Pressemeldungen der Stadt Koblenz
Finissageführung durch die Ausstellung „Francisco de Goya (1846-1828). Die Schrecken des Krieges“
Im Mittelrhein-Museum neigt sich eine der eindrücklichsten Ausstellungen dieses Jahres ihrem Ende zu. Noch bis zum 11. Oktober ist die Kabinettschau „Die Schrecken des Krieges“ zu sehen, die das ebenso bezeichnete Mappenwerk des bedeutenden Künstlers Francisco de Goya (1746-1828) zeigt. Entstanden zwischen 1810 bis 1814, schildert er darin - unter dem Eindruck des eigenen Erlebens - die Gräueltaten der französischen Besatzer im Kampf mit der aufständischen spanischen Bevölkerung. Keine Verklärung und Heroisierung, wie es lange üblich war, zeigte Goya, sondern die Schreckenstaten auf beiden Seiten, Vergewaltigungen, Hinrichtungen, Leichenberge, Verstümmelte. Goya brach damit einer neuen Wahrnehmung die Bahn, die sich in Deutschland erst im 20. Jahrhundert in den Werken von Otto Dix zum Ersten Weltkrieg zeigen sollte.
Am Sonntag, den 11. Oktober führt Peter Paul Pisters M. A. um 15 Uhr durch die Ausstellung. Die Kosten für die Veranstaltung betragen 3 Euro, ermäßigt 2 Euro zzgl. Museumseintritt.
Bild ( Bildrecht und Repro Museum Zitadelle Jülich ):
Francisco Goya l Was für ein Aufruhr ist das - Blatt 65 - aus Die Schrecken des Krieges - 1810 14 - Bildrecht und Repro Museum Zitadelle Jülich (002)

