Sie sind hier: Gesundheit & Umwelt > Wirtschaftsstruktur > Gesundheit/Medizin

Gesundheitswirtschaft und -versorgung in Koblenz

Allgemein
Die "Gesundheitswirtschaft" ist eine der innovativsten und beschäftigungsintensivsten Branchen in Deutschland. Sie ist auch aufgrund der demografischen Entwicklung einer der Wachstumstreiber der Volkswirtschaft.

Die Landesministerien für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen haben im Jahr 2007 im Rahmen der Landesinitiative ‚Gesundheitswirtschaft’ einen Masterplan für die Weiterentwicklung dieses Zukunftsmarktes erarbeitet. Demnach wurden in Rheinland-Pfalz 166.900 Arbeitsplätze der Gesundheitswirtschaft zugeordnet – das ist in etwa jeder sechste sozialversicherungspflichtige Arbeitsplatz.

Allein in Koblenz sind es laut Studie über 10.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Gemessen an den Einwohnern weist Koblenz damit die höchste Zentralität in diesem Wirtschaftssektor aller rheinland-pfälzischen Großstädte auf (Koblenz 99; Mainz 83; Trier 75; Ludwigshafen 70; Kaiserslautern 52; Rheinland-Pfalz gesamt 41 - sozialversicherungspflichtig Beschäftigte der Gesundheitswirtschaft je 1.000 Einwohner).

Dies unterstreicht die herausragende Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in Koblenz - sowohl für die Stadt Koblenz selbst als auch für die Region als Versorgungszentrum.    Top


Unternehmen der Gesundheitswirtschaft
Koblenz ist Sitz einer Vielzahl von Unternehmen, die dem Sektor Gesundheitswirtschaft angehören. Einige Beispiele:
  • CompuGroup Medical AG ist eines der führenden eHealth-Unternehmen in Europa.
  • C. Krieger & Co. Nachfolger GmbH & Co. KG ist ein vollversorgender Arzneimittelgroßhandel und bietet ein breites Spektrum im Bereich der Gesundheitslogistik an.
  • GIMIK Systeme bietet unter anderem zeitgemäße Patienteninformationssysteme an.
  • SOVAmed bietet auf der Grundlage eines flexiblen Dienstleistungskonzepts die softwarebasierte Verarbeitung und Visualisierung medizinischer Bilddaten an.
  • Die Medizinische Videobeobachtung GmbH ermöglicht Parkinsonpatienten mit Hilfe einer ambulanten videounterstützten Therapie eine Behandlung bei sich zu Hause.
  • Piwinger & Lau GmbH sind autorisierte DOCexpert-Partner für Praxiscomputersysteme
  • RV realtime visions GmbH bietet individuelle Softwareentwicklung für medizintechnische Anwendungen speziell 3D-Visualisierung in Echtzeit, visuelle Feedback Systeme für REHA Anwendungen und Sensorintegration. Top

Gesundheitswirtschaft in den Koblenzer Hochschulen
Am Hochschulstandort Koblenz hat sich im Jahr 2008 das Kooperationsinstitut MTI-Mittelrhein (Medizin, Technik und Informationsverarbeitung) mit beteiligten Institutionen der Universität Koblenz-Landau, der Hochschule Koblenz sowie der fünf in Koblenz ansässigen Krankenhäuser gegründet. Es dient als interdisziplinäre Forschungseinrichtung der Region Koblenz mit dem Ziel, Synergieeffekte für wissenschaftliche Forschung und medizinische Anwendung nutzbar zu machen.

Die Hochschule Koblenz ( University OF Applied Sciences ) bietet im Fachbereich Betriebs- und Sozialwissenschaft am Rhein-Ahr-Campus Remagen den Studiengang ‚Gesundheits- und Sozialwirtschaft’ an.

Die Universität Koblenz-Landau bietet über den Campus Koblenz berufsbegleitend den weiterbildenden Fernstudiengang ‚Gesundheitsmanagement’ an.    Top


Hohe Krankenhausdichte
Koblenz bietet seinen Bewohnern eine ausgezeichnete Versorgung an insgesamt fünf Krankenhausstandorten. Die Krankenbettendichte ist mit über 1.500 Betten je 100.000 Einwohner die höchste der rheinland-pfälzischen Großstädte und unterstreicht wiederum die Bedeutung des Standortes als überregionalen Versorgungsschwerpunkt.

Durch die Fusion ist das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein mit insgesamt fünf Standorten zu einem Klinikum der Maximalversorgung zusammengewachsen.
Das bedeutet, dass hier nahezu alle medizinischen Fachabteilungen und Spezialisten vertreten sind. Durch diese Verknüpfung wird eine Qualität ermöglicht, die das Wesen der Maximalversorgung ausmacht.
Zum GK-Mittelrhein gehören die Krankenhäuser in Boppard (Heilig Geist), in Koblenz (Ev. Stift St. Martin und Kemperhof), in Mayen (St. Elisabeth Mayen) und in Nastätten (Paulinenstift).

Mit der Vereinigung des Brüderkrankenhauses St. Josef und Marienhof zum Katholischen Klinikum wird ein weiteres Krankenhaus in dieser Versorgungsstufe im Krankenhausplan Rheinland-Pfalz geführt.

Auch das überregional bedeutende Bundeswehrzentralkrankenhaus, mit seinen besonderen Schwerpunkten, stellt die teilstationäre und stationäre Versorgung der Bevölkerung im nördlichen Rheinland-Pfalz sicher.

Alleine in den Jahren 2003 bis 2007 stieg die Zahl der in den Koblenzer Krankenhäusern tätigen Ärzte von 328 auf 421.

Niedergelassene Fach- und Allgemeinärzte runden das Angebot ab und gewährleisten eine vollständige und ganzheitliche Versorgung.    Top


Einige Zahlen zur Gesundheitsversorgung in Koblenz


Krankenhäuser Bettenzahl
Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemperhof 520
Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Ev. Stift St. Martin 366
Marienhof 254
St. Josef 240
Bundeswehrzentralkrankenhaus 478
Einschließlich Belegabteilungen  

In Koblenz tätige Ärzte:      1.355
Davon in eigener Praxis:       302
Öffentliche Apotheken:           38 (zusätzlich 3 Krankenhausapotheken)    Top


Weitere Informationen zum Thema Gesundheit in Koblenz

Bürgerservice A - Z

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K 
L  M  N  O  P  R  S  T  U  V 
W  X  Y  Z 

Häufig gesucht

Weiterführende Links

Logo: Kommunal Service Koblenz
DKMS - Wir besiegen Blutkrebs - Link: www.dkms.de