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  • 02/2019: Drei auf einen Streich – Koblenzer Kitas in den Stadtteilen Asterstein, Neuendorf und Karthause in Betrieb genommen

    Koblenz, 25.02.2019 – Im neuen Jahr ist die Stadt Koblenz um gleich drei neue Kindertagesstätten reicher. Bereits im Januar wurden die Kita-Neubauten in Koblenz-Asterstein und Koblenz-Neuendorf in Betrieb genommen, heute folgt die Kita auf der Karthause. Die Stadt Koblenz hat insgesamt rund 14,3 Millionen Euro in die drei Bauprojekte investiert.

    Der Flur in der neuen Kita Neuendorf ist hell und einladend.
    Foto: Thomas Krekeler

    86 Kinder beziehen heute ihre neue Tagesstätte: Die Kita „Am Löwentor“ im Koblenzer Stadtteil Karthause ist seit Anfang Februar fertiggestellt und mit einer Nutzfläche von mehr als 1000 qm der größte Kita-Neubau, den das Zentrale Gebäudemanagement im Auftrag des Jugendamtes der Stadt Koblenz umgesetzt hat. Sechs Gruppen mit Nebenräumen und Mehrzweckraum finden in dem großzügigen, lichtdurchfluteten eingeschossigen Neubau Platz. Knapp 6 Millionen Euro kostet das Bauprojekt, mit dem 55 neue Kita-Plätze geschaffen werden. 31 Plätze sind ein Ersatz für die bisherige Integrative Kita der Lebenshilfe Koblenz e.V., die auch der Träger dieser neuen Einrichtung ist.

    Ähnlich großzügig sind auch die beiden Kita-Neubauten auf dem Asterstein und in Neuendorf, die, wie geplant, bereits Ende des vergangenen Jahres fertiggestellt und im Januar in Betrieb genommen wurden: Der Kita-Neubau im Stadtteil Asterstein vereint drei Gruppen mit Nebenräumen und Mehrzweckraum auf rund 600 qm Nutzfläche und bietet Platz für 75 Kinder. 3,9 Millionen Euro wurden von der Stadt hier investiert, Träger ist die Katholische Kita gGmbH. In Koblenz-Neuendorf bietet der kürzlich fertiggestellte 4-gruppige Erweiterungsbau mit Mehrzweckraum, der der städtischen Kita „Pusteblume“ zugeordnet wird, ab jetzt Platz für 70 Kinder zum Spielen und Lernen. Die Kosten für das 670 qm große Gebäude belaufen sich auf 4,4 Millionen Euro.

    Gemeinsam ist allen neuen Kitas das moderne Erscheinungsbild, weitläufige Flächen mit hohen Räumen und viel Licht, sowie ein besonderes Farbkonzept, das die einzelnen Gruppen unterscheidet. So sind Waschräume, Eingangsbereich und Teile der Fensterfront je nach Gruppe in der gleichen Farbe gestaltet. Voraussichtlich im Mai sollen auch die Außenanlagen der Kitas fertiggestellt sein. „Bei der Planung und dem Bau der Einrichtungen standen Sicherheitsaspekte selbstverständlich an erster Stelle. Darüber hinaus haben wir aber großen Wert darauf gelegt, eine Atmosphäre für Erzieher und Kinder zu schaffen, in der Spielen, Erleben und Fördern Spaß macht“, so Albert Diehl, Amtsleiter des Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Koblenz, das für den Entwurf, die Projektleitung, Planung und Umsetzung der Kita-Neubauten verantwortlich ist. Für die Bauleitung der drei Kindertagesstätten zeichnet das Architektenbüro Naujack Rind Hof GmbH verantwortlich.

    Hohe Decken und weiträumige Flurlandschaft in der Kita Asterstein. Foto: Thomas Krekeler

    Ulrike Mohrs, Bürgermeisterin der Stadt Koblenz, betont: „Ich freue mich mit den Fachleuten insbesondere darüber, dass nun mehr als 230 Kinder in neuen, kindgerechten und barrierefreien Räumlichkeiten zum gemeinsamen Spielen und Lernen zusammenkommen können.“ Alle drei Neubau-Maßnahmen werden vom Land Rheinland-Pfalz gefördert, der Neubau der Kita Asterstein wird außerdem vom Bistum Trier bezuschusst.

    Der Startschuss für die Planung und den Bau weiterer Kindertagesstätten im Stadtgebiet ist bereits gefallen. Aktuell werden zwei weitere Kita-Neubauten in Koblenz-Horchheim und in Koblenz-Goldgrube projektiert.

     Über das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt Koblenz

    Das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt Koblenz ist als Dienstleister verantwortlich für rund 350 Gebäude mit mehr als 7.500 Räumen, etwa 300.000 Quadratmetern Nutzfläche und annähernd 20.000 technischen Anlagen – vom Aufzug bis hin zur Zutrittskontrolle.

    Mit dem Neubau und der Sanierung, der Verwaltung, Bewirtschaftung und Instandhaltung der städtischen Gebäude, egal ob Schulgebäude, Sporthalle oder Verwaltungs- & Kulturgebäude, gehen zahlreiche Aufgaben einher, die für eine sichere Nutzung der Gebäude wichtig sind. So müssen beispielsweise die technischen Anlagen gewartet und inspiziert, Schäden behoben und eine Reinigung der Gebäude gewährleistet werden.

  • 12/2018: Energiesparpotenziale sichtbar machen: Bund fördert Klimaschutzteilkonzept in Koblenz

    Koblenz, 14.12.2018 – Koblenz geht mit gutem Beispiel voran und will langfristig Emissionen reduzieren: Mit dem vom Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geförderten Klimaschutzteilkonzept „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften und Portfoliomanagement“ untersucht das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt Bestandsgebäude auf Energieeffizienz.

    Langfristig möchte die Stadt Koblenz mit der Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften und Portfoliomanagement“ den Energieverbrauch der städtischen Liegenschaften kurz-, mittel- und langfristig deutlich senken und so einen positiven Beitrag zur Reduzierung der CO 2 Emissionen beitragen.

    Ermöglicht werden soll dies durch den Aufbau eines Energiemanagements für 86 der städtischen Liegenschaften. Dazu gehören vor allem Schulen, Kindertagesstätten, Sporthallen und Verwaltungsgebäude, unter anderem auch große Energieverbraucher wie die Berufsbildende Schule Technik, das Verwaltungsgebäude „Schängel-Center“ oder das Theater Koblenz. Außerdem soll eine Gebäudebewertung von 71 ausgewählten Gebäuden Energieeinsparpotenziale aufzeigen. Ziel ist es, den Gebäudebestand der Stadt im Rahmen eines Sanierungsfahrplans in den kommenden 10 bis 20 Jahren energetisch zu optimieren.

    Die Umsetzung des Klimaschutzteilkonzepts findet in Kooperation mit der EnergyEffizienz GmbH Lampertheim und der Transferstelle Bingen statt und wird durch den Bund über den Projektträger Jülich mit 70 Prozent der Kosten gefördert.

    Über das Förderprogramm des BMUB

    Mit der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein Förderinstrumentarium geschaffen, das Kommunen bei ihren Klimaschutzaktivitäten unterstützt – unter anderem bei der Erarbeitung von Klimaschutzteilkonzepten.

    Die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums unterstützt seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.


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