- Stadtleben & Kultur
- Freizeit & Sport
- Familie & Soziales
- Gesundheit & Umwelt
- Bildung & Beruf
- Verwaltung & Politik
- Wirtschaft & Verkehr
- Arbeitsmarkt
- Eigen- und Beteiligungsgesellschaften
- Einzelhandel
- Europa Direkt
- Förderungen
- Gewerbe-/Industriegebiete
- IT- und Multimedia
- Kammern und Verbände
- ÖPNV - Bus & Bahn
- Parken in Koblenz
- Radfahren in Koblenz
- Radarkontrollen
- Steuern und Gebühren
- Wirtschaftsförderung
- Wirtschaftsstruktur
- Bauen & Wohnen
- Tourismus
Ihr Standort: Wirtschaft & Verkehr
Technologiezentrum: Zweiter Bauabschnitt im Bau
Das TZK in Uni-Nähe erhält seinen dritten Flügel. Die Nutzfläche steigt damit auf fast 3000 Quadratmeter. M Foto: Kallenbach
40 neue Räume in unmittelbarer Uni-Nähe für innovationsfreudige Jungunternehmer aus Stadt und Region
Koblenz. Die Wirtschaftsförderer arbeiten fleißig daran, Koblenz als Zentrum der Informationstechnologie auch außerhalb der Landesgrenzen zu vermarkten. Dazu gehört es, die Kapazitäten aufzubauen, um gut ausgebildete Spezialisten in der Region zu halten. Das Technologiezentrum (TZK) in unmittelbarer Nachbarschaft zum Metternicher Uni-Campus ist ein Instrument, dieses Ziel zu erreichen. Am 31.08.2010 wurde der insgesamt 1,5 Millionen Euro teure zweite Bauabschnitt offiziell in Angriff genommen.
Bei der kleinen Zeremonie zum Auftakt machte OB Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig deutlich, dass der nun entstehende dritte Flügel Raum für gut 70 Arbeitsplätze schaffen wird. Geplant sind mindestens 32 Büroräume mit einer Nutzfläche von 980 Quadratmetern. Die technischen Rahmendaten für die vom Architekten Guido Fries geplante Gesamtanlage sind dieselben wie die im ersten größeren Bauabschnitt. Die variablen Trennwände ermöglichen individuelle Raumkonzepte, vor allem entspricht das Energiekonzept dem Anspruch des Technologiezentrums mit seinen „intelligenten“ Wänden, in denen Grundwasser je nach Wunsch für ein warmes oder kühles Klima sorgt.
Mit dem zweiten Bauabschnitt steigt das Investitionsvolumen in das Zentrum auf 6,8 Millionen Euro. Davon kommen 4,1 Millionen Euro vom Land. Der Restbetrag stammt aus dem Verkauf des alten TZK in Maria Trost, außerdem springen Stadt und Landkreis als Gesellschafter ein. Landrat Dr. Alexander Saftig sagte, warum: Gründern soll der Übergang erleichtert, Wirtschaftskraft in der Region gehalten werden.
Künftige Mieter wissen, dass sie nur eine begrenzte Zeit im Zentrum bleiben können. Die Einrichtung mit ihrer professionellen Infrastruktur soll den Gründern dabei helfen, ihre Hightech-Unternehmen auf- und auszubauen, wobei der Schwerpunkt auf der Informationstechnologie liegt. Der Erfolg gibt dem Konzept recht. Es gibt bereits eine Reihe von Unternehmen aus dem TZK, die mit Entwicklungen und Auszeichnungen für Furore gesorgt haben. Und nicht nur das: Eine Reihe von jungen Firmen hat das TZK nach erfolgreicher Startphase verlassen, um mit zusätzlichen Mitarbeitern in größere Gewerbeeinheiten im Stadtgebiet umzuziehen.
Mit der Erweiterung steigt die Nutzfläche des TZK auf fast 3000 Quadratmeter und rund 120 Räume. Die Nähe zur Uni soll junge Absolventen und Institute dazu reizen, es mit sogenannten Ausgründungen zu versuchen. Und TZK-Geschäftsführer Jürgen Czielinski freut sich darüber, dass dieser Ansatz in der Wirtschaft gut ankommt. Vor dem Zentrum wird derzeit ein neuer Gewerbebau errichtet. Weitere sollen bald folgen. Die Erfolge sieht man auch im Mainzer Wirtschaftsministerium gern. Mitarbeiter und TZK-Aufsichtsratschef Dr. Joe Weingarten bewertet das Zentrum als Kernstück in Technologie- und Innovationspolitik des Landes.
Auszug RZ: 01.09.2010
