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Pressemeldungen der Stadt Koblenz

Spendenübergabe für die Instandsetzung des Torhauses von Fort Asterstein

Die Stadt Koblenz hat eine Spende in Höhe von 30.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) für die Dach- und Mauerwerkssanierung des Torhauses von Fort Asterstein erhalten. Die DSD wurde dabei durch Erträge der gemeinwohlorientierten Lotterie Glücksspirale sowie weiterer Spenden unterstützt. Die Übergabe des symbolischen Fördervertrags fand dieser Tage vor Ort statt.

Die DSD wurde dabei vertreten durch ihre Pressesprecherin Dr. Ursula Schirmer sowie Erich Engelke, den Ortskurator Koblenz der DSD. Unterstützt wurden sie durch Jürgen Häfner, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz.

Für die Stadt Koblenz nahmen Susanne von Wnuk-Lipinski, stellvertretende Amtsleiterin des Zentrales Gebäudemanagements (ZGM), Jens Feldhoff, stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Bauordnung, Andreas Drechsler, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen und Bestattungswesen, sowie Manfred Böckling von der Unteren Denkmalbehörde die Spende erfreut entgegen.

Das Fort Asterstein liegt südlich von Ehrenbreitstein im nach ihm benannten Stadtteil Asterstein und war ein Teil der preußischen Festung Koblenz. Die Errichtung dieser Verteidigungsanlage erfolgte in den Jahren 1819 bis 1826. In den 1920er Jahren wurde das Fort teilweise abgerissen, wobei nur noch das Reduit, also der innere Verteidigungs- und Kasernenbau, vollständig erhalten blieb. Das vor dem Reduit liegende Torhaus des Forts blieb größtenteils erhalten, zeigt jedoch erhebliche Schäden am Dach und Mauerwerk.

Die Sanierung am Torhaus geht voran

Das Torhaus der Festungsanlage wird nun in seinem jetzigen Zustand unter Leitung von Monika Tressel, Projektleiterin der technischen Abteilung des ZGM, instandgesetzt und zukünftig zu einem zentralen Anlaufpunkt für interessierte Besucher werden. Hier entsteht ein Informationszentrum, in dem über die „Festungsstadt Koblenz“, also alle Koblenzer Festungswerke und deren Parks, sowie die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal informiert wird. Der Zutritt zum Torhaus erfolgt zukünftig über eine Rampe barrierefrei über den ursprünglichen Toreingang.

Neben dem Torhaus werden im nächstem Schritt auch das Reduit, der innere Verteidigungs- und Unterkunftsbau des Festungwerks, sowie der dazugehörige 500 qm große Innenhof instandgesetzt und revitalisiert – also saniert im Sinne des Denkmalschutzes. Ziel ist es, mit der Restaurierung von Fort Asterstein und den weiteren Koblenzer Festungsanlagen einen besonderen Beitrag zur Bundesgartenschau 2029 zu leisten.

Auf dem Foto (Stadt Koblenz/Andreas Dany) v.l. Manfred Böckling, Jens Feldhoff, Susanne von Wnuk-Lipinski, Dr. Ursula Schirmer, Jürgen Häffner, Erich Engelke und Andreas Drechsler.

Viele Personen stehen vor einem Baugerüst. Die Personen in der Mitte halten einen sybolischen Scheck.
Auf dem Foto v.l. Manfred Böckling, Jens Feldhoff, Susanne von Wnuk-Lipinski, Dr. Ursula Schirmer, Jürgen Häffner, Erich Engelke und Andreas Drechsler.