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Mittelrhein-Museum
Mittelrhein-Museum im alten "Kauf- und Danzhaus"
Das Mittelrhein-Museum befindet sich im ehemaligen "Kauf- und Danzhaus", einem der sehenswerten Gebäude am Florinsmarkt. Das Museum besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen rheinromantischer Gemälde sowie Exponate der Frühzeit bis zum 20. Jahrhundert.
Durch das Testament des Neuendorfer Pfarrers Joseph Gregor Lang (1755-1834) gelangte 1835 dessen über 200 Werke umfassende Gemäldesammlung in den Besitz der Stadt und wurde bald darauf als »Städtisch-Langsche Gemäldesammlung« ausgestellt. Seine Büchersammlung bildete den Grundstock für die Errichtung der städtischen Bibliothek. Die Gemälde wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts an wechselnden Orten aufgestellt und zumeist von einem Koblenzer Künstler betreut. Verschiedene bürgerliche Stiftungen bereicherten nach und nach die Sammlung.
Nach dem 2. Weltkrieg war das Museum zunächst auf der Festung Ehrenbreitstein untergebracht. 1966 bezog das in Mittelrhein-Museum umbenannte Museum in die wieder aufgebauten historischen Bauten am Florinsmarkt.
Der „Augenroller" unter der Turmuhr erinnert der Sage nach an den 1536 hingerichteten Raubritter Johann Lutter von Kobern.
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