Bibliothek aktuell

Information für unsere Kunden

Neue Entgeltordnung ab 01.08.2010

Ab 1. August 2010 tritt eine neue Entgeltordnung für die StadtBibliothek Koblenz gemäß Beschluss des Stadtrates vom 01.07.2010 in Kraft.
Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:
 
Änderungen beim Jahresnutzungsentgelt:
  • Zukünftig ist die Nutzung der Bibliothek für alle Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenlos! (Bisher zahlten Kinder ab der 5. Klasse drei Euro.)
  • Das Jahresnutzungsentgelt für Erwerbslose, Studenten und Schüler ab 18 Jahren wird von drei auf vier Euro pro Jahr erhöht.
  • Das Jahresnutzungsentgelt für Erwachsene steigt von neun auf elf Euro pro Jahr, d.h. für noch nicht einmal einen Euro pro Monat können Sie alle Einrichtungen der Bibliothek nutzen!
 
Allgemeine Änderungen:
  • Die Gebühren für Kopien, Medienbehälter usw. werden der allgemeinen Preisentwicklung angepasst. Kopien kosten zukünftig in Größe DIN A4 s/w 0,10 EUR und in DIN A3 s/w 0,20 EUR pro Kopie.
  • Für die Ausstellung eines Ersatzausweises bei Verlust oder Beschädigung fallen 2,50 EUR an.
  • Der Ersatz für verlorene oder defekte CD- und DVD-Leerbehälter einschließlich Einarbeitung kostet künftig einen Euro je Stück (bisher 2,50 EUR).
  • Neu im Angebot: Ab sofort können Sie bei uns auch Farbkopien anfertigen! Diese kosten in Größe DIN A4 0,30 EUR und in DIN A3 0,60 EUR pro Kopie.
  • Ab August ist für alle angemeldeten Bibliothekskunden die Internetbenutzung in der ersten halben Stunde/Tag kostenlos! Für jede weitere angefangene halbe Stunde fallen 0,50 EUR an. Gäste der Bibliothek zahlen pro angefangener halber Stunde einen Euro.
 
Die vollständige, neue Entgeltordnung
 der StadtBibliothek Koblenz erhalten Sie hier!


Neue Handynummern für Stadtteilbüchereien und Schülerbücherbus

Nach den Sommerferien - ab dem 16. August - ändern sich die Handynummern des Schülerbücherbusses und der Stadtteilbüchereien Karthause, Pfaffendorfer Höhe und Horchheim.
 
Den Schülerbücherbus erreichen Sie ab dem 16. August unter der Mobilnummer: 0157 - 87 609 592 und die Stadtteilbüchereien unter der Mobilnummer: 0176 - 990 090 41.

Öffnungszeiten der StadtBibliothek Koblenz in den Sommerferien

In der Zeit vom 19. Juli bis 13. August bleiben die Fahrbibliothek und die Stadtteilbüchereien Horchheim, Karthause und Pfaffendorfer Höhe geschlossen.
 
Für die zentralen Abteilungen gelten auch in den Ferien die üblichen Öffnungszeiten:
Zentralbibliothek: Mo, Di, Fr 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 19 Uhr, Mi 10 bis 13 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr,
Kinder- und Jugendbücherei sowie Musikbibliothek: Mo, Di, Fr 13 bis 18 Uhr, Do 13 bis 19 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr.
 
Ab Montag, 16. August stehen wir Ihnen zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zur Verfügung. Infos auch unter Tel . 0261 / 129 2620

Vertragsunterzeichnung ist Startschuss für die neue Mitte von Koblenz

Kulturbau auf dem Zentralplatz

V-Zentralplatz
Auf dem Foto: Unter großem Medieninteresse unterschreibt Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig einen der Zentralplatzverträge. Ebenfalls im Bild v.l.n.r.: Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Kulturdezernent Detlef Knopp, Baudezernent Martin Prümm, Rainer M. Schäfer (Strabag), Yvonne Steppeler (ECE) und Jürgen Czielinski (Leiter des Amtes für Wirtschaftsföderung und Projektleiter Zentralplatz).
„Jetzt geht es los“ freut sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig bei der Unterzeichnung der letzten drei Verträge zum Zentralplatz.
Nach den langen Verhandlungen sei nun die Zeit des Handelns angebrochen und in Kürze Bauarbeiten auf diesem Innenstadtareal zu sehen. Die Vertragspartner für die Neugestaltung des Zentralplatzes, vertreten durch die Geschäftsführer der Forum Mittelrhein Koblenz GmbH & Co. KG, Yvonne Steppeler (ECE, Hamburg) und Rainer-Maria Schäfer (STRABAG, Köln) sowie seitens der Stadt Koblenz, Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig unterzeichnen am 01. Juli 2010 den Werkvertrag für die Herstellung des veredelten Rohbaus für das neue Kulturgebäude der Stadt Koblenz auf dem Zentralplatz. Außerdem werden der damit verbundene Finanzierungsvertrag sowie der für die vorausgehenden Abbruchmaßnahmen erforderliche Eigentümersanierungsvertrag unterzeichnet. Damit sind die drei noch offenen Verträge für die Realisierung des neuen „Forum Mittelrhein“ auf dem Zentralplatz geschlossen. Der städtebauliche Vertrag sowie der Grundstückskaufvertrag wurden bereits im April 2009 unterzeichnet.

Die notwendigen Baugenehmigungen wurden am 24.06.2010 erteilt, die Bauarbeiten können nunmehr im August 2010 beginnen. Die Eröffnung des neuen Forum Mittelrhein wird im Herbst 2012 erfolgen.

Koblenz hat viele historisch bedeutsame Bauten die nun mit dem Kulturgebäude ein modernes Architekturwahrzeichen erhalten. Dieses Gebäude und das architektonisch ansprechende Kaufhaus werden eine magnetische Wirkung entfalten, wie sie üblicherweise von der Mitte einer Stadt ausgeht.
Koblenz rüstet sich mit der immer wieder geforderten Bebauung des Stadtmittelpunktes, um seine Position als Oberzentrum zu stärken. Kultur und Einzelhandel gehören in die Stadt.

Mit dem Kulturbau löst die Stadt zudem einige Probleme bei Museum und Stadtbibliothek. Die über mehrere Standorte verteilten Einrichtungen sind weder barrierefrei noch genügen sie den heute geforderten Brandschutzbestimmungen. Für eine erste brandschutztechnische Erneuerung des Mittelrhein-Museums wären über 2 Millionen Euro fällig. Eine etwa gleich große Summe wird für die barrierefreie Erschließung dieses Gebäudes fällig. Bei den diversen Alt-Gebäuden der Stadtbibliothek dürften ähnliche Summen anfallen.

Ferner löst der Neubau die bestehenden Platzprobleme beider Einrichtungen, denn von den wertvollen Beständen der städtischen Sammlung kann nur ein Bruchteil ausgestellt werden.
Die sich zur Mediathek entwickelnde Stadtbibliothek benötigt ebenfalls mehr Fläche, um ihrem Bildungsauftrag auch in der Zukunft nachkommen zu können. Sie wird zu einem Ort des Lernens und der Begegnung, besonders im Hinblick auf die Dachterrasse.

Die Dachterrasse wird nicht nur von den Nutzern der Mediathek frequentiert, sondern auch ein Touristenmagnet. Angebote, als Tourist eine Stadt von oben zu betrachten, gehören zum Pflichtprogramm. Start oder Ziel einer Stadtführung wird künftig der Besuch der Dachterrasse sein, die Fahrt im gläsernen Aufzug macht Lust, das Museum zu besuchen.
Im dringend benötigten Präsentations- und Informationszentrum Mittelrhein – dem dritten Baustein des Kulturbaus – wird das Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal und die wichtige Einbindung der Stadt Koblenz in die Region erlebbar.

Die Erweiterung des Einzelhandelsangebots in Koblenz wird ebenfalls positive Wirkungen erbringen. Die sich aus der Eigentumssituation ergebende Paarung Strabag/ECE ist ein glücklicher Umstand, denn ECE betreibt bereits eine große Einzelhandelsimmobilie in der Stadt und wird somit zum Garant einer Verbreiterung des Angebotes.
 (Pressemitteilung der Stadt Koblenz vom 1. Juli 2010)

Fakten rund um das Forum Stadt hofft auf Mehreinnahmen und neue Jobs

Neue Bibliothek
Innenansicht Bibliothek
Der Zentralplatz: eine fast unendliche Geschichte. Obwohl die Grundsätze des Großprojektes bereits seit 2005 feststehen, wurde lange zäh gerungen und so manches geändert. Deswegen stellen wir die wichtigsten, aktualisierten Fakten vor.
  • 600 neue Arbeitsplätze, 35 Stellen für Azubis
  • Grundsteuer- und Gewerbesteuereinnahmen von 800 000 Euro: Diese Zahlen sollen auch Kritiker des Forums Mittelrhein überzeugen. Im August geht es los.
  • Die Investitionen: Auf dem Zentralplatz werden insgesamt rund 205 Millionen Euro investiert. Allein der Kulturbau kostet 95 Millionen Euro.
  • Die Termine: Los geht es im August mit dem Abriss des Kaufhauses. Wenn die Gründung erfolgt ist, könnten im Frühjahr 2011 an der Casinostraße und der Luisenstraße die ersten Elemente hochgezogen werden. Das Einkaufscenter soll zum Weihnachtsgeschäft 2012 öffnen, während der Kulturbau erst im Frühjahr 2013 fertig wird.
  • Der Kulturbau: Der Kulturbau hat eine Nutzfläche von 12 000 Quadratmetern auf insgesamt fünf Etagen. Davon sollen 3200 auf das neue Museum samt Verwaltung entfallen. Für die neue Bibliothek werden rund 4500 Quadratmeter mit einem Zielbestand von 220 000 Medien reserviert. Weitere 750 Quadratmeter sind für das Zentrum der Rheinromantik vorgesehen. Dazu kommt ein Anlaufpunkt der Koblenz-Touristik, für den 580 Quadratmeter benötigt werden. Das Foyer ist eine multifunktionale Veranstaltungsfläche für 300 bis 700 Besucher. Dazu kommen ein Café und eine Vinothek der Koblenzer Winzer. Der Dachgarten wird gebaut.
  • Das Center: Das Gebäude wird insgesamt fünf Geschosse haben: Untergeschoss, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss für Einzelhandel, 2. und 3. Obergeschoss für das Parken. Dazu kommt ein Parkdeck ohne Überdachung. Insgesamt wird es Platz für 750 Fahrzeuge geben. Die Investoren halten an einer Zielzahl von 80 bis 90 Geschäften auf einer Nutzfläche von 20 000 Quadratmetern fest. Die Dimensionen waren lange umstritten.
  • Stadt und Investor argumentieren, dass – bedingt durch den Umbau des Gewa-Gebäudes zum Schängel-Center und das Ende des Hertie-Hauses – 10 000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche entfallen. Nach dieser Rechnung gibt es unter dem Strich nur ein Plus von rund 10 000 Quadratmetern. Der Außenbereich: Die Freiflächen haben eine Größe von insgesamt 6000 Quadratmetern.
  • Geplant ist eine Veranstaltungsfläche für bis zu 2500 Menschen. Darüber hinaus wird es 30 Standplätze für den Wochenmarkt geben. Außerdem sollen die vier angrenzenden Straßen neu gestaltet werden. Gleiches gilt für die Bushaltestellen. Und: Die Clemensstraße wird im Abschnitt zwischen Görgenstraße und Gymnasialstraße verkehrsberuhigt.
(ka) Rhein-Zeitung vom Freitag, 2. Juli 2010


LSC 2010

Eröffnung der Lesesommers in der Jugendbücherei

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Der Lesesommer 2010 in der StadtBibliothek Koblenz startet durch!
Am 28.6. fiel der Startschuss für die Buchausleihe.
 
In diesem Jahr gilt wieder: Alle Schülerinnen und Schüler von der 4. bis zur 10. Klasse einschließlich können mitmachen. Wer in den Ferien mindestens 3 Bücher aus dem Clubbestand liest und mündlich zusammenfasst, bekommt ein Zertifikat und kann bei der Abschlussparty tolle Preise gewinnen – Hauptpreis ist ein IPod!
 
Auch die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern erhält eine Auszeichnung. Im vorigen Jahr gewann das Görres-Gymnasium. Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler des Görres-Gymnasiums in Begleitung von Schulbibliothekarin Frau Sänger und den Lehrerinnen Frau Bartolosch und Frau Stoob eröffnete daher in diesem Jahr den Lesesommer und durfte als erste in den Neuanschaffungen stöbern. Bibliotheksleiterin Frau Ott begrüßte die Schülerinnen und Schüler und lud zum ausgiebigen Schmökern ein.
 
 
Rund 700 attraktive Bücher für Viel- und Wenigleser warten im Clubbestand darauf, in den Sommerferien ausgeliehen zu werden. Vom Kinderbuch bis zum Fantasywälzer ist für jeden etwas dabei. Über 200 Schülerinnen und Schüler haben sich bereits jetzt 2010 angemeldet!
 
Übrigens – gewinnen kann man schon zu Beginn! In der ersten Lesesommerwoche werden Schwimmbadkarten verlost. Also - schnell anmelden und mitmachen!
 
Weitere Informationen zum Lesesommer in der Kinder- und Jugendbücherei am Florinsmarkt 13 gibt es unter Tel.-Nr. 0261/129 26 52 (Melanie Spieker) oder 129 2615 (Petra Marker).
 

Lesen, feiern und gewinnen

LSC2
Der Lesesommer 2010 in der Stadtbibliothek Koblenz startet durch. In diesem Jahr gilt wieder: Alle Viert- bis Zehntklässler können mitmachen.
Wer in den Ferien mindestens drei Bücher aus dem Bestand des Lesesommerklubs liest und mündlich zusammenfasst, bekommt ein Zertifikat und kann bei der Abschlussparty tolle Preise (i-Pod und mehr) gewinnen. Auch die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern erhält eine Auszeichnung. Im vorigen Jahr hatte das Görres-Gymnasium die Nase vorne.
Rund 700 attraktive Werke für Viel- und Wenigleser warten im Klubbestand darauf, in den Sommerferien ausgeliehen zu werden. Vom Kinderbuch bis zum Fantasywälzer ist für jeden etwas dabei. Mehr als 200 Schüler haben sich bereits jetzt angemeldet. Gewinnen kann man schon zu Beginn. In der ersten Lesesommerwoche werden Schwimmbadkarten verlost.
RZ Koblenz und Region vom Mittwoch, 30. Juni 2010


Ausstellung widmet sich historisch bedeutsamen Persönlichkeiten

Berühmte Bürger der Stadt

Anlässlich des 125. Geburtstags des Dramatikers Fritz von Unruh stellte der ehemalige Leiter der Stadtbibliothek, Dr. Ulrich Theuerkauf, das Ausstellungsprojekt „Berühmte Persönlichkeiten in Koblenz“ vor. Es basiert auf dem bereits vorliegenden gleichnamigen Buch, in dem Kurzporträts historisch bedeutsamer Personen, die in Koblenz geboren sind oder dort gewirkt haben, in deutscher, englischer und französischer Sprache vorgestellt werden. Große Ausstellungstafeln beinhalten Informationen und umfangreiches Bildmaterial zu den einzelnen Persönlichkeiten. Bisher sind neun Tafeln fertiggestellt, insgesamt soll die Serie 17 biografische Tafeln und eine Erläuterungstafel umfassen. Die neueste Präsentationstafel behandelt den Dramatiker, Schriftsteller und Maler Fritz von Unruh, der am 10. Mai 1885 in Koblenz geboren wurde. Unruh, gestorben am 28. November 1970 in Diez, wurde im deutschen Expressionismus als einer der bedeutendsten Dramatiker seiner Zeit gefeiert. Die Ausstellungstafel kann ab sofort in der Stadtbibliothek in der Kornpfortstraße neben Gemälden Unruhs besichtigt werden. Das Buch zur Ausstellung ist für 10 Euro in der Stadtbibliothek oder im Buchhandel erhältlich.
RZ Koblenz vom Mittwoch, 30. Juni 2010  
 

Ausstellungsprojekt vorgestellt

Unruh
Auf dem Foto v.l.n.r. Bibliotheksleiterin Susanne Ott, Ulrich Theuerkauf, Stephanie Link und Walter Meuer.
Anlässlich des 125. Geburtstags des Dramatikers Fritz von Unruh stellte der ehemalige Leiter der Stadtbibliothek Dr. Ulrich Theuerkauf das von ihm initiierte und weiterhin betreute Ausstellungsprojekt vor.

Das Projekt basiert auf dem bereits vorliegenden Buch „Berühmte Persönlichkeiten in Koblenz“, in dem informative Kurzporträts historisch bedeutsamer Personen, die in Koblenz geboren sind oder hier gewirkt haben, in deutscher, englischer und französischer Sprache vorgestellt werden. Diese Kurzporträts dienen als Grundlage für die Gestaltung 90x120cm großer Ausstellungstafeln mit Informationen und umfangreichem Bildmaterial.

Im Rahmen des Projekts hat Dr. Ulrich Theuerkauf in Zusammenarbeit mit Frau Ott von der Stadtbibliothek Koblenz als Herausgeberin und mit engagierter Unterstützung von Walter Meurer und Stephanie Link vom Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, bisher neun Tafeln fertig gestellt.

Insgesamt soll die Serie 17 biografische Tafeln und eine Erläuterungstafel umfassen. Die zu Grunde liegende Projektidee besteht darin, den Reichtum und die Breite der Koblenzer Kulturtradition für die interessierte Öffentlichkeit publik zu machen.

Die neueste Präsentationstafel behandelt den Dramatiker, Redner, Schriftsteller und Maler Fritz von Unruh, der am 10. Mai 1885 in Koblenz geboren wurde. Unruh, gestorben am 28. November 1970 in Diez, wurde im deutschen Expressionismus als einer seiner bedeutendsten Dramatiker gefeiert. Zu seinen zeitlosen Werken gehört beispielsweise die Erzählung „Opfergang“. Wenn auch die meisten seiner Werke heute in Vergessenheit geraten sind, bleibt doch vor allem die Bedeutung seiner großen Reden bestehen. Die Ausstellungstafel zu Fritz von Unruh will einen einst berühmten Sohn der Stadt ehren. Sie kann ab sofort in der Stadtbibliothek in der Kornpfortstraße neben einigen Gemälden des Schriftstellers besichtigt werden.


Die StadtBibliothek ist auch in Ihrer Nähe!

 
Wussten Sie schon...?
 
Die StadtBibliothek ist auch in Ihrer Nähe!
 
 
Stadtteilbücherei Karthause
 
Wo?        Grundschule Neukarthause
               Zwickauer Straße 23
Wann?    Jeden Montag von 13 - 18 Uhr  
          
 
Stadtteilbücherei Pfaffendorfer Höhe   
  
Wo?        Grundschule Pfaffendorfer Höhe
               Wilhelm-Leuschner-Straße 23
Wann?    Jeden Dienstag von 13 - 18 Uhr
 
 
Stadtteilbücherei Horchheim
 
Wo?        Grundschule Horchheim
               Kirchstraße 8
Wann?    Jeden Donnerstag von 13 -18 Uhr
 
 
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Bücher + Hörbücher                                                für Groß + Klein
 
 
 
Kommen Sie zum Familienausflug in die Stadtteilbücherei!
 
 
Vorlesestunde immer um 15 Uhr!
 
 


Burg-Turm erhält ein neues Dach

Alte Burg
Ein mächtiges Gerüst umschließt einen der beiden Ecktürme der Alten Burg am Moselufer in Koblenz. Dort wird zurzeit das Dach komplett erneuert. Auch einige der Balken müssen ausgetauscht werden, da sie nicht mehr zu retten sind. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass die Arbeiten Anfang August abgeschlossen werden können. Die Alte Burg, unmittelbar an der Balduinbrücke gelegen, ist gut 700 Jahre alt. Sie beherbergt Teile der Stadtbibliothek und das Stadtarchiv. (atk) Rhein-Zeitung Koblenz und Region vom Mittwoch, 23. Juni 2010


Kulturbau: Stadtrat gibt grünes Licht

Kulturbau
StadtBibliothek im neuen Kulturbau
OB darf Verträge unterzeichnen – Experten erläuterten noch einmal grundlegende Rechtsfragen zu den Zentralplatzplänen
Noch einmal wurden viele rechtliche Fragen geklärt, wurden Experten gehört, wurde das komplexe Vorhaben Zentralplatz erörtert, noch einmal tagte der Stadtrat hinter verschlossenen Türen. Am Ergebnis änderte das nichts.
KOBLENZ. Die Verträge sind durch: Mehrheitlich hat der Stadtrat grünes Licht für den geplanten Kulturbau auf dem Zentralplatz gegeben. In nicht öffentlicher Sitzung stimmten 34 Ratsmitglieder dafür, 19 waren auch nach der Anhörung der Experten dagegen. Damit wurden die fehlenden Bestandteile des Vertragswerks ebenfalls abgesegnet: die über die Finanzierung. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig wurde vom Rat ermächtigt, die Verträge zu unterzeichnen.
Für den Kulturbau waren noch einmal Änderungen notwendig geworden: Ursprünglich sollte für diesen ein sogenanntes Mietkaufmodell zugrunde gelegt werden, bei dem die Stadt nach 30 Jahren Laufzeit Eigentümerin des Gebäudes werden sollte. Ein Risiko im Falle einer Insolvenz der Investoren. Daher schwenkt man jetzt auf einen Werkvertrag um, der in Raten abgezahlt wird.
In einer dreistündigen Sitzung ging das Thema am Dienstagabend letztlich über die Bühne, wie Stadtpressesprecher Thomas Knaak berichtet. Juristen von zwei Frankfurter Kanzleien erläuterten Fragen zur Vertragsänderung, aber auch ganz grundlegende Fragen zum Projekt – etwa die Notwendigkeit einer Ausschreibung oder Gewährleistungsfragen. Befürworter und Kritiker des Forums Mittelrhein, so Knaak, legten noch einmal ihre Argumente dar. Nach einer Sitzungsunterbrechung und Beratungen in den Fraktionen stand am Ende die Mehrheit für die Verträge.
Durch die Änderungen des Vertragsmodells mussten auch die bereits geschlossenen Verträge angepasst werden. In einer weiteren Sondersitzung am 21. Juni wird über notwendige Änderungen im städtischen Haushalt für das laufende Jahr entschieden. (RZ Koblenz und Region vom Donnerstag, 10. Juni 2010)


Bald startet der LesesommerClub!

logo lsc
Der LesesommerClub startet am 28. Juni!
 
Ab sofort können sich alle Jugendliche, die in der 4. bis 10. Klasse sind, für den LesesommerClub anmelden. Anmeldekarten sind in der Kinder- und Jugendbücherei am Florinsmarkt 13 erhältlich.
 
Mitmachen lohnt sich!
 
Wer 3 Bücher oder mehr liest, erhält ein Zertifikat und hat die Chance, auf der großen Abschlussparty tolle Preise zu gewinnen!
 
Weitere Informationen unter Tel. 0261-1292650 oder auf unserem LesesommerClub-Weblog unter:
 


BiblioMondo Anwendertreffen in Koblenz

BM-User
Die erste halbjährliche Tagung der Anwender der Bibliotheksmanagement-Software von BiblioMondo (Köln) aus dem deutschsprachigen Raum fand in Koblenz statt. Ausrichter war diesmal die Stadtbibliothek Koblenz. Die so genannte „UserGroup“ wurde von Kulturdezernent Detlef Knopp begrüßt, der die Gelegenheit nutzte, für einen längeren Besuch in der Stadt zu werben. An zwei Tagen wurden verschiedene Themenbereiche ausführlich diskutiert, um die Benutzung der Software zu optimieren und für die Zukunft weiterzuentwickeln. Abends traf man sich in der Koblenzer Altstadt zum gemütlichen Beisammensein.

Bibliotheken sind fester Bestandteil der Informationsgesellschaft, die einer rasanten technischen Weiterentwicklung und immer neuen Anforderungen unterworfen ist. Professionelle Anwendungsmöglichkeiten der Software im Bibliotheksmanagement und kundenfreundliche Bibliothekskataloge mit komfortablen Suchmöglichkeiten und Kontofunktionen, auch im Internet, gehören dabei zu den Grundlagen moderner Bibliotheksarbeit. (Pressemitteilung der Stadt Koblenz v. 17.05.2010)


Vorleserin überzeugt die Jury

Vorleserin
Einer der beiden Landessiegerinnen aus der Region Koblenz
Madeleen Zambo kann den Landeswettbewerb für sich entscheiden
Die beste Vorleserinnen in Rheinland-Pfalz kommen aus der Region: Madeleen Zambo, die die sechste Klasse der Realschule plus in Mülheim-Kärlich besucht, konnte den Landesentscheid im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für sich entscheiden. Die Schülerin hatte bereits die Jury im Koblenzer Regionalwettbewerb von ihren Lesekünsten überzeugt und trat nun in Worms in der Gruppe der Haupt- und Realschüler gegen drei Mitbewerber an.
Gemeinsam mit der Leiterin der Bibliothek an der Realschule plus, Sabine Kann-Wilke, hatte sich Madeleen dafür entschieden, eine dreiminütige Passage aus dem Roman „Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis“ von Pseudonymous Bosch zu lesen. Im Anschluss präsentierte die Regionalsiegerin eine zweieinhalbminütige Passage aus einem vorher unbekannten Text. Diese Aufgabe machte Madeleen nach eigenen Angaben etwas nervös, dennoch konnte die Sechstklässlerin die Jury von sich überzeugen. Den Juroren gefiel besonders ihre Betonung und die Tatsache, dass sie während des Lesens immer wieder Blickkontakt mit dem Publikum hielt.
Den Landesentscheid im Vorlesewettbewerbs der Gymnasiasten konnte übrigens eine Koblenzer Schülerin für sich entscheiden: Landesiegerin Rieke Neddermeyer besucht das Gymnasium auf der Karthause. Gemeinsam werden die beiden Schülerinnen nun am Bundesentscheid teilnehmen, der vom 15. bis zum 17. Juni in Frankfurt stattfindet. (mko)
RZ Koblenz und Region vom Samstag, 5. Juni 2010


LesesommerClub in der Kinder- und Jugendbibliothek

Logo Lesesommer
Auch in diesem Jahr findet zum dritten Mal der LesesommerClub (LSC) in der Kinder- und Jugendbibliothek am Florinsmarkt 13 statt.
 
Mitmachen lohnt sich!
 
Wer in der 4. bis 10. Klasse ist, kann vom 28. Juni bis 13. August beim LesesommerClub in Koblenz dabei sein. 
Logo LSC
Aus vielen brandneuen Titeln können die LSC-Teilnehmer ihren Lesestoff exklusiv auswählen.
 
Alle Jugendliche, die 3 Bücher oder mehr lesen, erhalten ein Zertifikat und haben die Chance, auf der großen Abschlussfeier tolle Preise zu gewinnen! Dazu zählen in diesem Jahr unter anderem diverse Gutscheine und als Hauptpreis ein IPod!  
 
Außerdem erhält die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern ebenfalls ein Zertifikat sowie einen Büchergutschein für ihre Schulbibliothek.  
 
Auskünfte zur Teilnahme und Anmeldung erteilen die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendbibliothek gerne zu den gewohnten Öffnungszeiten.  
 
Infos unter: Tel. 0261/1292650  
 
Infos zur Aktion „Lesesommer in Rheinland-Pfalz“: http://www.lesesommer.de/


Renate Weßling als ehrenamtliche Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Koblenz verabschiedet

Weßling
Frau Renate Weßling (links) bei ihrer Verabschiedung
Nach insgesamt fast 12 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für den Seniorendienst der Stadtbibliothek Koblenz wurde Renate Weßling mit einer kleinen Feierstunde verabschiedet. Im Rahmen des „Mobilen Bibliotheksdienstes“ besuchte Frau Weßling jeden Monat ältere und gehbehinderte Kunden in Privatwohnungen und Altenheimen und brachte ihnen neue Bücher, Hörbücher oder andere Medien. Im Namen der Bibliothek und aller Stammkunden von Frau Weßling bedankte sich die Leiterin der Stadtbibliothek Susanne Ott für diesen lobenswerten unermüdlichen Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Frau Weßling hatte bei ihren Besuchen stets ein offenes Ohr für ihre Kunden. Sie kannte ihre Leser, ihre Interessen und Gewohnheiten und wurde dadurch schnell für viele zur vertrauten Bezugsperson.

Der so genannte „Seniorendienst“ wird seit 1978 angeboten. Grundidee ist die Literaturversorgung älterer und gehbehinderter Menschen. Damit leistet die Bibliothek einen Beitrag zur sozialen Integration in Koblenz.

Im Jahre 2005 wurde der vorbildliche Einsatz von Renate Weßling mit dem „Koblenzer Bürgerpreis für ehrenamtliches Engagement“ ausgezeichnet. Frau Weßling beendete ihre langjährige Mitarbeit bei der Stadtbibliothek und hat nun mehr Zeit für Familie und Enkelkinder. (Pressemitteilung der Stadt Koblenz v. 11.05.2010)


Erweiterte Öffnungszeiten der Stadtteilbüchereien

Ab Mai 2010 öffnen alle Stadtteilbüchereien bereits um 13.00 Uhr.


Stadtteilbücherei Karthause: Montag 13.00 – 18.00 Uhr
 
Stadtteilbücherei Pfaffendorfer Höhe: Dienstag 13.00 – 18.00 Uhr
 
Stadtteilbücherei Horchheim: Donnerstag 13.00 – 18.00 Uhr

Jetzt auch Blu-Ray Discs in der Stadtbibliothek Koblenz

PM Blu-Ray
Das Foto zeigt von l.n.r.: Dr. Helga Arend, Vorsitzende des Fördervereins, Alexandra Esleben, Musikbibliothek sowie Bibliotheksdirektorin Susanne Ott.
Ab sofort können auch Blu-Ray Discs in der Stadtbibliothek Koblenz ausgeliehen werden. Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins „Lesen und Buch - Freunde der Stadtbibliothek Koblenz“ konnte ein attraktiver Startbestand von 75 aktuellen Filmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeschafft werden. Darunter Publikumsrenner des letzten Jahres wie „Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen“, „Inglourious Basterds“ oder der Animationsfilm „Coraline“.
Die Blu-Ray Disc, ein neues digitales optisches Speichermedium, wurde als Nachfolger der DVD entwickelt mit einer erheblich gesteigerte Qualität gegenüber ihrem Vorläufer. So bietet sie gestochen scharfe Bilder, lebendige Farben und einen perfekten Sound. Blu-Ray Discs können nur auf speziellen Blu-Ray-Playern abgespielt werden.

Das neue Angebot an Blu-Ray Discs soll ständig aktualisiert werden und wird den in der Stadtbibliothek bereits vorhandenen und stark gefragten Bestand an DVD-Filmen zukünftig ergänzen. Die Blu-Ray Discs können von Bibliothekskunden in den Räumen der Musikbibliothek / Mediothek am Florinsmarkt für eine Woche mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit ausgeliehen werden. (Pressemitteilung der Stadt Koblenz v. 20.04.2010)


Junge Vorleserinnen siegen

Vorlesewettbewerb 2010
Rieke Neddermayer und Madeleen Zambo überzeugen die Jury im Bezirkswettbewerb
Spannende Schilderungen von Dieben und Vampiren begeisterten die Jury in der Kinder- und Jugendbücherei. Doch dabei kam es nicht auf die Geschichten selbst an, sondern darauf, wie sie vorgetragen wurden: Zwei Lokalmatadore konnten sich den Sieg im Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs holen.
Die besten zwei von 20 haben den Bezirkssieg im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels geholt. Rieke Neddermeyer und Madeleen Zambo sind Siegerinnen im Bezirkswettbewerb, der gestern Mittag in der Koblenzer Kinder- und Jugendbücherei ausgetragen wurde.
Der Zufall wollte es, dass mit den beiden Mädchen zwei Lokalmatadorinnen die Nase vorn hatten. Rieke besucht das Gymnasium auf der Karthause und holte den Sieg in der Gruppe der Realschulen und Gymnasien. Madeleen ist Schülerin der Realschule plus in Mülheim-Kärlich und gewann in der Gruppe der Hauptschulen. Beide mussten sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen, die fast aus dem gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz kam. Unter anderem waren Sechstklässler aus Bad Kreuznach, Ahrweiler, Cochem-Zell, aus dem Rhein-Lahn-Kreis, dem Rhein-Hunsrück-Kreis sowie aus dem Westerwald nach Koblenz angereist, um ihre Lesekünste unter Beweis zu stellen. Im Gepäck hatten sie jeweils ihr Lieblingsbuch, aus dem sie einen gut vorbereiteten Text zum Besten gaben. Für Rieke war das "Der Herr der Diebe" von Cornelia Funke. Madeleen las aus dem Buch "Die Vampirschwestern" von Franziska Gehm vor. Anschließend mussten alle Sechstklässler, darunter insgesamt zwölf Mädchen und acht Jungen, beweisen, dass sie auch einen fremden Text auf Anhieb verstehen und möglichst fehlerfrei vorlesen können. Dieser Text stammte diesmal aus dem Buch "Viereinhalb Freunde und die Windel des Grauens" von Joachim Friedrich. Darin müssen "Kalle und Co.", eine Gruppe jugendlicher Detektive, ein spannendes Abenteuer bestehen, das sich um ein Milch spuckendes, schreiendes Baby, einen geheimnisvollen Einbruch und die Lehrerin Frau Schulte-Stratmann dreht.
Die Jury musste bei jedem Kandidaten gut zuhören und jeweils Textverständnis, Textgestaltung und Lesetechnik nach einem speziellen Punktesystem bewerten. Der Vorleser, der dabei die meisten Punkte auf sich vereinen kann, holt den Sieg beim Vorlesewettbewerb. Nach dem gestrigen Bezirksentscheid findet die nächste Runde im Mai mit dem Landesentscheid statt. Wer sich dort durchsetzen kann, darf dann im Juni beim Finale
starten.    (ike)

RZ Koblenz & Region vom Donnerstag, 25. März 2010


Lesung mit Barbara Beuys

Barbara Beuys
In einer gemeinsamen Veranstaltung der Buchhandlung Heimes, der StadtBibliothek Koblenz und dem Kulturamt präsentierte die Kölner Autorin Barbara Beuys ihr neues Buch über Sophie Scholl.
Die Journalistin begibt sich auf die Suche nach dem inneren Wesen von Sophie Scholl (1921-1943). Die neue Biografie zeichnet ein stimmiges, menschliches Bild der jungen Widerstandskämpferin, einer Ikone der deutschen Geschichte.
Ihre letzten Tage sind bis heute von besonderem Interesse. Im Februar 1943 wurde sie zum Tode verurteilt und hingerichtet. „Sophie Scholl - die letzen Tage“, so heißt auch der bekannteste Spielfilm über die Widerstandskämpferin. In der Biografie setzt die Kölner Autorin Barbara Beuys jedoch andere Akzente. Über Sophie Scholls Arbeit für die Weiße Rose ist vieles in offiziellen Unterlagen dokumentiert. Beuys bildet dies ab, breitet es aber nicht in epischer Länge aus. Schließlich sind nur wenige Fakten wirklich neu. In der Biografie geht es weniger um die Heldin Sophie Scholl, sondern um den Menschen. Möglich wurde dieser erste umfassende Einblick in ihr Leben dadurch, dass das Institut für Zeitgeschichte in München eine Sammlung von Inge Aicher-Scholl, Sophies ältester Schwester, zugänglich gemacht hatte. Mit Hilfe von Tagebucheinträgen und Briefen ist eine umfassende Nacherzählung entstanden, die bei Sophies Eltern beginnt: der gläubigen Lina Scholl und dem liberalen Robert Scholl, die sich beide sehr für die Zustände dieser Welt interessieren und vieles kritisch diskutieren.
Das Leben und Denken der Kinder in der Familie Scholl ist ein Spiegelbild der damaligen Gesellschaft. Zunächst begeistert, als Hitler auf der Bildfläche erscheint, verbinden sie mit dem Nationalsozialismus Hoffnungen auf eine besseres Deutschland. Beuys zeichnet das nicht geradlinige Leben der Sophie Scholl anschaulich und gekonnt nach. Doch ihr Weg von der jugendlichen NS-Führerin zur entschiedenen Gegnerin des Nationalsozialismus war länger, widersprüchlicher und differenzierter als bisher dargestellt. Die Autorin zeigte in der Lesung, dass es viele Einflussfaktoren sie zu dem Menschen machen, der am Ende für seine Überzeugung in den Tod geht. Barbara Beuys öffnete dabei auch andere Zugänge zum Verständnis der Widerstandskämpferin. Sie hat eine einfühlsame, dabei historisch und psychologisch informative, spannend zu lesende Biografie geschrieben.
Insgesamt gab Barbara Beuys den mehr als 40 Zuhörerinnen und Zuhörern einen gelungenen Einblick in das Leben der Sophie Scholl und iher Familie.


Drei erste Plätze beim Lesewettbewerb

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Drei strahlende Gewinner: Alexandra Franke (Diesterweg-Schule) belegte den ersten Platz im Vorlesewettbewerb der Koblenzer Förderschulen. Benedikt Roesler (Overberg-Hauptschule) gewann in der Hauptschul-Gruppe. Rieke Neddermeyer (Gymnasium auf der Karthause) setzte sich in der Gruppe der Realschulen und Gymnasien an die Spitze. Fotos: Ulrike Fritscher
Alexandra Franke, Benedikt Roesler und Rieke Neddermeyer konnten die Jury beim Koblenzer Stadtentscheid überzeugen
Angesichts von PC-Spielen und Internet muss das Lesen gefördert werden. Zum Beispiel mit einem Wettbewerb.
KOBLENZ. Aller guten Dinge sind drei. So war es auch beim diesjährigen Stadtentscheid im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der gestern Nachmittag in der Koblenzer Kinder- und Jugendbücherei ausgetragen wurde. Am Ende gab es drei erste Plätze und damit drei strahlende Gewinner, die Bücherschecks, Siegerurkunden und den Beifall der Zuhörer entgegennehmen durften.
Beste Vorleserin in der Gruppe der Förderschulen war Alexandra Franke von der Diesterweg-Schule. Als einziger Junge stand Benedikt Roesler auf dem Siegertreppchen. Er holte den ersten Platz in der Gruppe der Hauptschulen. Mit Rieke Neddermeyer war es wieder ein Mädchen, das sich in der Gruppe der Realschulen und Gymnasien an die Spitze setzte. Ein dickes Lob, verbunden mit einem Buchpreis, kassierten am Ende aber alle 15 Teilnehmer. Sie hatten sich perfekt auf den Wettbewerb vorbereitet und eine Passage aus einem Buch ihrer Wahl präsentiert. Und auch die Feuerprobe, nämlich das Lesen eines unbekannten Textes, bestanden alle mit Bravour, sodass die Jury wieder einmal vor einer schwierigen Aufgabe stand. Sie beurteilt die Leseleistung nach einem Punktesystem, das jeweils Lesetechnik, Textverständnis und Textgestaltung bewertet. Wer dabei die meisten Punkte holt, hat gewonnen.
Ein Gewinn ist die Veranstaltung aber auch für Eltern, Geschwister, Freunde und Lehrer, die den Wettbewerb im Zuhörerraum begleiten und dabei jede Menge Lesestoff kennenlernen. 15 Teilnehmer stehen nämlich auch für 15 einzelne Bücher, die jedes Kind je nach Vorliebe für den Wettbewerb auswählt und vorstellt. Diesmal reichte die Palette von Klassikern wie Karl Mays "Winnetou" oder Max von der Grüns "Vorstadtkrokodile" über "Die drei ???" bis hin zum etwas unheimlichen Jugendroman "Whisper" der Autorin Isabel Abedi, den Siegerin Rieke Neddermeyer ausgewählt hatte. Zur nächsten Runde treten die besten Vorleser am 24. März an. Dann findet in der Koblenzer Kinder- und Jugendbücherei der Bezirksentscheid statt.    (ike)

(RZ Koblenz & Region vom Donnerstag, 25. Februar 2010)


Adventskalender
 In der Kinder- und Jugendbücherei der StadtBibliothek Koblenz am Florinsmarkt trafen sich dieser Tage die fünfzehn Gewinnerinnen und Gewinner der „Adventskalenderaktion“, einer Lesefördermaßnahme, die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz unterstützt wird.
Im Dezember bekamen die Grundschulen von der StadtBibliothek „Adventskalender“ für die 3. und 4. Klassen zugesandt. Sehr erfreulich war dabei das große Interesse der Schulen - über 80 Klassen haben 2009 an der Aktion teilgenommen! Der Kalender enthielt für jeden Schultag weihnachtliche Vorlesegeschichten, Rätsel und Spiele. Zum Schluss ergab sich aus allen Aufgaben das Lösungswort „Heilige Familie“. Aus den richtigen Einsendungen wurden die glücklichen Gewinner ausgelost.Als besonderes Highlight bei der Preisverleihung wurde eine Lesung nur für die Gewinner und deren Eltern organisiert. Traute van Aswegen, Adele Weiher und Gerold Engelmann vom Förderverein der StadtBibliothek „Lesen und Buch“ trugen den gebannt lauschenden Zuhörern die spannende Piratengeschichte vom „Käpt’n Klonk“ als szenische Lesung vor. Anschließend übergab Bibliotheksleiterin Susanne Ott den Kindern ihre Gewinne in Form von Buchpreisen und Stiften.Die Gewinner (s. Foto) in 2009 sind: Alina Azemcha, Leon Beckel, Lisa Franke, Vanessa Geißler, Nico Hoffend, Ferdinand Liersch, Lilly Mönch, Isabell Schmack, Melanie Stracke, Daniel Teichert, Anh Tu Tran, Leonie Treber, Gabriel Volkovic, Jessica Weckerle und Kristina Wilhelmi.
Übrigens wird die StadtBibliothek auch 2010 eine Adventskalenderaktion durchführen. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich bei der Bibliothek melden - Infos unter  Tel. 0261/129 2652 (Melanie Spieker).
(Pressemitteilung der Stadt Koblenz v. 11.02.2010)


Sendereihe "Lesezeichen" im lokalen Radiosender Antenne Koblenz 98.0

Lesezeichen
Die Redakteurin Anke-Martina Witt stellt zusammen mit Vereins mitgliedern vom Förderverein der StadtBibliothek verschiedene Bücher vor, welche auch unter den angegebenen Signaturen in der StadtBibliothek Koblenz entleihbar sind.
 
 
Sendetermin:
Die Sendung läuft jeden ersten Dienstag im Monat von 18 bis 19 Uhr. Antenne Koblenz erreicht man über UKW 98.0 und 98.9 oder im Kabelnetz von Koblenz, Bendorf und Boppard auf 106,45 MHz und in Neuwied und Mülheim-Kärlich auf 106,95 MHz.
Antenne Koblenz


Weisbrods poetischer Alltag

Junger Autor mit Koblenzer Wurzeln bei Lesung in der Stadtbibliothek
Für seine Geschichtensammlung "Oh, wie schön ist Parkhaus 4" (Droemer/Knaur) ist der junge Autor Lars Weisbrod mit offenen Augen dahin gegangen, wo es eigentlich nicht viel für einen Schriftsteller zu entdecken gibt: in den Baumarkt, ins Gewerbegebiet, in den Supermarkt. Entdeckt hat der 1985 in Bremen geborene, im Westerwald und in Koblenz aufgewachsene Autor dennoch eine ganze Menge. "Reisereportagen von alltäglichen Orten", nennt er somit seine kurzen Texte, von denen er jetzt einige bei einer vom Förderverein Lesen & Buch in der Stadtbibliothek organisierten Lesung vortrug.
Es müssen immer mehr Stühle herangeschleppt werden, einige Besucher nehmen noch auf der Treppe zum ersten Stock Platz - Lars Weisbrod lockt eine Menge Zuhörer an, darunter auch viele aus seiner Generation. Vielleicht, weil Weisbrod, der derzeit in Köln studiert, als Akteur und Mitorganisator des Koblenzer "Poetry-Slams" (immer am dritten Dienstag des Monats im Circus Maximus) sowie als Mitarbeiter des Literaturmagazins "Der Exot" gut in der Szene der kreativen jungen Schreiber vernetzt ist.
Bei "Poetry-Slams" geht es neben der Textqualität immer auch um die Kunst der Aufführung. Weisbrod - schwarze Brille, weißes Hemd unter der grauen Strickjacke, schwarze Röhrenjeans und Sneaker - meint gleich zu Beginn, dass er diesmal Texte vortrage, die zum Lesen gedacht sind, nicht zur "Performance". Es wirken also die Worte allein - und das nicht schlecht.
Seine erste Geschichte an diesem Abend handelt vom Baumarkt, von einem Ort also, an dem noch die winzigsten und seltsamsten Gegenstände eine genaue Artikelbezeichnung haben. Aus diesen Artikeln kann man Dinge bauen - man kann also selbst zum Schöpfer werden. Vielleicht meint Weisbrod deshalb, dass man - Zeit habend und herumschleichend - bei einem Baumarktbesuch mehr lernen kann als in fünf Semestern Medizin, na ja, zumindest mehr als in vier. Anschauen, staunen, eigene Gedanken machen, dabei gern auch mal abheben: Das ist Grundmotiv aller Storys aus dem 2008 erschienenen Band. Auch im Gewerbegebiet und in der Waschstraße fängt Weisbrod gut gelaunt das Philosophieren an, beschreibt etwa geradezu fasziniert die großen Bürsten, die sich um sich selbst drehen wie sonst Planeten oder Egoisten.
Lars Weisbrods Miniaturen aus dem Alltag sind kunstvoll geschnitzte, kurze Texte auf der Schwelle zwischen Reportage und literarischer Form. Oft ist er ironisch, immer auf eine stilistisch fundierte Weise leicht, manchmal sogar poetisch. Jedenfalls entdeckt er selbst in der von abweisenden Pseudoexperten bevölkerten Universitätsbibliothek Restspuren von Poesie. Nur mit Fast-Food-Restaurants geht er einigermaßen ungnädig um - auch wenn er den Besuch derselben durchaus zugibt. So ist der spannende Alltag eben. (RZ Koblenz & Region vom Donnerstag, 7. Januar 2010)


Andino begeistert Kinder und Erwachsene in der Bücherei

Bild
Der bekannte Zauberphilosoph Andino zauberte am Donnerstag, dem 8.12.2009 in der Kinder- und Jugendbücherei am Florinsmarkt 13.
„Philozauber für Kids“ heißt das Programm, das mehr als siebzig Kinder und Erwachsene begeisterte. Andino ließ sein Publikum eintauchen in die wunderbare Welt der Philosophie und
Illusion. Die Kinder durften hautnah dabei sein und nicht nur selber Zaubersprüche ausprobieren, sondern sogar tatkräftig bei vielen Zaubereien assistieren.
Fingerfertige Kunststücke mit Bällen, Tüchern, Seilen oder Ringen verblüfften und faszinierten auch die Erwachsenen.
Philosophische Fragen wurden spielerisch eingeflochten. Was macht eigentlich ein Zauberer? Wie lange gibt es die Zauberei schon und was würde man sich am liebsten herbeizaubern? Kinder und Erwachsene waren hingerissen von dem lustigen Zauberspiel, das Andino gekonnt mit viel Humor würzte. Nach einer Stunde bester Unterhaltung gab es viele kleine Zuschauer mit dem großen Wunsch, selber das Zaubern zu erlernen.


DOKU zum Lesesommer-Club 2009 der Stadtbibliothek

Lesesommer 2009
Der Film zum Lesesommer-Club in Koblenz
 steht ab sofort zum Download bereit!
 
 
 
 
Am 15.12.2009 läuft der Film
 auf dem Offenen Kanal in Koblenz!
Team


Buchpaten bewahren Historie

Buchpaten
Bürger und Institutionen engagieren sich finanziell für die Restaurierung alter Schriften
Mehr als 210 000 Bücher und andere Medien hat die Koblenzer Stadtbibliothek in ihrem Bestand. Darunter sind auch rund 20 000 Werke, die vor dem Jahr 1850 gedruckt oder geschrieben wurden. Dank der Hilfe von Sponsoren, die eine Buchpatenschaft übernommen haben, konnten nun einige dieser Werke restauriert werden - Gedächtnis und Schatz der Stadt, wie Kulturdezernent Detlef Knopp sagte.
Zehn Bücher aus dem sogenannten Altbestand der Koblenzer Stadtbibliothek, der in der Alten Burg lagert, konnten nun mithilfe von Buchpaten restauriert werden. Die Kosten für diese Wiederherstellung, die der Konservator Dieter Lomb aus dem nordhessischen Schlitz vorgenommen hat, betrugen insgesamt 5000 Euro. Restauriert wurden dabei wahre Schätze der frühen Buchdruckerkunst wie das Werk von Paulus Orosius "Historiae adversum paganos", das 1471 - rund 20 Jahre nach der Erfindung des Buchdrucks - entstand. Paulus Orosius, ein spätantiker Theologe, argumentiert darin gegen die Heiden, die den Christen nach der Plünderung von Rom 410 vorwarfen, dass die Welt mit dem Eintritt der neuen Religion schlechter geworden sei. Ebenfalls eine Rarität ist ein gedrucktes Buch über die antike Philosophie von Anton Koberger, der im 15. Jahrhundert lebte. Neben den Büchern aus den "Kindertagen" der Druckkunst umfasst der Altbestand der Stadtbibliothek aber auch noch 100 Handschriften, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Das älteste Handschriftenbuch ist eine Sammlung von biblischen Psalmen. Den großen Altbestand der Stadtbibliothek aus eigenen Mittel zu restaurieren, übersteigt die Mittel des Hauses, betont Susanne Ott, Leiterin der Koblenzer Stadtbibliothek. Eine komplette Sanierung aller Buchschäden würde ihrer Meinung nach allein auf einen Betrag weit über 1 Million Euro hinauslaufen. Die Idee, Bücher mittels einer Patenschaft zu restaurieren, hat die Koblenzer Stadtbibliothek erstmals 2002 umgesetzt. In diesem Jahr haben Dr. Ehrhart Geuß, Manfred Diehl, Herbert Grohe, Klara und Peter Többicke, Renate Paasche, Walter Gose, Gerd Breitbach und Ursula Winkler sowie die "Stiftung Zukunft" der Sparkasse Koblenz und das Trierer Kunsthaus am Museum eine neue Buchpatenschaft übernommen. Kulturdezernent Detlef Knopp bedankte sich bei allen Buchpaten. "Mit der Patenschaft haben Sie dazu beigetragen, dass der historische Schatz und das Gedächtnis der Stadt Koblenz bewahrt bleiben", betonte der Kulturdezernent. Außerdem hob er hervor, dass im geplanten Kulturbau auf dem Zentralplatz, der neuen Heimstätte der Stadtbibliothek, auch die älteren Bücher besser präsentiert werden soll. Und er hofft auf eine Steigerung der Besucherzahlen am Zentralplatz. In der jüngeren Vergangenheit zählte die Stadtbibliothek zwischen 100 000 und 150 000 Besucher pro Jahr. "Ich bin zuversichtlich, dass man diese Zahl mit dem Kulturbau zumindest verdoppeln kann", sagte Detlef Knopp.    (pka) RZ Koblenz & Region vom Samstag, 28. November 2009
Der Altbestand der StadtBibliothek Koblenz zählt zu den bedeutendsten Kulturbesitztümern der Stadt.
Mit ihren zahlreichen Handschriften, Inkunabeln, Erstdrucken, Atlanten und Ansichtenwerken gibt es kaum ein Fachgebiet, das hier nicht mit wissenschaftsgeschichtlichen und bibliophilen Kostbarkeiten vertreten ist. Die Geschichte dieses Bestandes brachte es mit sich, dass in ihm nicht zu zählende Beschädigungen größerer und kleiner Art aufgetreten sind. Ihre Beseitigung auschließlich aus Haushaltsmitteln der StadtBibliothek ist nicht möglich. Der Gesamtaufwand für eine fachgemäße Restaurierung beliefe sich wahrscheinlich auf einen nicht gerade niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. In den letzten Jahren haben sich immer wieder Bürger, Firmen und Institutionen durch die Übernahme von Buchpatenschaften um die Pflege des Bestandes verdient gemacht. Schon mit verhältnismäßig geringen Mitteln können einzelne, inhaltlich für den Bestand wichtige Bücher dauerhaft konservatorisch gesichert werden. Mit einer Buchpatenschaft reihen sich engagierte Bürger in die erstaunliche Geschichte der „Bürgerbibliothek in Koblenz“ ein. Die Buchpaten der jüngst restaurierten Altbestände konnten ihre „Bücher“ genau in Augenschein nehmen und dargestellt durch eine kleine Dokumentation erkennen, welche Veränderungen durch die Restaurierung geschehen sind. Restaurator Dieter Lomb aus Schlitz (Hessen) hielt einen Vortrag zum Thema „Unersetzliches bewahren, Wege zur Erhaltung zerfalssbedrohter historischer Handschriften und Bücher“ und zeigte anschaulich die Schwierigkeiten und das diffizile Arbeiten mit reparaturbedürftigen Altbeständen auf. Detlef Knopp, Kulturdezernent der Stadt Koblenz und Susanne Ott, Leiterin der StatdtBibliothek bedankten sich nachdrücklich, verbunden mit der Hoffnung auch in Zukunft engagierte Buchpaten gewinnen zu können. Der Altbestand der Stadtbibliothek Koblenz umfaßt insgesamt ca. 20.000 Bände, davon etwas mehr als 500 Inkunabeln und Frühdrucke, d.h. Bücher, die zwischen Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg 1455 und 1550 erschienen sind und 100 Handschriften vom 11. Jahrhundert bis in die frühe Neuzeit. Die Kosten der aktuellen Restaurierungen lagen zwischen 35,00€ und 2200,00€, Gesamtkosten entstanden in Höhe von 4765,00€, alle gesponsert von Koblenzer Bürgern oder Institutionen der Stadt. Ansprechpartnerin für den Historischen Altbestand ist Frau Ursula Kerber.
(Pressemitteilung der StadtBibliothek)


"Lesen und Buch" zieht positive Bilanz

Foederverein
Der Verein "Lesen und Buch - Freunde der Stadtbibliothek Koblenz" traf sich zur Hauptversammlung und blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Auch für 2010 sind schon interessante Veranstaltungen rund um "Lesen und Buch" geplant. Mehr dazu und zum Verein online unter www.lesenundbuch.de.


Schüler dichten übers Glück

Wettbewerbssieger
"Glück ist überall" heißt es in den Gedichten, die in einem Projekt der Klasse 6 b der Goethe-Hauptschule für den Gedichtwettbewerb entstanden sind. Dafür durften die Mädchen und Jungen gestern einen Preis entgegennehmen
Insgesamt 45 Mädchen und Jungen werden beim dritten Koblenzer Wettbewerb ausgezeichnet Der dritte Koblenzer Gedichtwettbewerb zum Thema Glück ist gestern mit der Preisverleihung zu Ende gegangen.
Rund 300 Schülerinnen und Schüler hatten daran teilgenommen. Am Ende gab es 45 glückliche Gewinner, darunter auch zwei Schulklassen. Für ihre herausragende Einzelleistung erhielt Irina Costisar-Thümmel einen Sonderpreis.
Glück gehabt - im wahrsten Sinne des Wortes: Die Preisträger des Koblenzer Gedichtwettbewerbs, der zum dritten Mal von der Koblenzer Kinder- und Jugendbücherei in Kooperation mit der Buchhandlung Reuffel veranstaltet wurde, erlebten gestern in der Aula des Gymnasiums auf der Karthause eine Preisverleihung mit besonderen Glücksmomenten. Glückliche Gesichter gab es nicht allein bei der Übergabe der Urkunden und Büchergutscheine. Als Höhepunkt der Veranstaltung beglückte Hammou, der algerische Seifenblasenkünstler aus dem Weihnachtsvarieté im Café Hahn, seine zahlreichen Zuschauer mit einem faszinierenden, bunt schillernden Auftritt. Und auch die Schüler des Fachs Darstellendes Spiel am Gymnasium auf der Karthause hatten ein glückliches Händchen mit ihren szenischen Interpretationen und Gedichtrezitationen. Das lag auch daran, dass sie der Kehrseite des Glücks genügend Raum ließen. Es war nämlich keineswegs alles nur Friede, Freude, Eierkuchen, was den Schülern beim Gedichtwettbewerb zum Thema Glück eingefallen war.
"Warmes Glück und bitteres Unglück, sonnige und dunkle Tage habt ihr beschrieben", sagten Melanie Spieker, Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei, und Reuffel-Mitarbeiterin Cornelia Gottschalk über das Spektrum der eingereichten Arbeiten. Beispielhaft dafür war der Beitrag der Klasse 10 der Schule am Bienhorntal, die diese Gegensätzlichkeit in wenige, aber treffende und bewegende Worte gefasst hatte. Unter all den eingesandten Gedichten gab es diesmal einen Einzelbeitrag, der durch seine Originalität besonders herausragte. Dafür gab es einen Sonderpreis für Irina Costisar-Thümmel, Schülerin der Klasse 8 c der IGS Pollenfeld. Sie hatte das Thema Glück in japanischen Gedichtformen eingefangen und durch stimmungsvolle Tuschezeichnungen illustriert.    Ulrike Fritscher RZ Koblenz & Region vom Donnerstag, 19. November 2009
 
Podcast zum Gedichtwettbewerb: http://stadtbibliothek.podspot.de/


Abschluß des Lesesommer-Clubs (LSC)

Lesesommer
LSC Party 2009 in der Jugendbücherei
 Der Lesesommer 2009 fand seinen Abschluß

Der Teens-Club der Bibliothek war für alle Schüler/innen von 10 bis 16 Jahren geöffnet

 
Abenteuer beginnen im Kopf – das war das Motto des zweiten Lesesommers in Rheinland-Pfalz, der jetzt mit großem Erfolg zu Ende gegangen ist. Über 350 Schülerinnen und Schüler aller Schularten von der 4. bis zur 10. Klasse haben in der StadtBibliothek Koblenz bei diesem Leseförderprojekt mitgemacht, das sind 65 mehr als im letzten Jahr.

Es wurde gelesen, gelesen, gelesen... über 1500 Bücher haben die Clubmitglieder während der Sommerferien nicht nur durchgeschmökert, sondern auch Bibliotheksmitarbeitern den Inhalt erzählt.
 
Am Freitag, 4. September 2009 fand die große Abschlussfeier mit Verlosung der Gewinne, Snacks, Getränken und einer atemberaubenden Flambée-Leuchtshow mit Christof Heiner statt.

Diejenigen, die in den Ferien mindestens drei Bücher gelesen und somit erfolgreich teilgenommen haben, konnten sich am vergangenen Freitag  ihr Zertifikat und viele attraktive Preise abholen. Fast 200 Kinder waren der Einladung in die Kinder- und Jugendbücherei zum Abschluss des LSC 2009 in Koblenz gefolgt.

Ausrichter der Party war der Förderverein der Stadtbibliothek „Lesen und Buch“, der die Veranstaltung mit der großzügigen Summe von 500 Euro finanziert hat. Die Vorsitzende Frau Dr. Helga Arend übergab die Zertifikate an die Club-Champions, die es geschafft haben, die meisten Bücher zu lesen. Einige Sieger haben sogar mehr als 40 Bücher verschlungen: Mirjam Kreuser vom Görres-Gymnasium und Sophie  Suda vom Hilda-Gymnasium. Weitere fünf Teilnehmer kamen auf über 25 Titel aus dem Lesesommer-Bücherangebot von 700 Büchern.
Über die Stadtgrenzen hinaus nahmen Schüler und Schülerinnen an dieser Leseaktion in den Sommerferien teil. Die meisten Teilnehmer kamen aber aus Koblenz vom Görres-Gymnasium. Erfreulich war auch die Tatsache, dass mehr als ein Drittel Jungen waren. Die Altersgruppe der 10 bis 12-jährigen stellte auch in diesem Jahr das Gros der der Club-Leser in Koblenz. 
Die Leiterin der Jugendbücherei Frau Spieker zeigte sich sehr erfreut über das gestiegene Interesse am Lesesommer und wertet dies als Erfolg der Leseförderaktion in Koblenz. Auch im nächsten Jahr wir die Stadtbibliothek mit dieser "Ferien-Aktion" weitermachen. Frau Susanne Ott bedankte sich als Leiterin der Stadtbibliothek Koblenz bei allen Beteiligten und dem Förderverein für die Unterstützung. 
Anschließend wurden unter der Regie von Christof Heinen unter allen Clubbern tolle Preise verlost – ein iPod Nano, MP3-Player, Rucksäcke und viele Gutscheine!
Die Idee des SommerLeseClubs entstammt der Initiative des Reading Clubs aus Los Angeles (USA). Zusätzlich zu den Gewinnmöglichkeiten in der StadtBibliothek wird es Ende September noch eine landesweite Verlosung geben, bei der es  zahlreiche Preise (u.a. ein Mountainbike oder ein Kickboard) zu gewinnen gibt. Der Hauptpreis ist ein zweitägiger Aufenthalt im Europa-Park Rust für vier Personen. In Rheinland-Pfalz haben 113 Öffentliche Bibliotheken in diesem Sommer am Lesesommer-Club teilgenommen.
 
Jugendbücherei der StadtBibliothek Koblenz
Florinsmarkt 13, 1. OG
56068 Koblenz
Tel.: 0261-129 2650/52
LSCParty
Frau Spieker und Frau Dr. Arend bei der "Sieger-Ehrung"
)


Auch zwei neue Auszubildende in der Bibliothek

AZUBI
Die Frage, ob der Ernst des Lebens bei der Einschulung oder beim Eintritt ins Berufsleben beginnt, ist für 36 junge Menschen nur noch akademischer Natur. Sie gehören nun zu den insgesamt 107 Auszubildenden die derzeit bei der Stadtverwaltung in 25 Berufen ausgebildet werden. Die Anwärter für den mittleren oder gehobenen Verwaltungsdienst haben bereits im Juli bei der Stadt begonnen und befinden sich derzeit in der theoretischen Fachausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen. Von den 24 Azubis, die nun mit ihrer Ausbildung begonnen haben, erlernen 11 einen Handwerksberuf zum Beispiel zum Gärtner, Kfz-Mechatroniker oder zur Buchbinderin.
Sieben Anfänger wollen eine kaufmännische Laufbahn einschlagen und erlernen beispielsweise den Beruf der Kauffrau für Tourismus und Freizeit oder Veranstaltungskauffrau.
Vier Auszubildende erlernen Verwaltungsberufe, darunter eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste.
Auch für technische Ausbildungsberufe haben sich zwei junge Leute entschieden. Sie erlernen den Beruf des Bauzeichnerin und des technischen Zeichners. Das Foto zeigt die neuen Auszubildenden, die von Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann an ihrem ersten Arbeitstag begrüßt wurden.


Bronzetafel erinnert an Nazi-Gräueltaten

Gedenktafel
Hinweis am Bürresheimer Hof erneuert - Zuvor wurde Historie verschwiegen
Der Bürresheimer Hof am Florinsmarkt diente bis 1938 der jüdischen Kultusgemeinde in Koblenz als Synagoge. Darauf wies auch eine Gedenktafel hin, die vor mehr als 20 Jahren an der Fassade aufgehängt wurde. Was nach 1938 geschah, verschwieg diese Tafel allerdings.
Der "Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva" hat für den Bürresheimer Hof eine neue Gedenktafel gestiftet. Diese Bronzetafel, die Kulturdezernent Detlef Knopp gestern im Beisein von Vertretern des Freundeskreises sowie der jüdischen Kultusgemeinde enthüllte, weist nun nicht nur darauf hin, dass bis 1938 dort eine Synagoge war, sondern auch auf die Deportation und die Ermordung der Koblenzer Juden Anfang der 1940er-Jahre.
"Das Grauen des Holocausts darf nicht verschwiegen werden, und deshalb hat die Stadt dem Antrag des Freundschaftskreises, hier eine andere Gedenktafel anzubringen, zugestimmt. Dies ist ein wichtiger Beitrag für die Gedenkarbeit in Koblenz", sagte Knopp. Auf der neuen Bronzetafel, die der Neuendorfer Natursteinbetrieb Lorisika angefertigt hat, steht unter anderem, dass die Zerstörung der Synagoge durch die Nationalsozialisten am 10. November 1938 ein sichtbares Zeichen für die fortschreitende Entrechtung der Juden gewesen sei, die schließlich in Deportation und Ermordung ihr grausames Ende fand. "Dieser Text stellt den historischen Kontext besser dar, und deshalb sind wir der Anregung des Koblenzers Peter Wings gerne gefolgt und haben diese Tafel gestiftet", betonten Dietrich Röllinghoff und Doris Leber vom Vorstand des Freundschaftskreises. Im Bürresheimer Hof befindet sich neben der Musik-, Kinder- und Jugendbibliothek auch ein Gedenkraum, der an die Koblenzer Opfer des NS-Regimes erinnert. Besuche sind nach Voranmeldung möglich.   (pka) Rhein-Zeitung vom 3. Juli 2009


Kinder brauchen Bücher, um ihre Phantasie anzuregen

Aswegen
Literatur hilft Mädchen und Jungen, auch schwierige Themen zu bewältigen
Kinderbücher zu den Themen Adoption oder Tod, sexueller Missbrauch oder Scheidung - das klingt nach "pädagogisch wertvoller" Literatur und gähnender Langeweile. "Im Gegenteil!", sagt Traute van Aswegen, die am Montagabend eine Kinderliteraturausstellung in der Stadtbibliothek in der Alten Burg eröffnet.
. "Kinder brauchen Bücher" - so ist die Einladung zu der Ausstellung überschrieben, die am Montag, 15. Juni, 18 Uhr, in der Alten Burg eröffnet wird und dann bis 26. Juni einen Überblick über Kinderliteratur zu verschiedenen Themengebieten vermittelt. Die Ausstellung basiert auf der "Brunsbütteler Kinderbuch Kartei", zu deren Urheberinnen die (Wahl-) Koblenzerin Traute van Aswegen gehört.
",Gute‘ und ,schlechte‘ Bücher, das ist so eine Sache", sagt Traute van Aswegen, die lange in Brunsbüttel einen Buchladen geführt hat, bevor sie vor 15 Jahren mit ihrer Familie nach Koblenz gezogen ist. "Das Wichtigste ist, dass ein Buch ein Kind fesselt und es ihm Spaß macht, es zu lesen. Dann ist es auch ein ,gutes‘ Buch." Natürlich gibt es auch Qualitätsunterschiede, sagt die 69-Jährige. Und in die "Brunsbütteler Kinderbuch Kartei", die sie vor mehr als 15 Jahren mitbegründet hat, werden nur Bücher aufgenommen, die bestimmten Qualitätskriterien genügen.
Die Kartei, die aus zwei stabilen Pappkästen besteht und derzeit rund 300 Titel umfasst, wird vor allem von Pädagogen gern genutzt, um Titel zu verschiedenen Themen zu finden. "Zum Beispiel kam eine Lehrerin und sagte, sie hat in der Klasse ein Mädchen mit einer Krebserkrankung und möchte zu dem Thema ein Buch anbieten", erinnert sich die zweifache Mutter und dreifache Oma. "Wenn man im Internet guckt, wird man erschlagen von Titeln." In der Kartei dagegen sind ausgewählte Bücher aufgelistet und mit einer kurzen Inhaltsangabe und einer Altersempfehlung versehen. Die Bücher, die sie aufnimmt, hat Traute van Aswegen selbstverständlich alle gelesen. "Und obwohl die Themen selbst oft schwer und manchmal traurig sind, müssen es die Bücher gar nicht sein." Allzu oft würden Kinder vor schwierigen Themen "behütet", sagt van Aswegen. "Aber das hilft ihnen ja gar nicht."
In der Ausstellung, die ab Dienstag in der Alten Burg zu sehen ist und in Kooperation zwischen der Universität, dem Förderverein Lesen und Buch und der Stadtbibliothek entstanden ist, werden die 300 Bücher für Drei- bis Zwölfjährige von rund 50 Studentinnen (und einem Studenten) vom Fachbereich Germanistik präsentiert. Sie führen auf Wunsch auch Schulklassen und Kindergartengruppen und haben eine Art Rallye konzipiert, die die Kinder an die Bücher heranführt.    (dos) (Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz und Region vom 13.06.2009)


Zentralplatz: Stadtrat stimmt zu

Kulturbau Koblenz
Der "neue Kulturbau" mit Bibliothek und Museum am Zentralplatz
Bebauungsplan für Koblenzer Mitte fand erwartungsgemäß große Mehrheit - Hitzige Debatte ging der Entscheidung voraus
 
Mit einer heftigen Auseinandersetzung war zu rechnen, ging es in der gestrigen Sitzung im Koblenzer Stadtrat doch um eines der zentralen Themen des Wahlkampfes: den Zentralplatz. Die zu erwartende Debatte fiel hitziger aus als nötig, das Ergebnis erwartungsgemäß eindeutig. Das Forum Mittelrhein auf dem Koblenzer Zentralplatz kann gebaut werden: Die große Mehrheit des Koblenzer Stadtrats stimmte gestern dem Bebauungsplan für das 180-Millionen-Euro-Projekt zu. Grüne, FDP und die Fraktion Dr. Gross/Henchel sowie Hans-Jörg Assenmacher und Angela Keul-Göbel (beide CDU) lehnten den Plan ab. Elf Stimmen standen damit dem geschlossenen Rest der Union, der SPD und der Freien Bürgergruppe (FBG) gegenüber. Ein Ergebnis, das die Befürworter des Baus in den Reihen der Politiker zu großem Beifall veranlasste - teilweise sogar im Stehen. So frenetisch wie der Applaus, so heftig war die vorangegangene Diskussion. Grüne, FDP und Dr. Gross/Henchel hatten bereits vor dem Einstieg in die Tagesordnung mit einem gemeinsamen Antrag versucht, die Abstimmung zu verschieben. FDP-Chefin Ursula Schwerin verwies darauf, dass man mit einem Beschluss den neuen Stadtrat, der am Sonntag gewählt wird, binde - obwohl es keinen Zeitdruck mehr gebe. Sie kritisierte zudem, die Einwendungen der Bürger zum Bebauungsplan - immerhin mehr als 120 - seien in aller Eile abgehandelt worden, fast lapidar.OB: "Es ärgert mich" Eine Bemerkung, die die Verwaltung und die politischen Gegner in Rage brachte. "Es ärgert mich, dass eine Minderheit im Rat eine Mehrheit beschimpft", sagte Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann (SPD), "als würde diese den Bürgerwillen nicht respektieren." Die Verwaltung habe sich sehr intensiv mit den Einwendungen, die insgesamt etwa 400 Seiten füllten, beschäftigt und ihre jeweilige Abwägung sorgfältig für den Ausschuss vorbereitet, wie Baudezernent Martin Prümm (CDU) ergänzte. "Das ist eine Herabwürdigung der Arbeit von Rat und Verwaltung", richtete sich CDU-Chefin Anne Schumann-Dreyer an die FDP. "Ich fühle mich persönlich beleidigt", stimmte Marion Lipinski-Naumann, Fraktionsvorsitzende der SPD, zu. Das Urteil von FBG-Chef Manfred Gniffke: "Arrogant. So kann man mit seinen Ratskollegen nicht umgehen." Inhaltliche Argumente führten der OB und die Bau-Befürworter natürlich auch noch an. Der aktuelle Rat sei über alle Details informiert und stehe nach der intensiven Arbeit der vergangenen Jahre auch in der Verantwortung, die Entscheidung zu treffen. Das Argument von Werner Huffer-Kilian (Grüne), der Wähler solle am Sonntag über den Zentralplatz entscheiden, wurde in lauten Zurufen als "Wahlkampfrede im Stadtrat" bezeichnet. Gegner: "Am Bürger vorbei" Nachdem also die Vertagung vom Tisch war, stand auch die eigentliche Entscheidung an. Dr. Michael Gross mahnte noch einmal eine sachgerechte und ausgewogene Entscheidung an und würdigte die Details der vielen Einwendungen, vor allem in Bezug auf Verkehr und Klimaschutz. "Wir sind der Überzeugung, dass die Planung an den Wünschen der Bürger vorbeigeht", betonte Andrea Mehlbreuer. Und dieser Wille lautet aus Sicht ihrer Grünen-Fraktion: eine grünere Mitte. Die immer gleichen plakativen Behauptungen - so sahen das der OB und die Befürworter. Und diese teilweise begleitet von einem großen Maß an Eigeninteresse, wie SPD-Vize Jürgen Zahren in Richtung Dr. Gross/Henchel kritisierte. Der Stadtrat solle heute die Chance nutzen, die Brache im Zentrum der Stadt in einen Magneten zu verwandeln, forderte CDU-Chefin Schumann-Dreyer. "Für mich als Kowelenzer ist das heute ein Feiertag", befand FBG-Chef Gniffke. Wenn die Meinungen darüber zwischen den beiden Lagern auch weit auseinandergehen, ist eines klar: Es war auf jeden Fall ein historischer Tag für die Stadt.   (Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz und Region vom 05.06.2009, Seite 17)


Bibliothek am Zentralplatz 2012

Verträge der Stadt mit Investoren für Forum Mittelrhein unterschrieben - Auf Brachfläche Zentralplatz entstehen bis 2012 Einkaufscenter und Kulturbau
Nichts wurde in Koblenz so lange und intensiv diskutiert wie die Zukunft des Zentralplatzes. Nach zähem Ringen um eine Zukunft für den brachliegenden Platz im Herzen des Oberzentrums entstand das Konzept eines Einkaufscenters mit Kulturgebäude. Kritiker blieben (und bleiben) dem Forum Mittelrhein erhalten. Doch jetzt ist der Weg frei - für die neue Mitte der Stadt.
Die Verträge sind unterschrieben: Das Forum Mittelrhein ist auf dem Weg. Durch einen Mehrheitsbeschluss hat der Koblenzer Stadtrat damit endgültig grünes Licht für das 180-Millionen-Euro-Projekt in der Koblenzer Mitte gegeben. Das jahrelange Ringen um die Zukunft des brachliegenden Zentralplatzes findet so seinen vorläufigen Endpunkt. Die drei notwendigen Verträge wurden jetzt von Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann (SPD) unterzeichnet. Und auch die Investoren, die Hamburger ECE und Strabag Real Estate mit Hauptsitz in Köln, haben bereits verbindliche Unterschriften geleistet. Nachdem auch der städtebauliche Vertrag vom rheinland-pfälzischen Innenstaatssekretär Roger Lewentz beurkundet wurde, geht die Kombination von Einzelhandel, Kultur und Platzfläche nun in die heiße Planungsphase. Die Einzelheiten stellten ECE-Projektleiterin Yvonne Steppeler, Strabag-Bereichsleiter Rainer Maria Schäfer und Jürgen Czielinski, Chef der Koblenzer Wirtschaftsförderung, jetzt im Gespräch mit unserer Zeitung vor. Das Forum Mittelrhein wird aus einem Einkaufscenter, einem Kulturgebäude und einer Platzfläche bestehen. Das Investitionsvolumen liegt bei 180 Millionen Euro. Entworfen wurde das Forum von den Architekten Benthem Crouwel mit Sitz in Aachen und Amsterdam. Die Partner werden die Stadt auf der einen Seite, ECE und Strabag auf der anderen Seite sein. Und auch das Land ist mit im Boot: Das Projekt wird mit rund 10 Millionen Euro gefördert. Das Einkaufscenter soll auf einer Verkaufsfläche von 20 000 Quadratmetern Einzelhandel und einzelhandelsnahe Dienstleistungen unterbringen. Geplant sind 80 bis 90 Fachgeschäfte mit dem Schwerpunkt junge, trendige Mode "im mittleren und gehobenen" Segment, wie Steppeler berichtet. Die Stadt würde sich, so Czielinski, zudem einen großen Sportartikelhersteller und ein gutes Lebensmittelgeschäft - eventuell mit Bio-Schwerpunkt - wünschen. Die Gespräche mit potenziellen Mietern laufen.
Der Kulturbau wird auf fünf Stockwerken und einer Fläche von 10 000 Quadratmetern die neue Heimat für das Mittelrhein-Museum. Daneben werden alle Standorte der Stadtbibliothek in einer neu konzipierten Mediathek untergebracht. Eine Tourist-Information und ein Präsentations- und Informationszentrum Mittelrhein sind ebenfalls geplant.
Die öffentliche Platzfläche wird 6000 Quadratmeter groß sein und soll mit Außengastronomie völlig neu gestaltet werden. Auch für einen Wochenmarkt und Veranstaltungen wie Theaterfestivals, Konzerte und Sporthöhepunkte soll sie zur Verfügung stehen.
Die Vorgeschichte reicht schon Jahrzehnte zurück. Verschiedene Ideen wurden entwickelt und verworfen. Die Vorstellung eines Kulturbaus wurde letztlich aufgegeben - bis sich eine Zusammenarbeit mit Investoren anbot. Doch auch diese ist nach wie vor sehr umstritten: FDP und eine eigens gegründete Bürgerinitiative Zentralplatz kämpften für eine grüne Mitte und sammelten Unterschriften gegen das Investorenmodell. Die Bürgerinitiative Zukunft für Koblenz, die jetzt zur Wahl antritt, will das Projekt weiter konsequent bekämpfen. Im Stadtrat gab es allerdings zuletzt klare Mehrheiten für das Konzept. Die weiteren Schritte sind bereits eingeleitet: Planungsmittel wurden von den Investoren freigegeben. Jetzt beginnt die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. "Es muss der Bauantrag erarbeitet werden, wir brauchen Baurecht, Mietverträge müssen erarbeitet werden", berichtet Rainer Maria Schäfer. Für die Strabag sei das Forum ein sehr bedeutendes Projekt. Die Eröffnung wird sich - auch durch mehrfache Verzögerungen im Stadtrat - gegenüber ursprünglichen Plänen verzögern. Hatte man anfangs noch gehofft, zur Bundesgartenschau im April 2011 den "neuen" Zentralplatz eröffnen zu können, gehen die Investoren jetzt davon aus, dass sie mit dem eigentlichen Hochbau im Herbst 2010 beginnen können. Bei einer kalkulierten Bauzeit von 24 Monaten ist eine Eröffnung im Herbst 2012 zu erwarten. (Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz und Region vom 15.05.2009)
Forum Mittelrhein
Das Forum Mittelrhein Koblenz - Bild unten: Perspektive Altlöhrtor


Europa Direkt jetzt auch in Koblenz

EuDirekt
Kurz vor der Wahl des Europäischen Parlaments wurde am 27.04.2009 das EUROPE DIRECT Informationszentrum (EDI) für Koblenz in den Räumlichkeiten der Stadtverwaltung Koblenz eröffnet. Oberbürgermeister Schulte-Wissermann zeigte sich sehr erfreut über die neue EU-Anlaufstelle für Koblenz und die Region. Unter den anwesenden Gästen befanden sich auch Frau Dietlind Jering, kommissarische Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und Dr. Karl-Heinz Klär, Bevollmächtigter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und der EU. Im EUROPE DIRECT Informationszentrum Koblenz können sich Bürger ab sofort über die Europäischen Institutionen erkundigen. Neben vielfältigem Informationsmaterial erhalten Interessenten hier Auskunft zu Alltagsfragen bezüglich Austausch- und Bildungsprogrammen, Arbeit und Karriere sowie Mitwirkungs- und Förderungsmöglichkeiten in der Europäischen Union – alles kostenfrei versteht sich. Darüber hinaus hat die Stadt Koblenz in der Bewerbung den Schwerpunkt auf Bildung und Kultur gelegt. So wird das EDI auf Veranstaltungen vertreten sein, mit den Koblenzer Schulen zusammenarbeiten und Gastredner zu aktuellen europäischen Themen einladen. Die Europäische Kommission sieht die EDIs als Schnittstelle zwischen der EU und dem Bürger. Sie sollen eine aktive Bürgerschaft fördern, die lokale und regionale Debatte über die EU und ihre Maßnahmen vorantreiben. Weiterhin bieten die Informationszentren die Möglichkeit gegenseitiger Rückmeldung von Europäischer Kommission und Bürger in Form von Fragen, Meinungen und Vorschlägen. Alle Gastredner betonten die Wichtigkeit der EDIs vor dem Hintergrund der großen Bedeutung Europas für alle Lebensbereiche. In Koblenz ist das EDI beim Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelt. Ansprechpartner dort ist Oliver Hoffmann. Daneben stehen allen Interessierten im Bürgeramt Broschüren zur Verfügung. In der Stadtbibliothek Koblenz ist ein Informationsplatz mit Broschüren zur Mitnahme, Büchern zu Europathemen und EU-Publikationen zur Ausleihe sowie ein Internet-Zugang für Europa-Recherchen eingerichtet. (Thomas Koch 28.04.2009)




Rathaus beantwortet Fragen zu Europa
Etliche Richtlinien und Gesetze, die das Leben der Koblenzer betreffen, werden nicht in Mainz oder Berlin beschlossen, sondern in Brüssel, wo die Kommission der Europäischen Union (EU) ihren Sitz hat. Dennoch bleibt die EU für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Ein Informationszentrum im Rathaus soll das ändern.
KOBLENZ. Mit etlichen Millionen Euro unterstützt die Europäische Union (EU) jedes Jahr Projekte in Rheinland-Pfalz. Welche Projekte gefördert werden können, welche Programme es gibt und wo man Anträge stellen muss, ist vielen Bürgern unbekannt. In der Stadtverwaltung ist nun ein sogenanntes "Europa Direkt Informationszentrum" (EDI) eingerichtet worden, das sich mit Fragen rund um die EU beschäftigt. Oliver Hoffmann, Leiter des EDI, das im Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelt ist, erläutert: "Wir möchten den Bürgern zu allen Fragen, die die EU betreffen, Hilfestellung geben. Auch wenn nicht sofort jedes Problem zu lösen ist, können wir doch an die jeweiligen Ansprechpartner verweisen. "Die Einrichtung eines EDI innerhalb der Koblenzer Stadtverwaltung musste von der deutschen Vertretung der Europäischen Kommission genehmigt werden. "Voraussetzungen hierfür waren entsprechende Bewerbungsunterlagen, die zeigten, dass wir das nötige Wissen besitzen, und eine gewisse geografische Lage, da die einzelnen Informationszentren die gesamte Republik wie ein Netzwerk abdecken sollen", sagt Hoffmann. Das Koblenzer EDI ist deshalb auch nicht nur für die Stadt und die nähere Umgebung zuständig, sondern auch für Anfragen aus dem gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz. Weitere Informationszentren zu Europa sind im Land in Trier und Kaiserslautern beheimatet. In ganz Deutschland gibt es gegenwärtig 59 EDI. Aufgabe der EDI sei es natürlich auch, für den europäischen Gedanken zu werben. "Wir unterstützen beispielsweise Schulen, wenn sie das Thema Europa im Unterricht vertiefen wollen, unter anderem mit entsprechendem Material, und wir werden mit kleinen Ausstellungen im Bürgeramt über die EU informieren", kündigt Hoffmann an. Darüber hinaus soll in der Stadtbibliothek Koblenz eine "Europaecke" mit entsprechender Literatur über die Europäische Union und einem Computerarbeitsplatz eingerichtet werden.  Telefonisch ist das EDI montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter 0261/129 19 61 zu erreichen. (Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz und Region vom 29.04.2009)


Stadtteilbücherei Karthause umgezogen

Neukarthause
V.r.: Die Vorsitzende des Freundeskreises Lesen und Buch Dr. Hanna Arend, Stadtbibliotheksdirektorin Susanne Ott, Manuela Peiter und Uljana Daitche von der Stadtteilbücherei, Kulturdezernent Detlef Knopp und einige junge Leseratten.
Die Zwickauer Straße 23 ist zukünftig eine Adresse, die sich alle Karthäuser merken sollten. Dort ist jetzt die neue Heimat der Stadtteilbücherei. In den neuen hellen Räumen in der Grundschule steht für die Präsentation der Medien fast dreimal soviel Fläche zur Verfügung, wie am Altstandort. Kulturdezernent Detlef Knopp übergab am 16.03.2009 die neuen Räumlichkeiten offiziell ihrer Bestimmung.
Die erwachsenen Leser erwartet hier ein noch breiteres Angebot an Medien, zum Beispiel zahlreiche Romane, interessante Sachbücher oder aufregende Hörbücher. Ein neuer und wichtiger Leserkreis sind die ungefähr 250 Grundschulkinder der Grundschule Neukarthause, die bisher vom Schülerbücherbus mit Literatur versorgt wurden. Das schon vorhandene Angebot an Kinder- und Jugendbüchern sowie Kinder-Hörbüchern wurde mit Hilfe von Sondermitteln und einer Spende des Fördervereins „Lesen und Buch – Freunde der Stadtbibliothek“ deutlich aufgestockt.
Gesamtbestand der Zweigstelle: ca. 6.300 Bde, davon ca. 1.500 Romane, 1.000 Sachbücher und 100 Hörbücher für Erwachsene, sowie ca.  3.500 Unterhaltungs- und Sachbücher und 200 Hörbücher für Kinder und  Jugendliche.
Die Zweigstelle ist jeden Montag geöffnet von 14 bis 18 Uhr.   Mit dem Umzug der Stadtteilbücherei Karthause sind nun alle drei Zweigstellen der Stadtbibliothek in Grundschulen untergebracht. Die beiden anderen Stadtteilbüchereien befinden sich in Horchheim und auf der Pfaffendorfer Höhe.
Neues Domizil für Karthäuser Stadtteilbücherei
Neue Heimstätte für die Karthäuser Stadtteilbücherei: In den Räumen der Grundschule auf der Neukarthause wird der Hunger von Leseratten nach neuen Geschichten künftig wesentlich komfortabler als bisher gestillt. Auf nunmehr 150 Quadratmetern warten hier rund 6000 Medien, also etwa auch Hörspielkassetten, auf die Nutzer. Damit ist das neue Domizil der Stadtteilbücherei nahezu dreimal so groß wie die bis dato genutzten Räume im Studentenwohnheim an der Simmerner Straße. Geöffnet ist die Stadtteilbücherei montagmorgens für die Kinder der Grundschule, und am Nachmittag von 14 bis 18 Uhr auch für die Öffentlichkeit. Kulturdezernent Detlef Knopp (rechts) hat die neuen Räume gestern Nachmittag der Öffentlichkeit übergeben. (agh- Rhein-Zeitung v. 17.03.09)


Kinder-Spielecke in der Stadtbibliothek

Spielecke
v.l.n.r.: Hanna (5 Jahre) und Lea (7) Lossen beim ausgiebigen Test der neuen Sitzecke. Für das Foto haben sich Andrea Junglas (Förderverein Lesen und Buch), Ursula Kerber und Christiane Persch (beide Stadtbibiliothek) sowie Reinhard Siebel und Dr. Helga Arend (beide Förderverein Lesen und Buch) dazu gesetzt.
Bauklötze und Bilderbücher, Spiralentisch und Stofftiere laden ab sofort im 1. OG der Zentralbibliothek (Dreikönigen-Haus, Kornpfortstr. 15) kleine Kinder zum Spielen ein. Ihre Begleiter können währenddessen in Ruhe im vielfältigen Medienangebot der Bibliothek stöbern, zum Beispiel in der „Elternbibliothek“. Hier findet sich alles Wissenswerte und Interessante für Eltern, Pädagogen und Betreuer, so unter anderem Vornamen- und Schwangerschaftsbücher, Erziehungshilfen, Lernratgeber für die Schulzeit oder auch Kochbücher für Kinder.

Der Förderverein der Stadtbibliothek Koblenz „Lesen und Buch“ hat das neue Spielangebot für die Kleinsten mit einer Spende möglich gemacht. Infos zum Förderverein: www.lesenundbuch.de.


Neues Angebot für Jugendliche in der Stadtbibliothek!

KJB2009
v.l.n.r.: Bibliotheksdirektorin Susanne Ott, Kulturdezernent Detlef Knopp, Fördervereinsvorsitzende Dr. Helga Arend, Melanie Spieker (Jugendbücherei), sowie Andrea Junglas und Reinhard Siebel vom Förderverein
 Das Team der Stadtbibliothek freut sich, ein neues Angebot für Jugendliche und die Kinder- und Jugendbücherei am Florinsmarkt 13 mit einem veränderten Erscheinungsbild präsentieren zu können: Die „Jugendecke“. Durch die Verlagerung des Kinderbuchmagazins konnte der dafür notwendige Platz hinzugewonnen werden.

Dank großzügiger Spenden und Sondermittel, die Kulturdezernent Detlef Knopp zur Verfügung stellen konnte, haben Jugendliche ab 13 Jahren nun endlich einen eigenen Bereich, in dem sie aktuelle Romane, PC- und Konsolenspiele, Lernsoftware und interessante Sachbücher finden, arbeiten, lesen, Freunde treffen oder im Internet stöbern können.

Auch der Förderverein der Stadtbibliothek „Lesen und Buch“ hat die Einrichtung engagiert unterstützt. Mit den Spendengeldern konnten weitere Jugendmedien und diverse Möbel gekauft werden. So wurde unter anderem eine gemütliche Leseecke mit Sofa, Sesseln und Couchtisch eingerichtet. Zum Schreiben von Bewerbungen, Surfen im Internet oder Ausprobieren von Software stehen für die Jugendlichen zusätzlich PC-Arbeitsplätze bereit, von denen einer ebenfalls vom Förderverein gestiftet wurde.

Zudem konnten seit langem fällige Renovierungen durchgeführt werden. So glänzt die Kinder- und Jugendbücherei nun mit einem freundlichen Anstrich und einer energiesparenden Beleuchtung. Besonders positiv wirkt sich außerdem die Anschaffung von flexiblen Medienregalen aus, die für Veranstaltungen wie die wöchentlichen Vorlese- und Bastelstunden verschoben werden können. Auch die Vorschul- und Grundschulkinder haben damit einen großen Raum zur Verfügung, der zum ungestörten Schmökern und Spielen einlädt. Natürlich gibt es für sie ebenfalls Internet-Zugänge in der Kinderbücherei.
Wer Lust hat, die neu gestaltete Kinder- und Jugendbücherei zu bewundern, ist herzlich eingeladen. Weitere Infos im Internet unter www.stb.koblenz.de und www.lesenundbuch.de.
(Pressemitteilung der Stadt Koblenz v. 6.03.2009)


Junge Vorleser ermitteln Stadtmeister

Vorlesewettbewerb
Maik Jahn vom Max-von-Laue-Gymnasium (vorne rechts) ist in der Gruppe der Realschulen und Gymnasien der beste Vorleser
17 Mädchen und Jungen aller Schularten traten zum Wettbewerb in der Kinder- und Jugendbücherei an
Koblenz hat drei neue Stadtmeister im Vorlesen. Lara Heinemann (Goethe-Hauptschule), Maik Jahn (Max-von-Laue-Gymnasium) und Steffen Wetzel (Hans-Zulliger-Schule) haben den Stadtentscheid beim Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gewonnen. Maik und Lara haben sich mit ihrem Sieg zugleich für den Bezirksentscheid qualifiziert, der am Mittwoch, 25. März, in Koblenz stattfindet. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels schreibt den Vorlesewettbewerb schon seit 1959 jährlich bundesweit aus. Mehr als 700 000 Kinder der sechsten Klassen aller Schularten beteiligen sich jedes Jahr an rund 8000 Schulen in ganz Deutschland. Wer beim Koblenzer Stadtentscheid antreten wollte, musste die erste Hürde zunächst in seiner Schule nehmen und dort den Schulentscheid gewinnen. Die Besten aus den Schulen traten kürzlich in der Kinder- und Jugendbücherei zum Stadtentscheid an. Insgesamt 17 Mädchen und Jungen stellten ihre Vorlesekünste mit einem vorbereiteten Text unter Beweis, mussten der Jury aber auch zeigen, dass sie genauso gut einen unbekannten Text vorlesen können. In der Gruppe C - Sonderschulen - setzte sich Steffen Wetzel gegen seine einzige Konkurrentin durch. Die beste Vorleserin in der vierköpfigen Hauptschulgruppe war Lara Heinemann, die eine Kostprobe aus dem Buch "Liliane Susewind - Tiger küssen keine Löwen" von Tanya Stewner zum Besten gegeben hatte. Das größte Teilnehmerfeld trat in der Gruppe B - Realschulen und Gymnasien - zum Wettbewerb an. Unter den insgesamt elf Kandidaten schaffte es Maik Jahn, Schüler der Klasse 6d am Max-von-Laue-Gymnasium, aufs Siegertreppchen. Er hatte aus seinem zweitliebsten Buch "Beschützer der Diebe" von Andreas Steinhöfel vorgelesen. "Mein Lieblingsbuch ist aber "Krabat‘. Das habe ich beim Schulentscheid schon gelesen", erzählte der frischgebackene Sieger nach der Preisverleihung, bei der alle Teilnehmer Bücher und Urkunden als Anerkennung für ihre Leistung erhalten hatten.
Das berechtigte Lob von Melanie Spieker, der Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei, tröstete vielleicht auch diejenigen, die es nicht ganz an die Spitze geschafft hatten, über ihr Ausscheiden hinweg: "Gute Vorleser seid ihr alle, wie ihr da sitzt."    (ike) Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz und Region vom 20.02.2009


Stadtbibliothek stockt weiter auf

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Mehr Hörbücher und DVDs in der Zentralbibliothek
Hörbücher und DVDs zu Sachthemen sind gefragt. Das hat auch die Stadtbibliothek Koblenz festgestellt - und reagiert: Sie hat jetzt ihr Medienangebot in diesem Bereich nochmals deutlich aufgestockt und neu präsentiert. Interessierte finden jetzt alles zu einem Sachthema bequem an einer Stelle in der Zentralbibliothek (Kornpfortstraße 15). Die neuen AV-Medien ergänzen dabei das allgemeine Informations- und Medienangebot (Bücher, Zeitschriften, CD-ROMs).
Die Themenpalette der neu angeschafften DVD-Videos reicht von Reiseführern über Geschichtsdokumentationen bis hin zu Tipps für Hobby, Freizeit und Sport. Auch Hörbücher werden zu verschiedenen Sachthemen angeboten, zum Beispiel spannende Reportagen, Sprachkurse, Entspannungsprogramme oder Wellness- und Medizin-Ratgeber. Insgesamt stehen bereits 125 DVDs und fast 300 Audio-CDs in der Zentralbibliothek zur Ausleihe zur Verfügung.
Die Roman-Hörbücher und Filme für Kinder und Erwachsene auf DVD finden die Kunden weiter wie bisher in der Musikbibliothek/Mediothek am Florinsmarkt. (Rhein-Zeitung vom 24.07.2008)


So schön ist die Koblenzer Stadtbibliothek

Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek Koblenz präsentiert sich im Licht der Morgensonne und mit dem vom Förderverein Lesen und Buch gespendeten Blumenschmuck als ein Schmuckstück der Koblenzer Altstadt. RZ-Leserin Hiltrud Siebel aus Koblenz-Metternich, Vorsitzende des Fördervereins Lesen und Buch, hat uns diese schöne Aufnahme zur Verfügung gestellt.
(Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz Stadt vom 05.11.2007)
 


Online-Katalog neu gestaltet

OPAC
Bibliothekskatalog der StadtBibliothek Koblenz: Suche ist auch für Computerneulinge einfach
Ab sofort präsentiert die Koblenzer Stadtbibliothek ihren Nutzern einen modernisierten Online-Bibliothekskatalog. Die übersichtliche und ansprechende Gestaltung von "Zones", der neuen Bibliothekssoftware, ermöglicht eine leichtere Handhabung als bisher.
Nachdem vor Kurzem schon die Benutzeroberfläche der Online-Kataloge in den Bibliotheksräumen aktualisiert worden sind, ist die neue Katalogoberfläche jetzt auch bequem über die Homepage  von zu Hause aus zu nutzen. Neue und verbesserte Funktionen zur Recherche und Kontoverwaltung bieten sowohl Computerneulingen als auch -experten eine angenehme und erweiterte Benutzung.
Der Bibliothekskunde kann etwa mit der Option "Meine Interessen" ein eigenes Suchprofil hinterlegen. Hier kann man Interessenbereiche individuell zusammenstellen und die aktuellen Neuanschaffungen zu den jeweils gewünschten Themen finden.
Komfortabel sind die Bestandsgruppen "Neuerwerbungen", "Schülerhilfen", "Job-Bibliothek", "Recht im Alltag" in der Menüleiste direkt anzusteuern. Literaturpreisträger lassen sich mit dem Button "Preise, Populäres" aufrufen: Ihre im Bestand der Stadtbibliothek vorhandenen Werke werden außerdem automatisch aufgelistet.
Aber auch an das jüngere Publikum wurde gedacht. Bunt, peppig und kindgerecht präsentiert sich der Katalog der "KidsZone" und erleichtert das Suchen und Finden auch für den Lesenachwuchs.
(Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz Stadt vom 12.12.2006)


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