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Pressemeldungen der Stadt Koblenz

Ausstellung "Bridge" von Liliane Tomasko startet am 30. August im Ludwig Museum Koblenz

Am Sonntag, 30. August, lädt das Ludwig Museum um 11 Uhr zur Vernissage der neuen Ausstellung "Liliane Tomasko – Bridge", die vom 30. August bis 1. November im Deutschherrenhaus zu sehen sein wird.  

Mit Liliane Tomasko präsentiert das Ludwig Museum Koblenz eine der international renommiertesten Positionen der zeitgenössischen Malerei. Die in Zürich geborene Künstlerin entwickelt seit vielen Jahren eine unverwechselbare abstrakte Bildsprache, in der sich Fragen von Wahrnehmung und Bewusstseinszuständen auf eindrucksvolle Weise verbinden. Die Ausstellung „Bridge“ versammelt aktuelle Gemälde ebenso wie Arbeiten auf Papier, Zeichnungen und fotografische Werke aus unterschiedlichen Schaffensphasen und eröffnet damit einen umfassenden Einblick in ihr künstlerisches Werk.

Im Zentrum von Liliane Tomaskos Werk steht die Metamorphose – verstanden als ständige Verwandlung von Identität, Erinnerung und Wahrnehmung. Ihre gestisch-abstrakten Arbeiten bewegen sich zwischen Traum und Wachzustand, Unterbewusstsein und Realität. Obwohl sie ungegenständlich erscheinen, gehen sie häufig von alltäglichen Motiven aus, die sich in psychische oder imaginäre Landschaften verwandeln.

Die 1967 in Zürich geborene Liliane Tomasko absolvierte ihre künstlerische Ausbildung, die sie 1998 mit einem Master abschloss, unter anderem an der Royal Academy of Arts in London. Seitdem erkundet sie mit ihrer vielschichtig abstrahierenden Malerei die Kartografie des Unbewussten und reflektiert darin gleichermaßen innere Zustände wie räumliche Erfahrungen.

Tomaskos Werk ist geprägt von ihrem langjährigen Interesse an Mythologien, insbesondere an Erzählungen von Gleichgewicht und Gerechtigkeit sowie dem antiken Konzept des Wiegens der Seele. Sie entwickelt ihre Bildsprache in Dialog mit der Kunstgeschichte und in Auseinandersetzung mit Künstlern wie Giotto, Piet Mondrian, Kasimir Malewitsch, Willem de Kooning, Pablo Picasso oder Nano Reid. Sie formuliert 2024 selbst: „Wo würde sich das Unterbewusstsein befinden? Und wie verhält sich ein so intensiv innerer Organismus zur Außenwelt? Als Brücke zwischen den beiden Standorten, zwischen Innen und Außen? Meine gesamte Arbeit ist eine Vermittlung genau dieses Themas, und die große Frage ist in gewisser Weise nicht, wer oder was wir sind, sondern wo wir wohnen; wo ist unser Ort?“ 

Die Ausstellung im Ludwig Museum Koblenz präsentiert neueste Gemälde, aber auch einen eigenen Korpus von Arbeiten auf Papier und eröffnet erstmals einen dialogischen Prozess in der Erkundung ihrer Werke aus verschiedenen Schaffensperioden, die ihre Entwicklung von der Figuration hin zur Abstraktion offenlegen.

Mehr Infos zur Ausstellung finden sich hier: Liliane Tomasko – Bridge