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Apfelsaft "Schäl Seit" im Koblenzer Steuobstwiesenprojekt

Apfelsaft „Schäl Seit“  
 
Die im Rahmen des Streuobstwiesenprojektes selbst geernteten Äpfel von den Koblenzer Streuobstwiesen auf der rechten Rheinseite werden im Rahmen des Projektes selbst vermarktet.
 
Den aus den eigenen Äpfeln gepressten Apfelsaft gab man den Namen "Schäl Seit".  
 
Wir möchten kurz die Entwicklungsgeschichte dieses Koblenzer  Apfelsaftes vorstellen:  
 
1999:      Erste Sammelaktion im Rahmen des Streuobstwiesenprojektes, das Erntegut wird beim Saftbetrieb Schwaab weiterverarbeitet.  
 
2000:     Mit Unterstützung vom BUND, des neu an die Initiative angeschlossenen Vereins Schönes Immendorf und des Klosters der Arenberger Dominikanerinnen wurde im Herbst 2000 der erste Apfelsaft mit eigenem Etikett („Schäl Seit“) gepresst. Die Ernte betrug ca. 5 Tonnen Streuobstäpfel, die ca. 5000 Flaschen Saft ergaben und vermarktet wurden.  
 
2001:     Die Sammlung der Äpfel ergab mehr als acht Tonnen Obst.    
 
2002:     Der Verein Schönes Immendorf und andere präsentieren den Saft der Schäl Seit und die Initiative beim Markt der Regionen, der erstmals veranstaltet wird.
Eine reiche Ernte konnte eingebracht werden. Schulklassen, der Verein schönes Immendorf und einzelne Bürger sammelten über 22 Tonnen Äpfel.
Das Apfelfest in Immendorf findet erneut statt und bildet den Saisonabschluss für die Streuobstaktiven.

2003 – 2013:    Die Streuobstinitiative ist fester Bestandteil der rechten Rheinseite geworden.
Die jährlichen Erntemengen variieren in Abhängigkeit von der Witterung in weiten Grenzen.

Es etabliert sich der Runde Tisch Streuobst auf der Rechten Rheinseite, der in ein bis zwei Sitzungen die Aktivitäten rund um das Streuobst plant.

Die Beteiligung am Markt der Regionen wird fester Bestandteil im Jahresverlauf.
Ebenso das Apfelfest zum Saisonschluss.

Im Rahmen der BUGA 2011 in Koblenz wird auch das Thema Streuobst präsentiert und den Besuchern die Bedeutung der Streuobstflächen für die Kulturlandschaft und den Artenschutz näher gebracht.

Nachpflanzungen von hochstämmigen Streuobstbäumen wird durch die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Koblenz auf Antrag gefördert (zu den Antragsformularen).

Seit 2006 ist das Thema Streuobst ein Themenbaustein beim Umwelttag, den die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Kloster Arenberg in zweijährigem Rhythmus auf dem Klostergelände veranstalten.

 
Sie haben Geschmack bekommen auf unseren Apfelsaft?

Hier können Sie den Saft kaufen:
 
  • Arenberg:
    Fleischerei Simon,
    Pfarrer-Kraus-Straße 95
    56077 Koblenz
    Tel.: 0261/ 61 64 2
  • Arenberg:
    Getränkehandel Brühne
    In den sieben Morgen 34
    56077 Koblenz
    Tel.: 0261/ 9 62 20 20
  • Horchheim:
    Metzgerei Uwe Schmidt
    Alte Heerstraße 34
    56076 Koblenz
    Tel.: 0261/ 97 30 36 6
  • Immendorf:
    Verein Schönes Immendorf
    Tel.: 0261/ 68 68 8
  • Niederberg:
    Landwirtschaftlicher Betrieb Anton Puth
    Arenberger Straße 181
    56077 Koblenz
    Tel.: 0261/65132
  • Vorstadt:
    Jürgen Kessler Feinkost
    Hohenzollernstraße 135
    Tel.: 0261/ 34 74 7

Mehr Informationen zum Streuobstwiesenprojekt  erhalten Sie hier
 
 
Warum das alles?  
 
Auch der selbstvermarktete Apfelsaft "Schäl Seit" ist ein Baustein, um das Biotop Streuobstwiese zu unterstützen. Denn spätestens seit der Aufnahme in die „Rote Liste der bestandsgefährdeten Biotoptypen von Rheinland-Pfalz“, die schon seit dem 01.12.1989 besteht, ist klar, dass wir uns noch mehr als bisher für dieses traditionelle Element der Koblenzer Landschaft einsetzen müssen.    


Streuobst in Rheinland-Pfalz:

Weitere Informationen zum Thema Streuobst in Rheinland-Pfalz finden Sie hier

Eine Online-Streuobstwiesen-Börse für Rheinland-Pfalz und das Saarland finden Sie hier.

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