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POLIZEIPRÄSIDIUM UND STADT KOBLENZ STIMMEN WEITERES VORGEHEN AB

Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und Polizeipräsident Karlheinz Maron haben sich bei einem Treffen über die aktuelle Entwicklung ausgetauscht und das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abgestimmt.

Stadt und Polizeipräsidium bleiben im engen Austausch und unterstützen sich gegenseitig, um insbesondere nach den stufenweisen Lockerungen dennoch der Corona-Pandemie weiterhin wirksam zu begegnen.

 

Die Lockerungen - die 10. Corona-Verordnung des Landes trat am Mittwoch 24.06.2020 in Kraft -  führen schrittweise zu der gewohnten Lebensführung zurück. „Dennoch sind zum Schutz vor Ansteckungen vor allem die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, damit die bisherigen Erfolge des sehr diszipliniert vorbildlichen Verhaltens der Bürgerinnen und Bürger nicht gefährdet werden“, betonte Bürgermeisterin Mohrs.

 

Unvorsichtiges Verhalten verursache nicht nur einzelne Infektionen, sondern könne auch zu Hotspots / großflächigen Ausbrüchen führen, wie aktuelle Beispiele zeigten, so Mohrs.

 

Dass sich nicht nur jüngere Menschen an den kommenden Wochenenden bei sommerlichen Temperaturen treffen wollen, gleich ob auf den vielen attraktiven Plätzen in unserer Stadt oder in den gastronomischen Betrieben, ist verständlich und auch gewollt – aber gerade hier gilt dies nur unter Beachtung der Regelungen nach der Corona-Verordnung.

 

„Die Ereignisse vom vergangenen Wochenende in Stuttgart haben mich sehr betroffen gemacht“, erklärt Polizeipräsident Maron. Auch wenn Koblenz sicher nicht mit der Region Stuttgart zu vergleichen sie, nehme man dies zum Anlass, die Sicherheitskonzepte noch mal zu überprüfen und ggf. anzupassen.

 

Maron kündigt an, dass die Polizei konsequent bei Rechtsverstößen und Gewalt handeln, aber auch mit Sinn und Augenmaß vorgehen wird. „Wir werden unsere Präsenz in der Stadt Koblenz, aber auch in den angrenzenden Mittelzentren, anpassen, zivile Aufklärungsmaßnahmen und das Monitoring in den sozialen Medien verstärken. Damit werden wir eine angemessene Differenzierung von Personengruppen erreichen und mögliche Verdrängungseffekte frühzeitig erkennen und darauf angemessen reagieren können. Ich habe hier großes Vertrauen in die Arbeit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

 

Das von der Stadt Koblenz erlassene Alkoholverbot für das Deutsche Eck hat sich am vergangenen Wochenende bewährt, betonen Bürgermeisterin Mohrs und Polizeipräsident Maron. „Wir werden zusammen mit der Polizei die weitere Entwicklung in Koblenz fortlaufend bewerten und auch hier anlassbezogen ergänzende Maßnahmen der Stadt in Erwägung ziehen“, so Mohrs.

 

Mohrs und Maron haben sich bereits jetzt zu einer weiteren Besprechung für den kommenden Dienstag verständigt – hier sollen dann die Erfahrungen des kommenden Wochenendes bewertet werden.

 

„Wir haben aktuell mit großen Herausforderungen zu tun - eine wirksame Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert anhaltende Geduld und Verständnis, aber auch die Beachtung von Regeln - diese Situation werden wir nur solidarisch meistern können. Stadt Koblenz und die Polizei werden hier weiterhin intensiv zusammenarbeiten und ihren Beitrag leisten“, so die Bürgermeisterin und der Polizeipräsident abschließend.