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Stiften gehen in Koblenz

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, eine Aufgabe oder eine Institution, die Ihnen besonders am Herzen liegt, in der Stadt, in der Sie leben, nachhaltig zu unterstützen?
 
Sich mit ihr zu identifizieren?
 
Sie können das, indem Sie sich an einer der Koblenzer Stiftungen beteiligen.
 
Stiften in Koblenz hat eine lange und große Tradition. Einige der noch heute tätigen Stiftungen sind schon 200 Jahre alt, andere sind erst in den letzten Jahren entstanden.
Gemeinsam ist ihnen, daß sie ihr Entstehen einem aktiven, praktischen Bürgersinn verdanken.
 
Wer für einen guten Zweck spendet, hilft einmal.
Wer eine Stifung gründet oder sich an einer schon bestehenden Stiftung beteiligt, hilft "ewig", weil die Stiftungsvermögen nicht aufgebraucht, sondern nur ihre Erträge verwendet werden.
 
Großer Bedarf an Stiftungsgeld
 
Auch in Koblenz gibt es viele zur Zeit finanziell unerfüllbare Anliegen. Wichtige soziale, kulturelle oder andere gemeinnützige Anliegen könnten aber erfolgreich in Form einer Trägerschaft durch Stiftungen verwirklicht werden. Stärke und Profil einer Region werden sich zukünftig auch über die Stärke ihrer vor Ort ansässigen Stiftungen beweisen. In anderen Regionen hat man diese Botschaft schon verstanden.
 
Stiften - nicht nur was für Millionäre
 
Stiftungen sind kein Privileg von Millionären und Großkonzernen. Zur Förderung einer Stiftung und ihrem satzungsmäßigen Stiftungszweck tragen auch kleine Beträge bei.
 
Neue Stiftung - Zustiften oder Spenden?
 
Es muß nicht gleich eine neue Stiftung sein. Auch durch eine Zustiftung, zum Beispiel ab 500 Euro, kann das Geld des Stifters nachhaltig für den festgelegten Zweck wirken. Kleine und größere Spenden können dem Stiftungsvermögen zugeführt oder aber zeitnah für eine aktuelle Maßnahme verwendet werden. Zustiftungen und Spenden an Stiftungen sind steuerlich begünstigt.
 
Stiften macht Sinn
 
Gemeinwohlorientiertes Stiften ist Ausdruck von Bürgersinn, ist herausragendes, beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement. "Mit ihrem Einsatz machen Stifter der Öffentlichkeit bewusst, dass eine aus sich heraus lebende demokratische Gesellschaft nur durch freiwillige Leistungen für unsere Gemeinschaft erhalten werden kann."(Bundespräsident a. D. Dr. Roman Herzog, 2003)
 
Stiften tut gut - und bringt Vorteile
 
Auch dem Stifter selbst! Teile seines Vermögens einem guten Zweck zu widmen, in der Stadt, in der man gelebt und gearbeitet hat, deren gemeinnützige Einrichtungen man genutzt hat und schätzt, gibt ein gutes Gefühl. Stiften ist ein Zeichen von Dankbarkeit und Weitblick für das Wohlergehen künftiger Generationen. Stifter ernten Ehre und Anerkennung.
 
Obgleich der ideelle Wert einer Stiftung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, bringt sie dem Stifter auch ganz konkrete Vorteile. Schon zu Lebzeiten gestiftetes Geld reduziert die Einkommensteuerpflicht. Im Rahmen der Nachlaßregelung reduzieren Stiftungen - je nach Erbschaftssteuerklasse - in ganz erheblichem Umfang die Erbschaftssteuer.
 
Stiften zur rechten Zeit
 
Viele Menschen wollen schon zu Lebzeiten Vorhaben, die ihnen am Herzen liegen unterstützen und an deren positiver Entwicklung teilhaben. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, bei besonderen Anlässen, etwa einem Geburtstag, auf persönliche Geschenke zugunsten einer Stiftung zu verzichten. Das schließt nicht aus, durch rechtzeitige wohlüberlegte testamentarische Verfügung einer Stiftung eigener Wahl außerdem zu bedenken, sei es in einer bestimmten Summe - oder in einem prozentualen Anteil am Nachlassvermögen.
 
Stiften erfordert Beratung
 
Über die Möglichkeiten zum Stiften oder Spenden (nicht zuletzt in Hinblick auf die steuerlichen Auswikungen), über die formellen Schritte und andere wichtige Fragen informieren die Vermögensberater bei den Banken und Sparkassen, die Ihnen auf Wunsch auch gerne Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, sowie Anwälte und Notare zur vertiefenden Fachberatung nennen, mit denen die Stiftungen zusammenarbeiten.
 
 
 

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