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Standorte der Bundeswehr

Feldjägerdienstkommando Koblenz

Die 3./FJgBtl 251 ist eine von fünf Kompanien des Feldjägerbataillons 251, dessen Stab sich in Mainz, Kurmainz-Kaserne, befindet. Als eine der dislozierten Einsatzkompanien des Feldjägerbataillons betreibt die 3. Kompanie ein Feldjägerdienstkommando in der Augusta-Kaserne in Koblenz.  
 
Ihr Aufgabenbereich erstreckt sich vom Militärischen Ordnungsdienst über den Militärischen Verkehrsdienst, Erhebungen und Ermittlungsunterstützung im dienstlichen Bereich bis hin zur Wahrnehmung von Sicherheitsaufgaben.  
 
Im Militärischen Ordnungsdienst wirkt die Feldjägertruppe mit beim Überwachen, Aufrechterhalten und Wiederherstellen der soldatischen Ordnung. Die Überwachung der Erhaltung der militärischen Disziplin trägt dabei zum traditionell guten Verhältnis zwischen der Bevölkerung am Standort Koblenz/Lahnstein, und den dort stationierten Soldaten bei. 
 
Im Militärischen Verkehrsdienst ist es die Aufgabe der Feldjägertruppe, den militärischen Straßenverkehr zu überwachen und, wo erforderlich, so zu regeln, dass die militärischen Bewegungen nach Befehl und Absicht der Führung verlaufen und Gefährdungen vermieden werden. So sorgen die Feldjäger u. a. für einen reibungslosen und vor allem unfallfreien Verlauf von Fahrzeugmärischen der Einheiten und Verbände im Einsatzraum.
 
Bei Erhebungen und Ermittlungsunterstützungen im dienstlichen Bereich unterstützen entsprechend ausgebildete FJg-Kräfte die Disziplinarvorgesetzten bei deren Ermittlungen in Bezug auf folgendenschwere Unfälle, Alkoholkontrollen usw. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Aufgabenbereich in der Unterstützung bei BTM-Kontrollen, wozu der FJgTr speziell ausgebildete Drogenspürhunde zur Verfügung stehen.
 
Sicherheitsaufgaben nimmt die Feldjägertruppe wahr zur Verhinderung von Straftaten gegen die Bundeswehr und zur Beseitigung rechtswidriger Störung der dienstlichen Tätigkeit. Oftmals in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und alliierten Ordnungskräften unterstützen die Feldjäger die Truppen bei Absicherung von Veranstaltungen inner- und außerhalb der Kaserne.  
 
Aufgrund der Vielzahl hoher militärischer Dienststellen im Einsatzraum hat die Kompanie seit 01.10.2002 den Eskorteauftrag den FJfBtl 251 übernommen. Hierzu werden neue BMW 1250 RT als Eskortenmotorräder eingesetzt.
 
Die Ursprünge der Feldjäger in Koblenz lassen sich bis in die fünfziger Jahre zurückverfolgen. Waren sie zunächst die Soldaten der Divisionsfeldjägerkompanie 5, so übernahm mit deren Verlegungen 1961 nach Diez der Feldjägerzug 390 die Aufgaben des Feldjägerdienstes.
Mit Eintritt in die Heeresstruktur 3 wurden den gestiegenen Anforderungen Rechnung getragen und aus dem Feldjägerzug ein Feldjägerbataillon mit Stabszug und drei Einsatzkompanien, die, außer der 4. Kompanie in Marburg, alle im Gro0raum Koblenz stationiert waren. Im Zuge der Heeresstruktur 4 wurde die 6. Kompanie am 01.01.1980 dem Feldjägerbataillon 740 unterstellt und war somit die jüngste Kompanie des Bataillons. Neben den allgemeinen Aufgaben der Feldjägertruppe, die im ehemals größten Bundeswehrstandort der Bundesrepublik mit 12.000 Soldaten die Anwesenheit der Feldjäger in hohem Maße in Anspruch nahmen, zeichnete sich die 5. Kompanie vor allem durch die Gestellung von ständigem Personenschutz für hochgestellte gefährdete Personen der Politik, Bundeswehr und alliierten Streitkräften aus.
Nach Auflösung der Feldjägerkompanie in Marburg erfolgt im April 1993 eine Umbenennung in die 5/FJgBtl 740. Im Jahre 2001 erfolgte dann die generelle Umgliederung der FJgTr aus der Teilstreitkraft des Heeres in die Streitkräftebasis. Im Rahmen der Umgliederungsmaßnahmen der Bundeswehr wurde ab dem 01.10.2002 aus der 5./Feldjägerbataillon 740 die 3./Feldjägerbataillon 251.
 
Von August bis Dezember 1993 wurden, zusammen mit 21 Soldaten der 2. Kompanie, elf Soldaten der Koblenzer Feldjägerkompanie im Rahmen des deutschen Unterstützungsverbandes Somalia in Belet Huen eingesetzt. Zusätzlich waren bereits im Juli/August 1993 sieben Soldaten der Kompanie an der Aufnahmeorganisation in Mogadischu zu Beginn des Einsatzes beteiligt. Seit 1997 stellt die Kompanie ständig Soldaten für die Auslandseinsätze in Bosnien, in Kosovo, in Mazedonien, in Djibouti und in Afghanistan ab.
 
1995 leistete die 5./FJgBtl 740 Unterstützung beim „Jahrhunderthochwasser“ an Rhein und Mosel.

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