Die Bauarbeiten zur Verbreiterung des Geh- und Radwegs an der Eisenbahnbrücke Horchheim schreiten weiterhin planmäßig voran. Unter der Federführung des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz wird mit dem Projekt die wichtige Verbindung zwischen den Koblenzer Stadtteilen Oberwerth und Horchheim für den Fuß- und Radverkehr deutlich verbessert und sicherer gestaltet.
Mit dem Einhub der neuen Vorlandbrücke auf der Horchheimer Seite wurde einer der technisch anspruchsvollsten und sichtbarsten Bauabschnitte des Projekts erfolgreich absolviert.
In zwei Nächten erfolgte mithilfe eines 850-Tonnen-Mobilkrans der Einhub von drei Segmenten, die zu der insgesamt 70 Meter langen Vorlandbrücke zusammengefügt wurden. Für den Aufbau des Großkrans kam ein weiterer Mobilkran zum Einsatz. Die einzelnen Brückenteile wogen dabei jeweils etwa 17, 29 und 31 Tonnen.
Im Anschluss werden die Ausbauarbeiten fortgesetzt. Dazu gehören insbesondere:
- Korrosionsschutzarbeiten an den verlängerten Querträgern
- Die Montage der äußeren Längsträger
- Das Verlegen der neuen Gehwegplatten
- Die Montage des Geländers
- Zuwegung von der Emser Straße zur Brücke
Der Einhub der Vorlandbrücke auf der Horchheimer Seite markierte einen entscheidenden Meilenstein des Gesamtprojekts. Mit dem Abschluss dieses Bauabschnitts rückt die Fertigstellung des verbreiterten Geh- und Radwegs einen weiteren wichtigen Schritt näher. Nach Abschluss aller Arbeiten steht den Bürgerinnen und Bürgern eine moderne, sichere und leistungsfähige Wegeverbindung zwischen Koblenz-Oberwerth und Koblenz-Horchheim zur Verfügung. Die Stadt Koblenz investiert damit nachhaltig in eine zukunftsfähige Infrastruktur und stärkt den umweltfreundlichen Fuß- und Radverkehr.
Die Fertigstellung der Maßnahme ist weiterhin für Ende 2026 vorgesehen.

