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Pressemeldungen der Stadt Koblenz

Orte der Kinderrechte sind in Koblenz fest verankert: 15. Standort in Moselweiß der Öffentlichkeit übergeben

Seit Kurzem gibt es nun 15 „Orte der Kinderrechte“ in Koblenz. Die Affenklasse der Grundschule Moselweiß beschäftigte sich im Juni drei Tage lang mit dem General Comment No. 26 der UN-Kinderrechtskonvention und gestaltete gemeinsam mit dem Künstler Imran Dogan und Künstlerin Luka Bakalow 21 Keramikreliefs, die nun einen dauerhaften Platz auf dem Schulhof finden. 

Die Reliefs thematisieren die Inhalte des General Comments, der die Bedeutung von Klima- und Umweltschutz auf die Kinderrechte betont. Themen wie Wassermangel, Waldbrände, Umweltverschmutzung oder auch Weltraumschrottsammelraketen wurden dreidimensional auf den Reliefs verarbeitet und sensibilisiert künftige Generationen für den Klimaschutz. Der Ort wird ergänzt durch ein Hochbeet, welches in Zukunft von der Schulgarten AG der Grundschule Moselweiß gepflegt wird. 

Der 15. „Orte der Kinderrechte“ wurde nun der Grundschule und der Öffentlichkeit feierlich übergeben. Neben Grußworten von Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz, Antje Knieper (Abteilungsleitung Kinder- und Jugendförderung), Simone Lang (Schulleitung) und Mira Nießen vom Kinder- und Jugendbüro führten die zwei vierten Klassen der Grundschule ein Kinderrechtelied auf und betonten darin nochmals die Notwendigkeit der Verbreitung von Kinderrechten. 

Das Projekt „Orte der Kinderrechte“ wird seit 2009 vom Jugendamt der Stadt Koblenz als Projektträger in Zusammenarbeit mit der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. und dem Kinder- und Jugendbüro durchgeführt und vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie, Frauen und Jugend gefördert. Das Projekt ist Kinderrechtepreisträger des Landes Rheinland-Pfalz 2023.

Im Koblenzer Stadtteil Moselweiß wurde kürzlich an der dortigen Grundschule unter anderem von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Schule und Verwaltung der 15. „Ort der Kinderrechte“ in Koblenz feierlich der Öffentlichkeit übergeben.