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„Die Seele des Nebels“: Tschechische Lyrik trifft auf deutsche Sprache

Ein Gedicht zu übersetzen bedeutet nicht, Wörter einfach von einer Sprache in eine andere zu übertragen. Klang, Rhythmus, kulturelle Bezüge und sprachliche Besonderheiten müssen ebenso berücksichtigt werden. Wie anspruchsvoll und zugleich inspirierend dieser Prozess sein kann, zeigt die Veranstaltung „Die Seele des Nebels. Gedichte aus Tschechien“ am Dienstag, 13. Oktober, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Koblenz (Zentralplatz 1).

Das Institut für Germanistik der Universität Koblenz ist Kooperationspartner der Veranstaltung. Gemeinsam laden das Künstlerhaus Edenkoben, die Stadtbibliothek Koblenz und das Institut für Germanistik der Universität Koblenz als Kooperationspartner dazu ein, literarische Übersetzung nicht nur als fertiges Ergebnis, sondern auch als kreativen und kulturellen Prozess kennenzulernen.

Im Rahmen der Veranstaltung lesen tschechische und deutsche Schriftstellerinnen sowie Schriftsteller gemeinsam übersetzte Gedichte und berichten über deren Entstehung. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich kulturelle Unterschiede in der Sprache auf die Übertragung literarischer Texte auswirken – und welche Entscheidungen beim Übersetzen von Lyrik getroffen werden müssen.

Zu Gast sind Daria Gordová, Pavel Novotný, Róža Domašcyna und Alexander Kappe. Moderiert wird der Abend von Hans Thill. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Poesie der Nachbarn“ des Künstlerhauses Edenkoben. Der Eintritt ist frei.