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Lokale Agenda 21


Wohnprojekt "Koblenz-Rauental"

Die Idee zum generations- und geschlechterübergreifenden, ökologischen Wohnen entstand 1998 innerhalb der Fraueninitiative Lokale Agenda 21 Koblenz und Region. In der folgenden Zeit wurden Interessenten gesucht, die Forderungen an ein solches Projekt gemeinsam formuliert und mögliche Standorte sowie ein Bauträger gesucht.
Schließlich konnte die Koblenzer WohnBau GmbH  für die Realisierung des Projektes gewonnen werden.
In der Diskussion mit der Wohnprojektgruppe entstanden die Pläne für ein Mehrfamilienhaus mit 11 Wohnungen, einer Gästewohnung und einem Gemeinschaftsraum.
Der Mix aus 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen von etwa 50 bis 88 m2 Größe soll für das Zustandekommen einer Bewohner-gruppe sorgen, die sich in Alter und familiärer Situation unterscheidet.
Am 12. Oktober 2005 erfolgte der erste Spatenstich für das Projekt in Koblenz-Rauental, das im Februar 2007 bezogen werden konnte.
Damit das Zusammenleben der späteren Bewohner möglichst reibungslos verlaufen konnte, regte die Wohnprojektgruppe eine sozialwissenschaftliche Begleitung des Projektes an.

Dank der Förderung durch das Ministerium der Finanzen im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) wurde das Projekt für 30 Monate sozialwissenschaftlich begleitet und die Ergebnisse dokumentiert (Kurzfassung des Endberichts).

Aus der Wohnprojektgruppe heraus gründete sich zur Jahreswende 2005/2006 der Verein „Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz“, der sich die Begleitung des ersten Projekts in Koblenz-Rauental und die Realisierung weiterer Projekte in Koblenz und der Region zum Ziel hat.
 
Bereits vor dem Einzug trafen sich die künftigen Bewohner des Wohnprojektes in Koblenz-Rauental regelmäßig und beschlossen am 16. Oktober 2006 die Gründung eines Vereins mit der Bezeichnung "Miteinander - Füreinander". Aufgabe des Vereins ist es, die Gemeinschaftsräume (Gästewohnung, Versammlungsraum) und den Garten des Wohnprojektes Koblenz-Rauental zu bewirtschaften und das Zusammenleben zu organisieren.
 
Seit dem Erstbezug hat es wegen beruflicher oder familiärer Veränderungen Umzüge gegeben, die eine Neubelegung der frei werdenden Wohnungen erforderten. Hier konnte der Mieterverein von seinem Mitspracherecht Gebrauch machen und hat auch selbst aktiv nach neuen zur Gemeinschaft passenden Mietern gesucht.
Zwichenzeitlich hat man begonnen eine Warteliste anzulegen, um beim Freiwerden einer Wohnung mögliche Interessenten direkt ansprechen zu können.
 
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