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Tipps zum Nachmachen

Hier finden Sie Tipps, wie Sie mit kleinen Veränderungen von Gewohnheiten einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten können - das schützt nicht nur die Umwelt sondern tut auch Ihrem Geldbeutel gut.
 

Nr. 7 - Hydraulischer Abgleich

Hydraulischer Abgleich
Meine Heizung kann mehr
Mit dem WärmeCheck können Sie in nur fünf Minuten überprüfen, ob der hydraulische Abgleich Ihrer Heizanlage wirtschaftliche sinnvoll ist und wie viel Heizkosten Sie durch diese geringinvestive Maßnahme einsparen können.

Viele Mieter und Hausbesitzer kennen das: Räume, die vom Heizkessel weiter entfernt sind, zum Beispiel im Dachgeschoss, werden nicht ausreichend mit Wärme versorgt. Hingegen werden Zimmer, die nah am Heizzentrum liegen, überversorgt. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich das Wasser in Ihrer Heizung stets den Weg des geringsten Widerstandes sucht. So fließt durch lange, dünne Rohre weniger Wasser als durch kurze, dicke. Überdimensionierte Pumpen und höhere Vorlauftemperaturen können diese Symptome lindern – dies führt allerdings zu erhöhten Energieverbrauchskosten und lästigen Fließgeräuschen in der Heizung.

Hydraulischer Abgleich ist eine Sache für den Fachmann
Ein hydraulischer Abgleich stellt das Heizsystem richtig ein und löst das Problem der ungleichmäßigen Wärmeverteilung im Haus. Dazu ermittelt der Heizungsfachmann zunächst die Heizlast für jeden Raum. Eine wichtige Rolle spielen dabei etwa die Dämmung der Außenwände und des Daches sowie die Heizkörpergröße. Anschließend bestimmt der Fachmann die passende Heizwassermenge für jeden Raum und den optimalen Druck der Heizungspumpe. Als Ergebnis dieser Berechnungen ergeben sich Werte, die an den Thermostatventilen jedes Heizkörpers vom Monteur voreingestellt werden. Der Pumpendruck und die Heizkurve des Kessels werden anschließend angepasst. Dadurch wird sichergestellt, dass in der Heizungsanlage die korrekte Wassermenge mit der richtigen Temperatur zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. So verteilt sich die Wärme gleichmäßig im Haus.

Hydraulischer Abgleich: Kosten und Einsparungen
Der hydraulische Abgleich kostet für ein durchschnittliches Einfamilienhaus zwischen 650 und 1.250 Euro. Der Preis hängt davon ab, wie viele Thermostatventile ersetzt werden müssen und ob die Heizungspumpe getauscht wird. Im Gegenzug können die Heizkosten um durchschnittlich etwa 110 Euro pro Jahr sinken. Wird im Rahmen des hydraulischen Abgleichs außerdem eine Hocheffizienzpumpe eingebaut, können zusätzlich bis zu 100 Euro Stromkosten eingespart werden.

Weitere Infos zum Thema Heizung optimieren finden Sie hier.

>> Zum WärmeCheck

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Nr. 6 – Umweltfreundliche Produkte finden

Sie suchen einen neuen Kühlschrank, Staubsauger oder eine neue Kaffeemaschine und möchten neben den Anschaffungs- auch die Folgekosten in Ihre Bewertung einfließen lassen? Die EcoTopTen-Kampagne des Öko-Instituts gibt regelmäßig Produktempfehlungen in zehn Bereichen, von Informieren und Kommunizieren über Fernsehen und Co. bis hin zum Mobilsein. Die dort empfohlenen "EcoTopTen-Produkte" haben eine hohe Qualität, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und sind allesamt ökologische Spitzenprodukte. Außerdem wird mit den jährlichen Gesamtkosten gezeigt, was die Produkte "wirklich" kosten.

>> Zu EcoTopTen

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Nr. 5 - Die Solardachbörse

Die Stadt Koblenz vermietet ihre Dächer zum Bau von PV-Anlagen zur Stromerzeugung - Sie auch?

Sie haben ein Dach, das
  • verschattungsfrei,
  • nach Süden, Südosten oder Südwesten ausgerichtet, und
  • mindestens 100 m2 groß ist?
Sie haben sich bereits über den Bau einer Photovoltaikanlage informiert, möchten aber trotz der guten Finanzierungsmöglichkeiten und zu erwartenden guten Rendite die hohen Investitionskosten nicht selber tragen?

Sie möchten aber trotzdem aus Umweltschutzgründen den Bau einer PV-Anlage auf Ihrem Dach ermöglichen?

Dann machen Sie es wie die Stadt Koblenz: Verpachten Sie Ihr Dach an andere, die zwar gerne in PV investieren möchten, aber kein eigenes Dach haben. Sie können Ihr Dach im Internet anbieten, z.B. bei

www.solardachboerse.de
bundesweite Angebote und Gesuche, hier stellt auch die Stadt Koblenz geeignete Dächer ein.

www.solardachboerse-nordwest.de
regionales Angebot, aber einige sehr hilfreiche Inhalte, z.B. Musterverträge für die Verpachtung privater Dächer

In der Regel wird bei der Verpachtung privater Dachflächen ein geringes Entgelt vereinbart. Dies ist abhängig von der Größe, Ausrichtung und sonstigen Eignungsmerkmalen der Dachfläche und liegt meist zwischen 0 und 3,5 % der Vergütung, die vom Stromversorgungsunternehmen (in Koblenz die evm AG) für den eingespeisten Solarstrom gezahlt werden muss.
 

Nr. 4 - Energieberatung in Anspruch nehmen

Die Verbraucherzentrale berät persönlich zu Energiesparmaßnahmen im und am Haus – wie Wärmedämmung, Einbau von Heizungs- und Solaranlagen, sie informiert zu Stromtarifen und zum Wechsel des Stromversorgers und überprüft Heizkostenabrechnungen.
Eine telefonische Beratung erfolgt über eine landesweite Servicenummer unter 018 05 / 60 75 60 20 (montags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr sowie dienstags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr) für 0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus den Mobilfunknetzen max. 0,42 Euro pro Minute. Die persönliche Beratung erfolgt jeden Donnerstag von 14 bis 18 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung über das Servicetelefon: 02 61 / 12 727 (Mo bis Do von 9 bis 17 Uhr sowie Fr von 9 bis 13 Uhr).
Beratungsstelle Koblenz
Pfuhlgasse 11
56068 Kobenz
Telefon: 02 61 / 127 27
 
BauBeratungszentrum Stadt Koblenz
Bahnhofstraße 47
56068 Koblenz
Telefon: 02 61 / 129 60 00
  
Mit dem Vor-Ort-Beratungsprogramm des Bundes werden unabhängige Energiegutachten für Wohngebäude staatlich gefördert. Eine Datenbank der Gutachter, die für dieses Programm zugelassen sind, finden Sie bei
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Energieeffiziente Gebäude
Chausseestraße 128 a
10115 Berlin
Telefon: 030 / 72 61 65 600
 
Die Caritas biete für Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld einen kostenlosen Strom-Spar-Check an. Termine können telefonisch oder per Mail vereinbart werden. Zum Termin kommt ein eigens geschulter Energieberater zu Ihnen nach Hause, überprüft Ihren Stromverbrauch und gibt erste Tipps zum Stromsparen. Bei einem zweiten Termin mit dem Stromsparhelfer erhalten Sie kostenlose Soforthilfen wie beispielsweise Energiesparlampen, die sofort montiert und eingesetzt werden können. Zusätzlich wird ein genau auf Ihren Haushalt abgestimmter Energiesparplan entwickelt. Be Bedarf erhalten Sie eine kostenlose Energieberatung durch die Verbraucherzentrale (siehe oben).
CarMen gGmbH (Gemeinnützige GmbH für Menschen in Beschäftigung)
Hohenzollernstraße 118
56068 Koblenz
Tel. 02 61 / 911 60 11
>> Stromspar-Check der Caritas 
 

Nr. 3 - Förderrechner Photovoltaik für Wohngebäude

Mit dem Online-Rechner der EnergieAgentur.NRW können Sie überprüfen, ob sich die Investition in eine Photovoltaik-Anlage an Ihrem Gebäude lohnt. Sie erhalten eine grobe Abschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die für die Planung eine erste Orientierung gibt.
Das Tool ist in Kooperation mit dem Wetterdienst Meteomedia energy entstanden. Es greift auf die Strahlungsdaten von 780 Meteomedia-Stationen in Deutschland zu. Dabei handelt es sich um die Durchschnittswerte der vergangenen fünf Jahre.
 

Nr. 2 - Neun Möglichkeiten Strom zu sparen

1 - Kühlschrank: Kaltluftverluste beim Türöffnen vermindern
Oft, vor allem in den immer häufigeren Ein-Personen-Haushalten, ist der Kühlschrank nur zum Teil gefüllt. Bei jedem Öffnen fällt die kalte Luft heraus, da sie schwerer als die Raumluft bei Zimmertemperatur ist. Dann muss der Kühlschrank jedes Mal wieder die hereingeströmte warme Luft herunterkühlen, was den Stromverbrauch unnötig erhöht. Abhilfe kann man schaffen, indem man den Leerraum im Kühlschrank mit Getränkevorräten (Flaschen und/oder Tetrapacks) füllt. Diese müssen dann nur einmalig heruntergekühlt werden, und halten dann beim Öffnen des Kühlschranks die Kälte wie Kühlakkus fest!
 
2 - Ihr Kühlschrank mag es kühl
Neben Herd, Spülmaschine oder Heizung hat er nichts verloren. Die Wärme, die diese Geräte ausstrahlen, muss der Kühlschrank in seinem Inneren wieder mühsam abkühlen. Achten Sie auch darauf, dass die Luft an seiner Rückseite gut zirkulieren kann. Eine Temperatur von 7°C ist in den meisten Fällen ausreichend. Kälter muss es nicht sein.
 
3 - Kochen ohne Deckel ist wie Heizen ohne Dach.
Drum Deckel drauf - so einfach können Sie beim Kochen bis zu 25 Prozent Energie sparen! Erst recht, wenn Sie mit möglichst wenig Wasser kochen. Der Topf sollte immer eben auf der Herdplatte aufliegen und nicht kleiner oder größer sein als die Platte. Bei einem E-Herd können Sie die Platten ruhig früher ausschalten, denn diese heizen noch eine ganze Weile nach. Mit Schnellkochtöpfen und Wasserkochern sparen Sie noch mehr Zeit und Energie.
 
4 - Niemand wird gern zu heiß gebadet
Je höher die Waschtemperatur, desto höher ist der Stromverbrauch. Durch den Einsatz moderner Waschmittel können Sie auf den Kochwaschgang verzichten. Leicht verschmutzte sowie farbige und synthetische Textilien werden auch bei 30°C oder 40°C sauber. Nur bei hartnäckiger Verschmutzung empfiehlt sich eine 60° C-Wäsche.
 
5 - Bitte voll beladen – und gut schleudern
Effizientes Waschen heißt, die Maschine entsprechend dem gewählten Programm möglichst voll zu beladen. Das maximale Füllgewicht ist in der Bedienungsanleitung und auf dem EU-Label angegeben. Auch die Schleuderklasse ist hier vermerkt. Sie bestimmt, wie viel Restfeuchte nach dem Schleudern in der Wäsche bleibt – je höher die Schleuderklasse, desto besser die Schleuderwirkung. Und das bedeutet einen klaren Vorteil fürs Trocknen, besonders wenn die Wäsche danach in den Wäschetrockner soll.
 
6 - Ein klasse Wegweiser
Haushaltsgeräte werden mit dem EU-einheitlichen Energieetikett, dem so genannten EU-Label, gekennzeichnet. Es weist die Energieeffizienzklassen eines Gerätes aus. Klasse A bedeutet: Das Produkt ist auf der Höhe der Zeit (Ausnahme Kühl- und Gefriergeräte! – hier gilt A++ bzw. A+++) und hat einen wirklich niedrigen Energieverbrauch. Bereits Klasse C steht für einen relativ hohen Stromverbrauch. 
 
7 - Gletscher im Gefrierfach?
Gefriergeräte sollten ab einer ca. einen Zentimeter dicken Eisschicht abgetaut werden, da sonst der Stromverbrauch unnötig ansteigen kann. Deshalb sollten Geräte, die mindestens zehn Jahre alt sind und über keine Low-Frost-Technologie verfügen, ein- oder zweimal im Jahr abgetaut werden. Bei Gefriergeräten verzögert das Auswischen mit Glyzerin den Reifansatz. Verhindern Sie, dass Gefriergeräte zu sehr vereisen, indem Sie das Gefriergut luftdicht und äußerlich trocken verpacken. Schaffen Sie eine übersichtliche Ordnung im Gerät, so dass Sie es immer nur kurz zu öffnen brauchen.
 
8 - Die Wäscheleine ist der beste Trockner
Die gute alte Wäscheleine trocknet immer noch am günstigsten. Zwei Drittel aller Haushalte, die keinen elektrischen Wäschetrockner besitzen, sehen das auch so. Die konsequente Verwendung einer Wäscheleine anstelle eines elektrischen Trockners spart in einem vierköpfigen Haushalt im Schnitt rund 480 kWh Strom pro Jahr ein – also zukünftig fast 100 Euro pro Jahr! Wenn Sie sich trotzdem für einen Wäschetrockner entscheiden, sollten Sie wissen, dass wirklich energiesparende Geräte, abgesehen von recht teuren Sondermodellen wie z. B. gasbetriebenen Ablufttrocknern, auf dem Markt nicht existieren.
 
9 - Stehen Ihre Geräte auch unnötig unter Strom?
In fast jedem Haushalt stehen einige Geräte ständig unter Strom, von denen man dies nicht glauben möchte. Ein typischer Vier-Personen- Haushalt verbraucht rund um die Uhr im Schnitt 70 Watt im Stand-by oder „Schein-Aus-Zustand“. Das sind mehr als 600 kWh und somit über 120 Euro pro Jahr. Bei einem Singlehaushalt sind es ständig rund 20 Watt bzw. 175 kWh, und rund 35 Euro pro Jahr, die in der Regel sinnlos vergeudet werden.
Radios, Computer, Stereoanlagen usw. stehen häufig selbst dann unter Strom, wenn Sie vermeintlich ausgeschaltet sind. Wenn der Schalter den Stromkreis nicht zwischen der Steckdose und dem Netzteil, sondern erst dahinter unterbricht (im Gerät), braucht das Netzteil immer noch Strom. Bei Geräten, die im Normalbetrieb zwischen 50 und 100 Watt-Leistung benötigen, kann diese „heimliche“ Leistungsaufnahme durchaus fünf Watt betragen. Damit braucht ein solches Gerät bereits knapp 44 kWh Strom pro Jahr ohne irgendeinen Nutzen zu erbringen. Diese „Stromfresser“ können Sie leicht ausfindig machen: Einfach mit einem Strommessgerät nachmessen! Deshalb: Kaufen Sie möglichst nur Geräte, die sich vollständig vom Netz trennen lassen. Sollte dies nicht möglich sein, benutzen Sie wenigstens eine schaltbare Steckdosenleiste, die Sie konsequent abschalten, oder einen Kabelschalter. Wenn es nicht anders geht, ziehen Sie einfach den Stecker!
 

Nr. 1 - Sprit sparen

Wer weniger Sprit verbraucht entlastet die Umwelt und schont seinen Geldbeutel gleichermaßen. Schon bei Berücksichtigung einiger einfacher und leicht umzusetzender Regeln und Verhaltensänderungen können Sie bis zu 30% Sprit einsparen.
 
Wie das funktionieren kann zeigt z.B. der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. in seinen Spritspartipps:
 
 

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