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Pressemeldungen der Stadt Koblenz

Hygienefachkräfte und -verantwortliche von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu Gast im Gesundheitsamt Mayen-Koblenz

Im Rahmen der MRE-Netzwerkarbeit des Gesundheitsamts Mayen-Koblenz fanden erneut zwei „Runde Tische“ mit Hygieneverantwortlichen aus Krankenhäusern sowie stationären Altenpflegeeinrichtungen des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz statt. Eingeladen hatte die MRE-Netzwerkkoordinatorin Julia Krupp vom Gesundheitsamt Mayen-Koblenz. Die Veranstaltungsreihe umfasst insgesamt vier Treffen in diesem Jahr und widmet sich dem Thema „Optimierung der Kommunikation bei MRE-besiedelter Patientenverlegung“.

Die Treffen sind Teil der Maßnahmen des Hygienesiegels des mre-netz regio rhein-ahr. Ziel des Siegels ist es, die Qualität der Hygiene in Gesundheitseinrichtungen zu fördern und gleichzeitig die Zusammenarbeit sowie den Austausch zwischen den Einrichtungen zu stärken. Während sich ein Runder Tisch gezielt an Hygienefachkräfte der Krankenhäuser richtete, brachte der zweite Termin Hygienebeauftragte aus stationären Altenpflegeeinrichtungen zusammen. Gleichzeitig stehen die Treffen auch Einrichtungen offen, die nicht am Hygienesiegel teilnehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe steht die Verbesserung der intradisziplinären Kommunikation bei der Verlegung von Patienten mit multiresistenten Erregern (MRE). Dabei sollen bestehende Herausforderungen an den Schnittstellen zwischen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen identifiziert und gemeinsam Lösungsansätze entwickelt werden. Durch die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure werden konkrete Bedarfe sichtbar, auf die die MRE-Netzwerkkoordination mit gezielten Maßnahmen reagiert.

Darüber hinaus bieten die regelmäßigen Präsenztreffen eine wertvolle Gelegenheit zum direkten fachlichen Austausch über weitere infektionshygienische und organisatorische Fragestellungen. Besonders erfreulich ist die hohe Beteiligung. Dies unterstreicht die Bedeutung eines funktionierenden Netzwerks und den hohen Bedarf an gemeinsamer Abstimmung im Gesundheitswesen.

Weitere Angebote und Auskünfte rund um die MRE-Netzwerkarbeit gibt es online unter den Adressen www.mre-rhein-ahr.net oder www.ga-mayen-koblenz.de. Darüber hinaus wurde eine neue Ausgabe seines Newsletters „MREport“ veröffentlicht. Der Newsletter erscheint viertel-jährlich und informiert die Mitglieder des MRE-Netzwerks über aktuelle Entwicklungen, Termine und wichtige Themen. Interessierte können den Newsletter unter www.ga-mayen-koblenz.de/medizinische-dienste/mre-netzwerkkoordination/mre-newsletter/, herunterladen oder sich kostenfrei per E-Mail an julia.krupp@kvmyk.de für den Newsletter anmelden.