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Sport


Sportpark Oberwerth

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Stadt Koblenz, vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Schulte-Wissermann und die Mitglieder des Stadtrates beglückwünschen die TuS Koblenz zum Erreichen des Klassenerhalts und freuen sich gemeinsam auf den Spielbetrieb der Saison 2007/2008 in der 2. Fußballbundesliga.
 
In den zurückliegenden 12 Monaten hat die Stadt Koblenz beträchtliche Investitionen und Aufwendungen auf dem Sportgelände Oberwerth einschließlich des Fußballstadions Oberwerth getätigt, um den Spielbetrieb für die TuS Koblenz in der 2. Bundesliga sicherzustellen.
 
Die Stadt Koblenz plant auch für die nächsten Monate umfangreiche Investitionen in das Sportgelände und das Stadion. Der Stadtrat hat bereits umfangreiche Mittel freigegeben, sodass seitens der Bauverwaltung im Zusammenwirken mit dem beauftragten Architekturbüro Naujack entsprechende Ausschreibungen veranlasst werden konnten. Weitere Bauarbeitern werden somit in Kürze beginnen und weitere positive Veränderungen bis zum Spielbeginn am 10. August 2007 zur Folge haben.
 
Rückblick auf das Jahr 2006
 
Mit dem Spiel TuS Koblenz gegen die Spvgg Bayreuth am 13. Mai 2006 war der Jubel groß, weil der Aufstieg der TuS Koblenz in die 2. Bundesliga geschafft war.
 
Damit kamen große Herausforderungen auf die Stadt Koblenz als Eigentümer des Stadions Oberwerth zu, da Sanierungsmaßnahmen und technische Nachrüstungen im Sinne der zu erwartenden Auflagen der Deutschen Fußballliga (DFL) zu veranlassen waren.
 
Im Jahr 2006 wurde der TuS Koblenz seitens der DFL ein mehrseitiges Schreiben mit Auflagen zugestellt, die für den Profifußball in der 2. Bundesliga zu Spielbeginn ab dem 11.August 2006 zu erfüllen waren.
 
Die Stadt Koblenz und die TuS Koblenz haben sich daraufhin zusammengesetzt, um die nächsten Maßnahmen und Schritte zu koordinieren. Es wurde eine Projektgruppe eingesetzt und als externer Architekt das Büro Naujack eingeschaltet.
 
Besondere Herausforderung war die Erneuerung der Flutlichtanlage, die Sicherstellung der Stromversorgung durch neue Trafostationen sowie die Errichtung einer Notstromanlage und die Bereitstellung sanitärer Anlagen.
 
Für die Unterbringung der Gastspieler, Vertreter von Medien, Rundfunk und Presse sowie der Schiedsrichter und Gäste waren zusätzliche Räumlichkeiten zu schaffen. Dies gelang ausschließlich durch Containerlösungen, da in der Kürze der Zeit ein vollwertiger Ausbau nicht zu erreichen war.
 
Für die Übertragung der Fußballspiele in der 2. Bundesliga (Premiere/Arena) war es von besonderer Bedeutung, nicht nur das Flutlicht ab Herbst 2006 sicherzustellen, sondern auch entsprechende Übertragungsmöglichkeiten für die Fernsehteams durch die Errichtung von 4 Kameratürmen zu schaffen.
 
Mit dem Spielbetrieb in der 2. Bundesliga gingen aber auch erwartete höhere Besucherzahlen und höhere Anforderungen an die Sicherheitseinrichtungen einher. So waren Videoüberwachungen flächendeckend, neue Lautsprecheranlagen und eine Fantrennung durch Gitter im Bereich der Stehränge als auch im Bereich der Tribünen zu realisieren. Für die Polizei waren Aufenthaltsräume zu schaffen, aber auch Verwahrräume für randalierende Fans zur zeitweisen Verwahrung. Selbst Details wie Flucht- und Evakuierungspläne waren im Sinne der Sicherheit der Fans und Gäste und Fußballzuschauer zu überarbeiten.
 
Um die Sitzplatzzahlen zu erhöhen, hat die TuS Koblenz eine provisorische Tribüne angemietet und auf der Ostseite des Stadions Oberwerth mit 2.145 Sitzplätzen errichtet. Insgesamt stehen somit rd. 4.200 Sitzplätze zur Verfügung.
 
Für die Informationen der Fußballfans hat der Eigenbetrieb Koblenz Touristik seine anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 angemietete Großleinwand zur Verfügung gestellt. Diese steht nunmehr in der Nordkurve und zeigt den aktuellen Spielstand aber auch weitere Informationen anderer Spiele an.
 
Das Stadion Oberwerth liegt in der Wasserschutzzone II. Somit waren Auflagen der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord zu erfüllen. Stellplätze für PKW aber auch Fahrtrassen mussten mit versiegelter Oberfläche asphaltiert werden. Eine Steinpflasterung war nicht mehr zulässig. Zudem musste die Entwässerung der versiegelten Flächen sichergestellt werden. Aufgrund der Lage im Hochwassergebiet mussten alle Containerlösungen aufgeständert werden. Die Verlegung der Rohre erforderte aufgrund der Lage im Wasserschutzgebiet eine doppelwandige Rohrausführung.
 
Eine besondere Herausforderung war für die Projektgruppe die Beschaffung teilweise sehr spezieller technischer Ausrüstungsgegenstände bis zur Eröffnung des Spielbetriebes im August 2006. Da diese Stromleitungen und technischen Geräte überwiegend nicht auf Vorrat bei den Herstellern lagen, mussten Bestellungen beschleunigt und kurze Lieferfristen mit den Lieferanten ausgehandelt werden.
 
Die Auflagen der DFL konnten in großen Bereichen somit zügig umgesetzt werden und ein ordnungsgemäßer Spielbetrieb wurde zu Beginn der Spielsaison 2006/2007 erreicht.
 
Bis zum Mai 2007 hat die Stadt Koblenz insgesamt 5,4 Mio. €  (Tabelle) in das Stadion Oberwerth investiert.
 
Klicken Sie auf die nachstehend aufgelisteten Stichworte. Dort finden Sie jeweils Bildmaterial zu den ausgeführten Arbeiten und Investitionen.
 
 
Investitionen der Stadt Koblenz ab Mai 2007 bis Ende 2007  
 
Vorrangiges Ziel ist die dauerhafte Befestigung der Stehränge. Hierzu werden Betonplatten in den Stehrangbereichen montiert werden.
 
Die in Teilbereichen bisher provisorisch gelösten Oberflächenentwässerungen zur Abführung des Regenwassers werden in dauerhafte Lösungen umgewandelt. Hierzu ist der Bau verschiedenster Kanalanschlüsse notwendig.
 
Auch die lang diskutierte Rasenheizung einschließlich Entwässerung soll gebaut werden, um einen Spielbetrieb bei schlechten Witterungsverhältnissen mit viel Regen zu ermöglichen.  
 
Für die vorgenannten Maßnahmen und weitere kleinere Maßnahmen werden im Zeitraum bis Ende 2007 nach heutiger Schätzung rund 8,3 Mio. € investiert werden.
 
Einige temporäre Maßnahmen sollen durch dauerhafte Investitionen abgesichert werden. Hierzu zählen z. B. die Kameratürme, die Sicherung der Flutlichtfundamente. Die Sanierung der Haupttribüne bezieht sich insbesondere auf Beton- und Sanierungsmaßnahmen, da die Stahlbetonkonstruktion bereits in den 30er Jahren errichtet worden ist. Die Statikgutachten haben die Standfestigkeit nachgewiesen. Die Betonsanierung dient dem Erhalt des Gebäudes.
 
Landesförderung für den Sportpark Oberwerth
 
Zahlreiche Investitionen werden vom Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium des Innern und für Sport, gefördert. Dies gilt besonders für jene Maßnahmen, die auch für die Nutzung des Sportparks Oberwerth seitens des Breitensportes oder für andere Sportveranstaltungen geeignet sind. So ist es selbstverständlich Ziel der Stadt Koblenz, dass im Sportpark Oberwerth auch zukünftig vermehrt Sportveranstaltungen außerhalb des Profifußballs stattfinden, um die Sportstadt Koblenz noch attraktiver zu machen. Ggf. gelingt es Sportveranstaltungen, die in der Vergangenheit bereits als sehr etabliert galten, wieder mit neuem Leben zu erfüllen.
 
Am 22.08.2007 wird das Fussballspiel Deutschland gegen Schweiz der Damen-Nationalmannschaften im Stadion Oberwerth ausgetragen. Diese attraktive Sportveranstlatung ist nur durch die zuvor efolgten Investitionen für Koblenz erreichbar geworden.
 
Ausblick auf weitere Ergänzungsprojekte
 
Für die Sicherung des Sportbetriebes wird der bisherige Rot-Weiß-Platz neu gestaltet und der Karl-Adam-Platz nach DIN ausgebaut, der Südplatz und der eingefriedete Teil des Südgeländes werden in einem 2. BA ebenfalls nach DIN ausgebaut. Diese Maßnahmen sind mit einem Aufwand von 2,4 Mio. € kalkuliert. Hierzu zählt auch eine entsprechende Entwässerung der Flächen mit einem Aufwand von 620.000 €.
 
Die TuS Koblenz und die Stadt Koblenz werden sich auch darüber austauschen, in welcher Form der erfolgreiche Spielbetrieb der Jugendmannschaften gefördert werden kann. Bekanntlich fordert die DFL den Aufbau eines Jugendleistungszentrums. Hierzu sind aber noch keine detaillierten Entscheidungen gefasst worden.
 
Am 16.05.2007 wurde der Fußweg entlang der Horchheimer Eisenbahnbrücke wieder für die Fußgänger und Radfahrer freigegeben. Die Stahlkonstruktion hatte erhebliche Korrosionsschäden, sodass in einem technisch komplizierten und aufwendigen Verfahren die Erneuerung dieser Brückenkonstruktion notwendig wurde. Die Maßnahme wurde auch mit Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, gefördert. Damit besteht für Fußgänger und Radfahrer eine attraktive Verbindung auf das rechte Rheinufer und somit auch von dort zum Sportpark Oberwerth.
 
Langfristiges Ziel ist selbstverständlich auch die Erhöhung der PKW-Stellplätze im Umfeld des Sportparks Oberwerth. Es gibt Überlegungen, dass insbesondere unter den Brückenkonstruktionen der Südbrücke/B49 Parkdecks eingezogen werden sollten.
 
Als interessante Ergänzung des Parkplatzangebotes bietet sich die Möglichkeit auf dem Grundstück der Königsbacher Brauerei ggf. ein Parkdeck zu errichten. Hierzu hat Herr Oberbürgermeister Dr. Schulte-Wissermann bereits Gespräche mit der Geschäftsführung der Königsbacher Brauerei geführt und weitere konkrete Planungsschritte vereinbart.
 
Sport- und Veranstaltungsarena an der A61
 
 
Ende 2006 ist eine Investorengemeinschaft an die Stadt Koblenz mit der Idee für den Neubau einer Sport- und Veranstaltungsarena zwecks Verbesserung der Spielbedingungen die TuS Koblenz herangetreten.
 
Verabredungsgemäß hat die Stadt Koblenz die notwendigen Planungsschritte für einen möglichen neuen Standort einer Sport- und Veranstaltungsarena vorangebracht. So wurde u. a. in der Sitzung des Stadtrates vom Dezember 2006 die Aufstellung eines Bebauungsplanes an der A61 in unmittelbarer Nachbarschaft des Industriegebietes A61/GVZ Koblenz beschlossen, um das notwendige Baurecht und damit auch die Investitionssicherheit für eine Sport- und Veranstaltungsarena vorzubereiten.
 
Im Januar 2007 wurden verschiedene Fachgutachten (Verkehrsplanung, Kostenschätzung, Landespflege) vergeben, um für das weitere Planverfahren entsprechende Entscheidungsgrundlagen zu erhalten.
 
Für die Realisierung einer neuen Sport- und Veranstaltungsarena ist neben dem Bau des Stadions durch eine private Investorengemeinschaft seitens der Stadt Koblenz die öffentliche Infrastruktur (Erschließung) herzustellen. Hierzu sind noch die entsprechenden Kosten sowie das Betreibermodell für das Stadion weiter zu verhandeln.
 
Die Investorengruppe erklärt, dass die Stadt Koblenz mit dem Bau und Betrieb nichts zu tun haben wird. Ausnahme bildet die erstmalige Herstellung der Erschließung, für die es eine anteilige Landesförderung geben könnte. Auch hierzu sind die Verhandlungen mit dem Land Rheinland-Pfalz noch nicht abgeschlossen.

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