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9.000 Neukunde in der StadtBibliothek

Seit ihrer Neueröffnung im Forum Confluentes vor gut zwei Jahren hat die StadtBibliothek Koblenz nunmehr bereits 748.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen dürfen. Im Juni 2015 konnte die einmillionste Ausleihe verzeichnet werden.

Alleine im ersten Halbjahr 2015 zählte die
StadtBibliothek im Forum bereits 268.700 Entleihungen und 204.200 Besuche.  Gleichzeitig hat auch die Zahl der neu ausgestellten Lese-ausweise seit dem Umzug in das Kulturgebäude stark zugenommen. Als 9.000ste neue Leseausweisinhaberin ließ sich nun Anika Glaser aus Dürrholz einen Nutzerausweis ausstellen. Hierfür erhielt sie Blumen und ein Buchpräsent aus den Händen von Kultur-dezernent Detlef Knopp. Anika Glaser ist in Koblenz beschäftigt und zeigt sich insbesondere von der zentralen Lage der StadtBibliothek sehr angetan.
„9.000 Neuanmeldungen in gut zwei Jahren und insgesamt rund 15.000 aktive Kunden übertreffen alle Erwartungen und zeigen, genauso wie die positiven Zahlen bei den Entleihungen und den Besuchern, die große Attraktivität und Akzeptanz unserer StadtBibliothek im Forum Confluentes“, so Knopp. Stolz konnte der Kulturdezernent auch darauf hinweisen, dass Bibliothekskunden als neues Medienangebot inzwischen rund 3.500 eBooks nutzen können.

2 Jahre Forum Confluentes

Forum Confluentes feiert großes Familienfest

Familienfest
Forum Confluentes feierte 2. Geburtstag mit großem Familienfest

Anlässlich des 2. Geburtstags des Koblenzer Kulturbaus fand vor kurzem das erste Familienfest im Forum Confluentes statt. StadtBibliothek, Mittelrhein-Museum, Romanticum, Tourist-Information mit Theaterkasse und Kulturcafé K3, boten ein vielfältiges Programm für Groß und Klein, dass allgemein sehr gut angenommen wurde.
Die Besucherinnen und Besucher waren voll des Lobes und aus Sicht der beteiligten Einrichtungen kann der Tag als voller Erfolg gewertet werden. Bereits ab 10 Uhr eroberten die ersten Touristengruppen das Haus und interessierten sich vor allem für das Romanticum. Insgesamt wurden knapp 1.000 Besucher in den Einrichtungen der Koblenz-Touristik und bei den Winzern in der Weinlounge registriert. Sehr gefragt waren zudem die Bastelangebote für Kinder und die beiden exklusiven Sonderführungen des Mittelrhein-Museums. In der StadtBibliothek wurden Führungen und Veranstaltungen angeboten und insgesamt über 2.400 Besuche und mehr als 2.200 Ausleihen gezählt. Auch das Resümee vom Kulturcafé K3 fällt sehr positiv aus, zumal die Kaffeevorträge gut beim interessierten Publikum ankamen. So kann man festhalten, dass alle Einrichtungen mit dem Verlauf und der Resonanz des Familienfestes äußerst zufrieden waren.
Furum Confluentes 2




Fazit:
Schade, dass Geburtstage nur einmal im Jahr gefeiert werden!

Infos zum Kulturbau unter www.forum-confluentes.de.

Forum Confluentes aktuell

Erfolgsbilanz der Stadtbibliothek auch in 2014

Forum Confluentes
StadtBibliothek im Forum Confluentes
Mitte des Jahres 2013 wurde die Zentralbibliothek der StadtBibliothek im Kulturbau Forum Confluentes eröffnet. Nun liegen die mit Spannung erwarteten statistischen Daten für das erste komplette Jahr im Neubau am Zentralplatz vor. Konnten sich die positiven Zahlen der ersten Zeit nach der Neueröffnung bestätigen oder ist das Interesse bereits wieder abgeflaut? Die Jahresstatistik 2014, die nun vorliegt, zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist.
Im Jahr 2014 kamen insgesamt 403.773 Besucherinnen und Besucher in die Einrichtungen der StadtBibliothek, zu denen neben der Zentralbibliothek auch die beiden Bücherbusse sowie die drei Stadtteilbüchereien Horchheim, Karthause und Pfaffendorfer Höhe gehören.
Vor dem Umzug waren es in den Jahren 2011 und
2012 jeweils ca. 145.000 Besucher, so dass die erhoffte Verdoppelung der Zahlen sogar noch übertroffen wurde. Dies ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil an den drei Altstandorten der StadtBibliothek in der Altstadt die Besucher zum Teil mehrfach statistisch erfasst wurden.

Jeden Tag kommen im Schnitt weit über 1.100 Kunden in die Zentralbibliothek im Forum Confluentes, um Medien auszuleihen, zu lesen, zu lernen oder andere Angebote vor Ort zu nutzen. Garanten für den Erfolg sind neben der zentralen Lage in der Innenstadt und der Ausweitung der Öffnungszeiten auf 46 Stunden pro Woche die guten Lese- und Arbeitsmöglichkeiten, die auch von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt
werden. Die Besucher schätzen den vielseitigen Medienbestand, das Angebot an Zeitungen und Zeitschriften, die funktionalen Internetplätze, den WLAN-Zugang sowie die kompetente Beratung durch das Bibliotheksteam. Die nach Einführung modernster Bibliothekstechnik geschaffene Möglichkeit der 24-Stunden-Rückgabe im Foyer des Forums wird rege genutzt. Neue Angebote wie die Eröffnung der Online-Bibliothek im September, bei der E-Books und E-Audios rund um die Uhr von  zuhause aus auf heimische Geräte wie Tablets oder E-Book-Reader ausgeliehen werden können, erhöhen die Attraktivität.

Im vergangenen Jahr liehen die Bibliothekskunden insgesamt 772.562 Bücher und andere Medien aus, in den Jahren 2011 und 2012 waren es jeweils ca. 465.000, das ist eine beeindruckende Steigerung von mehr als 65%. Allein im Forum Confluentes werden täglich durchschnittlich 1.600 Ausleihen registriert. Zu den Rennern zählen neben den klassischen Büchern vor allem Hörbücher, Filme und Kinderbücher.
Die Zahl der aktiven Nutzer, die schon Ende 2013 auf 13.272 angestiegen war, hat nochmals zugenommen. Ende 2014 waren insgesamt 14.665 Bibliothekskunden registriert. Zum Vergleich: vor dem Umzug waren es nur 9.370, also ein Plus von über 55%. Täglich melden sich weitere Kunden an, die auf das Angebot der StadtBibliothek aufmerksam werden und die Zentralbibliothek und die nach wie vor gut besuchten dezentralen Bibliothekseinrichtungen nutzen möchten. „Wir freuen uns, dass unser Bildungsangebot so begeistert angenommen wird.“,  betont Bibliotheksdirektorin Susanne Ott.
Im Forum Confluentes wurde zudem die Veranstaltungs- und Programmarbeit zur kulturellen Bildung mit über 380 Klassenführungen, Lesungen und anderen Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene weiter ausgebaut.
Am Projekt „Lesesommer“, einer landesweiten Aktion zur Leseförderung von Kindern, nahmen in den Sommerferien insgesamt 750 Kinder teil. Zu den weiteren Höhepunkten des Jahres zählten die Eröffnung der Bibliothekstage Rheinland-Pfalz im Oktober in der StadtBibliothek, in der nach Auffassung des Vorsitzenden des dbv-Landesverbandes MdL Manfred Geis „derzeit wohl schönsten Bibliothek in Rheinland-Pfalz“. Viele Veranstaltungen wurden in erfolgreicher Kooperation mit anderen Einrichtungen wie der Musikschule durchgeführt, so die beliebten Donnerstagsvorträge der städtischen Gleichstellungsstelle oder die Lesung von Avi Primor in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, wobei sich der ehemalige israelische Botschafter anlässlich seines Besuches in das Goldene Buch der Stadt Koblenz eintrug.

Nach Vorliegen des Jahresabschlusses 2014 zeigte sich Kulturdezernent Detlef Knopp erfreut, dass es gelungen ist, eine Informations- und Bildungseinrichtung mit zentraler Bedeutung für Koblenz und die Region zu etablieren. Detlef Knopp äußerte: „Diese Zahlen zeigen, dass die StadtBibliothek auf dem Zentralplatz hervorragend angenommen wird und einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Bildung leistet.“ Damit bestätigt sich seine Auffassung, dass das Konzept für die Neuausrichtung der Bibliothek unter dem Motto „Lesen, Lernen, Leben“ aufgegangen ist. Die hohen Erwartungen, die mit dem Umzug der Zentralbibliothek in ein architektonisch einzigartiges Gebäude verbunden waren, wurden in vollem Umfang erfüllt. Der aktuelle Medienbestand sowie das vielfältige Angebot an Service und Beratung werden von Jung und Alt nachgefragt. Beigeordneter Knopp zieht das Fazit „Ein Besuch der StadtBibliothek lohnt sich!“.

Forum feierte Geburtstag

Ein Jahr FC
Große Freude über viele positive Zahlen zum 1. Geburtstag des Forum Confluentes: v.r. Kulturdezernent Detlef Knopp, Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Romy Zahren (stellv. Leiterin Koblenz-Touristik), Dr. Markus Bertsch (Leiter Mittelrhein-Museum), Susanne Ott (Leiterin StadtBibliothek), Christian Altmaier (SPD-Ratsfraktion), Peter Balmes (CDU-Ratsfraktion)
Genau vor einem Jahr wurde das Forum Confluentes am Zentralplatz feierlich eröffnet und konnte somit am 20. Juni seinen ersten Geburtstag feiern. Hierzu hatten die im Forum Confluentes vertretenen städtischen Einrichtungen, die Koblenz-Touristik, das Mittelrhein-Museum und die StadtBibliothek, ein kleines und feines Veranstaltungsprogramm am Nachmittag zusammengestellt. Eröffnet wurde die Geburtstagsfeier durch Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und Kulturdezernent Detlef Knopp. Beide zeigten sich sehr erfreut über die Tatsache, dass mit dem Kulturgebäude im Herzen der Stadt auch jetzt schon eine Erfolggeschichte geschrieben wurde. Rund eine halbe Millionen Besucher zog das Forum Confluentes in seinem ersten Jahr an. „Wir können feststellen, das Forum Confluentes ist im wahrsten Sinne des Wortes in der Mitte der Stadt angekommen – und zwar sowohl bei unseren Gästen, wie auch bei den Koblenzerinnen und Koblenzern. Das Gebäude ist genau das Scharnier zwischen Alt- und Innenstadt geworden, dass wir so lange benötigt hatten“, so OB Hofmann-Göttig.

Neben der Gesamt-Besucherzahl von rund einer halben Millionen, kann festgehalten werden, dass beispielweise das Mittelrhein-Museum seine Besucherquote im Vergleich zum alten Standort auf rund 24.000 verdreifachen konnte. Gleichzeitig hatte man am Zentralplatz die Gelegenheit innerhalb des ersten Jahres vier Sonder- und acht Kabinettausstellungen durchzuführen. Die Tourist-Info wurde über 102.000mal besucht - gegenüber den ca. 80.000 jährlichen Kundenkontakten an den beiden alten Standorten, auch eine erhebliche Steigerung, nicht zuletzt dank des umfangreichen Serviceangebotes. Fahrt aufgenommen hat auch das Romanticum, die im Forum Confluentes neu entstandene interaktive Erlebnisausstellung zum romantischen Mittelrheintal. Beeindruckend sind natürlich auch die Zahlen der StadtBibliothek, die im ersten Jahr pro Öffnungstag im Schnitt 1.000 Besucher begrüßen durfte, welche in der Bibliothek lasen, lernten oder sich informierten und durchschnittlich 1.500 Ausleihen von Büchern und anderen Medien täglich tätigten. Die Zahl der Bibliotheksbesucher im ersten Jahr lag bei 340.000 und hat sich, verglichen mit 2012, mehr als verdoppelt. Zudem konnte man seit Eröffnung im Kulturgebäude 5.600 Neuanmeldungen aktiver Bibliotheksnutzer verzeichnen. Den Panorama-Blick von der Dachterrasse des Gebäudes, eröffnet im August 2013, genossen bisher über 24.000 Gäste.

Kulturdezernent Detlef Kopp fasste daher zusammen: „Das Forum Confluentes hat schon nach einem Jahr einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Kultur- und Bildungsstandortes Koblenz geleistet. Und das ist nicht nur gefühlt so, sondern wird auch noch durch das große Gästeinteresse und die sehr guten Nutzungszahlen belegt.“

300.000 Besucher der neuen StadtBibliothek begrüsst

Besucher Bibliothek
Thomas Oehmichen mit seiner Tochter Lena-Giovanna, Kulturdezernent Detlef Knopp (links) und Bibliotheksleiterin Susanne Ott (rechts)
Der Koblenzer Thomas Oehmichen konnte am Dienstag als 300.000ster Besucher der neuen StadtBibliothek im Forum Confluentes von Kulturdezernent Detlef Knopp und Bibliotheksleiterin Susanne Ott begrüsst werden. Bereits an den alten Standorten war er eifriger Bibliotheksnutzer. Er zeigte sich begeistert vom der angenehmen Atmosphäre und der verbesserten Aufenhaltsqualität in den neuen Räumlichkeiten der Bibliothek. Positiv hob er im Gespräch mit dem Kulturdezernenten das gute Medienangebot und die moderne und kundenfreundliche Verbuchungstechnik hervor. Die postive Entwicklung und hervoragende Akzeptanz der StadtBibliothek zeigt sich laut Bibliotheksleiterin Susanne Ott an den 400.000 Entleihungen in der Zentralbibliothek seit der Neueröffnung vor fast 11 Monaten.

200.000. Besucherin in der Stadtbibliothek begrüßt

Walter
Birgitt Walter war am heutigen Montag die 200.000. Besucherin der Stadtbibliothek Koblenz. Nachdem sie mit Enkelin Emilia geliehene Bücher und Hörbuch-CDs abgegeben hatte, wurde sie von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (im Bild 2. v.r.) und Kulturdezernent Detlef Knopp (links) freundlich umstellt und mit Blumen, Buch- und Weingeschenk überrascht. Die Bassenheimerin ist schon lange Kundin der Stadtbibliothek, gehört sie doch in ihrem Heimatort einem Literaturkreis an. Bisher nutzte sie häufig den Bücherbus doch die neue Stadtbibliothek im Forum Confluentes sei so gelungen, dass sie sich jetzt auch gerne dort aufhalte. Hofmann-Göttig bedankte sich für das Lob, „denn es zeigt, dass wir mit dem Neubau richtig gehandelt haben und die Kritik verstumme“.
Sein Stadtvorstandkollege Knopp freut sich ebenfalls über die positiven Nutzerzahlen, so habe es 2012 an den drei Altstandorten der Zentralbibliothek insgesamt 92.000 Besucher gegeben, und nach nur sieben Monaten am neuen Standort, sei die 200.000er Marke überschritten. „Die prognostizierte Verdoppelung der Besucherzahlen haben wir damit schon deutlich früher erreicht“, so Knopp.
Bibliotheksdirektorin Susanne Ott (rechts) lud Birgitt Walter und ihren Literaturkreis ein, doch einmal an einer Führung durch die neue Stadtbibliothek teilzunehmen.

Forum Confluentes und Zentralplatz – Zeitplan eingehalten – Kostenbudget nicht ausgeschöpft

FC-Pressyetermin
Das Foto zeigt OB Hofmann-Göttig (links) und Kulturdezernent Detlef Knopp.
3 Arbeitsjahre, 885 Verträge und etwa 2.650 Rechnungen sind seit Baubeginn vergangen und Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig kann ein bei öffentlichen Bauvorhaben seltenes Fazit ziehen: Der Bau des Forum Confluentes und des Zentralplatzes liegen im Zeitplan und das Kostenbudget wurde 4,3 Millionen Euro unterschritten.
Trotzdem konnten im Projekt angefallene Mehrkosten für notwendige Zusatzleistungen von etwa 1,4 Millionen Euro, etwa Mehrpreise für Stahl, für Absturzsicherungen auf der Dachterrasse und für Kassenautomaten, aufgefangen werden.
Auf der Kostenseite konnten durch Einsparungen im Projekt, günstige Ausschreibungsergebnisse, Ausbleiben von Stillstandszeiten und baubegleitenden Planänderungen und vor allem durch ein stimmiges Konzept aus städtischer Baubetreuung und externem Controlling über rund 2,3 Millionen Euro eingespart werden. Durch steuerliche Optimierung können insgesamt 2,6 Millionen Euro Mehrwertsteuer vermieden werden, wobei im Budget bereits 600.000 Euro für das Romanticum vorgesehen waren. Koblenz Touristik und Romanticum gelten als Betriebe gewerblicher Art und müssen für ihre Investitionen keine Mehrwertsteuer entrichten. Sie sind dafür im laufenden Betrieb mehrwertsteuerpflichtig.
OB Hofmann-Göttig ist sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. „Nach negativen Erfahrungen mit anderen Bauprojekten war uns klar, dass uns nur ein enges Controlling als Frühwarnsystem davor bewahren konnte, dass die Finanzen bei dieser Sonderimmobilie aus dem Ruder laufen“, ist der Stadtchef sicher. Die Kosten für dieses Controlling sind im übrigen im Budget enthalten.
Hofmann-Göttig dankte den Mitarbeitern des Projektbüros Zentralplatz und allen beteiligten Fachämtern und Eigenbetrieben für ihre Leistungen bei diesem multifunktionalen Großprojekt, die zeigten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunen entgegen aller Vorurteile denen der Privatwirtschaft ebenbürtig sind. Außerdem bedankte sich der OB bei dem externen Projektsteuerer und Controller Thorsten Heidrich von der Firma IMC und der Arbeitsgemeinschaft Architekten&Ingenieure von Canal/Alhäuser&König für die Bauleitung des Endausbaus. Auch für die Mitglieder des Bauherrenausschusses fand Hofmann-Göttig lobende Worte, weil hier Ehrenamtliche einen Teil ihrer Zeit für die Allgemeinheit aufgewandt haben.

Kulturbau begeistert Mainzer Fachpolitiker der SPD

Besuch FC
Sprecher der SPD- Landtagsfraktion besichtigten Kulturbau - Vorsitzender Landesbibliotheksverband Manfred Geis: "So ein Beispiel habe ich gesucht"

er Kulturbau im Herzen der Stadt wird angenommen: Der 3.000 neu ausgestellte Bibliotheksausweis ist ebenso ein Beleg dafür, wie auch jeweils über 12.000 zahlende Besucher im "Romanticum" und im neuen Mittelrhein- Museum. Mit großem Stolz präsentierten nunmehr Kulturdezernent Detlef Knopp (Grüne) und der kultur- und tourismuspolitische Sprecher der SPD- Fraktion, Christian Altmaier, den Sprecherkollegen der SPD- Landtagsfraktion Manfred Geis (Kultur) und Fredi Winter (Tourismus) das neue Architekturglanzlicht.
Für Manfred Geis lohnte sich der Besuch am Deutschen Eck, denn als Landesvorsitzender des Bibliotheksverbandes Rheinland- Pfalz suchte er nach einem Beispiel einer modernen Bibliothek, die mehr ist als nur eine Bücherausleihe, sondern Kommunikationszentrum im Herzen der Stadt. Bislang habe er auf Beispiele aus Skandinavien oder den Niederlanden zurück gegriffen  und kann nach dem Rundgang durch den Kulturbau überzeugt von Koblenz schwärmen: "So ein Beispiel habe ich gesucht. Toll gemacht."
Der Leiter des Mittelrhein- Museum, Dr. Markus Bertsch, erläuterte denn auch Stolz die Geschichte des drittältesten Museums bürgerlicher Gründung. Das 1834 von Pastor Lang ins Leben gerufene Mittelrhein- Museum hat eine wechselvolle Historie und nunmehr am neuen Standort eine gute Zukunft. Beeindruckt zeigten sich die Mainzer Fachpolitiker von der städtischen Kunstsammlung und den neuen Möglichkeiten.
Ebenso begeistert waren sie, als der Leiter des städtischen Hochbauamtes, Albert Diehl, die Dachterrasse und die technischen Raffinessen des Kulturbaus vorstellte. Er begleitete die Kultur- und Tourismuspolitiker bei ihrem Rundgang. Erläuterungen zum politischen Entwicklungsprozess und den vielfältigen Diskussionen in Koblenz steuerte Ratsmitglied Altmaier bei.
In der Bibliothek konnte der stellvertretende Leiter Thomas Koch auf die steigenden Zahlen bei den Ausleihen verweisen und die großzügige Bibliothek lies bei Geis einen Entschluss reifen: "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir hier im nächsten Jahr die Bibliothekstage Rheinland- Pfalz eröffnen." Gerade wird in der Landespolitiküber ein Bibliotheksgesetz diskutiert. Die Koblenzer Einrichtung sei ein wunderbarer Beleg dafür, dass Bibliotheken durchaus modern und zukunftsfähig sind. Geis und Winter wollen auch anhand dieses Beispiels dafür werben, dass die rot- grünen Regierungsfraktionen zügig den Gesetzentwurf zur Stärkung des Bibliothekswesens einbringen.
Das Herz des Neuwieder Tourismusexperten Fredi Winter schlug höher, als die stellvertretende Leiterin der Koblenz- Touristik, Romy Zahren, die Arbeit in der neuen Tourist- Information vorstellte. Hier könne der Gast nicht nur Koblenzer Angebote buchen, "sondern alles was ihn in der Region begeistert und interessiert." Damit die Lust auf einen längeren Aufenthalt in der Region Koblenz steigt, dafür sorgt das "Romanticum": Die Erlebniswelt zur Rhein- Romantik erfreut sich enormen Zuspruchs und die Ausstellung begeisterte auch die Landtagsabgeordneten. Klarer Fall, dass beide auch mit mehr Zeit im Gepäck neuerlich nach Koblenz kommen wollen.
"Es wäre sehr schön, wenn die Landtagsfraktionen und auch die Spitzen der Landespolitik, insbesondere auch aus dem Bauministerium sich vom Kulturbau überzeugen kommen. Hier hat die Stadt, mit rheinland- pfälzischer Förderung, im Zeit - und Kostenrahmen ein wichtiges Kulturprojekt verwirklicht," so Altmaier, "insbesondere Kultur und Bildung in einer Hochschulstadt verknüpft mit einem attraktiven Angebot zum anziehenden Thema Rhein- Romantik, damit schaffen wir eine BUGA 2.0." Die Besucherzahlen belegten die Richtigkeit der Entscheidung für den Kulturbau und eine attraktive Stadtmitte.

(Pressemitteilung der SPD Koblenz v. 18.10.2013)

Ein kühles Haus der Bilder und der Bildung

Bibliothek innen
Das angenehm klimatisierte Forum Confluentes in Koblenz

Das hat sich Koblenz da mitten in die Stadt für einen Monumentalbau gepflanzt! Von Anfang an war und ist der „Forum Confluentes“ genannte Kulturbau auf dem Zentralplatz von teils hitzigen Debatten umweht – und  bekam rasch spöttische Beinamen wie „Eisblock“ oder auch Tortenstück. Manche finden die Architektur cool, viele zu kühl, aber  kalt lässt der Bau jedenfalls kaum einen.
Das Schöne für alle, die hineingehen: Der Bau ist tatsächlich kühl. Innen wird er nämlich zuverlässig auf Langhosen- und Hemd-Temperatur klimatisiert, was besonders an brüllend heißen Sommertagen angenehm sein kann. Das Gebäude ist die Heimat von Tourist-Info (samt interaktiver Rheintal-Erlebnisausstellung „Romanticum“), Mittelrhein-Museum und Koblenzer Stadtbibliothek geworden – ein Haus der Bilder und der Bildung.
Letztere kommt besonders in der Stadtbibliothek als freundliches Angebot für alle daher: Es kostet keinen Eintritt, einmal hineinzuschlendern, sich umzuschauen und so auf gut gekühlte Weise die in der Tat beeindruckende (Innen-) Architektur des Kulturbaus zu erfahren und kennenzulernen. Vorbei an einem Tisch und mehreren Sitzgruppen im Eingangsbereich der Bibliothek (wo es aktuelle Zeitungen und Zeitschriften zum Durchblättern gibt) fährt man eine sehr lange Rolltreppe hinauf – Aus- und Einblicke werden im Vorbeischweben geboten. Nach und nach erschließen sich die verschiedenen Abteilungen der Bibliothek auf den verschiedenen Etagen, auf Sachbücher folgt die Belletristik, schließlich kommen die Kinder- und Jugendbücher und die Medien (Hörbücher und DVDs).
Man muss dieses wirklich außergewöhnliche Gebäude nicht von Herzen mögen, um einen Besuch in dieser Bibliothek, wie es weithin keine zweite gibt, interessant zu finden. Sich ein gutes Buch aus einem Regal nehmen, ein Sofa oder einen Stuhl in Beschlag nehmen, sich in die Lektüre vertiefen, nicht schwitzen: Auch so kann ein Sommertag sein.

Tim Kosmetschke, Rhein-Zeitung Koblenz und Region vom Mittwoch, 7. August 2013

Forum Confluentes

Nutzungsordnung Dachterrasse

Hinweise zur Nutzung der Dachterrasse

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten Sie die nachfolgend aufgeführten Hinweise zu befolgen. Sie dienen Ihrer eigenen Sicherheit.
1. Die Nutzung der Dachterrasse ist nur fußläufig gestattet. Ausnahmen bilden hier nur Gehhilfen
für mobilitätseingeschränkte Personen.
2. Die Rampe dient zum barrierefreien Erreichen der einzelnen Höhenversätze. Bitte halten Sie die Rampe frei, damit für mobilitätseingeschränkte Personen eine ungehinderte Nutzung möglich ist.
3. Die Geländer und Handläufe dienen Ihrer Sicherheit. Missbrauchen Sie diese nicht als Kletterhilfen, etc.
4. Die Dachterrasse ist in einzelne Teilflächen mit einem Höhenversatz von jeweils 45 cm gegliedert. Diese Abstufungen können von Ihnen als Sitzmöglichkeit genutzt werden.
5. Benutzen Sie bitte die vorgesehen Treppenanlagen, um die Höhenversätze zu überwinden.
6. In den Bereichen links und rechts neben den Treppenanlagen der Höhenversätze, bitten wir
Sie einen Abstand von mind. 1,00 m von der Vorderkante einzuhalten. Bitte vermeiden Sie das Betreten dieses Bereiches, damit hier keine Verschmutzung erfolgt. Somit kann dieser gesamte vordere Bereich jeder Ebene als saubere Sitzmöglichkeit genutzt werden.
7. Es findet kein Winterdienst statt. Bitte passen Sie Ihre Gehweise/Fahrweise den jeweiligen Witterungsverhältnissen bei Raureif, Eis und Schnee an. Dies gilt auch bei Regen.
8. Bei Gewitter ist die Dachterrasse sofort zu verlassen.
9. Das Abstellen von Gegenständen jeglicher Art im Bereich der gesamten, äußeren Brüstung ist untersagt, bzw. sind keine Gegenstände über die Brüstung zu werfen.
10. Bitte verlassen Sie die Dachterrasse so sauber, wie Sie sich wünschen diese bei Ihrem Besuch vorzufinden.
11. Rauchen und Alkoholgenuss ist auf der Dachterrasse verboten.
12. Betreten der Dachterrasse auf eigene Gefahr. Eltern haften für Ihre Kinder.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt auf der
Dachterrasse.
Genießen Sie die Blicke in die einzige Stadt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel

Dachterrasse: Viel Lob und ebenso viel Kritik

Eröffnung Vom Kulturbau aus die Dächer über Koblenz bestaunen – Werden die hohen Sitzstufen zu Stolperfallen?
Etliche Neugierige warten schon, als der gläserne Aufzug sich zum ersten Mal offiziell in die Höhe schiebt und 30 Sekunden freien Blick auf das gesamte Innere des Kulturbaus erlaubt. Am Freitagmorgen hat Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig die Dachterrasse „in Betrieb“ genommen: Jetzt ist auch das letzte Stück der Zentralplatzbebauung fertig.
Lieferschwierigkeiten und das gute Wetter (bei der enormen Hitze konnte an den Metallteilen nicht gearbeitet werden) hatten zu den Verzögerungen geführt. Zunächst sollte die Terrasse am 20. Juni, dann Anfang Juli, später Ende Juli fertig sein. Doch das ist seit Freitag Geschichte: Jetzt kann man sich selbst ein Bild davon machen, wie die Mitte von Koblenz von oben aussieht. Noch bis Ende August ist der Besuch der Terrasse kostenfrei, danach müssen Menschen ab 13 Jahren 1 Euro zahlen. Nutzer der Stadtbibliothek haben immer freien Eintritt.
„Toller Blick“, sagen Gäste aus der Nähe von Heidelberg, während sie sich ans Geländer lehnen. „Große Klasse“, findet ein Koblenzer. Und auch die Tourismus-Fachleute sind begeistert: „Von hier kann man den preußischen Ring genau erklären“, sagt Romy Zahren, stellvertretende Leiterin der Koblenz-Touristik, und weist auf Fort Konstantin, auf die Neuendorfer Flesche, dann auf die Festung Ehrenbreitstein und auf Fort Asterstein. „Hier kann man die kürzeste Stadtführung aller Zeiten machen“, ergänzt ihr Chef Andreas Bilo lachend. Noch fehlen an den Geländern die Hinweisschilder auf die Gebäude, auf die man gerade blickt, aber die sind schon in Auftrag gegeben.
Wer will, kann es sich auf den Sitzstufen gemütlich machen, sogar (wenn er einen Leserausweis hat) ein Buch oder eine Zeitung aus der Bibliothek mitnehmen. Am Ausgang von der Bibliothek zur Terrasse wurde extra ein Ausleihautomat aufgestellt, damit das ohne Aufwand möglich ist.
Und wer will, kann auch über die grau-weiße Terrasse schlendern und Koblenz in alle Richtungen neu entdecken. Etwa die Hälfte der rund 1500 Quadratmeter großen Fläche ist auch über Rampen erreichbar, lobt der Behindertenbeauftragte der Stadt, Christian Bayerlein, bei der Eröffnung. „Man kann die Podeste selbst erkunden, das ist gut gemacht.“ Weniger gut gemacht sind dagegen die Stufen, kritisieren schon in den ersten Minuten etliche Besucher. Denn die Terrasse ist in 13 Decks unterteilt, die jeweils mit zwei oder drei Stufen verbunden sind. Wenn man aber nicht aufpasst, dann sieht man von der jeweils höheren Ebene aus nicht, wo die viel höheren Sitzstufen und wo die eigentlichen Gehstufen sind, auch wenn diese eigens von kurzen Geländern eingefasst und damit kenntlich gemacht sind.
Horst Dänner aus Koblenz zum Beispiel kann sich gerade noch so fangen, als er aus Versehen die Sitzstufe hinuntergeht. „So schön wie das ist, das ist zu gefährlich“, sagt der 74-Jährige. Das sieht Georg Goos genauso: „Saugefährlich! Da muss man andere Markierungen hinmachen, sonst sieht das doch keiner.“
„Man guckt in der Gegend herum oder fotografiert, und schon ist es passiert“, warnt auch Jutta Alsbach, die ihre Familie in Koblenz besucht. „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der erste fällt“, ist auch Besucher Werner Kern sicher.
Doris Schneider, Rhein-Zeitung vom Montag, 12. August 2013

Forum Confluentes

Dachterrasse des Forum eröffnet

Dachterrasse
Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (Bildmitte) hat heute die Dachterrasse des Forum
Confluentes für die Öffentlichkeit freigegeben. Vor dem symbolischen Durchschneiden eines roten Bandes, dankte er den beteiligten Firmen und der städtischen Projektleitung. „Hier ist ein toller Ort entstanden, den viele Menschen gern aufsuchen werden“, ist sich das Stadtoberhaupt sicher.

Im März 2013 wurde der Bauauftrag erteilt. Die 1.500 m² große Dachterrasse besteht aus einer Stahlunterkonstruktion die mit Assyx-Platten belegt ist. So entstanden 13 Decks, die durch Treppen und zum Teil durch barrierefreie Rampen verbunden sind.

Forum Confluentes

Dezernent sieht Kulturbau auf einem guten Weg

30 880 Besucher in der Stadtbibliothek mit 1000 Neuanmeldungen, 5109 Gäste im Romanticum und 4784 im Mittelrhein-Museum (MRM): Knapp drei Wochen nach der Eröffnung des Kulturbaus stimmen Besucherzahlen wie diese den Kulturdezernenten Detlef Knopp froh – und bestätigen ihn in seiner Meinung, dass sich das millionenschwere Projekt für Koblenz lohnt. „Den reinen Zahlen nach scheint das Forum Confluentes zu funktionieren“, resümiert er im RZ-Gespräch – durchaus im Bewusstsein, dass diese erste Besucherwelle abebben wird. „Ein Großprojekt wie dieses benötigt eine Bewährungszeit, um seine Entwicklung verlässlich bewerten zu können.“
Nichtsdestotrotz spricht Knopp von dem Kulturgebäude als werte- und zukunftstragende Investition. Sowohl der Stadtbibliothek als auch dem Mittelrhein-Museum sei eine Perspektive eröffnet worden, die beide Einrichtungen bislang in ihrer etwa 180-jährigen Geschichte nicht erfahren hätten. Beide, MRM und Bibliothek, bilden laut Knopp die kulturelle Kernidentität der Stadt. „Das Museum ist mit seiner Gründung 1835 die drittälteste Bürgerstiftung Deutschlands nach Köln und Frankfurt. Auf solch ein Erbe muss man stolz sein.“ Dass Kinder und Jugendliche in der Stadtbibliothek kostenlos Bücher ausleihen dürfen, wertet der Kulturdezernent als bildungspolitisches Angebot ersten Ranges.
Mit inhaltlichen Argumenten wie diesen verteidigt Knopp den Kulturbau, der nicht nur mit Investitionskosten in Höhe von 75 Millionen Euro zu Buche schlägt, sondern auch mit 3 Millionen Euro Folgekosten jährlich den städtischen Haushalt belastet (bei einer Abschreibesumme von 1,7 Millionen Euro). Allen Sparzwängen wegen der schlechten Haushaltslage zum Trotz „muss sinnvoll in die Zukunft der Stadt und den Erhalt der Lebensqualität investiert werden“, sagt Knopp. Ihm ist dieser Widerspruch zu den zwingenden Sparbemühungen der Stadt bewusst. „Aber manchmal muss man sagen: Wir nehmen Geld in die Hand und tun etwas für das Oberzentrum Koblenz“, bekräftigt er. Aus diesem Grund sei 2005 einstimmig der politische Beschluss gefallen, den so gut wie brachliegenden Zentralplatz mit einer Bebauung zu beleben.
Knopp hofft darauf, dass die Kritik am Kulturbau gerade auch aus Reihen der Ratsmitglieder mittelfristig abebbt, dass ein demokratisch getroffener Beschluss respektiert und das Ergebnis toleriert wird. Dass sich der Kulturbau als Diskussionsthema erschöpft, sieht Knopp indes nicht. Geht es um Sparauflagen der ADD, wird das Forum Confluentes sicherlich im Gespräch bleiben – nicht zuletzt wegen der Folgekosten.

 
(Rhein-Zeitung Koblenz und Region vom Mittwoch, 10. Juli 2013, Seite 17)

Forum Confluentes eröffnet

StadtBibliothek in neuen Räumen

rotes band
Koblenz hat eine neue Attraktion im Zentrum der Stadt, das Forum Confluentes. Das heute offiziell eröffnete neue Kulturgebäude auf dem Zentralplatz bietet auf sechs Ebenen und einer Nutzfläche von 12.250
Quadratmetern viel Raum für die neue faszinierende
Rheinromatik-Erlebnisausstellung Romanticum, das nicht wieder zu erkennende Mittelrhein-Museum, die hochmoderne StadtBibliothek, sowie die reichhaltige Serviceangebote bietende Tourist-Information der
Koblenz-Touristik und das zum Entspannen einladende K3-Kultur-Kaffee.
Es bietet somit den Menschen aus Koblenz und der Region ebenso ein neues Erlebnis, wie den vielen Gästen der Stadt. Dabei ist das Forum Confluentes selbst bereits ein Kunstobjekt und Hingucker, entworfen von den  deutsch-niederländischen Star-Architekten Benthem-Crouwel.

„Mit dem Forum Confluentes haben wir ein architektonisches und funktionsreiches Juwel in unserer Stadtmitte, mit dem wir unsere Innenstadt weiter aufwerten.“, so der Koblenzer Oberbürgermeister Prof.
Dr. Joachim Hofmann-Göttig im Rahmen der heutigen offiziellen Eröffnung, „gleichsam ist jetzt an dieser Stelle eine entscheidende Lücke im Bild der Innenstadt geschlossen worden und der Zentralplatz ist nun auch
endlich der zentrale Platz unserer Stadt.“ Diese Freude teilte der OB mit dem gesamten anwesenden Stadtvorstand, der Projektleitung des Zentralplatzes, sowie den Nutzern des Gebäudes.
Besonders stolz zeigte sich der OB über die Tatsache, dass man mit diesem Großprojekt im Zeitplan und Budget geblieben sei. „Das kann man über Großprojekte
wahrlich nur selten sagen", stellte der OB nicht nur für Koblenz fest.
Dieser Erfolg sei vielen Faktoren geschuldet, darunter der Politik, die auf teure Nachforderungen verzichtete, einem hoch-professionellen Kostencontrolling und einer sehr tüchtigen Projektleitung unter verantwortlicher Leitung von Wirtschaftsförderungschef Jürgen Czielinski
und Claudia Breidbach als Stellvertreterin und mit Albert Diehl, einem engagierten Bauprofi als Hochbauamtsleiter, an der Seite. Das Team konnte mit den Architekten, Firmen und anderen Auftragnehmern aber auch
mit den drei Nutzern „auf Augenhöhe" verhandeln. „Wir sind wirklich froh, das erreicht zu haben, denn schon übliche kleinere prozentuale Abweichungen vom Budget hätten uns sehr zu schaffen gemacht", hob der OB
auch als Kämmerer der Stadt erleichtert hervor.


Der rheinland-pfälzische Staatssekretär David Langner konnte bei der Eröffnungsfeier erfreut bilanzieren: „In den vergangenen Jahren hat
Koblenz den notwendigen Mut zur Stadtentwicklung gezeigt und sich bietende Chancen ergriffen. Das Land hat die Stadt dabei gern nicht nur finanziell unterstützt. Mit der ‚Neuen Mitte‘, dem ‚Forum Mittelrhein‘ und der heutigen Eröffnung des ‚Forum Confluentes‘ wurde so ein
städtischer Mittelpunkt geschaffen, der Kultur, Tourismus und Einzelhandel einzigartig verbindet.“

„Das Forum Confluentes steht für eine weitsichtige Zukunftsentscheidung des Koblenzer Stadtrates in
Bildung, Tourismus und Kultur. Das sind die weichen Standortfaktoren, die den gesamtwirtschaftlichen Auftritt der Stadt Koblenz festigen. Das Gebäude dient insofern nicht dem flüchtigen Konsum, sondern gilt als
werthaltige Investition, die sich auf Dauer mehr als bezahlt machen wird", hielt Rainer Maria Schäfer, Bereichsleiter Köln der STRABAG Real Estate GmbH, überzeugt fest. Sein Unternehmen war als Projektpartner der Stadt für die Erstellung des veredelten Rohbaus verantwortlich.
Eröffnung
Nachdem Oberbürgermeister Hofmann-Göttig und Staatssekretär Langner das traditionelle Rote Band durchschnitten hatten, konnten am Eröffnungstag
alle interessierten Koblenzerinnen und Koblenz, sowie Gäste aus der Region, das neue Forum Confluentes mit seiner spektakulären Innengestaltung in Führungen oder auf eigene Faust erkunden.

Mehr Informationen zum Forum Confluentes

Forum Confluentes- StadtBibliothek

150 000 Bücher machen sich auf die Reise


 Umzug der Stadtbibliothek beginnt am Montag – Einrichtung will neue Nutzer anziehen
Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann
Ab dem nächsten Montag wird ein Lastwagen immer wieder zwischen Kornpfortstraße und Zentralplatz hin- und herfahren. Im Gepäck: 150 000 Bücher, CDs, DVDs und andere Medien, die in ihr neues Heim im Kulturbau transportiert werden. Die neuen, hellen Regale, in denen sie untergebracht werden, stehen bereits zum Teil. In zwei Wochen soll der Großumzug der Stadtbibliothek an ihren neuen Standort dann bewältigt sein – pünktlich vor der Eröffnung des Forum Confluentes am 20. Juni.
„Das ist für uns natürlich eine absolute Ausnahmesituation. Seit Monaten bereiten wir den Umzug neben dem normalen Ablauf in der Bibliothek vor“, berichtet Leiterin Susanne Ott im Gespräch mit der RZ. Seit Pfingsten ist die Bibliothek wegen des Umzugs für Besucher geschlossen, aber schon zuvor ist hinter den Kulissen einiges geschehen, was der normale Bibliotheksnutzer gar nicht mitbekommen hat.
Seit Januar haben die Mitarbeiter jedes einzelne Buch, jede einzelne CD oder DVD in die Hand genommen: Für das neue Buchungs- und Sicherungssystem wurden neue Etiketten mit Chips eingeklebt, „und wir haben die Zeit für eine Bestandsrevision genutzt“, so Ott. Was verschlissen ist oder seit drei Jahren nicht mehr nachgefragt wurde, wurde aussortiert. In jedem einzelnen Fall prüft ein Lektor, ob der Band neu gekauft wird oder ob es ohnehin aktuellere Literatur zu dem Thema gibt.
„Parallel haben wir kräftig eingekauft“, sagt Susanne Ott, schließlich haben die beengten Verhältnisse bald ein Ende, und der Bestand soll in der neuen Stadtbibliothek auf 200 000 bis 220 000 Medien ansteigen. Dafür wurden der Einrichtung auch Sondermittel zur Verfügung gestellt, mit denen verschlissene Bücher ersetzt, vor allem aber viele Neuheiten gekauft werden können.
„Ausbauen wollen wir vor allem die Kinder- und Jugendliteratur und den Bereich Aus- und Fortbildung“, berichtet die Bibliotheksleiterin. Und auch sonst will man den Besuchern mehr bieten – und neue Nutzer gewinnen. Die Öffnungszeiten werden ausgeweitet, mehr Veranstaltungen und mehr Service sollen geboten werden. Der Kulturbau soll ein Anziehungspunkt sein. „Die Bibliothek wird in der Öffentlichkeit viel präsenter und ist nicht so versteckt wie bisher“, sagt Ott. Ohnehin sei die Bibliothek mit rund 10 000 aktiven Nutzern die meistgenutzte städtische kulturelle Einrichtung, „und manche Städte konnten durch einen Neubau enorm zulegen“. Wie viele Nutzer sie sich erhofft, verrät Susanne Ott nicht: „Mehr als jetzt in jedem Fall.“
 
(RZ Koblenz und Region vom Freitag, 31. Mai 2013, Seite 17)

Forum Confluentes

Bereit für die Bücher

Schon jetzt, bevor auch nur ein Buch in der neuen Stadtbibliothek eingeräumt wurde, steht fest, wo sich bald jeder Band, jede CD und jedes Notenblatt befindet. Was wo im neuen Kulturbau seinen Platz findet, wurde vorher detailliert geplant – anders kann ein solcher Mammut-Umzug nicht bewältigt werden wie der, der jetzt beginnt.
Wenn die Dresdner Firma, die mit dem Umzug beauftragt wurde, am Montag in der Kornpfortstraße die Arbeit aufnimmt, sind die alten Regale und zum Teil einzelne Bücher, die ins Magazin wandern, bereits entsprechend gekennzeichnet. Die Umzugsfirma räumt die Bestände auf Bücherwagen, transportiert diese zum Zentralplatz und weiter zum entsprechenden Regal. Ein Mitarbeiter der Bibliothek ist immer dabei und hat im Auge, dass alles schließlich am richtigen Platz steht, schildert Bibliotheksleiterin Susanne Ott.
Aufwendiger wird es da, wo die Regale mit in den Kulturbau kommen: Einige der alten Möbel werden im Freihandmagazin weiterverwendet. In diesen Fällen muss also erst das Regal leer geräumt und im Kulturbau neu aufgestellt werden, bevor die Bücher nachkommen können. Im Magazin, das frei genutzt werden kann, werden zum Beispiel geisteswissenschaftliche Literatur, Standardwerke und auch Noten gelagert, die eher selten genutzt werden.
In den anderen Teilen der Bibliothek werden seit ein paar Wochen bereits die neuen Regale aufgebaut, wobei Platz bleiben soll, um in Zukunft weiter ausbauen zu können. „Wir wollen auch mehr präsentieren als vorher, die Buchtitel zeigen, Lust auf die Ausleihe machen“, sagt Ott. Vor allem Neuerscheinungen sollen so Aufmerksamkeit erregen, aber auch Thementische.
Neugierig machen will man die Besucher schon im Erdgeschoss: Im Eingangsbereich gibt es nicht nur eine Servicetheke, an der man sich anmelden, ein vorgemerktes Buch abholen oder Fragen stellen kann, es liegen auch Zeitungen und Zeitschriften aus – 160 sind abonniert –, es gibt Bestseller und Thementische. Sofas, Sessel und Lesetische stehen bereit. Hier wie in der gesamten Bibliothek können sich nicht nur Besucher mit Nutzerausweis umschauen und lesen, sondern auch andere Interessierte und Touristen, die vielleicht ihre E-Mails checken oder in eine aktuelle Zeitung schauen wollen, betont Ott: „Das ist in anderen Ländern viel üblicher als bei uns.“
Vom Erdgeschoss aus kommt man über eine Rolltreppe am ersten Stock vorbei – hier befindet sich das Mittelrhein-Museum – in die eigentliche Bibliothek. Diese erstreckt sich über das zweite, vierte und fünfte Obergeschoss und nimmt mit insgesamt rund 4500 Quadratmetern den größten Teil der Fläche des Gebäudes ein. Von allen Nutzern des Kulturbaus bekommt die Stadtbibliothek auch das meiste Licht ab, das durch Glasfassade und Glasdach flutet.
Im zweiten Obergeschoss liegt der Schwerpunkt auf den Bereichen Arbeit und Wissen: Hier finden sich Sachliteratur, Werke zu Medizin, Geschichte oder Technik ebenso wie Reiseführer. Andere Medien zu diesen Themen wie Hörbücher oder DVDs sind nun ebenfalls direkt hier zu finden. Das vierte Obergeschoss gehört vor allem den Kindern und Jugendlichen, außerdem ist hier das Thema Bildung – auch für Erwachsene – angesiedelt. Es finden sich Musikbibliothek und Mediathek mit CDs, DVDs und Blu-Rays. Neu sind CD-Player mit Kopfhörern, an denen man in Alben schon mal reinhören kann. Im fünften OG schließlich findet sich die schöne Literatur mit Romanen, Erzählungen und Hörbüchern.
Für Veranstaltungen stehen mehrere Räume zur Verfügung, die getrennt oder zusammen genutzt werden können. Angebote für Kinder wie die wöchentliche Vorlesestunde und Schul-AGs sind ebenso geplant wie Lesungen und Vorträge. „Schon jetzt machen wir 300 Veranstaltungen im Jahr“, sagt Ott, „und das wollen wir noch ausweiten.“Stephanie Mersmann
(Rhein-Zeitung Koblenz und Region vom Freitag, 31. Mai 2013)

Mit dem neuen System leihen Nutzer ihre Medien selbst aus

Rückgabe
Die Bücher werden an Automaten zurückgegeben und landen danach auf diesem Fließband, wo sie vorsortiert werden. Fotos: Stephanie Mersmann
Technik 24 Stunden Rückgabe möglich – Mitarbeiterstamm bleibt gleich
30 Mitarbeiter hat die Stadtbibliothek inklusive Kinder- und Jugendbücherei und Musikbibliothek – und 30 Mitarbeiter werden auch in der neuen Bibliothek im Kulturbau arbeiten. Obwohl die Fläche mit rund 4500 Quadratmetern deutlich größer ist als bisher, mehr Veranstaltungen geplant sind und man mehr Service bieten will. Möglich soll das vor allem die neue Technik machen, bei der die Nutzer zum Beispiel die Ausleihe selbst übernehmen.
Im Erdgeschoss stehen dafür drei Säulen bereit, an die man seinen Benutzerausweis und das Medium hält, das man ausleihen will. Auf Wunsch bekommt man eine Quittung mit Rückgabedatum, und damit ist die Ausleihe komplett. Eine weitere Säule steht am Aufgang zur Dachterrasse. Bevor man diese mit einem Buch betritt, muss man es ausleihen, weil man die Terrasse auch über den Glasaufzug verlassen kann und nicht mehr unbedingt durch die Bibliothek kommt.
An allen Büchern und Medien wurden Etiketten mit Chips angebracht, die die Selbstausleihe ermöglichen. Diese sind gleichzeitig auch das Sicherungssystem, das anschlägt, wenn man einfach so die Bibliothek samt Buch verlässt. Für die Mitarbeiter ist das neue System jedenfalls eine große Erleichterung, die schon lange überfällig war, betont Bibliotheksleiterin Susanne Ott: „Wir hatten eine völlig veraltete Technik und hätten ohnehin etwas Neues gebraucht.“ Und auch um die Rückgabe müssen sich die Mitarbeiter in Zukunft nur noch bedingt kümmern.
Im Eingangsbereich der Bibliothek befinden sich die Rückgabeautomaten. Schiebt man das Medium in den Automaten, läuft dieses auf der anderen Seite der Wand in eine Sortieranlage. Über ein Laufband fallen die Bücher, CDs und Zeitungen in separate Körbe. „Eine Feinsortierung ist das aber nicht, und die Bücher stellen sich auch nicht von selbst ins Regal“, macht Ott klar.
Auch in Zukunft werden Mitarbeiter ihren kleinen Wagen also durch die Gänge schieben und die Medien einsortieren. Neu ist, dass man die Bücher rund um die Uhr zurückgeben kann. Mit der Bibliothekskarte kann man eine Außentür am Kulturbau öffnen und an einem Automaten das geliehene Medium zurückgeben. Eine Zwischentür grenzt diesen Bereich vom Rest des Kulturbaus ab, sodass nachts niemand das Gebäude betreten kann. Für viele dürfte diese Lösung praktisch sein, glaubt Ott: „Wir öffnen ja erst um 10 Uhr, und dann kann man seine Rückgabe schon vorher zum Beispiel auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit erledigen.“ (Stephanie Mersmann, RZ Koblenz und Region vom Freitag, 31. Mai 2013)

Die Eröffnung des Forum Confluentes auf dem Zentralplatz steht bevor!

Forum
Der Innenausbau und die Inneneinrichtung des neuen Forum Confluentes sind in der Endphase!
Der Umzug und die Eröffnung der StadtBibliothek, des Mittelrhein-Museums und des Romanticums auf dem Zentralplatz stehen bevor.

In der Tageordnung ging es dann weiter mit einem Sachstandsbericht zum Forum Confluentes. Die Controller konnten berichten, dass sich der Kulturbau seiner Vollendung nähert und sowohl im Kosten- als auch im Zeitplan bleibt. Eine Tatsache, die bei öffentlichen Bauten selten zu hören ist, wie Hofmann-Göttig betonte.
So konnte der OB zudem den Eröffnungstermin für das Forum Confluentes öffentlich bekannt machen: Das Forum wird am 20. Juni um 15.00 Uhr mit Gästen aus der Politik feierlich eröffnet. In den Tagen davor haben geladene Gäste, etwa aus den Fördervereinen oder Partnern der Wirtschaft, die Gelegenheit die einzelnen Einrichtungen des Gebäudes zu entdecken.
Am Eröffnungstag und vom 21. bis 23. Juni besteht für die Koblenzer und die Besucher aus der Region, das Kulturgebäude kennen zu lernen.
Logo StB
Letzter Öffnungstag an den alten Standorten: Samstag, 18. Mai 2013
 
Liebe Kunden!

zur Vorbereitung und Durchführung des Umzugs der Zentralbibliothek, der Musikbibliothek sowie der
Kinder- und Jugendbücherei und der Buchbinderei/Magazin in den Kulturneubau Forum Confluentes am Zentralplatz werden diese Abteilungen ab

Dienstag, 21. Mai 2013

schließen!

Die Rückgabefrist Ihrer Medien wird automatisch verlängert. Vormerkungen können leider nicht bearbeitet werden.

Sie können in der Schließzeit selbstverständlich die Stadtteilbüchereien Horchheim, Karthause und Pfaffendorfer Höhe sowie den Bücherbus nutzen.

Weitere Infos zum Neubau und die Öffnungs- und Haltezeiten unserer Einrichtungen finden Sie auf unserer Homepage unter www.stb.koblenz.de.

Freuen Sie sich mit uns auf die Neue StadtBibliothek
im Forum Confluentes!


Kulturbau ist nun Sache der Stadt

Übergabe 10052012
Heute wurde der Kulturbau am Zentralplatz als veredelter Rohbau der Stadt Koblenz übergeben. In einer Feierstunde würdigt Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig die bisher geleistete Arbeit und dankte allen Beteiligten für ihren nicht immer leichten Einsatz.
In seiner Rede erinnerte er an den Beginn der Arbeiten im Herbst 2010, die zunächst aus dem Abbruch der alten Bebauung bestand. Der Startschuss für das Kulturgebäude war im Januar 2011. Die Baustelle für Shoppingcenter und Kulturbau bescherten der Stadt eine Großbaustelle, wie sie die Bürger noch nicht gesehen haben. Was die Betrachter der Baustelle auch wahrnehmen konnten, war ein Zeugnis bestens organisierter Bauabläufe, die auch viele BUGA-Besucher bewundert haben. Bis zu 200 Bauarbeiter waren zeitgleich auf der Baustelle.
"40 Besuchergruppen mit zusammen 700 Teilnehmern haben bereits das Kulturgebäude im Rahmen einer organisierten Führung besichtigt. Und die Besucher waren nahezu alle begeistert – spätestens auf der Dachterrasse.", so der OB.
Nun zur Übergabe des veredelten Rohbaus freut sich der OB verkünden zu können: „Wir liegen im Zeit- und Kostenrahmen“.
Nun erhält die Stadt 12 Regalmeter Revisionsunterlagen, 9 Aktenordner Bauantrag und Baugenehmigung sowie rund 30 Gutachten, die für die Planung und Genehmigung erstellt worden sind.
Beim Blick in die Zukunft nannte Hofmann-Göttig den 26. September 2012, die Eröffnung des Shopping-Centers und den 29. September, die offizielle Freigabe der Platzfläche.
Kulturdezernent Detlef Knopp muss bis dahin mit den künftigen Nutzern noch Ausstattungsdetails klären und den Umzug von Museum und Bibliothek planen. Baudezernent Martin Prümm wird mit seinen Ämtern insbesondere die Straßenbauarbeiten rund um den Zentralplatz fertig stellen. Und dann steht im Frühjahr 2013 „auf jeden Fall vor den Sommerferien“ die Eröffnung des Kulturbaus an, der bis dahin auch einen klingenden Namen haben wird. "Wir werden also ab 26 September 2012 den Wandel am Zentralplatz erleben:
Neue städtebauliche Funktionen kommen an den Zentralplatz, die „Scharnierfunktion“ des Zentralplatzes wird wieder hergestellt, schlagartige Wiederherstellung einer Kunden - Besucherfrequenz, wie es sich die meisten Nachbarn – als Mieter und Geschäftstreibende – wünschen, der Zentralplatz wird wieder die (neue) Mitte der Innenstadt, der Schwerpunkt des Handels verlagert sich wieder in Richtung Osten und Altstadt, die Platzfreifläche wird Markt- und Veranstaltungsort, wir erleben Urbanität und eine vitale Innenstadt," zählte der OB die Vorzüge auf.
Bild
Die Umgestaltung der neuen Mitte von Koblenz ist ein Gemeinschaftswerk, weswegen der Oberbürgermeister auch vielen Personen namentlich gedankt hat. Neben den Menschen die direkt mit der Erstellung des Baus zu tun haben dankte er auch den Mitgliedern des Rates und der Ausschüsse der Stadt Koblenz für ihre engagierte Mitarbeit.
(aus: www.koblenzerleben.de v. 10.05.2012, Fotos: Carolin Krause)

Kulturbau ist nun Sache der Stadt

Kulturbau Rohbau
Heute wurde der Kulturbau am Zentralplatz als veredelter Rohbau der Stadt Koblenz übergeben. In einer Feierstunde würdigt Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig die bisher geleistete Arbeit und dankte allen Beteiligten für ihren nicht immer leichten Einsatz.
In seiner Rede erinnerte er an den Beginn der Arbeiten im Herbst 2010, die zunächst aus dem Abbruch der alten Bebauung bestand. Der Startschuss für das Kulturgebäude war im Januar 2011. Die Baustelle für Shoppingcenter und Kulturbau bescherten der Stadt eine Großbaustelle, wie sie die Bürger noch nicht gesehen haben. Was die Betrachter der Baustelle auch wahrnehmen konnten, war ein Zeugnis bestens organisierter Bauabläufe, die auch viele BUGA-Besucher bewundert haben. Bis zu 200 Bauarbeiter waren zeitgleich auf der Baustelle.

Nun zur Übergabe des veredelten Rohbaus freut sich der OB verkünden zu können: „Wir liegen im Zeit- und Kostenrahmen“.
Nun erhält die Stadt 12 Regalmeter Revisionsunterlagen, 9 Aktenordner Bauantrag und Baugenehmigung sowie rund 30 Gutachten, die für die Planung und Genehmigung erstellt worden sind.

Beim Blick in die Zukunft nannte Hofmann-Göttig den 26. September 2012, die Eröffnung des Shopping-Centers und den 29. September, die offizielle Freigabe der Platzfläche.
Kulturdezernent Detlef Knopp muss bis dahin mit den künftigen Nutzern noch Ausstattungsdetails klären und den Umzug von Museum und Bibliothek planen. Baudezernent Martin Prümm wird mit seinen Ämtern insbesondere die Straßenbauarbeiten rund um den Zentralplatz fertig stellen. Und dann steht im Frühjahr 2013 „auf jeden Fall vor den Sommerferien“ die Eröffnung des Kulturbaus an, der bis dahin auch einen klingenden Namen haben wird.

Die Umgestaltung der neuen Mitte von Koblenz ist ein Gemeinschaftswerk, weswegen der Oberbürgermeister auch vielen Personen namentlich gedankt hat. Neben den Menschen die direkt mit der Erstellung des Baus zu tun haben dankte er auch den Mitgliedern des Rates und der Ausschüsse der Stadt Koblenz für ihre engagierte Mitarbeit.
 (Pressemitteilung der Stadt Koblenz v. 10.05.2012)

Kulturbau: Am 10. Mai übernimmt die Stadt

Richtfest: Im Frühjahr 2013 soll alles fertig sein – Einkaufscenter wird bereits am 26. September eröffnet
Trotz eisiger Temperaturen läuft rund um das Forum Mittelrhein alles wie am Schnürchen. Wie geplant, wurde am Dienstag das Richtfest für den Kulturbau gefeiert. Und nicht nur das.
Der Termin für die Übergabe des „veredelten Rohbaus“ steht bereits taggenau fest: Am 10. Mai wird nicht nur die Fassade fertig sein, sondern auch wichtige Abschnitte der Haustechnik, sodass das Gebäude planmäßig in die Obhut der Stadt übergeben werden kann. Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig stellte die Fertigstellung „noch vor den Sommerferien 2013“ in Aussicht, wobei er nach wie vor von Ostern ausgeht. Noch schneller wird es am benachbarten Einkaufszentrum gehen. Die offizielle Eröffnung soll bereits am 26. September erfolgen. Für Jürgen Czielinski, der seitens der Stadt für die Gesamtkoordination des Großprojektes zuständig ist, war der bis dato reibungslose Ablauf ein Anlass, auf die gewaltigen öffentlichen und privaten Investitionen hinzuweisen, die im Zeitraum von 2008 bis 2013 in die Innenstadt geflossen sind beziehungsweise noch fließen werden. Der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung nannte eine stolze Gesamtsumme von 450 (!) Millionen Euro. Der Anteil der Stadt liegt bei 95 Millionen Euro, wobei das Geld nicht nur für den Kulturbau fließt. In diesem Betrag sind nach wie vor sämtliche Kosten für die begleitenden Straßenbau- und Platzgestaltungsmaßnahmen enthalten. Und mehr soll es auch nicht werden. Nicht umsonst wies der OB darauf hin, dass nicht nur der Zeit-, sondern auch der Kostenrahmen eingehalten wird. Angesichts dieser Summe wird fast vergessen, dass sich auch das Land beteiligt. Innenstaatssekretärin Heike Raab nannte beim Richtfest eine Summe von 8,7 Millionen Euro, die im Rahmen der Förderung für ein Konversionsprojekt im Rahmen der Städtebauförderung bereits geflossen sind. In diesem Betrag sind Bundeszuschüsse in einer Höhe von rund 2 Millionen Euro enthalten. Auch künftig wird Geld aus Mainz fließen. Heike Raab übergab an den OB einen Bewilligungsbescheid über 6,6 Millionen Euro. Mit diesen Mitteln soll nun der Ausbau des Kulturbaus gefördert werden. Oberbauleiter Jürgen Bischof (Ed. Züblin AG) und Rainer Maria Schäfer erinnerten an die lange Planungsgeschichte rund um das Forum und an die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Schäfer, Geschäftsführer der Forum Mittelrhein Koblenz Kultur (FMKK), in der sich ECE und Züblin als Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossen haben, betonte auch, dass die Stadt mit dem Kulturbau nicht nur Eigentum schafft, sondern auch in die Zukunft investiert. Das sieht auch Detlef Knopp so. Der Kulturdezernent rechnet nach wie vor mit einer Verdreifachung der Nutzer der Stadtbibliothek, wenn sie in den Bau umgezogen ist. Außerdem wies er auf eine Verbesserung der Öffnungszeiten hin. (Reinhard Kallenbach, Rhein-Zeitung Koblenz und Region vom Mittwoch, 8. Februar 2012, Seite 17)

Kulturbau soll bürgerfreundlich werden

Deutlich mehr Raum für Stadtbibliothek und Mittelrhein-Museum – Großzügige Öffnungszeiten geplant 
Seit Monaten ist der Kulturbau in aller Munde. Dennoch gibt es noch viele Fragen rund um die Dimensionen und die künftige Nutzung. Die Stadt hat deshalb die Informationsmaterialien über das Forum Mittelrhein überarbeitet und neu aufgelegt. Heft und Faltblatt liegen im Bürgeramt aus oder können im Internet unter www.koblenz.de heruntergeladen werden. Dies sind die wichtigstenh Punkte: Die Motive: Wichtige kulturelle Einrichtungen der Stadt sollen an einem zentralen Ort gebündelt werden. Es sind die Stadtbibliothek, das Mittelrhein-Museum und das Zentrum der Rheinromantik mit seiner multimedialen Schiffsreise. Dazu kommt die Koblenz-Touristik. Den Ausschlag für die Errichtung des Kulturbaus gab die Tatsache, dass es in den alten Gebäuden einen Sanierungsstau von rund 10 Millionen Euro gibt. Dazu kommt, dass ein barrierefreier Ausbau in den denkmalgeschützten Bauten so gut wie unmöglich ist. Die Eigentumsverhältnisse: Anders als vielfach behauptet, wird der Kulturbau Eigentum der Stadt Koblenz sein. Die Forum Mittelrhein Koblenz Kultur errichtet den „veredelten Rohbau“ auf Grundlage eines Werkvertrages. Der Endausbau erfolgt ausschließlich unter Regie der Stadt.
Die Dimensionen: Der Kulturbau hat eine maximale Länge von 82 Metern. Der höchste Punkt liegt bei 29 Metern (mit Brüstung 32 Meter), wobei zu berücksichtigen ist, dass die Dachterrasse ein Gefälle von 6 Prozent haben wird. Die Geschosse: Der Kulturbau hat fünf Obergeschosse, ein Untergeschoss und ein Dachgeschoss. Ein gläserner Panoramaaufzug wird Foyer und Dachterrasse miteinander verbinden. Das Besondere ist, dass es keine klassischen Geschosse, sondern Ebenen geben wird. Das ermöglicht einen Durchblick vom Erdgeschoss bis zum gläsernen Dach.
Die Flächen: Das Gebäude hat eine Bruttogeschossfläche von 18 550 Quadratmetern. Die tatsächliche Fläche, die genutzt werden kann, liegt bei 12 250 Quadratmetern. Für die Stadtbibliothek sind rund 4500 Quadratmeter reserviert. Das sind rund 1500 Quadratmeter mehr als bisher. Eindeutiger „Gewinner“ ist das Mittelrhein-Museum, das seine Fläche auf rund 3900 Quadratmeter verdoppeln wird. Für die Tourist-Information und das Zentrum der Rheinromantik werden weitere 1400 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Eine Hauptattraktion dürfte die Dachterrasse sein, deren Nutzfläche mit 1650 Quadratmetern angegeben wird.
Die Öffnungszeiten: Die Zeiten sollen deutlich bürgerfreundlicher werden. So gibt Kulturdezernent Detlef Knopp vor, dass die Stadtbibliothek unter den kommunalen Bibliotheken im Land die mit den längsten Öffnungszeiten sein soll. Das heißt: Alle Abteilungen stehen dem Nutzer künftig 46 statt bisher 40 Stunden pro Woche zur Verfügung. Am meisten soll die Jugendbibliothek profitieren, die wöchentlich derzeit nur 25 Stunden geöffnet ist. Die neuen zentralen Zugangsbereiche sollen die Verlängerung der Nutzungszeiten möglich machen. Zusätzliches Personal für die Bibliothek wird nicht eingestellt. (Reinhard Kallenbach, Rhein-Zeitung Koblenz und Region vom Mittwoch, 8. Februar 2012, Seite 19)

Richtfest Kulturbau am 7.02.2012

Richtkranz
Viel Luft, alles rund hier, keine Ecke – und zum Schluss noch eine schiefe Decke.“, so ein Zitat aus dem Richtspruch für das Kulturgebäude am Koblenzer Zentralplatz, das die faszinierende Atmosphäre des Gebäudes treffend wiedergibt. Über 300 Gäste erlebten das Richtfest und Staatssekretärin Heike Raab brachte für die Stadt Koblenz noch eine Überraschung aus Mainz mit. Der Tag begann zunächst mit einer Pressekonferenz.


„Wir liegen exakt im Zeit- und Kostenplan“ verkündete Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig zu Beginn der Pressekonferenz anlässlich des Richtfestes für den Kulturbau auf dem Zentralplatz. Damit bei der 95 Millionen Euro-Investition nichts aus dem Ruder läuft, ist eine Projektleitung mit weitgehenden Controllingaufgaben betraut. Die Stadt Koblenz erhält im Mai einen veredelten Rohbau, den sie dann in eigener Regie ausbauen wird.

Im Frühjahr 2013 wird das Kulturgebäude mit seinen drei Einrichtungen eröffnet. Kulturdezernent Detlef Knopp malte die Zukunft in frohen Farben. So sei das Mittelrhein-Museum erstmals in der Lage, seine exzellenten Sammlungen komplett zu zeigen. Auch die Stadtbibliothek, die sich im neuen Gebäude zu einer Mediathek wandeln wird, hat viel mehr Fläche, um ihre Angebote an die geneigten Kunden zu bringen.
Knopp erwartet in den beiden Kulturinstitutionen einen deutlichen Anstieg der Nutzerzahlen. Beispiele anderer Neubauten hätten dreifach gesteigerte Besucherzahlen erbracht. Er geht mit 300.000 Nutzern immerhin von einer Verdoppelung bei der Mediathek aus. Besonders freut er sich, dass durch die Zusammenlegung der 3 Bibliotheksstandorte eine verlängerte Öffnungszeit möglich werde, ohne die Personalausstattung anheben zu müssen.

Jürgen Czielinski, der Leiter der Wirtschaftsförderung und Mitglied der Projektleitung für den Kulturbau, hob die gute Zusammenarbeit mit dem Baukonsortium aus ECE und STRABAG hervor.

Beim Richtfest mit über 300 Gästen aus Politik, Verwaltung, Projektpartnern, Anliegern des Zentralplatzes und Bauarbeitern, schilderte Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig nochmals den Zeitlauf von Beginn der Abbrucharbeiten der ehemaligen Bebauung am Zentralplatz bis hin zum weiteren Verlauf der Fertigstellung des Kulturbaus im Frühjahr 2013. Er gab damit auch Aussicht auf die neue Mitte einer vitalen Innenstadt und die neuen städtebaulichen Funktionen am Zentralplatz. Der OB dankte den vielen am Projekt Zentralplatz beteiligten Unternehmen und Verwaltungsmitarbeitern für ihr Engagement, das zum kosten- und termintreuen Ablauf beitrage.

Heike Raab, Staatssekretärin des Innern, für Sport und Infrastruktur, sah in dem Richtfest eine Atempause für die Bauarbeiten und das Erreichen eines wichtigen Meilensteins. Der zukünftige Zentralplatz werde einer der schönsten Plätze in Rheinland-Pfalz werden und die zukunftsfähige Entwicklung des Oberzentrums Koblenz mitprägen. Als unerwartete Überraschung entpuppte sich ein, im Namen von Innenminister Roger Lewentz mitgebrachter Bewilligungsbescheid einer Zuwendung für den Kulturbau aus dem Investitionsstock des Landes über 6,6 Mio. Euro. Diesen überreichte die Staatssekretärin einem sichtbar glücklichen Oberbürgermeister.

Für die Forum Mittelrhein Koblenz Kultur (ECE/STRABAG) sprach Rainer Maria Schäfer und stellte nochmals den eigentlichen Mehrwert des Kulturgebäudes für Koblenz dar, hier würde in die Bildung heutiger und künftiger Generationen investiert. Im Kulturbau würden Horizonte erweitert. Und die Stadt erwerbe hier Eigentum und nicht nur einen flüchtigen Mietvertrag. Koblenz erhöhe mit dem Kulturbau seinen Kapitalstand.

Hans-Joachim Rühling, ZÜBLIN-Vorstand, sprach von einer anspruchsvollen Innenstadt-Baustelle, da wenig Lagerfläche vorhanden gewesen sei und der Bauverkehr eben auch in ursprüngliche Verkehrsabläufe eingreife. Dies sei aber mit dem Verständnis der Bevölkerung um den Zentralplatz gut lösbar gewesen. Koblenz erhalte mit dem Kulturbau einen architektonischen Akzent und eine neue innerstädtische Achse.

Hans-Willy Heinzen als Rohbau-Polier des Kulturgebäudes war es dann vorbehalten den traditionellen Richtspruch in Form eines Gedichtes zu sprechen und den Richtkranz in die Höhe zu ziehen.

(Pressemitteilung der Stadt Koblenz v. 7.02.2012)
Rabb Hofmann-Göttig
Tolle Überraschung: Staatssekretärin Heike Raab überreicht OB Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig einen Bewilligungsbescheid über 6,6 Mio. Euro.
Bild
Hier geht es zur Informationsseite der Stadtverwaltung Koblenz zum Projekt Forum Mittelrhein auf dem Zentralplatz.

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