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  • Beweidungsprojekt Schmidtenhöhe

    Rinder und Koniks

    Am 21. September 2009 wurde das Beweidungsprojekt auf dem Truppenübungsplatz Schmidtenhöhe durch die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Margit Conrad, und Herrn Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann im Beisein von Vertretern der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, des Naturschutzbundes Rheinland-Pfalz (NABU), der politischen Gremien und der Verwaltung seiner Bestimmung übergeben.

    Seither sorgt eine Herde Taurusrinder und eine kleine Gruppe von Konikpferden für den Erhalt der sogenannten Halboffenen Weidelandschaft. Einmal jährlich kehren Militärfahrzeuge auf die Fläche zurück und unterstützen die Arbeit der tierischen Landschaftspfleger. Auf der Fläche kann eine Zunahme der Artenvielfalt verzeichnet werden und damit ein Erfolg des Projekts. Regelmäßige, gut besuchte Führungen sensibilisieren interessierte Besuchern*innen für das Projekt, die Natur und Artenvielfalt auf dieser Fläche.

    Im Jahr 2017 wurden die Grundstücke im Rahmen des "Nationalen Naturerbes"  auf den  NABU übertragen.

    Erläuterungen zum Beweidungsprojekt

    Präsentation des Naturschutzbundes Rheinland-Pfalz (Nabu)

    Weitere Infos zum Beweidungsprojekt auf den Seiten des NABU-Rheinland-Pfalz.

    Aktuelle Infos rund um das Beweidungsprojekt, zu Führungen, Planwagenfahrten im Beweidungsgebiet und mehr beim NABU Koblenz und Umgebung.

  • Streuobstwiesenprojekt Rechte Rheinseite

    Streuobstwiesen sind seit Jahrhunderten ein prägendes Landschaftselement unserer Heimat, das seit den 50iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mehr und mehr in Vergessenheit geraten ist. Die ökologisch wertvollen Bestände sind heute gefährdet. Viele Bestände sind überaltert, werden oft nicht gepflegt und sind stark mit Misteln befallen. Um auch folgenden Generationen diesen schönen und wertvollen Landschaftsbestandteil zu erhalten, hat die Untere Naturschutzbehörde 1998 in Arzheim mit dem Streuobstwiesenprojekt rechte Rheinseite begonnen. Zeitungsartikel informierten zur Bedeutung der Streuobstwiesen, es wurden Schnittkurse angeboten, Altbäume wurden saniert, neue Bäume wurden gepflanzt. Apfelsammlungen und die Pressung eines eigenen Safts mit der Bezeichnung „Schäl Seit“ sowie dessen Vermarktung wurden initiiert.

    Mehr Informationen zum Streuobstwiesenprojekt "Schäl Seit"