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Spatenstich für den Uferpark in Lützel -  Neuer Landschaftspark verbindet Bewegung, Begegnung und Erholung

Mit dem offiziellen Spatenstich durch Oberbürgermeister David Langner ist heute der Startschuss für den neuen Uferpark am Schartwiesenweg in Lützel gefallen. Auf einer Fläche von rund sieben Hektar entsteht in den kommenden Jahren eine öffentlich zugängliche Quartiersparkanlage mit vielfältigen Sport-, Spiel- und Bewegungsangeboten für Menschen aller Generationen.

Der „Uferpark“ ist bislang der Arbeitstitel für den geplanten Sport- und Motorikpark am Schartwiesenweg, der noch einen Namen erhalten wird. Nach langer Planungsphase entsteht in unmittelbarer Nähe des Campingplatzes ein Landschaftspark, der unterschiedliche Sport- und Spielangebote mit großzügigen Grünflächen und vorhandenen Vegetationsstrukturen verbindet. Ein neues Fußwegenetz erschließt die Anlage und verknüpft die einzelnen Angebote miteinander sowie mit dem Stadtteil.

In seiner Ansprache vor Gästen aus Verwaltung und Politik, den beteiligten Unternehmen sowie Vertreterinnen und Vertretern des Stadtteils würdigte Oberbürgermeister David Langner die Bedeutung des Projekts. „Mit dem Uferpark schaffen wir in Lützel einen attraktiven Ort für Bewegung, Begegnung und Erholung. Dabei geht es nicht nur um Sportflächen, sondern um einen Park, der sich selbstverständlich in den Stadtteil einfügt und von Menschen unterschiedlichen Alters genutzt werden kann“, sagte der Oberbürgermeister.


Sport und Bewegung für alle Generationen

Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas erläuterte die Details der Planung. Informationen zum Projekt werden künftig auch auf Bauzaun-Bannern rund um den „Uferpark“ zu finden sein. Die Fortschritte können über die Internetseiten Koblenz-baut.de und stadtgrün-lützel.de verfolgt werden. „Es ist das größte Projekt unserer Städtebauförderung in Lützel. Wir freuen uns, den Stadtteil damit nachhaltig lebenswerter zu machen“, sagte der Baudezernent.

Geplant sind unter anderem eine öffentlich zugängliche Sportanlage mit Laufbahn, eine Weitsprunggrube, eine Calisthenics-Anlage, eine Boulebahn, eine Partnerschaukel, Tischtennisplatten, Balancier- und Cardiotrainer sowie ein Kinderspielplatz. Ein Pumptrack für BMX-Fahrerinnen und -Fahrer sowie Skater ergänzt das Angebot.

Bei der Planung wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Sport- und Spielelemente möglichst schonend in den vorhandenen Baum- und Vegetationsbestand einzubetten. Wesentliche und erhaltenswerte Bäume sowie bestehende Grünstrukturen wurden berücksichtigt und werden durch zusätzliche Gehölzpflanzungen ergänzt. Das neue Wegenetz schafft zudem eine attraktive Verbindung des Stadtteils zum Rhein.

Auch der Umgang mit Regenwasser spielt bei der Gestaltung eine wichtige Rolle. Durch geplante Ausmuldungen des vorhandenen Geländes entstehen auf rund einem Hektar neue Retentionsflächen. Diese können künftig bei Starkregenereignissen Wasser aufnehmen und zurückhalten. Insgesamt wird dadurch ein Rückhaltevolumen von rund 4.700 Kubikmetern geschaffen.


Drei Bauabschnitte für Sport und Freizeit

Die Umsetzung des Uferparks erfolgt in drei Bauabschnitten. Hinzu kommt ein vierter Bauabschnitt, in dem zu einem späteren Zeitpunkt ein Quartiers- und Kabinengebäude entstehen soll. Zahlreiche Ideen gehen auf eine Bürgerbeteiligung im Jahr 2022 zurück. Dabei wurden Wünsche und Anregungen für Angebote des Breiten- und Freizeitsports gesammelt. Aus diesem Prozess entwickelte sich das Konzept für einen vielfältigen Bewegungs- und Begegnungsraum, der nun Schritt für Schritt umgesetzt wird.

Im ersten Bauabschnitt wird auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar das vorhandene Fußballfeld grundlegend umgestaltet. Es entsteht eine öffentlich zugängliche Kunstrasensportanlage mit einer angegliederten Leichtathletik-Lauffläche. Für den Sportplatz ist ein Vollkunstfaserbelag vorgesehen, der ohne Kunststoffgranulat als Füllstoff auskommt. Ergänzend werden unter anderem eine Boulebahn und eine Calisthenics-Anlage in die bestehende Vegetation integriert.

Der zweite Bauabschnitt umfasst ebenfalls rund 2,5 Hektar. Mittelpunkt ist die leicht abgesenkte, rund 7.000 Quadratmeter große „Jahnwiese“. Sie steht künftig als frei nutzbare Sport-, Spiel- und Bewegungsfläche zur Verfügung. Ein Kinderspielplatz sowie weitere Sport- und Spielangebote werden in den Landschaftspark integriert und über das Fußwegenetz miteinander verbunden. Ein besonderer Anziehungspunkt wird der geplante Pumptrack für BMX-Fahrerinnen und -Fahrer sowie Skater.

Im rund 0,5 Hektar großen dritten Bauabschnitt entstehen Flächen für verschiedene Ballsportarten. Vorgesehen sind Anlagen für Beachvolleyball, Beachsoccer, Basketball und Cage-Soccer.

Bauherr des Projekts ist die Stadt Koblenz. Die Projektleitung liegt beim Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen. Die Planung übernimmt das Büro Kronenberg Garten- und Landschaftsarchitektur. Die Herstellung des Uferparks in den Bauabschnitten eins bis drei wird mit insgesamt 3.496.851 Euro aus Bundes- und Landesmitteln im Rahmen der Städtebauförderung „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ im Fördergebiet „Stadtgrün Koblenz-Lützel“ unterstützt. Die Fördermittel decken 90 Prozent der förderfähigen Kosten ab von rund 3,88 Millionen Euro ab. Die verbleibenden zehn Prozent trägt die Stadt Koblenz als Eigenanteil.


Foto (Verena Groß / Stadt Koblenz): Mit einem symbolischen Spatenstich gaben Oberbürgermeister David Langner (4. von links) und Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas (Mitte) gemeinsam Akteuren aus Politik und Verwaltung den Startschuss für den Bau des sieben Hektar großen Sport- und Motorikparks am Schartwiesenweg in Lützel.

Mit einem symbolischen Spatenstich gaben Oberbürgermeister David Langner (4. Von links) und Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas (Mitte) gemeinsam Akteuren aus Politik und Verwaltung den Startschuss für den Bau des sieben Hektar großen Sport- und Motorikparks am Schartwiesenweg in Lützel.