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Koblenzer Kitas in den Stadtteilen Asterstein, Neuendorf und Karthause in Betrieb genommen

Im neuen Jahr ist die Stadt Koblenz um gleich drei neue Kindertagesstätten reicher. Bereits im Januar wurden die Kita-Neubauten in Koblenz-Asterstein und Koblenz-Neuendorf in Betrieb genommen, heute folgt die Kita auf der Karthause. Die Stadt Koblenz hat insgesamt rund 14,3 Millionen Euro in die drei Bauprojekte investiert.

86 Kinder beziehen heute ihre neue Tagesstätte: Die Kita „Am Löwentor“ im Koblenzer Stadtteil Karthause ist seit Anfang Februar fertiggestellt und mit einer Nutzfläche von mehr als 1000 qm der größte Kita-Neubau, den das Zentrale Gebäudemanagement im Auftrag des Jugendamtes der Stadt Koblenz umgesetzt hat. Sechs Gruppen mit Nebenräumen und Mehrzweckraum finden in dem großzügigen, lichtdurchfluteten eingeschossigen Neubau Platz. Knapp 6 Millionen Euro kostet das Bauprojekt, mit dem 55 neue Kita-Plätze geschaffen werden. 31 Plätze sind ein Ersatz für die bisherige Integrative Kita der Lebenshilfe Koblenz e.V., die auch der Träger dieser neuen Einrichtung ist.

Ähnlich großzügig sind auch die beiden Kita-Neubauten auf dem Asterstein und in Neuendorf, die, wie geplant, bereits Ende des vergangenen Jahres fertiggestellt und im Januar in Betrieb genommen wurden: Der Kita-Neubau im Stadtteil Asterstein vereint drei Gruppen mit Nebenräumen und Mehrzweckraum auf rund 600 qm Nutzfläche und bietet Platz für 75 Kinder. 3,9 Millionen Euro wurden von der Stadt hier investiert, Träger ist die Katholische Kita gGmbH. In Koblenz-Neuendorf bietet der kürzlich fertiggestellte 4-gruppige Erweiterungsbau mit Mehrzweckraum, der der städtischen Kita „Pusteblume“ zugeordnet wird, ab jetzt Platz für 70 Kinder zum Spielen und Lernen. Die Kosten für das 670 qm große Gebäude belaufen sich auf 4,4 Millionen Euro.

Gemeinsam ist allen neuen Kitas das moderne Erscheinungsbild, weitläufige Flächen mit hohen Räumen und viel Licht, sowie ein besonderes Farbkonzept, das die einzelnen Gruppen unterscheidet. So sind Waschräume, Eingangsbereich und Teile der Fensterfront je nach Gruppe in der gleichen Farbe gestaltet. Voraussichtlich im Mai sollen auch die Außenanlagen der Kitas fertiggestellt sein. „Bei der Planung und dem Bau der Einrichtungen standen Sicherheitsaspekte selbstverständlich an erster Stelle. Darüber hinaus haben wir aber großen Wert darauf gelegt, eine Atmosphäre für Erzieher und Kinder zu schaffen, in der Spielen, Erleben und Fördern Spaß macht“, so Albert Diehl, Amtsleiter des Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Koblenz, das für den Entwurf, die Projektleitung, Planung und Umsetzung der Kita-Neubauten verantwortlich ist. Für die Bauleitung der drei Kindertagesstätten zeichnet das Architektenbüro Naujack Rind Hof GmbH verantwortlich.

Ulrike Mohrs, Bürgermeisterin der Stadt Koblenz, betont: „Ich freue mich mit den Fachleuten insbesondere darüber, dass nun mehr als 230 Kinder in neuen, kindgerechten und barrierefreien Räumlichkeiten zum gemeinsamen Spielen und Lernen zusammenkommen können.“ Alle drei Neubau-Maßnahmen werden vom Land Rheinland-Pfalz gefördert, der Neubau der Kita Asterstein wird außerdem vom Bistum Trier bezuschusst.

Der Startschuss für die Planung und den Bau weiterer Kindertagesstätten im Stadtgebiet ist bereits gefallen. Aktuell werden zwei weitere Kita-Neubauten in Koblenz-Horchheim und in Koblenz-Goldgrube projektiert.

Über das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt Koblenz
Das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt Koblenz ist als Dienstleister verantwortlich für rund 350 Gebäude mit mehr als 7.500 Räumen, etwa 300.000 Quadratmetern Nutzfläche und annähernd 20.000 technischen Anlagen – vom Aufzug bis hin zur Zutrittskontrolle.

Mit dem Neubau und der Sanierung, der Verwaltung, Bewirtschaftung und Instandhaltung der städtischen Gebäude, egal ob Schulgebäude, Sporthalle oder Verwaltungs- & Kulturgebäude, gehen zahlreiche Aufgaben einher, die für eine sichere Nutzung der Gebäude wichtig sind. So müssen beispielsweise die technischen Anlagen gewartet und inspiziert, Schäden behoben und eine Reinigung der Gebäude gewährleistet werden.


Visualisierungen: © Architekten Naujack Rind Hof GmbH


Bild der Kita Karthause
Bild des Kindergartens Asterstein
Bild der Kita Neuendorf
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