Bereits in der Nacht vom 14. auf den 15. März wurden die ersten Stahlbauteile des Brückenbauprojekts über der zwölfgleisigen Bahnanlage auf der Rauentaler Seite eingehoben. Am vergangenen Wochenende konnte nun der Lückenschluss der insgesamt 80 Meter langen Stahlkonstruktion von der Goldgrube aus erfolgen. Davon werden 64 Meter frei über den Gleisen getragen. Das gesamte Bauwerk wird inklusive der Rampen später eine Länge von rund 444 Metern betragen und am Scheitelpunkt eine Höhe von elf Metern aufweisen.
Die eingehobene Stahlkonstruktion wiegt insgesamt rund 200 Tonnen.
Aufgrund des abgeschlossenen Einhubs ist die neue Brücke nun deutlich sichtbar. Nach Fertigstellung voraussichtlich Ende 2026 steht Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden eine nutzbare Breite von rund fünf Metern zur Verfügung, um eine gemeinsame konfliktfreie Nutzung zu ermöglichen.
Die Brücke ist ein Gemeinschaftsprojekt des Amtes für Stadtentwicklung und Bauordnung (Idee, verkehrsplanerische und städtebauliche Konzeption) und des Tiefbauamts (Objektplanung und -umsetzung). Die Realisierung wird vom Bundesumweltministerium, dem Landesministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW), dem Landesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM), dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV Nord) und der Deutschen Bahn (DB InfaGO) unterstützt.
Die Brücke ist unter anderem die Voraussetzung für den noch zu bauenden Schienenhaltepunkt „Verwaltungszentrum“ der Deutschen Bahn AG.
Eindrücke vom Einhub des letzten Stahlbauelementes am 22.03.2026:
Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unter dem Förderkennzeichen 67KBR0118.


