Im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebs Koblenz wurde in der Moselweinstraße/Bundesstraße 416 zwischen dem Bereich „An der Fähre“ in Metternich und der Gülser Eisenbahnbrücke der Fahrbahnbelag auf der ca. 1,7 km langen Strecke erneuert. Neben der Fahrbahn verläuft zudem eine Hauptroute des städtischen Radverkehrs und gleichzeitig Abschnitt des überregionalen Mosel-Fernradwegs.
Inzwischen wurde auch die Fahrbahnmarkierung neu aufgebracht. Dabei konnten zahlreiche Anpassungen vorgenommen werden, die insbesondere dem Fuß- und Radverkehr zu Gute kommen. Im Vordergrund stand dabei die Erhöhung der Sicherheit und der Qualität der Infrastruktur.
An verschiedenen Stellen konnten die bestehenden Zweirichtungsradwege bzw. die gemeinsamen Geh- und Radwege verbreitert werden. So stehen nun abschnittsweise Breiten von bis zu 3,00 Metern zur Verfügung. Begegnungssituationen und Überholvorgänge zwischen Radfahrenden und zu Fuß Gehenden können dadurch sicherer stattfinden. Auch der grüne Sicherheitstrennstreifen zwischen der Kfz-Fahrspur und dem Geh- und Radweg an der Bundesstraße erfüllt nun die vorgeschriebenen Breiten und sorgt für eine klare räumliche Trennung der Verkehrsarten.
Die Anpassungen konnten insbesondere durch die Verschmälerung und Verkürzung von vormals lang gezogenen Sperrflächen in der Fahrbahnmitte ermöglicht werden, bei gleichzeitiger Einhaltung der erforderlichen Kfz-Fahrbahnbreiten.
Weitere punktuelle Optimierungen konnten ebenfalls umgesetzt werden. Die Radumfahrung der Bushaltestelle „In der Laach“ ist beispielsweise etwas großzügiger und dynamischer angelegt worden.
Sicherere Querungsstellen für Fußgänger
Weitere Verbesserungen betreffen die Fußgängerüberwege entlang des Sanierungsabschnitts. Sogenannte Lüft-Elemente unterstützen eine deutlichere Führung und bieten Fußgängern einen zusätzlichen Schutz vor dem fließenden Kfz-Verkehr. Auch weitere Querungsstellen in der Winninger Straße wurden optisch optimiert.
Durch die Kombination aus erneuertem Fahrbahnbelag und optimierter Markierung konnte die vorhandene Verkehrsinfrastruktur somit gezielt weiterentwickelt werden. Insbesondere der Rad- und Fußverkehr profitiert von den zusätzlichen Flächen, den durchgängigen Sicherheitstrennstreifen und den verbesserten Querungsmöglichkeiten.

