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Die Gitterzellen sind in der amtlichen Statistik eine relativ neue Raumbezugsebene, die in diesem Bericht einen Schwerpunkt erhalten soll. Der Vorteil dieser Darstellung ist die direkte Vergleichbarkeit von gleich großen Zellen, unabhängig von ihrer Position. Historische Begrenzungen unterscheiden sich innerhalb der Landkreise bzw. kreisfreien Städte, der Länder und der Staaten bezüglich ihrer Entstehung, Größe, Gestalt und Fortschreibung. Sie sind also nicht ohne weiteres untereinander vergleichbar. Ein Gitternetz mit definiertem Startpunkt und gleichgroßen quadratischen Zellen hingegen kann einen Kontinent abdecken und dabei vergleichbare Raumeinheiten schaffen.

Auf europäischer Ebene wurde ein solches Gitter entsprechend der so genannten INSPIRE-Richtlinie entworfen und eingesetzt. Auch die einzelnen Mitgliedsstaaten machen davon Gebrauch. Ausgehend von diesem Netz kann man Zellen von 100 Meter Kantenlänge ableiten, wie sie in diesem Bericht verwendet werden. Diese fügen sich nahtlos in das Gitternetzsystem Deutschlands und Europas ein (Abb. 3).

In diesem Strukturatlas spielen die Gitterzellen also erstmals eine Hauptrolle bei der kartographischen Darstellung der unterschiedlichen Sachverhalte. Die betrachteten Themen reichen von der Darstellung der Flächennutzung über weitere, vor allem soziodemographische Sachverhalte. Der Strukturatlas der Stadt Koblenz ergänzt dabei das Statistische Jahrbuch sowie den Quartalsbericht, in denen die Daten aus allen Fachbereichen für die Gesamtstadt als Zeitreihen dargestellt sind.

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