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Foto: Strong Shadow
Görresplatz
Bereits zu antiken Zeiten war der Bereich des heutigen Görresplatzes von Römern besiedelt. Dies wird von Archäologen anhand von Gebäuderesten, die während der Bauarbeiten der Tiefgarage gefunden wurden, bestätigt. Seine Geschichte verläuft weiterhin sehr wechselvoll. Lange Zeit war das Areal unbebaut und befand sich im Grundbesitz des St. Kastorstift. Danach übernahm einen Teil des von Gärten geprägten Geländes der Jesuitenorden. Ab Anfang des 18. Jahrhunderts standen wiederum hier einige Gebäude. Ein paar Jahre später nahm der Platz sodann Formen an. Mitte des Jahrhunderts kaufte die Stadt Koblenz das Gelände. Nach und nach wurde der Platz ausgestaltet und mit Linden bepflanzt. Städtebauliche Vorschriften sollten die stilistische Einheit der Umgebung des Schlosses zu Kurfürstlicher Zeit garantieren.
Der Görresplatz wechselte nicht nur häufig sein Gesicht, sondern auch seinen Namen. Mal hieß er "Großer Platz", ein andermal Paradeplatz und die Franzosen nannten ihn "Place verte". In der Gründerzeit hieß er schließlich "Goebenplatz". Den Namen erhielt er zur Ehre des Generals August von Goeben, der von 1870 bis 1880 Kommandierender General des Koblenzer VIII. Armeekorps war. Ihm wurde hier mitten auf dem Platz im Koblenz damals ein Denkmal gesetzt. Die feierliche Einweihung war in Anwesenheit des Kaiserpaares. Ein bekannter Anwohner war der Karl Baedecker, der in Koblenz beerdigt wurde.
Im letzten Weltkrieg wurde der Platz wie andere auch mit einem Luftschutz-Löschteich versehen. Nach 1945 wurde das Standbild des General Goeben demontiert. Der stark vom Krieg zerstörte Teil der Altstadt wurde notdürftig wieder aufgebaut und war lange städtebauliche Problemzone. 1946 wurde der Platz nach dem berühmten Koblenzer Joseph Görres umbenannt. Es eröffneten schließlich etliche attraktive Geschäftshäuser und Gaststätten. Mit dem Bau der zweigeschössigen Tiefgarage schritt auch die Neugestaltung und Wandlung des Platzes zur grünen Spiel- und Ruhezone für die Bürger voran.
Die Gastronomie nutzt heute weite Flächen des Platzbereiches. Mit der zehn Meter hohen Historiensäule, die seit dem Jahr 1992 steht, hat der Platz weiter an Attraktivität gewonnen. Sie wurde der Stadt Koblenz zur 2000-Jahr-Feier von der Landesregierung von Rheinland-Pfalz geschenkt. Vom Görresplatz aus gelangen die Besucher schnell über die Rheinstraße zum Rhein an die Schifffahrtsanlegestellen und Rheinanlagen oder etwa durch die Firmung über den Jesuitenplatz zur Mosel.
Der Görresplatz wechselte nicht nur häufig sein Gesicht, sondern auch seinen Namen. Mal hieß er "Großer Platz", ein andermal Paradeplatz und die Franzosen nannten ihn "Place verte". In der Gründerzeit hieß er schließlich "Goebenplatz". Den Namen erhielt er zur Ehre des Generals August von Goeben, der von 1870 bis 1880 Kommandierender General des Koblenzer VIII. Armeekorps war. Ihm wurde hier mitten auf dem Platz im Koblenz damals ein Denkmal gesetzt. Die feierliche Einweihung war in Anwesenheit des Kaiserpaares. Ein bekannter Anwohner war der Karl Baedecker, der in Koblenz beerdigt wurde.
Im letzten Weltkrieg wurde der Platz wie andere auch mit einem Luftschutz-Löschteich versehen. Nach 1945 wurde das Standbild des General Goeben demontiert. Der stark vom Krieg zerstörte Teil der Altstadt wurde notdürftig wieder aufgebaut und war lange städtebauliche Problemzone. 1946 wurde der Platz nach dem berühmten Koblenzer Joseph Görres umbenannt. Es eröffneten schließlich etliche attraktive Geschäftshäuser und Gaststätten. Mit dem Bau der zweigeschössigen Tiefgarage schritt auch die Neugestaltung und Wandlung des Platzes zur grünen Spiel- und Ruhezone für die Bürger voran.
Die Gastronomie nutzt heute weite Flächen des Platzbereiches. Mit der zehn Meter hohen Historiensäule, die seit dem Jahr 1992 steht, hat der Platz weiter an Attraktivität gewonnen. Sie wurde der Stadt Koblenz zur 2000-Jahr-Feier von der Landesregierung von Rheinland-Pfalz geschenkt. Vom Görresplatz aus gelangen die Besucher schnell über die Rheinstraße zum Rhein an die Schifffahrtsanlegestellen und Rheinanlagen oder etwa durch die Firmung über den Jesuitenplatz zur Mosel.
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