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Leben in Koblenz

Hochschulen
  • Universität Koblenz-Landau

    Die Universität Koblenz-Landau ist die jüngste und inzwischen zweitgrößte Universität in Rheinland-Pfalz mit über 15.000 Studierenden, die jeweils etwa zur Hälfte am Campus Koblenz und am Campus Landau eingeschrieben sind. Sie ist 1990 aus einer Erziehungswissenschaftlichen Hochschule hervorgegangen. Eine Besonderheit der Universität ist ihre Struktur. Koblenz und Landau sind Standorte der Lehre, Forschung und Weiterbildung. Organisatorisches Bindeglied ist das Präsidialamt in Mainz, wo Hochschulleitung und einige Bereiche der zentralen Hochschulverwaltung angesiedelt sind. Forschung und Lehre sind inzwischen an drei miteinander vernetzten, interdisziplinären Profilbereichen ausgerichtet: „Bildung“, „Mensch“ und „Umwelt“.

    Künftigen Fach- und Führungskräften bietet die Universität am Campus Koblenz an vier Fachbereichen ein attraktives Studienangebot. Ebenso breit wie differenziert ist zum Beispiel der Fachbereich Informatik aufgestellt mit Studiengängen wie Computervisualistik, Informationsmanagement, Wirtschaftsinformatik, E-Government, Web Science und der klassischen Informatik.

    Vielfältig ist auch das Angebot der anderen drei Koblenzer Fachbereiche zum Beispiel mit Bachelor- und Masterstudiengängen aus Erziehungs- und Kulturwissenschaften. Wer sich für Naturwissenschaften interessiert, kann zwischen Studiengängen wie Angewandte Naturwissenschaften, Applied Physics, BioGeowissenschaften, Chemie und Physik funktionaler Materialien, Mathematische Modellierung oder Ceramic Science and Engineering auswählen.

    Beliebt ist auch der Zwei-Fach-Bachelorstudiengang. Er ermöglicht das gleichberechtigte Studium zweier Fächer und bietet die Möglichkeit, gefragte Schlüsselkompetenzen zu erwerben. Zudem können Studierende mit dem Studium eines Wahlfaches und mit dem Besuch von Veranstaltungen des Studium generale individuelle Schwerpunkte setzen und ein ganz persönliches Profil entwickeln.

    Als einzige Universität in Rheinland-Pfalz bietet die Universität Koblenz-Landau Lehramtsstudiengänge für alle Schularten an. Am Campus Koblenz gehören die Lehramtsstudiengänge für Grundschulen, Realschulen plus, Gymnasien und berufsbildende Schulen zum Studienangebot. Das Lehramt für Förderschulen kann am Campus Landau studiert werden.

    Wer sich neben dem Beruf oder familiären Verpflichtungen weiterbilden möchte, dem bietet die Universität über ihr Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung eine Vielzahl von Fernstudienangeboten und Zertifikatslehrgängen in den Bereichen Umwelt, Energie und Management an. Bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen können auch Interessierte ohne akademische Vorbildung an einzelnen Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen.

    Die Forschung wird in national wie international vernetzten Arbeitsgruppen geleistet. Die Universität arbeitet auch eng mit Partnern aus ihren Standortregionen zusammen. Sie ist Mitglied im Verein IT.Stadt Koblenz. Die Universität setzt nicht nur auf Vernetzung mit Unternehmen, sondern sieht sich auch als Impulsgeber für Innovationen in der regionalen Wirtschaft. Der kontinuierliche Wissens- und Technologietransfer ermöglicht eine systematische und geplante Verwertung von neuem wissenschaftlichem und technologischem Wissen in Wirtschaft und Gesellschaft. Charakteristisch für die Universität Koblenz-Landau ist das ausgewogene Verhältnis zwischen grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung. Aktuelle Forschungsfelder sind insbesondere die Bereiche Bildung, Umwelt, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Informatik.

    Die Universität fördert auch Existenzgründungen aus der Wissenschaft und die Entwicklung einer Gründungskultur. Sie gehört zu den erfolgreichen Hochschulen im Wettbewerb „EXIST- Gründungskultur- Die Gründerhochschule“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Am Campus Koblenz ist eine „School of Entrepreneurial Design Thinking“ und ein „Institute for Scientific Entrepreneurship & International Transfer“ eingerichtet worden. Gemeinsam mit der Hochschule Koblenz betreibt die Universität ein Gründungsbüro. Viele Ausgründungen von Absolventen der Universität haben sich bereits erfolgreich am Markt behauptet.

  • Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences

    Die Hochschule Koblenz - Universitiy of Applied Sciences ist eine junge Hochschule, denn sie erlangte erst 1996 ihre Selbstständigkeit (als Fachhochschule Koblenz). Sie ist dennoch eine Hochschule mit Tradition, denn die Wurzeln des heutigen Fachbereichs Werkstofftechnik Glas und Keramik in Höhr-Grenzhausen reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück.

    Die Anfänge der Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences liegen unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Um den Mangel an gut ausgebildeten Bauingenieuren und Architekten zu beheben gründete die Stadt Koblenz im Herbst 1948 eine Bauschule.

    Anfang der 70er Jahre entstand die „Fachhochschule Rheinland-Pfalz“, in welche die inzwischen verstaatlichte Koblenzer Ingenieurschule als eine von insgesamt sieben Abteilungen integriert wurde. Im Zuge der Umstrukturierung wurde das ursprünglich rein technische Studienangebot um wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Studiengänge erweitert. Die bisher selbstständige Keramikausbildung in Höhr-Grenzhausen wurde 1971 der Abteilung Koblenz der Fachhochschule Rheinland-Pfalz angegliedert. Durch die Gründung des Instituts für Künstlerische Keramik erfuhr das Studienangebot 1987 eine weitere Bereicherung. Zum Wintersemester 1998/99 nahm der RheinAhrCampus, der aus Mitteln des Bonn/Berlin-Ausgleichs finanziert wurde, seinen Studienbetrieb auf. Studieninteressierte können dort zwischen den innovativen Studiengängen Biomathematik und Wirtschaftsmathematik, Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Lasertechnik, Medizintechnik und Sportmedizinische Technik, Sportmanagement, Logistik und E-Business sowie dem Fernstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen und einem MBA-Fernstudienprogramm wählen.

    Kurze Ausbildungszeiten, die große Praxisnähe und die Arbeit in überschaubaren Gruppen machen ein Studium an der Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences besonders attraktiv. An ihren drei Standorten Koblenz, Höhr-Grenzhausen und Remagen wirkt die Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences unmittelbar in die Region hinein und arbeitet mit Unternehmen und Institutionen eng zusammen. Aber auch die Internationalität hat einen besonderen Stellenwert. Die Studierenden lernen Fachfremdsprachen und hören zum Teil englischsprachige Vorlesungen. Zahlreiche Kooperationsabkommen mit Hochschulen in ganz Europa und Übersee ermöglichen einen internationalen Austausch von Lehrenden und Studierenden.

  • WHU – Otto Beisheim School of Management

    Die WHU – Otto Beisheim School of Management ist eine international ausgerichtete, privat finanzierte Wirtschaftshochschule. Die 1984 gegründete Business School gehört inzwischen zu den renommiertesten deutschen Wirtschaftshochschulen und genießt auch international hohes Ansehen. Mit dem WHU Campus Düsseldorf hat die Hochschule im Oktober 2012 ihren zweiten Standort eröffnet.

    Seit ihrer Gründung ist die WHU Vorbild für zukunftsorientierte Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft.

    Das Studienangebot umfasst folgende Programme:

    - Bachelor in Internationaler BWL / Management (BSc)
    - Master in Management (Msc)
    - Master in Finance (MSc)
    - Full-Time MBA
    - Part-Time MBA
    - Kellogg-WHU Executive MBA

    Damit werden zurzeit 1031 Programmteilnehmer sowie 271 Promotionsstudenten erreicht. WHU Executive Education bietet außerdem auf die Bedürfnisse von Unternehmen maßgeschneiderte Programme für Führungskräfte sowie Programme für Einzelteilnehmer im Bereich General Management an.

    Die WHU besitzt das Promotions- und Habilitationsrecht. Ihr internationales Netzwerk umfasst mehr als 195 Partnerhochschulen zum Austausch von Dozenten und Studenten sowie Forschungskooperationen auf allen Kontinenten. Die WHU ist von den renommiertesten deutschen, europäischen und amerikanischen Akkreditierungsorganisationen FIBAA, EFMD (EQUIS) sowie AACSB akkreditiert. Im März 2012 erhielt sie als eine der ersten Hochschulen in Deutschland die Systemakkreditierung durch die FIBAA. Dies garantiert eine exzellente Qualität von Lehre und Forschung sowie einen hohen Grad an Internationalisierung.

    Als einzige deutsche Privathochschule gehört die WHU außerdem der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an. In nationalen wie internationalen Ranglisten nimmt die WHU – Otto Beisheim School of Management stets Spitzenplätze ein – zuletzt im Personaler-Hochschulranking 2014 des Magazins Wirtschaftswoche, dem Financial Times Masters in Management Ranking 2014 sowie im CHE-Hochschulranking 2014/15.

    Für die Zukunft verfolgt die WHU eine konsequente Wachstumsstrategie. Ziel der WHU ist es, ihre Position unter den Top-Hochschulen Europas weiter zu festigen.

  • Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar

    Die PTHV ist eine Katholische Hochschule in freier Trägerschaft im Rang einer Universität. An zwei Fakultäten, Theologie und Pflegewissenschaft, studieren Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie werden in ihrer wissenschaftlichen, spirituellen und persönlichen Entwicklung individuell begleitet durch ausgewiesene Wissenschaftler. Die Atmosphäre des Hauses ermöglicht eine zwanglose Begegnung zwischen Studierenden und Dozierenden. Dazu bieten wir ein vielgestaltiges und aktives Hochschulleben. Es wird Raum geschaffen für innovatives Forschen, Lehren und Studieren. Die PTHV greift gesellschaftliche und ethische Herausforderungen auf und befähigt ihre Absolventen, sich wisssenschaftlich kompetent Glaubensfragen und dem Dienst am Menschen zu stellen.

    Durch den Vertrag vom 12. Oktober 2005 zwischen der Vinzenz Pallotti gGmbH Friedberg und der St. Elisabeth gGmbH Waldbreitbach wurden beide zu Gesellschaftern der PTHV gGmbH. Beide Gesellschafter kamen überein, in der Hochschule eine Fakultät für Pflegewissenschaft zu gründen.Durch die Vereinigung der Norddeutschen und Süddeutschen Pallottinerprovinz sowie der Österreichischen Regio am 22. Januar 2007 ist die rechtliche Vertretung der Hochschule an den Provinzial der Herz-Jesu-Provinz in Friedberg bei Augsburg übergegangen. Der Provinzial ist der „Moderator Generalis“ und zugleich der Vizekanzler der Hochschule. Großkanzler ist jeweils der Generalrektor der Pallottiner mit Sitz in Rom.

  • zfh - Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund

    Das Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund (ZFH) ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz. Die Gründung wurde 1994 durch den Staatsvertrag der drei Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland besiegelt. Wesentliche Aufgabe der ZFH ist die Förderung, Entwicklung und Durchführung von Fernstudien an (Fach-) Hochschulen dieser drei Länder.

    Der Bedarf an berufsbegleitender Weiterbildung wächst stetig, was die Rekordanmeldezahlen im ZFH-Verbund deutlich zeigen. Seit Gründung der ZFH steigen die Bewerberzahlen anhaltend. Inzwischen sind über 4.900 Fernstudierende an den beteiligten (Fach-) Hochschulen eingeschrieben.

    Das Angebot erstreckt sich derzeit auf über 60 Fernstudienangebote und umfasst wirtschaftswissenschaftliche, technische und sozialwissenschaftliche, Fachrichtungen.

    Die möglichen Abschlüsse im ZFH-Verbund reichen von Weiterbildungs- und Einzelzertifikaten bis hin zum Bachelor- und Masterabschlüssen. Alle Bachelor- und Masterstudiengänge sind von den Akkreditierungsagenturen AQAS, ZEvA, AQUIN, FIBAA bzw. AHPGS zertifiziert und somit international anerkannt.

    Das Fernstudium erfolgt weitgehend orts- und zeitungebunden, da der Hauptteil der Stoffvermittlung im Selbststudium zu Hause stattfindet. Die Inhalte der Studiengänge sind didaktisch speziell für Fernstudierende aufbereitet. Das Selbststudium wird durch E-Learning-Komponenten unterstützt, ergänzend dazu finden regelmäßige Präsenzveranstaltungen zur Vertiefung und Anwendung des selbsterworbenen Wissens statt. Durch diesen abwechslungsreichen Methodenmix wird das Selbststudium strukturiert und die Motivation erhöht.

    Die Fernstudiengänge des ZFH-Verbundes richten sich an Hochschulabsolventen ebenso wie an Berufstätige, die seit mehreren Jahren einschlägige Berufserfahrung erworben haben. Aber auch für Personen, die sich beruflich neu orientieren möchten, eröffnen sich hier vielfältige Chancen zur Nach- und Höherqualifizierung.