerer

Ganze 122 Spiel- und Bolzplätze unterhält die Stadtverwaltung im gesamten Koblenzer Stadtgebiet, was ein enormer finanzieller und personeller Aufwand ist. So stehen beispielsweise rund 1,6 Millionen Euro Jahr für Jahr im städtischen Haushalt bereit, um die Spiel- und Bolzplätze instand zu halten, zu säubern oder auch neue Spielgeräte anzuschaffen. Damit das gelingt, setzt das städtische Jugendarmt auf die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen: 50 Patinnen und Paten gibt es derzeit in Form von Privatpersonen und Vereinen in Koblenz, die die Stadtverwaltung dabei unterstützen, dass die Spiel- und Bolzplätze auch langfristig noch für Kinder attraktiv bleiben.

„Sie geben dem Jugendamt Anregungen zur Gestaltung und melden auch besondere Auffälligkeiten oder Verschmutzungen“, umreißt Rita Zeitzem vom Jugendamt einige Aufgaben der Koblenzer Spielplatzpaten. Seit wenigen Tagen hat nunmehr auch einer der neuesten Bolzplätze in der Rhein-Mosel-Stadt, die Cage-Soccer-Anlage an der Max-Bär-Straße im Stadtteil Neuendorf, eine Patin und einen Paten, die sich zukünftig um die Anlage kümmern werden. Bürgermeisterin Ulrike Mohrs dankte bei einem Termin im Rathaus Spielplatzpate Arif Berisha und in Abwesenheit auch der kurzfristig erkrankten Spielplatzpatin Klara Bauer für ihre Bereitschaft, sich rund um den im August 2021 eingeweihten Bolzplatz in der Großsiedlung zu kümmern. „Sie tragen dazu bei, dass die Spiel- und Bolzplätze nicht nur intakt bleiben, sondern auch Orte des Spiels, der Begegnung und der Erholung sind. Wenn wir sie irgendwo unterstützen können, dann sagen Sie gerne jederzeit Bescheid“, sagte Mohrs bei der Übergabe der Patenschaftsurkunde.

Klara Bauer und Arif Berisha sind bereits jetzt schon mehrmals in der Woche in der Max-Bär-Straße vor Ort, um dort auf dem 185.000 Euro teuren Kunstrasenfeld nach dem Rechten zu sehen. „Es sind immer sehr viele Kinder dort, die einfach nur Fußball spielen wollen“, berichtet Arif Berisha, der in Neuendorf aufgewachsen ist, vom täglichen Treiben rund um den Cage-Soccer-Platz. Das ab Oktober 2020 binnen weniger Monate auf Teilen des alten, seinerzeit verwahrlosten Bolzplatzes gebaute neue Feld sei ein Anziehungspunkt für Kinder und Jugendliche in der Großsiedlung, so der fußballverrückte Familienvater. Wie es sich für einen Spielplatzpaten gehört, brachte er direkt auch einen Verbesserungsvorschlag, der die Beleuchtung des Platzes im Winter angeht, mit zur Bürgermeisterin, die versprach sich gemeinsam mit dem Jugendamt dem Thema anzunehmen. „Genau so sollte es laufen“, freute sich Mohrs über die Anregung.

Bildunterzeile:

Die Koblenzer Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (2. von rechts) überreichte gemeinsam mit Rita Zeitzem (rechts) vom Jugendamt die Patenschaftsurkunde für den Cage-Soccer-Bolzplatz in der Max-Bär-Straße im Stadtteil Neuendorf an den neuen Paten Arif Berisha (2. von links) und seine Frau Sabrina Meurer (links). Die zweite Patin, Klara Bauer, konnte am Fototermin kurzfristig erkrankt nicht teilnehmen. Foto: Stadt Koblenz/Egenolf



Die Koblenzer Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (2. von rechts) überreichte gemeinsam mit Rita Zeitzem (rechts) vom Jugendamt die Patenschaftsurkunde für den Cage-Soccer-Bolzplatz in der Max-Bär-Straße im Stadtteil Neuendorf an den neuen Paten Arif Berisha (2. von links) und seine Frau Sabrina Meurer (links). Die zweite Patin, Klara Bauer, konnte beim Fototermin nicht anwesend sein.