Stadtbibliothek

Stadtbibliothek Koblenz

im Forum Confluentes

Aktuelles

Fahrbibliothek aktuell

Aus personellen Gründen fährt der Bücherbus leider vom 29.04.2024 bis zum 10.05.2024 nicht. Alle Medien können in der Zentralbibliothek zurückgegeben oder verlängert werden.

Infos auch unter:  fahrbibliothek-stb@stadt.koblenz.de  oder 0163-9708677.

Wir bitten um Ihr Verständnis!




Briefwahlbüro ab 6. Mai im Forum Confluentes

Briefumschlag Briefwahl

Kommunal- und Europawahl 2024

Am 09.06.2024 findet in der Stadt Koblenz die Kommunal- und Europawahl statt. Neben der Europawahl entscheiden die Wählerinnen und Wähler über die Zusammensetzung der folgenden kommunalen Gremien.

Ein Briefwahlbüro befindet sich im Forum Confluentes in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek im 5. Obergeschoss, Zentralplatz 1, 56068 Koblenz. Die Öffnungszeiten sind: Montag, Dienstag Mittwoch, Donnerstag und Freitag : 10 bis 18 Uhr und Samstag: 10 bis 15 Uhr.

Infos auch unter: https://wahlen.koblenz.de/



Besuch des Berufsverbands BIB Sachsen-Anhalt in der Stadtbibliothek

 

Im Rahmen ihrer jährlichen Studienreise besuchten Mitglieder der Landesgruppe Sachsen-Anhalt des BIB (Berufsverband Information Bibliothek) auch die Stadtbibliothek Koblenz.

Bei einem Rundgang zeigten Susanne Ott und Thomas Koch den Berufskolleginnen und -kollegen die Zentralbibliothek im Forum Confluentes, wobei ein reger Fachaustausch entstand. Organisiert wurde die Exkursion von Frank Merken, Leiter der Stadtbücherei Andernach.


Saatgutbibliothek startete zum zweiten Mal

Am Freitag, 1. März geht die Saatgutbibliothek in die zweite Runde: Im Frühjahr stellt die Stadtbibliothek Koblenz unterschiedliche Samen von Gemüse und Blumen zur Verfügung, die von Interessierten im Garten, auf der Fensterbank oder auf dem Balkon ausgesät, gepflegt und anschließend geerntet werden können. Nach der Ernte im Herbst sollen die Hobbygärtnerinnen und -gärtner einen Teil des gesammelten Saatguts wieder zurück zur Stadtbibliothek bringen, sodass dies im folgenden Jahr wieder bereitgestellt werden kann und ein Kreislauf entsteht, der einer klassischen Buchausleihe ähnelt. Damit knüpft die Aktion an einen erfolgreichen Start im vergangenen Jahr an:

"Die Saatgutbibliothek ist eine tolle Ergänzung zum Angebot unserer Stadtbibliothek und ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hoffen wir, dass auch in diesem Jahr wieder viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner mitmachen werden," findet Ingo Schneider, Dezernent für Bildung und Kultur

Zum Angebot stehen verschiedene Gemüsesorten und Blumensamen, unter anderem Tomaten, Bohnen, Erbsen, Gartenmelde oder Salat. Das verwendete Saatgut ist „samenfest“. Das bedeutet, dass sich die Pflanzen mit traditionellen Methoden vermehren, ohne spezifische Eigenschaften zu verlieren. Außerdem können sich samenfeste Sorten besser an ihre Umwelt anpassen und wachsen auch ohne Pflanzenschutzmittel. Um die Genetik einheimischer Pflanzenarten zu erhalten und für mehr Biodiversität zu sorgen stehen vor allem lokale und alte Sorten zur Verfügung. So möchte die Stadtbibliothek einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt und Nachhaltigkeit leisten:

„Gärtnern ist ein schönes Hobby, ob im Garten oder Balkonkasten. Und wenn neben der Freude, eine Pflanze wachsen und gedeihen zu sehen, noch etwas für Biodiversität und Insektenschutz getan werden kann, ist das eine echte Win-Win-Situation. Wir freuen uns auf viele interessierte Menschen mit grünem Daumen (oder die ihn erst bekommen wollen) und danken unseren Kooperationspartnern für die tolle Unterstützung,“ sagt Susanne Ott, Bibliotheksdirektorin der Stadtbibliothek Koblenz

Die Aktion wird begleitet vom Verein „Freunde der Bundesgartenschau Koblenz e.V.“, außerdem stehen am Tag der Eröffnung die „Pflanzendoktoren“ vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen Interessierten unterstützend zur Seite und beantworten Fragen zur Aussaat, Pflege und Saatgutgewinnung. Die Aktion ist für alle Bibliotheksbesucherinnen und -besucher der Stadtbibliothek im Forum Confluentes kostenlos, nur solange der Vorrat reicht. Ein Bibliotheksausweis ist dafür nicht nötig.

Das Foto (Stadt Koblenz/Timea Laux) zeigt v.l. Pflanzendoktorin Jutta Hase, Dezernent Ingo Schneider, Bibliotheksdirektorin Susanne Ott, Vorsitzender der BUGA-Freunde Tom Schilling, Christiane Persch (Stadtbibliothek) und Pflanzendoktor Winfried Mathy.



Bezirksentscheid Vorlesewettbewerb


Die Gewinner des Bezirksentscheids im Vorlesewettbewerb stehen fest - es sind Sophie Rosenbaum und Leon Hildebrand!

Die Stadtbibliothek führt alljährlich die Koblenzer Stadt- und Bezirksentscheide im Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels durch. Nun wurde im Forum Confluentes der diesjährige Bezirksentscheid organisiert. Alle Teilnehmenden waren schon Gewinner:innen und hatten zuvor die Wettbewerbe in ihren Schulen und auf regionaler Ebene für sich entschieden. Bibliotheksdirektorin Susanne Ott und Juryleiter Peter Stein begrüßten die Kinder und ihre Fans und wünschten allen viel Spaß und Erfolg.

Die elf Sechstklässler aus den Kreisen des ehemaligen Regierungsbezirks hatten sich verschiedene spannende und interessante Bücher ausgesucht, die Bandbreite reichte von Harry Potter bis Percy Jackson. Aus diesen Büchern lasen sie dem interessierten Publikum drei Minuten eine ausgewählte Textpassage vor. Anschließend mussten alle in einer zweiten Runde jeweils zwei Minuten einen unbekannten Pflichttext vorlesen, den das Organisationsteam der Stadtbibliothek um Marion Eickschen und Nathalie Roschmann ausgewählt hatte. Die Jury bewertete die Beiträge dann anhand verschiedener Kriterien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl.

Die acht Mädchen - Mia Mönig (Ahrweiler), Mia Sohpie Vogelhuber (Altenkirchen), Cara Billo (Bad Kreuznach West),  Kira Topel (Cochem-Zell),  Sophie Rosenbaum (Koblenz), Frida Conrad (Mayen-Koblenz), Klara Pohlmann (Rhein-Hunsrück) und Jill Michelle Becker (Rhein-Lahn) - sowie die drei Jungen - Paul Zimmermann (Westerwald), Johan Hebborn (Bad Kreuznach Ost)  und Leon Hildebrand (Neuwied) - lasen trotz der ungewohnten Situation aus beiden Texten hervorragend und auf durchgehend sehr hohem Niveau vor. Damit begeisterten sie das Publikum, die anwesenden Lehrkräfte und Familien.

Die Jury mit Peter Stein, Marion Eickschen, Susanne Ott, Annika Schmengler und Paula Zimmermann (Buchhandlung Reuffel) hatte keine leichte Entscheidung zu treffen. Alle lobten einhellig die teilnehmenden Kinder, deren Vorlesetechnik und die Qualität des Wettbewerbs.

Im Anschluss übernahm der Dezernent für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz Ingo Schneider die Siegerehrung. Auch er betonte die Bedeutung des Vorlesewettbewerbs für die Förderung der Lesekompetenz und lobte das tolle Engagement der jungen Leser:innen. Ihr Talent und ihre Freude am Lesen seien inspirierende Beispiele für ihre Altersgenossen und ein Zeichen für die Bedeutung von Schrift und Literatur in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig bedankte er sich bei den Eltern und Familien für die Unterstützung der Schüler:innen.

Alle am Bezirksentscheid teilnehmenden Kinder erhielten als Anerkennung für ihr Engagement und ihre Leseleistung eine Urkunde, ein Buchgeschenk sowie ein Pocket-Quiz. Dann wurden die zwei erfolgreichen Sieger des Bezirksentscheids gekürt: Sophie Rosenbaum (Görres-Gymnasium Koblenz, Kreis Koblenz) und Leon Hildebrand (Priv. Martin-Butzer-Gymnasium Dierdorf, Kreis Neuwied).

Beide überzeugten die Jury mit ihrem Auftreten und ihren souveränen Leseleistungen. Die strahlenden Gewinner erhielten ihre verdienten Siegerurkunden und ein Geschenk. Sie vertreten nun den Bezirk Koblenz im weiteren Wettbewerb und werden im Mai beim Landesentscheid Rheinland-Pfalz antreten.

Seit 65 Jahren findet der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels statt. Kinder der sechsten Klassen treten an, um in verschiedenen Stufen von der Schule über die Stadt, Bezirk und Land bis hin zum Bundesfinale jeweils die besten Vorleser:innen zu ermitteln. Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, Freude am Lesen zu wecken, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken.

 


Stadtentscheid Vorlesewettbewerb

Beim alljährlich von der Stadtbibliothek Koblenz veranstalteten Stadtentscheid im Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels traten vor kurzem 12 Kinder der sechsten Klassen an, um in zwei Runden die besten Vorleserinnen und Vorleser zu ermitteln.

Die Koblenzer Schulsieger:innen wurden von der Bibliotheksdirektorin Susanne Ott und dem Juryleiter Peter Stein herzlich begrüßt. Alle Teilnehmenden hatten sich spannende Bücher ausgesucht, aus denen sie dem Publikum in der ersten Runde jeweils drei Minuten vorlasen. Im zweiten Durchlauf trugen die Schüler:innen, nach einer kleinen Stärkung in der Pause, zwei Minuten aus einem unbekannten Text vor. Die Jury bewertete die Beiträge dann anhand verschiedener Kriterien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl.

Alle neun Mädchen, Merit Waschke, Sophie Rosenbaum, Elisabeth Marie Eichhorn, Freda von Hahn, Nihal Sari, Giana Latz, Lea Schneider, Yusra Zaffar und Finja Wagner sowie die männliche Verstärkung, Eric Stotz, Fynn Fellenzer, und Paul Schmidt, lasen aus ihren Büchern hervorragend und voller Engagement vor. Von fantastischen Geschichten wie „Wings of Fire“ bis zu bekannten Werken wie „Die drei !!!“ war die Vielfalt der ausgewählten Bücher breit gefächert und begeisterte das Publikum sowie die anwesenden Lehrkräfte und Familien.

Alle teilnehmenden Kinder, die bereits ihre jeweiligen Schulentscheide gewonnen hatten, erhielten als Anerkennung für ihre Teilnahme und ihre tollen Leistungen eine Urkunde und einen Buchpreis. Die Jury mit Gisela Nülle, Paula Zimmermann, Marion Eickschen, Katharina Göbel-Backendorf und Peter Stein lobte die großartigen Leistungen der Teilnehmenden, einigte sich aber schnell auf die Siegerin Sophie Rosenbaum. Die Schülerin vom Görres-Gymnasium Koblenz überzeugte mit ihrer Leseleistung, u.a. aus dem Buch „Die Chaosschwestern legen los!“ von Dagmar H. Mueller.

 Die strahlende Gewinnerin Sophie Rosenbaum wird nun als Koblenzer Stadtsiegerin beim Bezirksentscheid im Vorlesewettbewerb antreten. Der Bezirksentscheid, der am 09. April 2024 stattfindet, wird ebenfalls von der Stadtbibliothek Koblenz und dem Bibliotheksteam um Nathalie Roschmann und Marion Eickschen organisiert.

 Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, Freude am Lesen zu wecken, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Die Etappen führen von der Schule über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale, das voraussichtlich im Juni 2024 in Berlin stattfinden wird.


Abschluss Vorleseaktionen „Adventskalender“

Im Dezember 2023 hatte die Stadtbibliothek Koblenz wieder allen Grundschulen im Stadtgebiet die alljährliche Leseförderaktion „Adventskalendergeschichten“ angeboten. Mit großer Resonanz: 161 Postkarten mit richtig ermittelten Lösungen wurden in der Bibliothek abgegeben.

An jedem Schultag im Advent wurde in den Klassen ein Kapitel aus „Ein Kobold zu viel oder: Wie Weihnachten um ein Haar ausfiel“ von Jens Schumacher vorgelesen und dazu Rätselaufgaben gelöst. Zum Schluss ergab sich aus den vielen Rätseln folgender Lösungssatz: „Aufregung in der Spielzeugfabrik am Nordpol“. Aus allen in der Stadtbibliothek eingesandten Lösungen wurde dann eine Gewinnerklasse gezogen.

Die glücklichen Gewinner sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Joseph-Mendelssohn-Grundschule in Horchheim unter Aufsicht von Frau Eva Siegfanz. Jedes Kind bekommt ein Mitmach-Heft von WAS-IST-WAS- Junior und ein Giveaway der StadtBibliothek Koblenz überreicht.

Die Vorleseaktion „Adventskalender“, die vom Landesbibliothekszentrums RLP entwickelt wurde, erfreut sich großer Beliebtheit und wird auch in diesem Jahr von der Stadtbibliothek Koblenz für die Grundschulen angeboten werden.


Närrische Vorlesestunde für Kinder war ein voller Erfolg

Die Koblenzer StadtBibliothek hatte am 01.02.2024 wieder zum alljährlichen Kinderkarneval eingeladen.

Die Besucher:innen erwartete ein buntes Programm mit Musik, (Mitmach-)Tänzen, einer Vorlesestunde und viel Spaß. Zu Gast waren die Rhenser Möhnen  vom „Scharfen Turm“ sowie die Tanzgruppen „Elsa“ und „Magische Tiere“, die mit ihren Auftritten vollauf begeisterten.
Neben dem Bühnenprogramm gab es ein Bastelangebot, an dem die Kinder viel Freude hatten. Mit über 170 Besucher:innen war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

 


Erfolgreicher Lese- und Vorlese-Sommer in der Stadtbibliothek Koblenz!

„Lese-Alaaarm!“ – das war das Motto des sechzehnten Lesesommers in Rheinland-Pfalz. Am 09. September 2023 endete der Lesesommer. Die Bibliothek konnte die großartige Zahl von 1090 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verbuchen. Dabei wurden über 8.000 Entleihungen mit einem speziellen Buchangebot verzeichnet. 641 Kinder lasen drei oder mehr Bücher und erhielten damit eine Urkunde über ihre erfolgreiche Teilnahme.

Auch in diesem Jahr wurden tolle Preise verlost und die Gewinner und Gewinnerinnen per Post benachrichtigt. Die Hauptpreise waren in diesem Jahr ein Tolino Shine 6-E-Reader und ein Tablet. Weiterhin konnten sich die Gewinner über Gutscheine freuen.

Unter den Grund- und weiterführenden Schulen fand auch in diesem Jahr wieder der Wettbewerb um die Schulen mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern statt.

Die Grundschule Güls verzeichnete die meisten erfolgreichen Teilnehmer unter den Grundschulen. Das Max-von-Laue-Gymnasium wurde als erfolgreichste weiterführende Schule ausgezeichnet.

Unter der Überschrift: „Der erste Schritt zum Lesen – lass Dir vorlesen“ fand zum zweiten Mal der Vorlese-Sommer für Kinder im Kita-Alter statt. Rund 263 begeisterte Vorlesende und neugierige Kinder haben in der Stadtbibliothek Koblenz teilgenommen. Drei Hauptpreise wurden auch am 22.11.2023 übergeben.

Finanziell unterstützt wurden die Aktionen auch in diesem Jahr vom Förderverein „Lesen und Buch“.

Die Dezernentin für Kultur und Bildung Dr. Theis-Scholz und Frau Schwaab vom Förderverein zeigten sich bei der Übergabe der Hauptpreise sehr erfreut über die große Resonanz des Lesesommers bei den Kindern und Jugendlichen in Koblenz.

 

Bildunterschrift ( v. l. n. r): Beate Kabisreiter sowie 2 Lesescouts (M.v. Laue-Gymnasium), Marie-Theres Schwaab vom Förderverein, Frau Beig, Theis-Scholz, Peter Degen (Grundschule Güls), Thomas Koch und Marion Eickschen von der Stadtbibliothek


Fotos: Stadt Koblenz/ Thomas Koch

Familienfest ein voller Erfolg!

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Forum Confluentes fand am 15.7.2023 ein großes Familienfest statt. Die Zentralbibliothek konnte an diesem Tag über 2.600 Besucherinnen und Besucher begrüßen. Viele Veranstaltungen wie das Puppentheater oder die Lesungen mit Boris Pfeiffer waren restlos ausgebucht. Aber auch die Bastelaktionen, das Gaming oder das Kinderschminken kamen toll an. Wir bedanken und bei allen Besucherinnen und Besuchern und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

         

                  

Saatgut zur KoGa-Saisoneröffnung 

Erstmalig beteiligte sich die Stadtbibliothek Koblenz in diesem Jahr an der Saisoneröffnung im Rahmen der Koblenzer Gartenkultur am 1. Mai im Koblenzer Schlosspark. Dort werden im Rahmen der diesjährigen „Saatgutbibliothek“ noch einmal kostenlos Pflanzensamen abgegeben. Ziel des Projekts ist es, auf das Thema hinzuweisen und möglichst viele lokale und alte samenfeste Sorten interessierten Hobby-Gärtner:innen zugänglich zu machen. Das bei der Saatgutbibliothek verwendete Saatgut ist „samenfest“, das heißt, die Pflanzen lassen sich mit traditionellen Methoden vermehren. Aus ihren Samen wachsen Pflanzen, die wiederum geerntet werden können. Samenfestes Saatgut ist „Mehrweg-Saatgut“.

Bei einer Saatgutbibliothek wird im Frühjahr Saatgut zur Verfügung gestellt. Im Spätsommer sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Teil der Ernte wieder zur Saatgutgewinnung nutzen und frische Samen zurück in die Bibliothek bringen. So entsteht ein Kreislauf.

Wenige Saatguttütchen stehen noch zur Verfügung.

Bildunterschrift: Die Saat geht auf: Nachdem die Saatgutbibliothek bereits Ende März in der Stadtbibliothek eröffnet wurde, erreichen die Bibliothek erste Fotos von kleinen Pflänzchen, die aus dem Samen erwachsen.


90 Jahre Bücherverbrennung

Am 10. Mai 2023 jährt sich die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum 90. Mal. Um daran zu erinnern, beteiligen sich Koblenzer Schüler:innen und Lehrkräfte mit einem Projekt auf Initiative von Kultur- und Bildungsdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz aktiv an der Erinnerungskultur. Dazu folgen die Schulen dem Aufruf, sich am 10.05.2023 in der Stadtbibliothek Koblenz zusammenzufinden um über Bücher zu sprechen, die es ihrer Meinung nach auch in 90 Jahren noch geben sollte. Der Förderverein Lesen und Buch – Freunde der Stadtbibliothek Koblenz veranstaltet das Ereignis gemeinsam mit dem Kultur- und Schulverwaltungsamt durch Förderung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Die von Schüler:innen ausgewählte Literatur wird mitsamt den schriftlich verfassten Begründungen weiterhin in der Stadtbibliothek zum Anschauen und Ausleihen ausliegen.

 Zusätzlich werden mittels QR-Code die Flammen Realität: Die Teilnehmenden können sich durch Augmented Reality eine künstlerische Installation in der Stadtbibliothek anschauen um zu sehen, was damals vernichtet werden sollte. So erläutert Dr. Margit Theis-Scholz die Intention des Projekts: „Es ist wichtig zu begreifen, dass 1933 nicht einfach nur Bücher verbrannt werden sollten, sondern die Bücher Sinnbilder für Meinungsfreiheit, Kritik und Vielfalt darstellten. Mit dieser Aktion möchten wir insbesondere junge Menschen dafür sensibilisieren, dass jede Diktatur mit der Unterdrückung konträrer Meinungen beginnt.“ Begleitend zu der Veranstaltung werden ab dem 02.05. im Raum Koblenz Großflächenplakate auf die Jährung der Bücherverbrennung aufmerksam machen.



In Koblenz fanden keine Bücherverbrennungen statt, jedoch wurde die Bevölkerung in der Koblenzer Volks-Zeitung vom 10.05.1933 dazu aufgerufen, öffentliche Bibliotheken von „undeutschen Schriften zu säubern“.

Juli Auler zur Siegerin des Vorlesewettbewerbs beim Koblenzer Stadtentscheid gekürt!

Beim alljährlich von der StadtBibliothek Koblenz veranstalteten Stadtentscheid im Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels traten vor kurzem Kinder der sechsten Klassen an, um in zwei Runden die besten Vorleser*innen zu ermitteln. In diesem Jahr konnte der bundesweite Wettbewerb endlich wieder regulär in Präsenz stattfinden.

Die Koblenzer Schulsieger*innen hatten sich spannende Bücher ausgesucht, aus denen sie dem Publikum in der ersten Runde drei Minuten vorlasen. Im zweiten Durchlauf trugen die Schülerinnen und Schüler zwei Minuten aus einem unbekannten Text vor. Die sechsköpfige Jury bewertete die Beiträge dann anhand verschiedener Kriterien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl.

Alle elf Mädchen, Hanna Groß, Hadil Fadel, Asya Jan, Susanne Stumm, Charlotte Vohland, Neele Vogt, Livia Mielke, Jenara Abdo, Hanna Kietzmann, Sophie Katharina Knopp und Juli Auler sowie die männliche Verstärkung, Leo Krason, lasen aus ihren Büchern hervorragend und voller Engagement vor. Von fantastischen Geschichten wie „Das Wunder von Narnia“ bis zu bekannten Werken wie „Die drei ???“ war die Vielfalt der ausgewählten Bücher breit gefächert und begeisterte das Publikum. Alle teilnehmenden Kinder, die bereits ihre jeweiligen Schulentscheide gewonnen hatten, erhielten als Anerkennung für ihre tollen Leistungen eine Urkunde und einen Buchpreis.

Die erfahrene Jury mit Traute van Aswegen, Katharina Bing, Marion Eickschen, Katharina Göbel-Backendorf und Rainer Rechner unter der Juryleitung von Peter Stein lobte die großartigen Leistungen der Teilnehmenden, einigte sich aber auf die klare Siegerin Juli Auler. Die Schülerin vom Cusanus-Gymnasium in Koblenz überzeugte mit ihrer Leseleistung aus dem Buch „Leere Schatten“ von Jessica Townsend.

Die strahlende Gewinnerin Juli Auler wird nun als Stadtsiegerin beim Koblenzer Bezirksentscheid antreten!

Der Bezirksentscheid, der im März stattfindet, wird ebenfalls von der StadtBibliothek im Forum Confluentes organisiert. Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Rund 600.000 Schüler*innen beteiligen sich jedes Jahr. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, Freude am Lesen zu wecken, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Die Etap


OB Langner nutzt Sommerzeit für Praktika bei der Stadtverwaltung

OB sortiert zurückgegebene Zeitschriften wieder in die Fächer.

Wie in jedem Jahr absolviert Oberbürgermeister David Langner Praktika in der Stadtverwaltung. Die heutige Station ist die Stadtbibliothek im Forum Confluentes. Nach kurzer Einweisung durch Bibliotheksmitarbeiterin Daniela Sabel ging es sofort zur Sache. Noch bevor die Kundschaft die Bibliothek benutzen kann, müssen zurückgegebene Medien wieder in die Regale zurückgelegt werden, die neuen Zeitschriften und Tageszeitungen bereitgelegt und die älteren Exemplare weggeschafft werden. Sodann muss der Bargeldbestand der Handkasse gezählt und vermerkt werden. Dann müssen die Bibliothekscomputer an den Auskunftsplätzen hochgefahren werden und zu guter Letzt sind die Rolltreppen anzuschalten. Die Bibliotheksnutzer konnten so dann den Verwaltungschef als Auskunftsperson im Thekendienst erleben oder die Kolleginnen und Kollegen der Bibliothek im Verwaltungstrakt mit dem OB gemeinsam neue Bücher für das Ausleih- und Rückgabesystem zurechtmachen.

„Für mich sind diese Praktika von unschätzbarem Wert, lerne ich dadurch viele Verwaltungsbereiche persönlich viel besser kennen“, beschreibt Langner seine Motivation.

In diesem Jahr konnte der Oberbürgermeister sein handwerkliches Talent bei den Hausmeistern des Zentralen Gebäudemanagements unter Beweis stellen, arbeitet in verschiedenen Bereichen des Rechtsamtes und wird in den nächsten Tagen noch im Bürgeramt erwartet.

„Die Stadtverwaltung bietet eine unglaubliche Bandbreite an Aufgaben und Berufsfeldern und mir ist es wichtig, in möglichst allen Teilen einmal vorbei zu schauen. Die Serie der Praktika wird also weitergehen“, so der Oberbürgermeister.


Lebende Bücher“ und ihr ganz persönlicher Blick auf Rheinland-Pfalz

 Unter dem Titel „Rheinland-Pfalz – meine (neue) Heimat“ konnten sich Schüler:innen am 28. Juni „Lebende Bücher“ in der Stadtbibliothek ausleihen. Das im Rahmen des Jubiläumsjahres „75 Jahre Rheinland-Pfalz“ organisierte Veranstaltungsformat brachte Zeitzeug:innen unterschiedlichen Alters und Jugendliche miteinander in Dialog. Dr. Margit Theis Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, begrüßte am Morgen die erste Schulklasse in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek.

„Sie haben das große Glück heute mit Persönlichkeiten ins Gespräche zu kommen, die aufgrund ihrer eigenen Biografie spannende Hinweise auch auf ganz aktuelle Themen geben können. Sie erwarten ganz persönliche Geschichten und somit auch völlig unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart des Landes Rheinland-Pfalz“, erklärte Theis-Scholz. Das einende Element: Die Frage: „Was macht Rheinland-Pfalz für einen persönlich aus? Vito Contento (ehem. Gastarbeiter), Edda Dörr-Wessels (Journalistin), Andreas Mader (Winzer in 3. Generation), Gerda Mederer (Vertriebene), Elke Schlegel (Politischer Häftling in der DDR) und Hans-Werner Seul (Fleischermeister) stellten sich als „Lebende Bücher“ zur Ausleihe. Die Schüler:innen konnten sich darüber hinaus auch selbst verschiedenen Fragen stellen und somit ihre ganz eigene Sicht auf ihr Leben in der Region und in Rheinland-Pfalz reflektieren. Ein Angebot, das von den Schulen begeistert aufgenommen wurde, worüber sich Susanne Ott, Leiterin der Stadtbibliothek, besonders freute. 


Koblenzer Arbeitsgemeinschaft "Kultur und Politik" besiegelt Zusammenarbeit

Die neu gegründete Koblenzer Arbeitsgemeinschaft "Kultur und Politik" hat in der Stadtbibliothek Koblenz die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung untermauert. In einer offenen Podiumsdiskussion zu Bildaufnahmen des Nachkriegs-Koblenz wurde allen Interessierten gezeigt, welchen Inhalten sich die Beteiligten aus verschiedenen Perspektiven widmen.

Die Kooperationspartner - das Bundesarchiv, das Landeshauptarchiv, das Koblenzer Stadtarchiv, das Landesbibliothekszentrum, die Koblenzer Stadtbibliothek sowie die Universität in Koblenz, von deren Fachbereich Philologie/Kulturwissenschaften die Initiative für diese Arbeitsgemeinschaft ausging - freuten sich über das Grußwort von Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz. Hardeck machte deutlich, wie wichtig diese Kooperation ist: Demokratiegeschichte und Demokratiebildung seien wichtige Grundlagen einer Erinnerungskultur. Indem Archive, Bibliotheken und Wissenschaft wie nun in Koblenz zusammenarbeiteten, können gesellschaftsrelevante Ergebnisse erzielt werden, was er sehr begrüße.

Auch PD Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, betonte das produktive Verhältnis, das zwischen allen Kooperationspartnern bestehe. Gerade in der aktuellen Zeit brauche es gesellschaftliche, kulturelle und politische Orientierungen, dazu könne die Arbeitsgemeinschaft einen wichtigen Beitrag leisten.

Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert, Dekan des Fachbereichs Philologie/Kulturwissenschaften, machte schließlich deutlich, wie sehr die beteiligten Partner in den vergangenen Jahren durch verschiedene Projekte, etwa bei Ausstellungen, Vorträgen und im Rahmen der Koblenzer Wochen der Demokratie, bereits zusammengewachsen sind. „Diese vertrauensvolle und ertragreiche Zusammenarbeit haben wir nun besiegelt und wollen sie auch in Zukunft fortführen," erklärte Liebert.


Schließlich wurde ein Gruppenfoto aufgenommen. Auf ihm sind von links zu sehen: Benjamin Merkler, Leiter der Betriebsabteilung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz, Dekan Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert von der Universität Koblenz-Landau, Dr. Elsbeth Andre, Leiterin der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz und Direktorin des Landeshauptarchives Koblenz, Prof. Dr. Stefan Wehner, Vizepräsident für Koblenz der Universität Koblenz-Landau , PD Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, Michael Koelges, Leiter des Stadtarchivs Koblenz, Dr. Andrea Hänger, Vizepräsidentin des Bundesarchivs, Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz sowie Susanne Ott, Bibliotheksdirektorin der Stadtbibliothek Koblenz.


Zwischen den Zeilen - ein Literaturmagazin

www.ok4.tv

"Zwischen den Zeilen" ist ein Literaturmagazin im Offenen Kanal, das in der Stadtbibliothek aufgezeichnet wird. Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) Rheinland Pfalz und dem Bildungszentrum BürgerMedien e.V. Es ist auch ein Ausbildungsprojekt. Junge Menschen, die in den Offenen Kanälen ihre Ausbildung absolvieren, und Mitarbeiter*innen im freiwilligen sozialen Jahr produzieren gemeinsam dieses Magazin.

https://youtu.be/fbuf2ePY5Q0

https://youtu.be/XqUYXjIOB3s


Schenkung von Unruh-Dokumenten an die StadtBibliothek Koblenz

Die StadtBibliothek Koblenz erhielt vor kurzem eine Schenkung von der Journalistin Edda Dörr-Wessels. Diese umfasst einige Originaldokumente von bzw. über Fritz von Unruh. Die Koblenzerin lernte den Schriftsteller Fritz von Unruh zu Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit für die Rhein-Zeitung kennen.

Der in Koblenz geborene Fritz von Unruh (1885-1970) war als Schriftsteller und Redner in der Weimarer Republik sehr gefragt. Er galt als einer der Hauptvertreter des expressionistischen Dramas. Als entschiedener Kriegsgegner warnte er vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1933 floh von Unruh ins Exil nach Frankreich und dann in die USA. Nach dem Krieg kam er 1948 für einige Zeit nach Deutschland zurück und verbrachte später seinen Lebensabend in Diez an der Lahn im Haus seiner Familie.

Bei der Recherche für einen Artikel in der Rhein-Zeitung lernte Edda Dörr-Wessels den erfolgreichen Autor in Diez im Familiengut Oranienhof kennen. Dort machte sie auch die Bekanntschaft mit zwei Schwestern von Unruhs und seiner Ehefrau Friederike. Der Schriftsteller, der mit kritischem Blick an den Entwicklungen der jungen Bundesrepublik Anteil nahm, beeindruckte die Journalistin. Auch nach diesem Treffen blieben der Dichter und seine Schwestern der jungen Frau freundschaftlich zugewandt. Davon zeugen einige Briefe und Karten, die Edda Dörr-Wessels über mehrere Jahre hinweg erhielt.

Da sich in der StadtBibliothek Koblenz ein Teilnachlass von Unruhs befindet, entschied sich Edda Dörr-Wessels dazu, ihre Dokumente diesem Bestand hinzuzufügen und sie der StadtBibliothek zu schenken. Susanne Ott und Dr. Nina Mahrt von der StadtBibliothek bedankten sich stellvertretend für die Stadt für die großzügige Schenkung. Die Originaldokumente werden in den Historischen Bestand aufgenommen, wo sie für die Forschung zur Verfügung stehen werden.


Neuauflage Broschüre Kulturelle Bildung in Koblenz

Die Kultureinrichtungen der Stadt Koblenz haben zum Frühjahr eine Neuauflage der Broschüre „Angebote der Stadt Koblenz im Bereich der kulturellen Bildung“ veröffentlicht. Auf rund 20 Seiten finden interessierte Leserinnen und Leser kompakt alles Wissenswerte über Profil und Angebot der beteiligten Einrichtungen. Dabei wird eines schnell deutlich: Die Angebote von Ludwig-Museum, Mittelrhein-Museum, Musikschule, Stadtarchiv, Stadtbibliothek, Theater und Volkshochschule richten sich an alle Koblenzerinnen und Koblenzer, unabhängig welcher Alters- oder Zielgruppe.

Ein besonderes Augenmerk legen die Kultureinrichtungen auf die kulturelle Nachwuchsförderung: „Die Zusammenarbeit unserer Einrichtungen mit den Schulen hatte sich in den Jahren vor der Pandemie sehr positiv entwickelt”, erläutert Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz. Mit der Veröffentlichung der Neuauflage wolle man daher auch ein Zeichen setzen. Theis-Scholz: „Die aktuelle Situation ist für alle, vor allem auch wieder für die Kinder und Jugendlichen extrem schwierig. Wir alle hatten uns für das beginnende Frühjahr eine andere Pandemielage erhofft. Aber je langwieriger sich der Weg aus der von kultureller Abstinenz und sozialer Distanz geprägten Pandemie gestaltet, desto wichtiger zeigt sich die Rolle kultureller Bildungsangebote.” Passend dazu wurde auch das Zitat von Hilmar Hoffmann ausgewählt, das die Broschüre eröffnet: „Zukunft ist ein kulturelles Programm.“

Bild (Stadt Koblenz): Sehen gemeinsam besseren Zeiten für kulturelle Bildungsarbeit entgegen. V. li.: PD Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur, Susanne Ott, Direktorin der Stadtbibliothek, Dr. Matthias von der Bank, Leiter des Mittelrhein-Museums, Markus Dietze, Intendant des Theaters, Michael Koelges, Leiter des Stadtarchivs, Prof. Dr. Beate Reifenscheid-Ronnisch, Leiterin des Ludwig Museums, Dominik Grimm, Leiter der Musikschule, Nicole Kuprian, Leiterin der Volkshochschule und Jürgen Karbach, Leiter des Kultur- und Schulverwaltungsamts.

https://www.koblenz.de/downloads/aemter-und-eigenbetriebe/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/kulturelle-bildung-stadt-koblenz.pdf?cid=wkn

eLearning-Angebot der Stadtbibliothek Koblenz geht an den Start

Nachdem schon im Dezember das Angebot mit rund vierhundert eBooks zum Thema „Schule und Lernen“ ausgebaut werden konnte, ist jetzt mit den zwei neuen eLearning-Plattformen LinkedIn Learning und Lecturio der zweite Baustein in der Onleihe verfügbar. „LinkedIn Learning“ ist eine der weltweit größten Lernplattformen für Erwachsene in den Bereichen Business, Kreativität und Technik. Lecturio bietet Videokurse zu Softskills, Karriere und Weiterbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Freizeit, Gesundheit, Jura, Medizin, Wirtschaft und Steuern und mehr.

Die Nutzung ist denkbar einfach. Die Authentifizierung erfolgt über die Onleihe Koblenz, bevor man dann auf die Lernplattform weitergeleitet wird. Alle Angebote sind für die aktiven Nutzer:innen der Stadtbibliothek Koblenz kostenfrei.

Das digitale Lernen ist im Sinne eines lebenslangen Lernens eine große Erleichterung und Bereicherung und gehört inzwischen zum Alltag vieler Menschen. Das neue Angebot der Stadtbibliothek verbessert die Zugänglichkeit zu Lerninhalten. Die Stadtbibliothek versteht die erweiterten digitalen Angebote als Ergänzung zu dem  umfangreichen Medienbestand zum Thema Lernen in der Bibliothek.

Das Förderprogramm „WissensWandel“ unterstützt Bibliotheken und Archive bei ihrer digitalen Weiterentwicklung. Das Programm ist Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Sein Ziel ist es, Bibliotheken und Archive unter anderem dabei zu unterstützen, ein nachhaltiges hybrides Angebotsportfolio mit einer Kombination aus digitalen und analogen Services dauerhaft zu etablieren.


Bee-Bot Klassenset für KITAs und Grundschulen

Ab sofort gibt es ein neues MINT-Angebot in der StadtBibliothek Koblenz. Bee-Bots sind einfache, robuste Bodenroboter im kindgerechten Bienen-Design. Die Roboter sind leicht über die Richtungstasten auf dem Gerät zu bedienen. Sie ermöglichen einen einfachen Einstieg in das Thema „Coding“ für Kinder ab dem KITA-Alter bis hin zur 3. Grundschulklasse. Durch vielfältiges Zusatzmaterial wie beispielsweise Bodenmatten und Hindernisse können die Bee-Bots für unterschiedliche Themen- und Lernbereiche genutzt werden. Dabei werden vorausschauendes sowie räumliches Denken geschult und die Kinder lernen spielerisch erstes Programmieren. Je nach Aufgabenstellung können neben dem logischen Denken auch Sprachkompetenz, Rechnen und mehr gefördert werden.

 

In der StadtBibliothek im Forum Confluentes wird jetzt ein Bee-Bot Klassenset für KITAs und Schulen zum Auleihen angeboten. Das Set enthält insgesamt sechs Bee-Bot-Bodenroboter, Ladekabel, eine Ladestation für die Bee-Bots mit Steckdosenkabel sowie eine Anleitung. Zahlreiche Ideen und Anregungen für den Einsatz in der KITA oder im Unterricht sind ebenfalls enthalten. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an die Kinder- und Jugendabteilung der StadtBibliothek Koblenz, Ansprechpartnerin: Frau Roschmann, Telefon 0261-129 2610.


Neues Angebot in der StadtBibliothek Koblenz mit dem "SAMi-Lesebär"

Ab sofort gibt es für Eltern und Kinder ein neues Angebot in der StadtBibliothek Koblenz. Mit "SAMi - dein Lesebär!" können Kinder ab drei Jahren selbstständig in die Welt der Bilderbücher eintauchen. Einfach ans Buch gesteckt, liest der Bär die Geschichte vor, während das Kind durch das Buch blättert. Dabei erkennt das Gerät genau, auf welcher Seite sich jemand befindet. Das Kind kann vor- und zurückblättern und seine Lieblingsgeschichte beliebig oft anhören. So werden die Selbstbeschäftigung gefördert und die Fantasie angeregt. "SAMi" kann Bücher zu den unterschiedlichsten Themengebieten vorlesen. Neben Themen aus dem Kinderalltag wie Freundschaft oder Streit gibt es auch witzige Abenteuer und spannende Geschichten.

Es stehen mehrere Starter-Sets für die Ausleihe in der StadtBibliothek im Forum Confluentes zur Verfügung. Jedes Set enthält einen "SAMi-Lesebären" und ein Buch. Weitere SAMi-Bücher können ebenfalls ausgeliehen werden. 

Zusätzlich finden alle, die lieber selber vorlesen, in der StadtBibliothek natürlich jede Menge lustige und spannende Vorlesebücher für jedes Alter!

 

#BuchistBuch: Gleiches Recht für E-Books in Bibliotheken

Der Deutsche Bibliotheksverband nimmt Stellung zur Kampagne „Fair Lesen“

Immer mehr Bücher werden heute als E-Book digital veröffentlicht und gelesen. Der digitale Zugang ist eine wichtige Möglichkeit für viele Bürger*innen, an Bücher, Informationen und Medien heranzukommen. Bibliotheken müssen auch mit digitalen Angeboten ihrer Aufgabe nachkommen und ihre Nutzer*innen in geeigneter Weise mit Informationen und Medien versorgen.  Da es jedoch eine rechtliche Lücke (Lizenzen) gibt, können Bibliotheken der Nachfrage derzeit sowieso nur bedingt nachkommen.

Mit der Kampagne „Fair Lesen“, die am Wochenende gestartet wurde, unterstellen Autor*innen und Verleger*innen den Öffentlichen Bibliotheken, dass diese mit dem Verleih von E-Books den E-Buch-Markt zerstören und dadurch Kreativität sowie freie Meinungsäußerung massiv beeinträchtigen würden. Zugleich wird vor einer politischen Zwangslizensierung gewarnt, durch die E-Books „zum Nulltarif“ angeboten würden.

Aus Sicht des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) beruht der Appell der Autor*innen und Verleger*innen auf Falsch- und Fehlinformationen.

Link zur Pressemitteilung

Literatur erleben inmitten von Koblenz: Neu bestückter Literaturpfad informiert über Breitbach-Preisträger

Der Koblenzer Literaturpfad lädt ab sofort mit neuen Inhalten zum Stöbern ein. Er informiert nun über den Autor Karl-Heinz Ott, den diesjährigen Preisträger des Joseph-Breitbach-Preises. Bereits im Juni wurde der Koblenzer „Literaturpfad“ auf dem Clemensplatz gemeinsam mit Intendant Markus Dietze, Literaturprofessor Stefan Neuhaus und Schriftstellerin Marlene Streeruwitz durch die Dezernentin offiziell eingeweiht.  „Die letzten Wochen zeigen, dass der Literaturpfad gut angenommen wird“, so Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz.

 Koblenzer Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt können sich entlang des Literaturpfads während eines Spaziergangs regelmäßig über die literarischen Aktivitäten in und um Koblenz informieren. Die Idee des Literaturpfads entstand aus der Mitte der Themenrunde „Literatur“, bei der sich verschiedenste Akteurinnen und Akteure der Literatur in Koblenz sowie aus der Region regelmäßig austauschen. Der Clemensplatz in der Stadtmitte von Koblenz bietet sich für einen literarischen Rundgang als langfristig nutzbarer und attraktiver Standort an, der Literaturpfad wertet die bisher ungenutzten Grünflächen auf und lädt zu einer längeren Verweildauer ein.

 Entlang zweier Längswege stehen acht Stelen aus Cortenstahl, welche an ein Lesepult erinnern und mit Textfolien und QR-Codes versehen sind. In regelmäßigen Abständen werden die Folien nun ausgetauscht, um die Öffentlichkeit auf die Vielfalt der Literaturlandschaft und auf die Bedeutung des Lesens aufmerksam machen zu können.

 Durch die Unterstützung unzähliger Literaturakteure aus Koblenz und der Region konnte dieses Projekt erst möglich gemacht werden. Gefördert wird der Koblenzer „Literaturpfad“ durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, die Debeka, die Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, den Koblenzer Kulturverein e.V. sowie durch die Volksbank RheinAhrEifel eG.

 

Bildunterzeile:

Die Koblenzer Kulturdezernentin Margit Theis-Scholz (Mitte) machte sich gemeinsam mit Inga Wüsthoff vom städtischen Kultur- und Schulverwaltungsamt  (rechts) sowie dem kulturpolitischen Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion, Arnold Thieltges, ein Bild vom neu bestückten Literaturpfad am Clemensplatz. Ab sofort können sich Besucher hier über den Joseph-Breitbach-Preis sowie den diesjährigen Preisträger Karl-Heinz Ott per QR-Code informieren.

HÖRSTATIONEN IN EHRENBREITSTEIN ZU JOSEPH BREITBACH

Seit dem 17. September können nicht nur literaturinteressierte Koblenzerinnen und Koblenzer sowie Besucherinnen und Besucher ein neues Angebot nutzen: Acht Hörstationen informieren über das Leben und Werk des 1903 in Ehrenbreitstein geborenen Schriftstellers Joseph Breitbach.

Copyright: CICERO

Die Route durch Ehrenbreitstein beginnt an Breitbachs Geburtshaus, dem heutigen Rhein-Museum, führt entlang der Joseph-Breitbach-Straße, dem Rheinufer, der Humboldtstraße/Ecke Kapuzinerplatz, der Straße Im Teichert, der Humboldtstraße 116 (alte Schule/ Torbogen) bis zur Kreuzkirche. Neben Informationen zu Breitbachs Biografie erwarten die Besucherinnen und Besucher Textpassagen aus dessen Buch „Die Wandlung der Susanne Dasseldorf“.

„Mit den Hörstationen möchten wir einen bedeutenden Sohn unserer Stadt, dem wir auch den nach ihm bekannten renommierten Literaturpreis zu verdanken haben, einem größeren Publikum bekannt machen“, erklärt PD Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz die Idee zu diesem Projekt. „Mit dieser audiovisuellen Erfahrung, dem Hören von Texten an den im Buch beschriebenen Originalschauplätzen, eröffnen wir zudem einen niederschwelligen Zugang zu Literatur im Allgemeinen“, so Theis-Scholz weiter.

Copyright: CICERO

An der Realisierung des Projekts, das mit Mitteln aus dem Programm „NEUSTART KULTUR II“ sowie durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz gefördert wurde, waren der Ortsring Ehrenbreitstein, die Schauspielschule Koblenz S/KO in Ehrenbreitstein, das Theater am Ehrenbreitstein sowie die Stadtbibliothek und das Kultur- und Schulverwaltungsamt beteiligt. Die Stadtbibliothek lieferte die Texte, die anschließend von Schauspielerinnen und Schauspielern eingelesen wurden. Die eingesprochenen Texte sind an den mit Hinweisschildern versehenen Stationen über einen QR Code abrufbar.


Verleihung des Herrmann-Wedell-Preises

 Pandemiebedingt verschoben und in einem sehr kleinen Personenkreis gehalten übergab am 01.07.2020 Jörg Perscheid und Nicole Kuprian im vhs-Saal der Volkshochschule Koblenz in den Hermann-Wedell-Preis 2020 an Traute van Aswegen. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Volkshochschule und die Leiterin der Volkshochschule Koblenz würdigten das große Engagement der Preisträgerin im Kultur- und Bildungsbereich. Zum 17. Mal verleiht der Verein Freunde der Volkshochschule der Stadt Koblenz e.V. den Hermann-Wedell-Preis, benannt nach dem ersten Leiter der Volkshochschule Koblenz. Mit dem Preis werden Personen oder Gruppen geehrt, die sich in besonderer Weise für die praktische Kulturarbeit bzw. die allgemeine Weiterbildung / Erwachsenenbildung eingesetzt haben. Nach einstimmigen Votum der Jury geht der Preis 2020 an Traute van Aswegen … weiter

Marlene Streeruwitz wird erste Joseph-Breitbach-Poetikdozentin in Koblenz

Zum ersten Mal ist die neu eingerichtete Joseph-Breitbach-Poetikdozentur vergeben worden, und zwar an eine der bekanntesten Schriftstellerinnen nicht nur Österreichs, sondern des gesamten deutschen Sprachraums.

 Marlene Streeruwitz stellt ihre Dozentur unter die Überschrift „Geschlecht. Zahl. Fall. Person. Zahl. Zeit.“ und wird nun kurzfristig zu zwei Terminen in Koblenz zu Gast sein können: Die beiden im Rahmen der Poetik-Dozentur kurzfristig möglichen öffentlichen Veranstaltungen werden am Donnerstag, 10. Juni 2021 sowie am Mittwoch, 16. Juni 2021 jeweils um 20:00 Uhr im Theater Koblenz stattfinden. Vor Ort kann eine nach den aktuellen Regelungen eng begrenzte Zuschauerzahl teilnehmen, beide Veranstaltungen werden allerdings live über die Website des Theaters Koblenz kostenfrei gestreamt. Ein öffentlicher Vortrag von Marlene Streeruwitz an der Universität Koblenz wird voraussichtlich im Herbst 2021 nachgeholt.

Marlene Streeruwitz studierte zunächst Slawistik und Kunstgeschichte in Wien. Seit 1992 werden ihre Theaterstücke auf zahlreichen Bühnen gezeigt, so ist beispielsweise Ende 1993 „Ocean Drive“ vom Kölner Schauspiel uraufgeführt worden. Dabei begleitet sie den Theater- und Literaturbetrieb stets kritisch. Auch in der Prosa ist sie sehr erfolgreich, beginnend 1996 mit ihrem ersten Roman „Verführungen. 3. Folge. Frauenjahre“, der Titel weist bereits auf das für ihre Texte typische Spiel mit den Leserinnen und Lesern hin. 2019 erschien Streeruwitz‘ bisher letzter Roman „Flammenwand“. Die Autorin hat bereits eine beeindruckende Erfahrung als Poetik-Dozentin, etwa in Tübingen und Frankfurt, den wohl bedeutendsten Poetik-Dozenturen in Deutschland.

 Alle Texte der Autorin sind extrem sprachbewusst und haben einen unverwechselbaren Stil. Die gebrochene Syntax mit ihrer – auch im Motto der Koblenzer Poetik-Vorlesungen deutlich ausgestellten – elliptischen Struktur führt, wie die diese Sprache sprechenden Figuren auf der Bühne, eine Suchbewegung vor. Es geht um nichts weniger als um das Dasein in einer unübersichtlich gewordenen Welt, wobei vor allem soziale und Geschlechter-Rollen im Mittelpunkt stehen, die durch politische wie ökonomische Macht bestimmt werden und die es in raffinierten Inszenierungen zu dekonstruieren gilt.

Die von der Stadt Koblenz und der Universität Koblenz-Landau getragene Poetik-Dozentur wird ab 2021 für Drama und Lyrik jährlich im Wechsel verliehen. Mit der neu eingerichteten Dozentur sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich mit ihrer Literatur, aber auch mit ihrer Persönlichkeit in der Nachfolge von Joseph Breitbach (geb. am 20.09.1903 in Koblenz-Ehrenbreitstein; gestorben am 9.05.1980 in München) maßgeblich für Grenzen überschreitende Toleranz und für eine humanere Welt einsetzen. Er hat stets soziale Missstände kritisch reflektiert, auch deshalb wurden seine Bücher 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt und verboten. Breitbach gilt als einer der Architekten der deutsch-französischen Freundschaft in der Nachkriegszeit.

Der Schriftsteller Breitbach ist für seine Dramen, Romane und Erzählungen bekannt. Ausgezeichnet werden sollen mit dem Preis aber vorrangig Leistungen im Bereich der Gegenwartsdramatik und der Gegenwartslyrik, um diesen heute im Literaturbetrieb eher marginalisierten Gattungen wieder zu mehr Geltung zu verhelfen und ihr kritisch-utopisches Potential hervorzuheben.

Gefördert wird die Poetik-Dozentur vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, dem Freundeskreis der Universität Koblenz-Landau, der Stiftung Universität Koblenz, der Koblenzer Kultur Stiftung und dem Theater Koblenz.

 Die Organisation der Joseph-Breitbach-Poetikdozentur liegt bei der Koblenzer Kulturdezernentin PD Dr. Margit Theis-Scholz, dem Koblenzer Professor für Neuere deutsche Literatur, Stefan Neuhaus, und Markus Dietze, Intendant des Theaters Koblenz.

 Karten für eine Teilnahme an den Veranstaltungen vor Ort, für die das aktuelle Hygienekonzept des Theaters Koblenz zu beachten ist, sind an der Theaterkasse im Forum Confluentes und über die Website des Theaters Koblenz zu erhalten.

Information der Universität Koblenz: https://idw-online.de/de/news770282

Information des Stadttheaters Koblenz: https://stream.theater-koblenz.de/programm/poetikdozentur

Artothek auf den Weg gebracht - Start im September


Die Artothek ist eine Einrichtung der Stadt Koblenz. Sie wird organisatorisch von der Stadtbibliothek Koblenz und dem Mittelrhein-Museum betreut. In der Artothek Koblenz soll man sich Werke von zeitgenössischen Künstler*innen aus der Region ausleihen, wie man sich Bücher in der Stadtbibliothek ausleiht.

Hier gib es weitere Informationen: https://www.koblenzkultur.de/bildende-kunst/artothek-koblenz/

Bestandsverzeichnis der Artothek

Gute Resonanz beim Gratiscomictag 2020

Die Stadtbibliothek Koblenz nahm in diesem Jahr zum ersten Mal am Gratiscomictag teil. Diese Aktion wird von deutschsprachigen Comicverlagen, Buchhandlungen und Bibliotheken alljährlich begangen und ist für viele Comicfans ein fester Termin im Jahr. Da 2020 vieles anders ist, konnte der Gratis-Comic-Tag mit viermonatiger Verspätung im September nachgeholt werden.

Die Verlage bringen zu diesem Anlass Sonderdrucke in Heftform heraus, die ganze Alben oder Geschichten enthalten. So ist der Gratiscomictag jedes Jahr ein Treffen mit alten Bekannten, wie Onkel Dagobert und den Minions, die Verlage überraschen aber auch immer wieder mit neuen Titeln, und stellen so die Bandbreite des Comics unter Beweis.

I

n diesem Jahr konnten die über 250 Besucher in der Bibliothek aus 34 Titeln für jedes Alter und jeden Geschmack auswählen. „Da es sich um die erste Teilnahme handelte, waren wir  von der großen Resonanz überrascht“  (Thomas Koch, stv. Bibliotheksleiter).

Alle drei Photos:  Stadtbibliothek



Das Team der Stadtbibliothek gratulierte den glücklichen Gewinnerinnen der Verlosung von zwei Komplettsets der 34 Comichefte durch das NEXT-Magazin., Melanie Reitz und Juliane Schweiker.








Neu im Angebot!

Gesellschaftsspiele zum Ausleihen

In der Sonderschließungszeit ("CORONA") haben wir unser Medienangebot erweitert. Lange schon hatten sich unsere Leser Gesellschaftsspiele zum Ausleihen in der Stadtbibliothek gewünscht. Jetzt freuen wir uns, den Wunsch demnächst erfüllen zu können.

Stadtbibliothek

Nach der Wiedereröffnung  sind  Familienspiele, Klassiker und beliebte Spiele für Alt und Jung ausleihbar. Es gilt eine Leihfrist von zwei Wochen  das Spiel kann ein Mal verlängert werden. Die Ausleihe und Rückgabe erfolgt an der  Zentralen Servicetheke im EG der Stadtbibliothek. Es empfiehlt sich, selbst noch einmal vor dem Ausleihen das Spiel zu kontrollieren.

  • Für die Ausleihe von Gesellschaftsspielen ist eine gültige E-Mail-Adresse nötig.
  • Pro Bibliotheksausweis kann nur 1 Gesellschaftsspiel ausgeliehen werden.                      
  • Das Gesellschaftsspiel muss in vorgegebener Sortierung abgegeben werden. Das Spielmaterial muss in den dafür vorgesehenen und entsprechend beschrifteten Verpackungseinheiten zurückgegeben werden,
  • Verlorene bzw. beschädigte Spielmaterialien und Verpackungen müssen ersetzt werden.
  • Rückgabe an der 24h Rückgabe ist ausgeschlossen.

Viel Spaß beim Spielen!


Studierende der Uni gestalten mehrsprachige Bilderbücher

Universitäts-Studium und Praxisnähe gehen nicht immer Hand in Hand. Ein Seminar der Grundschulpädagogik unter Leitung von Frau Sonja Eichel von der Universität Koblenz hat nun gezeigt, wie eine enge Verbindung von Theorie und Praxis gelingen kann. Das Seminar, das sich mit mehrsprachigen Bilderbüchern befasste, fand seinen Abschluss mit Schul-Veranstaltungen in der Stadtbibliothek - kurz vor Beginn der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie.

Im Verlauf des Semesters sollten die Studierenden in drei Gruppen eigene mehrsprachige Bilderbücher gestalten. Von der Idee über das Verfassen der Texte bis zum Zeichnen der Bilder war die Gestaltung den Teilnehmern überlassen. Die Vorgaben bestanden lediglich darin, dass die Geschichten ein anspruchsvolles Thema behandeln und neben der deutschen Sprache mindestens eine weitere Sprache integrieren sollten.

 Stadtbibliothek

Für diese Aufgabe fanden die drei Gruppen ganz unterschiedliche Lösungen: Eine Gruppe verfasste den deutschen Text in Reimform und integrierte englischsprachige Bezeichnungen in die Bilder. Eine andere ließ die selbst erdachte Heldin durch mehrere asiatische Länder reisen, und doppelte  einige der deutschen Text-Passagen je nach Handlungsort mit einer russischen, einer chinesischen, einer indonesischen oder einer englischen Übersetzung. So lebte das Buch nicht nur von der interessanten Geschichte, sondern auch von den verschiedenen Muttersprachen der studentischen Autoren. Die dritte Gruppe verfasste die Geschichte um ihre beiden Protagonisten auf Deutsch und übertrug sie vollständig ins Englische. Alle drei Gruppen bewiesen Ideenreichtum und großes gestalterisches Talent.

Den Abschluss des Seminars bildete für jede Gruppe eine Vorlesestunde in der Stadtbibliothek – mit einer Schulklasse als „Testpublikum“. Zunächst wurde die Geschichte vorgelesen, gezeigt und besprochen, dann durften die Schüler in kleinen Aufgaben selbst aktiv werden.

Die Schüler zeigten sich begeistert von den Geschichten und waren beeindruckt von der Leistung der Studierenden, die vom weißen Blatt bis zum fertigen Buch viel Arbeit und Kreativität in die Geschichten gesteckt hatten. Zur Erinnerung durfte jede Klasse ihr eigenes Bilderbuch mit in die Schule nehmen. Die Bücher sind auch in den Bestand der Stadtbibliothek eingegangen und können entliehen werden.

Wegen der Corona-Pandemie konnten bisher nur zwei der geplanten drei Veranstaltungen durchgeführt werden. Die dritte soll später nachgeholt werden.


Joseph-Breitbach-Präsentation in der Stadtbibliothek

Dem 1903 in Ehrenbreitstein geborenen Schriftsteller Joseph Breitbach wird eine besondere Ehre zuteil: Im Erdgeschoss der Stadtbibliothek Koblenz wurde eine Informationstafel eingerichtet, um an den bedeutenden Sohn der Stadt zu erinnern. Mit Unterstützung des Kultur- und Schulverwaltungsamtes der Stadt wurde die neue Präsentationswand mit dem Hinweis auch auf die bisherigen Joseph-Breitbach-Preisträger geschaffen. Die Informationstafel stellt Schriften von und über Joseph Breitbach aus den Beständen der Stadtbibliothek zur Nutzung zur Verfügung.

Damit würdigt die Stadt Koblenz einen großen Literaten, Publizisten und Versöhner sowie sein bewegtes Leben:

1928 stellte Breitbachs erster Erzählband das Leben der Kaufhausangestellten so entlarvend dar, dass er entlassen wurde. Er bereiste die Welt und wurde in Paris sesshaft, 1933 wurden seine Schriften in Deutschland verboten und verbrannt, 1938 gab er seinen deutschen Pass ab und beantragte die französische Staatsbürgerschaft, die er 1945 erhielt.
Nach dem Krieg setzte er sich für die Wiederannäherung Deutschlands und Frankreichs ein. In den 1960er Jahren landete er mit dem Roman „Bericht über Bruno“ einen Bestseller, der vielfach übersetzt wurde. Am Ende seines Lebens stiftete er einen bedeutenden Literaturpreis, der jährlich in Koblenz verliehen wird.

In seinen Romanen, Erzählungen und Theaterstücken beschrieb er das Leben der einfachen Leute, prangerte Fälle von Doppelmoral und Machtmissbrauch an und setzte seiner Geburtsstadt Koblenz ganz nebenbei ein Denkmal.

Mehr über den Autor, sein Werk und Wirken unter www.joseph-breitbach.de

Nina Mahrt und Thomas Koch von der Stadtbibliothek Koblenz sowie Kulturdezernentin Margit Theis-Scholz (rechts) nahmen die Werke der neuen Breitbach-Ecke in der Stadtbibliothek bereits vor Beginn der Corona-Beschränkungen in Augenschein. Foto: Stadt Koblenz


Entwicklung der Stadtbibliothek im abgelaufenen Jahr war positiv

Die Stadtbibliothek in Koblenz zieht eine positive Bilanz des Jahres 2019. 462.000 Besucher zählten die Einrichtungen der Stadtbibliothek und damit 2,5 % mehr als im Vorjahr. Bei den Entleihungen und aktiven Nutzern blieben die Zahlen relativ konstant. 2019 wurden wieder fast 850.00 Nutzungen erzielt - ein Anstieg von fast 70.000 im Vergleich zu 2014. Fast 247.000 Entleihungen bei der Kinder- und Jugendliteratur und über 120.000 bei der Belletristik konnten verzeichnet werden. Das klassische Buch hat bei den Nutzern der Stadtbibliothek immer noch einen wichtigen Stellenwert.  Der Anteil der Entleihungen von digitalen Medien vor Ort oder über das Internet liegt in Koblenz bei fast 40%, wozu auch das Downloaden von eBooks zählt. Neben Belletristik findet man ein vielfältiges Angebot an Sachbüchern, Kinderbüchern und Hörbüchern unter den über 17.000 eMedien. Thomas Koch (kommissarischer Leiter der Stadtbibliothek) konstatiert: "Digitale Formate wie eBooks, BluRay, DVDs, Konsolenspiele oder Hörbücher gehören für Kinder und Erwachsene zum Alltag".

Blick in die Musikbibliothek
 Stadtbibliothek

Fast 40.000 mal wurden Fragen zur Benutzung, zur Informationsrecherche oder zum Medienbestand gestellt. Die Zahl der im abgelaufenen Jahr aktiven Bibliothekskunden lag wieder bei über 15.000. Mehr als 9.000 Besucher zählte die Bibliothek bei Veranstaltungen für Kinder. Bei Lesungen und Vorträgen für Erwachsene kamen fast 2.400 Besucher.

Die Bibliothek im Forum Confluentes wird auch als Ort für Kommunikation und Veranstaltungen sehr gut von allen Altersgruppen angenommen. Dabei ist die Zentralbibliothek u.a. Treffpunkt und Arbeitsraum zur Einzelarbeit für Schüler*innen und Studiende, für Lerngruppen u.v.m. Jährlich über 100 Führungen und fast 200 Veranstaltungen belegen dies. 2019 beteiligte sich die Stadtbibliothek wieder am Lesesommer Rheinland-Pfalz und an der Kinder- und Jugendbuchwoche. Beim Lesesommer hatte Koblenz auch 2019 die meisten Teilnehmer und Ausleihen.

Für 2020  ist die Online-Anbindung der drei Stadtteilbüchereien in Horchheim, Pfaffendorfer Höhe und auf der Karthause vorgesehen. Damit werden die Zweigstellen kundenfreundlicher und die Arbeitsabläufe effizienter. Weiterhin wird die Stadtbibliothek die eMedien-Angebote verändern und erweitern. In diesem Jahr wird die Stadtbibliothek mit der Planung für eine Neubeschaffung eines Schüler-Bücherbus für die Versorgung der Grundschulen in 2021 beginnen. „Alle diese Projekte  benötigen Zeit und Energie. Die Mitarbeiter*innen sind engagiert und zukunftsorientiert." (Thomas Koch)

Die Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz zeigt sich zufrieden: „Unsere Stadtbibliothek ist  gut aufgestellt und hat konkrete Planungen. Die Mitarbeitenden leisten einen guten Service in den Einrichtungen. Die Stadt Koblenz kann zu Recht stolz auf eine der größten und ältesten Öffentlichen Bibliotheken Deutschlands sein, der ein wichtiger Ort der Kultur, der Bildung, der Medienversorgung und der Information  ist. Die Stadtbibliothek muss sich in der Zukunft den Herausforderungen des digitalen, demografischen und kulturellen Wandels stellen.“


Jonathan Werle gewinnt beim Vorlesewettbewerb den Koblenzer Stadtentscheid

Beim 61. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels traten in der Stadtbibliothek Koblenz wieder 14 Schülerinnen und Schüler an, um den besten Vorleser aus Koblenz zu ermitteln. Die Bandbreite der von den Sechstklässlern gewählten Titel war groß und reichte von spannenden Klassikern wie „Die unendliche Geschichte“ bis hin zu lustigen Erzählungen wie „Emma will's wissen“.

 Stadtbibliothek


Alle neun Mädchen, darunter Leni Schlich, Lisa Volk, Lara Steiner, Lilian Amandi, Celine Flöck, Lisa-Marie Allar, Emy Sommer, Rihanna Danishjoo und Annika Samtleben sowie auch die fünf Jungen Joel Möller, Jury Ismangaliyev, Batuhan Macuncu, Jonathan Werle und Justus Esser trugen ihre ausgewählten Texte erstklassig vor.
Besonders begeisterte die Jury unter Leitung von Peter Stein die Leseleistung von Jonathan Werle. Er las nicht nur seinen eingeübten Text „Die Schatzinsel“, sondern auch die Textpassage aus dem ihm unbekannten Buch „Die Geheimen Bücherretter - Mission Dornröschen“ von Rüdiger Bertram hervorragend vor. Der Gewinner wird am 21. April am Bezirksentscheid in der Stadtbibliothek Koblenz teilnehmen. Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr, mitmachen können alle sechsten Schulklassen. Im Bezirksentscheid treten die Gewinner der Kreis- und Stadtentscheide im ehemaligen Regierungsbezirk Koblenz an.


Entgelte der StadtBibliothek ändern sich

Ab 1. Januar 2020 tritt eine neue Entgeltordnung für die StadtBibliothek Koblenz gemäß Beschluss des Stadtrates vom 03.12.2019 in Kraft.

Unter anderem wurde folgendes geändert: Die Jahresnutzungsentgelte werden ab 2020 für Erwachsene um 2 €/Jahr erhöht, alle ermäßigten Gruppen um 1 €/Jahr. Das Leseangebot für Kinder und Jugendliche bleibt weiterhin kostenlos! Für die Nutzung von Filmen und Software wird bei dieser Gruppe weiterhin eine Pauschale von dann 8,00 € erhoben.

Flyer Entgeltordnung

Zaunkönigsklänge in der Stadtbibliothek - Rückblick auf eine gelungene Lesung

Am 17.10. 2019 las der Autor Pitt Elben in der Stadtbibliothek Koblenz aus seinem noch unveröffentlichten Roman „Zaunkönigszeit“. Der Roman spielt in den 1960er Jahren in dem fiktiven Eifeldorf Zaunkönigsheim, das nicht zufällig Ähnlichkeiten mit dem damaligen Dorf, heutigen Koblenzer Stadtteil Rübenach aufweist. So waren an diesem Abend besonders viele Rübenacher im Publikum.

Obwohl die Handlung rein fiktiv ist, schildert der Roman sehr authentisch das Dorfleben Mitte der 60er Jahre: Die Abenteuer einer Jungengruppe, die ersten Schritte einer Quereinsteigerin im Lehrerberuf, das arbeitsreiche Leben einer Bauernfamilie… In seinem vielschichtigen, 10 Monate und 10 Kapitel umfassenden Roman erschafft  Pitt Elben einen Kosmos. Es entsteht der Eindruck, als trüge er nur zusammen, schreibe nur mit, was sich Alltägliches und Unerhörtes in Zaunheim ereignet. So konserviert er für seine Leser eine Gesellschaft im Wandel, die es heute nicht mehr gibt.

Für die Lesung hat Pitt Elben sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Er las im Wechsel mit seinem Freund aus Kindertagen, Klaus Jungen. Die einzelnen Lesestücke wurden durch Melodien aus einer selbst gebastelten Spieluhr voneinander abgesetzt. Zwei ausdrucksstarke Stimmen und die zarten Klänge aus Kindertagen trugen die Zuhörer durch den Abend.



Bewegte“ Kinder- und Jugendliteraturtage waren ein voller Erfolg

Vergangene Woche fanden die Koblenzer Kinder- und Jugendliteraturtage 2019 in Koblenz statt. In der ganzen Stadt wurden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema „Los geht’s! Hier bewegt sich was.“ angeboten.

Stefan Gemmel zu Gast in der StadtBibliothek
 Stadtbibliothek

Die StadtBibliothek Koblenz blickt auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltungswoche zurück. Montags hatte der Kinderbuchautor Stefan Gemmel die Literaturtage für ein Publikum von fast 300 Kindern eröffnet. Mit einer interaktiven Lesung zu seinem neuen Buch „Marvin: Das Buch aus Feuer und Freundschaft“ lud er sein Publikum ein, sich in einen verwunschenen Wald zu begeben. Mit einer Mischung aus vorgelesenen Textpassagen und interaktiven Momenten bezog Stefan Gemmel seine jungen Zuhörer wunderbar in die Geschichte ein. Das Abenteuer um Marvin, ein Pirateneinhorn und eine kleine Elfe begeisterte das durchweg altersgemischte Publikum. Von den Vorschulkinder der Lebenshilfe Kita Kunterbunt bis hin zu den fünften Klassen der IGS Koblenz und der St. Franziskusschule hörten alle der Geschichte gebannt und begeistert zu. Auch Stefan Gemmel war rund um zufrieden mit den Lesungen in der StadtBibliothek Koblenz. „Hätte ich gewusst, dass das alles so toll funktioniert, hätte ich heute morgen doch etwas länger als 5 Uhr schlafen können“, scherzte der Autor zum Abschied in der Bibliothek.

Während der gesamten Kinder- und Jugendbuchwoche wurden in der StadtBibliothek Koblenz Lesungen, ein Vorleseworkshop und zum „Bundesweiten Vorlesetag“ eine spannende Vorlesestunde mit dem Förderverein „Lesen und Buch“ in der Stadtteilbibliothek auf der Pfaffendorfer Höhe veranstaltet.

Ebenso der Abschluss der Kinder- und Jugendliteraturtage wurde in der Stadtbibliothek mit Aktionen rund ums Lesen veranstaltet. Von entspannenden Yoga-Übungen über bewegte Lesescouts des Max-von-Laue-Gymnasiums bis hin zu einer Kindergruppe, die für andere Kinder vorlasen, gab es ein vielseitiges Programm. Als Highlight des Tages stand der Fußball im Mittelpunkt der Abschlusslesung. Der Autor Boris Pfeiffer war mit einer Geschichte aus der beliebten Kinderbuchreihe „Die drei Fragezeichen - Bundesliga Alarm“ zu Gast in der StadtBibliothek. Über hundert Bücher- und Fußballfans hörten dem spannenden Detektivfall zu und freuten sich schlussendlich über Autogramme des Fragezeichen-Autors.Wie in jedem Jahr waren die Koblenzer Kinder- und Jugendliteraturtage auch 2019 ein toller Erfolg für alle jungen Bücherfreunde und lesebegeisterten Kinder und Jugendlichen.

Tolle Lesesommerabschlusspartys in der StadtBibliothek Koblenz

Am 17. August 2019 hat der diesjährige Lesesommer geendet. Zum Abschluss wurde die Leseförderaktion mit allen erfolgreichen Teilnehmern des Lesesommers in der StadtBibliothek gebührend gefeiert. Am Montag, den 02. September 2019 fand die Party für die Grundschüler und am Dienstag, den 03. September 2019 die Feier für die weiterführenden Schulen statt.

Lesesommer Party
 Stadtbibliothek

Über 700 Kinder wurden zu den Abschlusspartys eingeladen und feierten ihren Leseerfolg der letzten drei Monate. Peter Stein von der StadtBibliothek führte witzig durch das Programm und unterhielt die Kinder munter. Mit bedeutungsvollen Worten zum Thema Lesen begrüßte die Vorsitzende des Fördervereins „Lesen und Buch“ Marie-Theres Schwaab die Schülerinnen und Schüler. Die Band der städtischen Musikschule „Johnny left the Band“ mit ihrem musikalischen Leiter Herrn Achim Brochhausen sorgte für die richtige Partystimmung an beiden Tagen. Unter den Kindern und Jugendliche wurden zahlreiche Preise verlost. Als Hauptpreis konnte zum Beispiel ein Tablet gewonnen werden, über die Büchergutscheine freuten sich die glücklichen Gewinner aber ebenso. Als Anerkennung ihrer Leseleitung konnte sich jeder erfolgreiche Teilnehmer eine Urkunde mit der Anzahl der gelesenen Bücher abholen. Ausgezeichnet wurden außerdem die Kinder, die mit den besten mündlichen Zusammenfassungen der gelesenen Bücher beeindruckt hatten. Unter den Grund- und weiterführenden Schulen fand auch in diesem Jahr wieder der Wettbewerb um die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern statt.

Übergabe Lesesommerurkunde
 Stadtbibliothek

Mit Abstand konnte die Grundschule Güls so die meisten erfolgreichen Teilnehmer bei den Grundschulen verzeichnen. Julia Löffler von der StadtBibliothek übergab die Urkunde an den Schulleiter Peter Degen und betonte, wie wichtig die Kooperation mit den Koblenzer Schulen für den Lesesommer ist. Stellvertretend für die Schule nahm Herr Degen die Auszeichnung dankend entgegen und wies daraufhin, dass „es ja eigentlich egal ist, ob ein Gülser Kind, ein Kind aus Mülheim-Kärlich oder ein Kind von der Koblenzer Karthause liest. Hauptsache die Kinder lesen.“ Den Preis für die Schule, ein Büchergutschein, spendet die Grundschule Güls traditionell dem Schüler-Bücherbus. Unter den weiterführenden Schulen wurde das Max-von-Laue-Gymnasium als weiterführende Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern ausgezeichnet. Der Schulleiter Dr. Frank Zimmerschied und die Leiterin der Orientierungsstufe Frau Beate Kabisreiter nahmen die Urkunde freudig entgegen. Der Wettbewerb unter den weiterführenden Schulen ging in diesem Jahr relativ knapp aus, da erstmals der Anteil der teilnehmenden Schüler im Verhältnis auf die Gesamtschülerzahl berechnet wurde.

Urkundenübergabe an die Grundschule Güls
 Stadtbibliothek

Der Lesesommerclub ist eine landesweite Leseförderaktion des Landesbibliotheks-zentrums während der Sommerferien und wurde 2008 ins Leben gerufen.Die Stadtbibliothek Koblenz ist in diesem Jahr zum zwölften Mal dabei. Unterstützt wurde der Lesesommer in der Stadtbibliothek Koblenz vom Förderverein „Lesen und Buch – Freunde der Stadtbibliothek e.V.“ unter der Leitung von Marie-Theres Schwaab. Auch das Land Rheinland-Pfalz hat den Lesesommerbestand mit einer Zuwendung gefördert.

Für den Lesesommer konnte die StadtBibliothek Koblenz in diesem Jahr über 2.000 neue Bücher anschaffen. Mit 6.364 Ausleihen und fast 700 erfolgreichen Teilnehmern des Lesesommers konnten die Zahlen des Vorjahres übertroffen werden. Die neuen Lesesommerbücher sind ab sofort für alle Leser ausleihbar.


Gaming in der StadtBibliothek Koblenz war ein voller Erfolg

Am vergangenen Samstag wurde in ganz Koblenz und auch in der StadtBibliothek Koblenz wieder gespielt. So bot die Bibliothek in Kooperation mit „ Animexx e.V .“, dem Verein für Fans japanischer Zeichenkunst und Kultur, ein spannendes Game Event an.

Lamy vom Koblenzer Loot Shop und Julia Löffler von der StadtBibliothek Koblenz übergeben dem Gewinner des Mario Kart - Turnier den Preis
 Stadtbibliothek

Von 10 - 15 Uhr konnte an zwei Spielekonsolen das beliebte Rennspiel „Mario Kart 8 Deluxe“ gespielt werden. Zahlreiche Kinder und Jugendliche trafen sich, um in den Rennen gegeneinander anzutreten. Auch viele Eltern ließen sich den Rennspaß nicht entgehen und lieferten sich spannende Duelle gegen ihre Kinder. So wurde das Gaming Event zu einem tollen Familienspielerlebnis.

Um 13 Uhr fand dann der Höhepunkt der Veranstaltung mit dem Mario Kart - Turnier statt. In 7 spannenden Rennen traten jeweils zwei Spieler gegeneinander an, bis am Ende des Turniers ein Sieger feststand. Als ersten Preis bekam der glückliche Gewinner einen Gutschein für den Koblenzer Loot Shop , der vieles rund um das Thema Games und Mangas anbietet.

Zum ersten Mal veranstaltete die StadtBibliothek zu „Koblenz spielt“ ein Gaming - Event. Computer- und Konsolenspiele können bereits in der Bibliothek ausgeliehen werden.


Hello, cześć und bonjour“ hieß es in der StadtBibliothek Koblenz

In der vergangenen Woche veranstaltete die StadtBibliothek Koblenz gemeinsam mit dem Förderverein Lesen und Buch jeden Tag eine Vorlesestunde in unterschiedlichen Sprachen. Von Montag bis Freitag wurde in englisch, polnisch, italienisch, spanisch, französisch und auf deutsch vorgelesen. Die StadtBibliothek verfügt über einen umfangreichen Bestand von mehrsprachigen Bilderbüchern. Viele Kinder fieberten beim Vorlesen der spannende Geschichten mit. Durch den Wechsel von deutschen und anderssprachigen Textpassagen, fiel es ihnen nicht schwer, die Geschichten zu verstehen.

Marie-Theres Schwaab und Mechthild Stumm von Förderverein Lesen und Buch lasen auf französisch und deutsch vor
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Besonders der englische „Superworm“ am Montag begeisterte die kleinen Zuhörer, die anschließend selbst einen orangen Wurm basteln konnten. So wurde auch noch am Freitag bei der französischen Vorlesestunde von dem englischen „Superworm“ berichtet. Neben dem Zuhören zu den Geschichten auf anderen Sprachen stand bei den anschließenden Mal- und Bastelaktionen auch der Austausch mit den Kindern im Vordergrund. So unterhielten sich diese sehr vertraut mit den muttersprachigen Vorleserinnen. Die Begeisterung, Geschichten in unterschiedlichen Sprachen zuzuhören und der Austausch untereinander zeigte, wie wertvoll die Sprache als Kommunikationsmittel ist. Durch die tollen Vorleseaktionen und die vielen positiven Rückmeldungen zu der Woche sind weitere mehrsprachige Veranstaltungen für die StadtBibliothek Koblenz durchaus denkbar.

Die mehrsprachigen Vorlesestunden fanden im Rahmen der „Woche der Sprache und des Lesens“ vom 18. bis zum 26. Mai 2019 als deutschlandweite Aktion statt. Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Vorleserinnen des Fördervereins Lesen und Buch wurde die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg für die StadtBibliothek Koblenz.

Philomena Beetschen und Summer Schwarz gewinnen beim Vorlesewettbewerb den Bezirksentscheid

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Zum 60. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels traten in der StadtBibliothek Koblenz wieder 11 Schülerinnen und Schüler an, um die beste Vorleserin bzw. den besten Vorleser aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Koblenz zu ermitteln.

Alle neun Mädchen, darunter Leonie Berglesow, Nele Meyer, Sophie Haberkorn, Greta Konzen, Matilda Treumann, Greta Follmann, Summer Schwarz, Philomena Beetschen und Paulina Winau und die zwei Jungen Lennard Kunze und Rayan Pagé lasen aus ihren selbst ausgesuchten Büchern hervorragend vor. Von spannenden Geschichten, wie „Twins - die magischen Zwillinge“ von Michael Peinkofer und auch ernsten Themen, wie „Ein Sack voll Murmeln“ von Joseph Joffo, war die Vielfalt der Bücher sehr breit gefächert. Schon nach der ersten Vorleserunde war sich die Jury einig, dass die Entscheidung für zwei Sieger in diesem Jahr besonders schwierig werden würde.

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Auch im zweiten Durchgang trugen die Schülerinnen und Schüler den Textabschnitt aus dem ihnen unbekannten Buch „Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben“ von Ute Kraus fast fehlerfrei vor. Die Jury mit Ada Fürstenau, Hermine Engelmann, Monika Boyce, Vanessa Werner, Katharina Wiens und Ralf Helfenstein unter der Leitung von Diplom-Bibliothekar Peter Stein , konnte sich abschließend auf zwei tolle Vorleserinnen einigen. Philomena Beetschen und Summer Schwarz überzeugten die Jury und das Publikum mit ihren Leseleistungen.

Sie werden am Landesentscheid Rheinland-Pfalz im Mai antreten. Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr, mitmachen können alle sechsten Schulklassen.


Star Wars Aktion für die Gewinner der „Adventskalendergeschichten“

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Zu einem actionreichen Star Wars Abenteuer besuchten die dritten Klassen der Grundschule Neukarthause und der Grundschule Metternich-Rohrerhof am 27. März 2019 die StadtBibliothek Koblenz. Beide Klassen hatten den Besuch bei der alljährlich stattfindenden Leseförderaktion „Adventskalendergeschichten“ im Dezember gewonnen. An jedem Schultag wurde den Schülern eine Geschichte vorgelesen, zu den sie im Anschluss ein Rätsel lösen mussten. Nur wer das richtige Lösungswort „Chicken Nugget“ am Ende an die StadtBibliothek schickten, hatte eine Chance auf den Gewinn.

In diesem Jahr gab es dabei einen ganz besonderen Preis. Der erfolgreiche Kinderbuchautor Thilo war zu Gast in der Bibliothek und erzählte einen Teil der legendären Star Wars Saga. Die Lesung wurde zu einem richtigen Erlebnis, da Thilo die Geschichte unter Einsatz eines digitalen Hörstiftes vorlas. Zwischen den einzelnen Textkapiteln konnten die Kinder Bilder aus dem Film bestaunen und die Stimmen von Luke Skywalker und den anderen Star Wars Helden hören. Zum Abschluss der Aktion erhielten alle Schüler, ganz im Zeichen der Leseförderung, ein Buchgeschenk von der StadtBibliothek.

Die Leseförderaktion „Adventskalendergeschichten“, die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz entwickelt wurde, wird auch in diesem Herbst wieder von der StadtBibliothek Koblenz für alle Koblenzer Grundschulen angeboten werden.


Erste Lernnacht in der StadtBibliothek Koblenz war ein voller Erfolg!


Lange Nacht des Lernens

Ein lernreicher Abend ging am vergangenen Donnerstag um 22 Uhr in der StadtBibliothek Koblenz zu Ende. Zum ersten Mal veranstaltete die Bibliothek in Kooperation mit dem Jugendrat Koblenz die „Lange Nacht des Lernens.“

Schon seit vielen Jahren ist die Koblenzer StadtBibliothek ein Lernort für Schülerinnen und Schüler, die während ihrer Prüfungsphasen die Bibliothek für Gruppenarbeiten oder wegen der angenehmen Lernatmosphäre gerne besuchen. Durch die Lernnacht hatten die jungen Menschen nun die Möglichkeit, am 07. März 2019 bis 22 Uhr in der Bibliothek zu lernen und die Bibliotheksbestände zu nutzen. Mit einem Rahmenprogramm zur Lernnacht wurden außerdem einige Veranstaltungen und ein Kuchenverkauf angeboten.

Die Auftaktveranstaltung eröffnete Kulturdezernentin Dr. Theis-Scholz und wies darauf hin, wie wichtig Angebote für die jungen Menschen in der StadtBibliothek sind, da es sich bei diesen um „die Leser von Morgen“ handele.

Als Highlight der Lernnacht hielt der populäre YouTuber Mirko Drotschmann zum „Lernen mit YouTube - Bildung 2.0“ einen sehr interessanten Vortrag und gewährte dem Publikum einen Einblick hinter die Kulissen seines YouTube-Kanals „MrWissen2go“. Zu Beginn berichtete der Journalist, wie er durch den Kanal seiner Frau, die Plattform YouTube zur Vermittlung von Wissen für sich entdecke. Er erklärte umfassend, welche Aspekte für ihn bei der Produktion seiner Videos eine Rolle spielen. Dabei erhielten die Zuschauer einen Einblick in die Zugriffszahlen seiner Beiträge, da diese für Herrn Drotschmann bei der Optimierung der Videos eine große Rolle spielen. Ebenso thematisierte der Journalist kritische Aspekte, die mit dem Betreiben eines YouTube-Kanals einhergehen: „Auch wenn man der netteste Mensch der Welt ist, bleiben böse Kommentare nicht aus“, so Drotschmann. Damit ging er auf aktuelle Debatten um Hasskommentare und Shitstorms in sozialen Netzwerken ein und legte dar, wie er selbst kompetent mit diesen Problemen umgeht. Nicht unerwähnt blieb auch, wie viel Zeit und Arbeit ein YouTube-Kanal in Anspruch nimmt.

Mirko Drotschmann

Der Erfolg von „MrWissen2go“ ist mit Sicherheit der seriösen und kompetenten Arbeit des Journalisten zu verdanken. Und auch an diesem Abend war das junge Publikum zum Abschluss des Vortrages begeistert, so dass die interessierten Zuschauer zahlreiche Fragen stellten und sich Herr Drotschmann auch für Schnappschüsse mit seinen Fans Zeit nahm.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Schülerinnen und Schüler bis 22 Uhr in der Bibliothek lernen. Außerdem wurde ein Workshop zum Zeitmanagement und zu Entspannungstechniken im Prüfungsstress angeboten. Beide Veranstaltungen wurden sehr gut besucht, was zeigt, dass nicht nur das Lernen für die jungen Menschen eine Rolle spielt. Auch Schlüsselkompetenzen, um das Lernen und die Freizeit in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen, ist für die Schülerinnen und Schüler wichtig.

Mit zahlreichen Besuchern an diesem Abend ging für alle Beteiligten um 22 Uhr ein erfolgreicher Abend zu Ende. Der Erfolg der Veranstaltung ist sicher ein Beleg dafür, wie gut die Kooperation zwischen dem Jugendrat Koblenz und der StadtBibliothek Koblenz funktionierte. Die engagierten und motivierten Jugendlichen haben bei der Organisation der gesamten Lernnacht von der Programmgestaltung über das Layout bis hin zur tatkräftigen Unterstützung an dem Abend zahlreiche Aufgaben übernommen. Eine weitere Kooperation zwischen Jugendrat und StadtBibliothek ist deshalb angedacht.


Matilda Treumann gewinnt beim Vorlesewettbewerb den Koblenzer Stadtentscheid

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Zum 60. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels traten in der StadtBibliothek Koblenz wieder 12 Schülerinnen und Schüler an, um den besten Vorleser bzw. die beste Vorleserin von Koblenz zu ermitteln. Die Sechstklässler lasen von spannenden Klassikern wie „Krabat“ bis zu lustigen Geschichten aus „Luzifer junior - Zu gut für die Hölle“ vor.

Alle sieben Mädchen, darunter Lucie Beres, Lilly-Ann Gruner, Alessia Maiolini, Matilda Treumann, Keira Spence, Natalia Dmuchowski, Melanie Kulik und die fünf Jungen Philipp Jensen, Lukas Groß, Christian Reißfelder, Paul Nickel und Diego Kohns lasen ihre ausgewählten Texte erstklassig vor.

Besonders begeisterte die Jury unter Leitung des Diplom-Bibliothekars Peter Stein die Leseleistung von Matilda Treumann vom Görres-Gymnasium. Sie trug nicht nur den eingeübten Text, sondern auch die nicht einfache Textpassage aus dem ihr unbekannten Buch „Drachen erwachen“ von Valija Zinck hervorragend vor. Die Schülerin wird am 10. April beim Bezirksentscheid in der StadtBibliothek Koblenz teilnehmen.




5000 € für die Stadtbibliothek Koblenz

Erfolgreiche Arbeit wird unter neuem Vorstand fortgesetzt

Es ist ein guter Start in das Lesejahr 2019! Der Förderverein Lesen und Buch wird auch in diesem Jahr die Stadtbibliothek Koblenz mit mindestens 5000 € unterstützen. Der 1996 gegründete Verein setzt sich in vielfältiger Weise für die Stadtbibliothek Koblenz und die Leserinnen und Leser in Koblenz ein. Jährlich kommen mehrere tausend Euro, die bei den Vereinsaktivitäten erwirtschaftet werden, der Stadtbibliothek zugute. Damit können Leseprojekte umgesetzt werden und Bücher sowie Medien, die nicht auf dem gängigen Programm der Stadtbibliothek stehen, angeschafft werden. Auch die Stadtteilbibliotheken in den umliegenden Grundschulen werden durch den Förderverein unterstützt.

Besonders stolz ist der Förderverein darauf, dass er durch seine finanzielle Unterstützung nicht unerheblich dazu beigetragen hat, dass sich der Lesesommer in Koblenz zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat. 2018 nahmen fast 1000 Kinder und Jugendliche aus Koblenz und Umgebung am Lesesommer der Stadtbibliothek teil.
Aber auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz. Ihnen bietet der Verein u. a. Autorenlesungen und Lesungen des Leseteams zu Kultur und Literatur der Region.
Bei vielen Events, z. B. dem Augusta-Fest, „Koblenz liest ein Buch“, Koblenzer Wochen der Demokratie und der Kinder- und Jugendbuchwoche sind die Veranstaltungen des Fördervereins Lesen und Buch nicht mehr wegzudenken.

Bei der Jahreshauptversammlung Lesen und Buch wurde Marie-Theres Schwaab als neue Vereinsvorsitzende gewählt. Sie wird in der Vorstandsarbeit durch die stellvertretende Vorsitzende Helga Ulmen-Pohl und den Schatzmeister Reinhard Siebel unterstützt. Marie-Theres Schwaab bedankte sich bei ihrer Vorgängerin Prof. Dr. Helga Arend, die den Förderverein 10 Jahre lang erfolgreich leitete. „Diese Fähigkeit, Literatur auf hohem Niveau vorzustellen und dabei Menschen ohne wissenschaftlichen Zugang nie auszuschließen, können wir im Verein nicht hoch genug schätzen, denn es vereint häufig verhärtete Fronten zwischen Experten einer Fachrichtung und Laien, die viel zu oft nicht mehr miteinander kommunizieren. Helga Arend ist Expertin, aber diese Frontenbildung ist ihre Sache nicht und die Außenwirkung des Vereins ist dadurch maßgeblich geprägt worden in den vergangenen Jahren.“ Helga Arend wird diese Fähigkeit auch in Zukunft in den Verein einbringen, so dass die Arbeit des Vereins auch in den nächsten Jahren erfolgreich fortgesetzt werden kann. Die neue Vereinsvorsitzende Marie-Theres Schwaab lädt alle Vereinsmitglieder dazu ein „neue Ideen zu entwickeln, um so dem bunten Blumenstrauß von unterschiedlichen Leseaktionen weitere farbenfrohe Lese- und Literaturblumen hinzuzufügen.“

www.lesenundbuch.de


Tonies sind da!

Neues Angebot in der Kinderbibliothek

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Was in vielen Kinderzimmern bereits gang und gäbe ist, gibt es nun auch in der Stadtbibliothek Koblenz auszuleihen: zahlreiche Tonies mit Hörspielgeschichten. Ein praktisches Audiosystem für Kinder.... weiterlesen (mittelrhein-tageblatt.de).


Neuauflage Broschüre zur kulturellen Bildung vorgestellt

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Das Foto zeigt Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz (3. v.l.) im Kreise der Leiterinnen und -leiter der städtischen Kultureinrichtungen.

Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz hat im Rahmen einer Amtsleiterkonferenz die Neuauflage der Broschüre „Angebote der Stadt Koblenz im Bereich der kulturellen Bildung“ vorgestellt.
Kulturelle Bildung ist integraler Bestandteil allgemeiner Bildung und ermöglicht Menschen den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe und vermittelt Verständnis für kreative Ausdrucks- und Gestaltungsformen. Kulturelle Bildung kann damit einen wesentlichen Beitrag zur persönlichen Identitätsfindung durch kulturelles Zugehörigkeitsgefühl leisten.

Die städtischen Kultureinrichtungen wirken durch ihre Arbeit für die interessierte Öffentlichkeit faktisch immer auch kulturell bildend. In der Broschüre, die in allen städtischen Kultureinrichtungen ausliegt, werden die städtischen Kultureinrichtungen aufgeführt und deren Angebote in der kulturellen Bildung beschrieben.

Der Vorstandsvorsitzender Hofmann-Göttig führte in die Ausschüttungsveranstaltung  der „ JoHo-Schängel-Stiftung“  am 6. April 2018 ein:  http://www.hofmanngoettig.de/?p=122055



JoHoSchängelStiftung Ausschüttung 2018: Anschubfinanzierung für neuen Schüler-Bücherbus

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Auch die Stadtbibliothek Koblenz erhält 1000 € als "Spende" für eine zukünftige Ersatz-beschaffung "Schüler Bücherbus".  Der Schüler-Bücherbus der Stadtbibliothek versorgt seit 45 Jahren die Kinder der Koblenzer Grundschulen mit Literatur. Dieser mobile Bibliotheksdienst erreicht  fast 2400 Kinder und erzielte 2017 zirka 43.000 Entleihungen. Das derzeitige Fahrzeug hat das Baujahr 1992 und damit steht in den nächsten Jahren eine Ersatzbeschaffung an. Die Stadtbibliothek Koblenz bemüht sich dafür Sonsoren und Spender zu gewinnen, um eine Realisierung dieser "Beschaffung" möglich zu machen.

Ausschüttungsveranstaltung der „JoHo-Schängelstiftung“ 2018

Die „JoHo-Schängelstiftung“ ist eine private Familienstiftung, die Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig im Jahr 2010 als Hauptstifter gegründet hat. Die Stiftung verfolgt und verwirklicht Ziele durch Zuwendungen an Personen und Institutionen für Projekte. Damit soll die Arbeit der Zuwendungsempfänger/-innen materiell gestärkt und gesellschaftlich anerkannt und herausgestellt werden....
Die bei der Veranstaltung anwesenden Projektträger stellten in einer Kurzfassung ihre Projekte im Einzelnen vor. Hierbei wurde in eindrucksvoller Weise deutlich, wie vielfältig und tatkräftig das ehrenamtliche Engagement vieler Koblenzer Bürgerinnen und Bürger ist. Nach der Darstellung überreichte der OB neben der Geldzuwendung auch einen „Glückwunschkuchen“ der mit dem Emblem der Stiftung versehen ist....

Vollstandiger Artikel auf "Blick aktuell 10.04.2018"