Waldboden

Umwelt und Planung

Umwelt
Gebäude und Gelände

Nach grundlegender Sanierung und Renovierung wurde die Waldökostation am 7. Juni 2008 wiedereröffnet. Ein  wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der überregionalen Umweltbildungseinrichtung konnte damit zu seinem offiziellen Abschluss gebracht werden.

Nunmehr besteht  u. a. die Möglichkeit für die ganzjährige Nutzung. Ohne Heizung, mit vielen winddurchlässigen Ritzen und Feuchte war eine ganzjährige Nutzung zuvor überhaupt nicht möglich. Neben den Exkursionen im Freien können nunmehr ganzjährig Veranstaltungen, Fortbildungen, Projekte, Untersuchungen und vieles mehr im zweckmäßigen Seminarraum durchgeführt werden.

  • Die Waldökostation

    Die Waldökostation als bürgernahe Einrichtung für Umwelt – und Naturfragen ist zugleich auch Ausgangspunkt für Schulveranstaltungen oder Waldexkursionen. Hier kann man sich über die Ökologie und Biologie der heimischen Flora und Fauna, bis hin zur forstwirtschaftlichen Nutzung des Waldes informieren. Die umgebaute Scheune wird für Ausstellungen, Vorträge, Dia-Shows und Filmvorführungen genutzt. Dank ihrer Größe finden Klassenstärken von bis zu 60 Schülern auch für Labortätigkeiten, Mikroskopieren und Experimentieren Platz.

  • Der Bauerngarten

    Im Anschluss an den Hof der Waldökostation ist ein Garten angelegt. Er ist im klassischen Stil eines historischen Bauerngartens konzipiert und mit Pflanzen von kulturhistorischer Bedeutung, Obst und Gemüse sowie Heil- und Gewürzkräutern bepflanzt. Bei schulischen oder öffentlichen Veranstaltungen wird er als Anschauungsbiotop eingebunden. Von der reinen Botanik (Systematik und Artenkenntnis) und Nutzpflanzenkunde, über Heil- und Giftpflanzen, aromatischen Gewürzkräutern und deren Inhaltsstoffen bis hin zu Anbau, Ernte, Verwendung und Zubereitung, Bedeutung, Gestaltungsmerkmale und Geschichte der Bauerngärten- von der Römerzeit bis heute – können alle Aspekte behandelt werden.

  • Das Klassenzimmer im Freien

    Auf der Wiese vor dem Naturzentrum sind Holzbänke im Halbkreis aufgestellt und auf ein Vortragspult zentriert. Bei guter Witterung kann dieses „Klassenzimmer im Freien“ zum Unterricht unter freiem Himmel genutzt werden. Von hier aus lässt sich besonders günstig die Natur auf der Wiese beobachten.

  • Die Wildgehege

    Die Wildgehege hinter dem Naturzentrum locken besonders Kinder. Auf einer Fläche von ca. 20 ha können von gut befestigten Wegen neben Dam-, Rot- und Schwarzwild auch Sikawild – eine ostasiatische Hirschart – beobachtet werden. Hier kann man einiges über die Lebensweise und Ökologie der Tiere erfahren. Vor allem im Herbst lassen sich mit Einsetzen der Brunft sehr eindrucksvoll verhaltensbiologische Beobachtungen an den Tieren vornehmen.

  • Lehrpfade

    Vom Naturzentrum sind ein naturkundlicher Waldlehrpfad, ein geologisch-landeskundlicher und ein archäologischer Wanderweg gut zu Fuß erreichbar. Diese wurden im Rahmen der 2000-Jahr-Feier der Stadt Koblenz im Erholungswald angelegt.