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Kita-Bedarfsplanung 2019-2021 in Koblenz

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Bürgermeisterin Ulrike Mohrs gemeinsam mit Martina Schüller (Leiterin des Amtes für Jugend, Familie, Senioren und Soziales), Peer Pabst (Leiter des Jugendamtes), Lothar Mohr (Jugendhilfeplaner) und Christian Felkl (Sachbereichsleiter Kindertagesbetreuung) den Kindertagesstätten-Bedarfsplan 2019-2021 inklusive Maßnahmenpaket vor.

Der aktualisierte Kita-Bedarfsplan wurde im Mai dieses Jahres vom Jugendhilfeausschuss verabschiedet und das dazu gehörende Maßnahmenpaket vom Stadtrat am 29.08.19 beschlossen.

Die jährliche Kita-Bedarfsplanung hatte auch im Jahr 2019 auf den kontinuierlichen Zuwachs von Kindern im Alter unter 6 Jahren in Koblenz zu reagieren. So lebten am Jahresende 2018 über 6.000 Kinder in dieser Altersgruppe in Koblenz – über 400 mehr als noch 3 Jahre zuvor.

Um ein jeweils wohnortnah ausgestaltetes, bedarfsgerechtes Angebot für die Kindertagesbetreuung zu erstellen, bedurfte und bedarf es daher weiterhin einer sozialräumlich ausgerichteten Schließung der Bedarfslücken. Vor allem in der Koblenzer Innenstadt und nordöstlich der Mosel sind noch weitere Maßnahmen für eine Verbesserung des Angebots zu treffen.

Darüber hinaus wurde auch ein zunehmender Bedarf für inklusiv gestaltete Betreuungsangebote (Kinder mit und ohne Behinderung) deutlich, dem nicht nur an der neu errichteten Kita Am Löwentor entsprochen werden kann.

Einzelne Maßnahmen wurden in der Arbeitsgemeinschaft Kindertagesbetreuung vorbereitet und dem Jugendhilfeausschuss sowie dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt und im Anschluss in einem Maßnahmenpaket zusammengefasst.

Zu den großen und mit hohen Investitionen verbundenen Projekten zählen der Neubau der Kita Overberg (Goldgrube, nun auch mit integrativer Gruppe) und der Neubau der Kita im Rosenquartier (Lützel). Auch stehen einige Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an, wie z.B. in der Kita St. Josef (Südstadt), in der Kita St. Franziskus (Goldgrube) und in der Kita St. Konrad (Metternich). Da diese Maßnahme mit einer temporären Reduzierung des Betreuungsangebots einhergehen, haben Stadt und freie Träger bereits nach Kompensationsmöglichkeiten Ausschau gehalten und diese am 28.08.19 zur Beschlussfassung in den Jugendhilfeausschuss eingebracht.

Darüber hinaus helfen auch die an vielen Kitas eingerichteten „Ausbauplätze“ zumindest vorübergehend, die Engpässe bei der Kindertagesbetreuung zu reduzieren. Diese Formen werden noch bis Mitte 2020 möglich sein.

Ab 2021 werden die Weichen bei allen Kitas in Koblenz auf der Grundlage des inzwischen verabschiedeten Kita-Zukunftsgesetzes neu gestellt.

Die Publikation Kindertagesstätten-Bedarfsplanung 2019-2021 finden sie online unter https://www.koblenz.de/leben-in-koblenz/soziales/publikationen/.

Stellten den Kindertagesstätten-Bedarfsplan 2019-2021vor: Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (2.v.l.), Martina Schüller (Leiterin des Amtes für Jugend, Familie, Senioren und Soziales, 4.v.l.), Peer Pabst (Leiter des Jugendamte, s3.v.l.), Lothar Mohr (Jugendhilfeplaner, 1.v.l.) und Christian Felkl (Sachbereichsleiter Kindertagesbetreuung)
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