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Fort Asterstein

Fort Asterstein

Die Errichtung der Befestigung Fort Asterstein auf der Pfaffendorfer Höhe wurde 1818 begonnen. Das Fort wurde strategisch in die Landschaft eingebettet. Hauptsächliche Aufgabe war den Schutz der Stadt und der Festung Ehrenbreitstein zu gewährleisten.

Das klassizistische Fort Asterstein bestand im wesentlichen aus einer Wallanlage mit vorgelegtem trockenen Graben, der durch Grabenkaponnieren geschützt wurde. Die weiterentwickelte Technik der militärischen Geschütze machte den Bau weiterer Befestigungen auf der Pfaffendorfer Höhe nötig: Bienhornschanze, Fort Rheinhell sowie die Horchheimer Torbefestigung. Im Jahr 1826 war Fort Asterstein fast fertiggestellt.

Im Laufe seiner Geschichte vollzog sich eine Wandlung für die Nutzung und den Bestand der Befestigungsanlagen. Seit Ende des 1. Weltkrieges - Unterzeichnung des Waffenstillstandes - forderte die Entmilitarisierung großer Teile des Rheinlandes und somit verließ im Dezember 1918 der letzte deutsche Soldat die alte Garnisonsstadt Koblenz. Die letzte Entfestigungsmaßnahme 1929 bewirkte, dass das Fort Asterstein militärisch nicht mehr genutzt wurde.


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